Erstmal müsstest du "Benutzerfreundlichkeit" definieren. Ich gehe davon aus, du könntest das mit einem Wort und zwar "Einfachheit". Was ist aber mit Kontrolle? Stabilität? Community? Gehören die nicht zu gleichen Teilen dazu? Wenn man sich mal die Infoseite von Slackware (leider ist die Seite gerade down) ansieht, kann man folgendes lesen:
"The official release of Slackware Linux by Patrick Volkerding is an advanced Linux operating system, designed with the twin goals of ease of use and stability as top priorities. Including the latest popular software while retaining a sense of tradition, providing simplicity and ease of use alongside flexibility and power, Slackware brings the best of all worlds to the table."
Wenn es nach den Entwicklern geht, ist Slackware also "simpel und leicht zu benutzen". Trotzdem würde niemand der gerade seine ersten Schritte mit Linux macht weiter als bis zum Starten des Systems kommen. (Wahrscheinlich würden die meisten nichtmal die Installation schaffen). Das Problem hierbei ist aber der User samt seiner Gewohnheiten.
Ich versuche es dir am Beispiel FireFox in Ubuntu zu erklären (auch wenn Ubuntu nicht das beste Beispiel für den "Linuxgedanken" ist). *Buntu updatet den FF nur, wenn es bahnbrechende Neuerungen / Sicherheitsupdates gab. 3.6 bringt sowas nicht (was Mozilla schreibt, sollte man nicht direkt für voll nehmen; im Endeffekt steht da immernoch eine Firma dahinter die Geld verdienen möchte. Und die werben genauso mit übertrieben Versprechungen für ihr Produkt wie viele andere Firmen auch), also gibt es kein Update.
In deinem Fall verstehe ich auch nicht, wieso du es nicht gleich in der Konsole gemacht hast? In den von mir geposteten Anleitungen steht doch genau wie man vorgehen muss. Einen vorgegeben Text in die Konsole kopieren, enter drücken, root-Passwort eingeben, fertig.
Wie gesagt, *Buntu ist, was das angeht, aber tatsächlich ein wenig limitiert, da sie darauf beharren, dass man den "Ubuntu-Fox" benutzt. Es gibt auch keinen wirklichen Grund, es gibt weitaus bessere Distros da draußen.
Solltest du Zeit & Lust dazu haben Linux ein wenig genauer kennen zu lernen, empfehle ich dir
Arch Linux. Meiner Meinung nach ist das aktuell die beste Distro, wenn es darum geht das Innenleben von "Linux" Schritt für Schritt kennen zu lernen. Sowohl der
deutsche als auch der
englische Wiki sind hervorragend (wobei ich eher den englischen bzw. einen Mix aus beidem empfehlen würde) und wenn all das nicht weiterhilft gibt es immernoch die
großartige Community. Hier kannst du etwas über die
Arch Philosophie, aka. "the Arch Way" lesen. Solltest du dem englischen nicht ganz so mächtig sein, gibt es das ganze auch im deutschen Wiki. Arch ist dann auch eher eine Bleeding-Edge Distribution, die immer möglichst schnell von allem die neuesten Pakete hat.
Jau, soviel dazu. Schönen Sonntag noch
Edit: Hab das ganze nochmal ein wenig editiert, da ich gestern Abend ein wenig im Stress war
