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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich bin eher der Meinung dass es eine Symbiose ist und nicht für sich alleine betrachtet werden kann. Klar fallen tolle Effekte sofort ins Auge und zeichnen Fortschritt aus, aber kommt das Bild mit verminderter Schärfe und Klarheit, aufgrund zu niedriger Auflösung daher und springen einen die Jaggies nur so an, dann zerstören diese Dinge das Gesamtbild.

Da muss ein Mittelweg/Kompromiss gefunden werden, unter dem weder die Effekte noch die Bildqualität zu leiden haben. Ich vergleich das mal mit einem einfachen aber drastischem -1, 0 und +1 Wertungssystem. 1x1 ergibt eins, aber 1 x -1 ergibt -1.

*imo* ist das wichtigste, dass das Bild sauber ist. Da seh ich es dann schon so in etwa wie Spielor. Renderfilmchen und Filme bzw. Real-Life Aufnahmen sehen immer noch wesentlich besser als Spiele aus... Allerdings liegt das auch daran, dass diese Bilder gänzlich von den üblichen Echtzeit-Render Problemen befreit sind; sprich: Aliasing, Low-Res Shadowmaps, Clipping, Low-Res Texturen, Pre-Baked Static-Shadows, Limitierte Animationen, Low-Polycount... blabla, die Liste geht ewig weiter.

Was aber auffällt ist dass die Auflösung effektiv nur zu einem Effekt, der das Ganze eher an die Realität/Renderqualität heranbringt, beiträgt; und das ist halt das Aliasing. In der Tat kaschiert niedrige Auflösung oft sogar Unzulänglichkeiten von Echtzeit Renders, wie Low-Res Texturen/Shadowmaps, Low-Polyount, leichteres Clipping und/oder ungenaues Lighting. Ein leicht verwaschener Look sieht meiner Meinung nach oft wesentlich lebensechter aus, als ein gestochen Scharfes und dadurch künstlich wirkendes Bild.

Persönlich würde ich also auch am ehesten auf hohe Auflösungen verzichten (720p sollte es für HD-Sets schon sein, einfach weil erst ab dieser Auflösung die meisten Postprocessing AA-Lösungen einigermaßen greifen) um mehr Effekte, Lighting, bessere Framerates und insgesamt Plastischere Bilder zu erlangen. Ideal ist wahrscheinlich eh eine Dynamische Auflösung, wo je nach Last die Auflösung runtergefahren wird; so lange es nicht an der sauberkeit/stabilität des Bilds zerrt.

Edit: Aber wenn ich an meinem (720p) Beamer Spiele (~100" Bild), fällts schon auf ob ein Spiel in 720p oder 1080p läuft. :D Das liegt aber halt wieder hauptsächlich am Aliasing (krieg ich ja bei 1080p spiele dann quasi noch extra dazu, wegen dem runterrechnen).
 
Stell dir vor, du hättest im 720p-Bild eine fotorealistische Pflanze, komplett mit Translucency, sich physikalisch korrekt bewegenden Blättern etc), im 1080p-Bild die Pflanze aus deinem Screen. Klar schärfer, aber eindeutig als relativ Low-Poly-3D-Modell zu erkennen.

lebensecht und auf einem full hd tv total verwaschen. wie trayal richtig sagte: man muss die mitte finden. auf teufel komm raus 1080p ist genausowenig richtig wie 720p, nur um alle möglichen effekte zu haben.
 
Da halte ich dann dagegen, dass mir mein Hirn hier einen Strich durch die Rechnung macht. Es sieht zwar die mit etlichen Shadern gepowerte Pflanze, aber gleichzeitig wird sich an der niedrigen Auflösung und eventuellem Aliasing gestört, womit der Gesamteindruck wieder beim Teufel ist. Ganz nach der Devise dass die Schwäche des einen Punkts nicht durch die Stärke des anderen aufgewogen werden kann.

Das muss sich einfach die Waage geben und darf nicht zu sehr auseinander driften, sonst tritt etwas ähnliches wie der Uncanny Valley Effekt ein.

Also hat dir dein Hirn auch in Zeiten von SDTV einen Strich durch die Rechnung gemacht? :D

Ne, ich denke, dass es einfach auch Prioritätssache ist. Da wird man auch nie auf einen Nenner kommen. Einem ist hohe Auflösung extrem wichtig, derjenige opfert dafür gerne alle möglichen Effekte. Andere wiederum sehen einen größeren Nutzen in Effekten und können da Abstriche bei Auflösung oder AA in Kauf nehmen.
Der Idealfall wäre natürlich beides, aber das geht eben auf Konsolen nicht, da man ein festes Leistungsbudget hat.
 
lebensecht und auf einem full hd tv total verwaschen. wie trayal richtig sagte: man muss die mitte finden. auf teufel komm raus 1080p ist genausowenig richtig wie 720p, nur um alle möglichen effekte zu haben.
Na komm, "total verwaschen" ist in 720p auch nix. Wir reden hier ja nicht von vergrieseltem SD-Signal über Antennenkabel :D

Wie gesagt: Natürlich klar unschärfer, aber für mich würde dieser Nachteil durch lebensechte Modelle und komplexem Shading locker aufgewogen werden.

