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MUSIC Musiker unter uns?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Vor Jahren habe ich so etwas mal getestet mit einem Beat, ohne Vocals. Das ist extrem subjektiv kann ich sagen, da jeder anders hört.
Man muss auf jeden Fall klare Angaben machen und nicht blind vertrauen, sonst kann es sein dass du nicht mal einen unterschied hörst, da es eventuell nur Nuancen sind.
 
Das steht und fällt natürlich mit den Fähigkeiten der Leute. Find ich aber schon recht teuer. Mein Masterer verlangt von mir einen Zehner pro Track. Wenn ich auf seinem Label release macht er das sogar für lau. Wir sind aber auch eine eingeschworene Gruppe von Technofreaks.

Ich hab mal einen Track von mir von Robert Babicz mastern lassen. Mein persönliches Musik Idol und ein Meister seines Fachs. Der wollte 50€ von mir. Und das war ein 12 Minuten Track.

Aber ich verstehe deine Aussage auch nicht so ganz. Der Mixdown wird doch in der Regel schon während des kreativen Prozesses durch den Künstler/Produzenten erledigt. Das ist ja in der Regel Teil des Sound Designs. Sachen wie EQing, Kompression, Verteilung im Frequenzband, Stereo Bild, Raumstaffelung, Sidechaining, Bus Processing und Pipapo erledigt man ja "on the fly" wärend man an dem Track arbeitet. Zumindest kenne ich das nur so und das wird dir auch nur schwer jemand abnehmen können.
Erst wenn der Mixdown steht, geht das Ding zum mastern raus. Meistens wollen die dann eine wav Datei ohne Limiter/Kompressor auf dem Master, ohne Lowcut und mit 6db Headroom. Das ist zumindest so der Standart den ich kenne.

Und wenn der Mixdown schon Grütze ist, wird der beste Mastering Engineer auch nicht mehr viel machen können.
 
Das steht und fällt natürlich mit den Fähigkeiten der Leute. Find ich aber schon recht teuer. Mein Masterer verlangt von mir einen Zehner pro Track. Wenn ich auf seinem Label release macht er das sogar für lau. Wir sind aber auch eine eingeschworene Gruppe von Technofreaks.

Ich hab mal einen Track von mir von Robert Babicz mastern lassen. Mein persönliches Musik Idol und ein Meister seines Fachs. Der wollte 50€ von mir. Und das war ein 12 Minuten Track.

Aber ich verstehe deine Aussage auch nicht so ganz. Der Mixdown wird doch in der Regel schon während des kreativen Prozesses durch den Künstler/Produzenten erledigt. Das ist ja in der Regel Teil des Sound Designs. Sachen wie EQing, Kompression, Verteilung im Frequenzband, Stereo Bild, Raumstaffelung, Sidechaining, Bus Processing und Pipapo erledigt man ja "on the fly" wärend man an dem Track arbeitet. Zumindest kenne ich das nur so und das wird dir auch nur schwer jemand abnehmen können.
Erst wenn der Mixdown steht, geht das Ding zum mastern raus. Meistens wollen die dann eine wav Datei ohne Limiter/Kompressor auf dem Master, ohne Lowcut und mit 6db Headroom. Das ist zumindest so der Standart den ich kenne.

Und wenn der Mixdown schon Grütze ist, wird der beste Mastering Engineer auch nicht mehr viel machen können.
Genau das meine ich. Bei mir ist das nicht "on the fly". Mir ist das zu anstrengend vom Sehen her, also das Lernen.

Mastern selbst weiß ich. Das ist günstig. Wenn ich aber ein ungemixtes Arrangement hab, muss man sich ja damit auseinander setzen und das wird dort halt auch angeboten.

Wenn es jemand gut kann und meinen Stil trifft, finde ich das sogar sehr günstig.

Werde es bald einfach mal mit nem Song ausprobieren.
 
So ganz ohne Vorarbeit gehts nicht.
Frequenzberater hat's perfekt formuliert.
Außer du hast einen Produzenten der mit dir zusammen arbeitet.

Machst du denn auch Beats zu deinen Texten ? Muss ja, oder ?
 
Er meint vermutlich folgendes:

Sind deine Projekte innerhalb der DAW in einzelne Spuren unterteilt und falls ja, sind das reine Audiospuren oder sind da auch die MIDI Daten, Klangerzeugung, Effekte etc hinterlegt?
 
Ich meine, Spuren.
Je nach DAW kann das anders heißen.
Eine Spur nur mit Vocals, eine Spur nur die BaseDrums usw
Schön getrennt zu sehen.
Dass man alles einzeln bearbeitet kann.
 
Na dann probiere dich doch mal aus. So die Basics, die man sowieso machen sollte.
Es gibt 3 Punkte sag ich