EDIT: Oder um ein Extrembeispiel anzubringen: Ein Ryse in 720p sieht um Welten (!!) besser und lebensechter aus als z.B. ein .... äääh.... Half Life 2 in 4K. Eben weil der AUflösungsvorteil die fehlenden Effekte und Details nicht wett machen kann.
 
Stell dir vor, du hättest im 720p-Bild eine fotorealistische Pflanze, komplett mit Translucency, sich physikalisch korrekt bewegenden Blättern etc), im 1080p-Bild die Pflanze aus deinem Screen. Klar schärfer, aber eindeutig als relativ Low-Poly-3D-Modell zu erkennen.

Ganz genau...insofern muss man sogar sagen, dass sich die höhere Auflösung zuweilen negativ auf das Bild auswirkt. Gibt halt diesen typisch sterilen PC Look, wo zwar die Auflösung da ist aber die Assets nicht mithalten können. Das soll jetzt kein Versuch sein 720p als besser dastehen zu lassen, als Full HD, aber so eine leicht verwaschene Optik kann zuweilen auch ein paar Mängel unterdrücken.
Ich erinnere mich da an GTA 4 damals mit den Blurfilter der auf Distanz eingesetzt wurde. Viele fanden das störend, aber ich hab ehrlich gesagt lieber auf eine leicht unscharfe Stadt gesehen, als auf eine die total akkurat dargestellt wurde, aber dafür detailarm und steril gewirkt hat - Häuschen im Playmobiloptik sozusagen.

Wenn man natürlich mal an nem Punkt ist wo man alles perfekt darstellen kann - also hyperrealistisch, kann man natürlich auch Auflösungen nutzen die der des menschlichen Auges entsprechen, aber bis dahin finde ich macht so eine hohe Auflösung zum Teil auch nur auf die Mängel aufmerksam die die Technik von heute bietet.
 
Das muss sich einfach die Waage geben und darf nicht zu sehr auseinander driften, sonst tritt etwas ähnliches wie der Uncanny Valley Effekt ein.

Sehr gutes Beispiel. Sagen wir mal es ist unser Ziel den Uncanny Valley Effekt zu überwinden. Dann haben wir da einen Superrechner, der könnte die komplette HdR Trilogie 1:1 so darstellen wie sie damals gefilmt wurde - nur eben in 720p.

Und dann haben wir einen PC der simuliert dir einen Menschen in...seien wir mal nicht geizig... 20K aber eben mit Schwächen beim Lighting, Subsurfacescattering und den Animationen.

Welches Modell erscheint einem weniger gespenstisch?

BZW: hattest du früher beim TV gucken jemals einen Uncanny Valley Effekt erlebt?
 
...so eine leicht verwaschene Optik kann zuweilen auch ein paar Mängel unterdrücken...

Battlefield4_12_Detail.png


wzbw.
Ich erinnere mich da an GTA 4 damals mit den Blurfilter der auf Distanz eingesetzt wurde. Viele fanden das störend, aber ich hab ehrlich gesagt lieber auf eine leicht unscharfe Stadt gesehen, als auf eine die total akkurat dargestellt wurde, aber dafür detailarm und steril gewirkt hat - Häuschen im Playmobiloptik sozusagen.

Wenn man natürlich mal an nem Punkt ist wo man alles perfekt darstellen kann - also hyperrealistisch, kann man natürlich auch Auflösungen nutzen die der des menschlichen Auges entsprechen, aber bis dahin finde ich macht so eine hohe Auflösung zum Teil auch nur auf die Mängel aufmerksam die die Technik von heute bietet.

:dhoch:
 
Also hat dir dein Hirn auch in Zeiten von SDTV einen Strich durch die Rechnung gemacht? :D

Das ist jetzt schon ein ziemlicher Äpfel und Birnen Vergleich, beinahe schon ein Totschlagargument. :D

So Dinge wie aggressives Aliasing kannten wir damals noch gar nicht, auf unseren Röhren, dafür aber auch keine hochaufgelösten und feinen Details.

SD Material für Röhren ist auch völlig in Ordnung, aber auf 1080p Schirmen will ich auch FullHD sehen.


Na komm, "total verwaschen" ist in 720p auch nix. Wir reden hier ja nicht von vergrieseltem SD-Signal über Antennenkabel :D

1080p und 900p, OK. Hier ist zwar auch ein klarer Unterschied zu erkennen, aber das ist erträglich. 720p vs 1080p ist ein No-Go. :P
 
Sehr gutes Beispiel. Sagen wir mal es ist unser Ziel den Uncanny Valley Effekt zu überwinden. Dann haben wir da einen Superrechner, der könnte die komplette HdR Trilogie 1:1 so darstellen wie sie damals gefilmt wurde - nur eben in 720p.

Und dann haben wir einen PC der simuliert dir einen Menschen in...seien wir mal nicht geizig... 20K aber eben mit Schwächen beim Lighting, Subsurfacescattering und den Animationen.

Welches Modell erscheint einem weniger gespenstisch?

BZW: hattest du früher beim TV gucken jemals einen Uncanny Valley Effekt erlebt?


Wir reden glaub ich aneinander vorbei.

Mir gehts nicht um astronomische Auflösungen, mir gehts darum dass zwischen Effekte und Bildqualität eine Balance herrschen soll. Hohe Bildqualität ohne die richtige Effektpalette ist genauso "scheiße" wie die genialsten Effekte mit schlechter Bildqualität.
 
Man muß auch benken das "schlechte Bildqualität" auch subjektiv ist und zudem die größe des TVs auch eine Rolle spielt .
Ich habe ja "nur" einen 42" , da sieht 1080p schon besser aus , aber sooo gewaltig ist der unterschied in bewegung dann doch nicht . Das mag bei leuten mit 60" monstern ganz anders aussehn .
Über wirds halt nur bei 720p mit wenig , oder gar ohne AA .
 
Alle sind alle Spiele dieser Gen ein No-Go? Magst du nochmal Halo 3 spielen, das lief sogar nur in 640p und sah super aus ;)

Dazu musst du die Angelegenheit schon in Relation zu Zeit und Fortschritt setzen. Wann ist die 360 erschienen? Genau, 2005 und nun haben 2013: Satte 8 Jahre später.

...und ja, es ist immer wieder für mich höchst ungewohnt und unangenehm, wenn ich ein Spiel auf den Konsolen spielen muss, nachdem ich mir vor über 3 Jahren einen PC zusammengestellt habe, der mir alles in 1080p ausspuckt.
 
Dass 1080p schöner sind als 720p, muss nicht unbedingt heißen, dass jedes Spiel, das in 1080p läuft, besser aussieht als jedes Spiel, das in 720p läuft. Ein Spiel mit PS2-Technik in 1080p wird niemals an ein Uncharted 3 in seine 720p ranreichen. Das wollte denke ich niemand sagen, es geht ja auch nicht um die höchstmögliche Auflösung um jeden Preis.

Aber mit PS4 und vielleicht zukünftig auch mit Xbox One sind wir an einem Punkt angelangt, in dem man abseits der Auflösung sehr viele technische Verbesserungen und Neuerungen einbauen und das alles dann auch in 1080p darstellen kann. Sieht man ja schon an KZ SF, was das für ein Feuerwerk abfackelt, und zwar in 1080p. Das einzige, was geopfert wird, sind die 60 FPS - und das ist bei den allermeisten Spielen auch okay.
Und ich denke und hoffe inständig, dass das jeder Entwickler so handhabt. Bei PS360 hätte es zu viele Kompromisse geben bei 1080p, aber die PS4 ist eine ganz andere Welt.

Übrigens wegen dem Vergleichsbild von GT6: das sind keine echte 1920x1080p, sondern nur 1440x1080p.
 
Genau....1A Beispiel...und Star Citizen sieht natürlich auch nur wegen 4K so gut aus und nicht weil das Spiel einen Shitload an Zukunftstechniken verwendet die selbst auf aktuellen PCs so noch nicht möglich sind....nein - das liegt nur an der Auflösung...
quote]

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Wer sagt den das Star Citizen nur wegen 4k so gut aussieht?? Es sieht bereits in 1080p fantastisch aus! Darum auch kaum vorstellbar wie das Ganze dann in 4K aussehen wird!
Natürlich will ich auch nicht das die PS4 wie sie jetzt auf den Markt kommt 4K Spiele rausbringt, welche dann ansonsten in Super Mario Technik laufen. 4K Ist für die neuen Konsolen unrealistisch. Aber 1080p müssen einfach sein. 720p ist auf meinen 65" TV nicht mehr annehmbar, nachdem ich mich an 1080p gewöhnt habe.
Aber ich möchte sicherlich nicht auch im Jahr 2020 noch immer in 1080p zocken. Darum werde ich mir zu gegebener Zeit einen entsprechenden PC zulegen wo ich mir dann die volle Technik mit allem SchnickSchnack in 4k reinziehen kann. Ein Kaufgrund für solch einen PC ist für mich Star Citizen welches Anfangs 2015 rauskommen soll
 
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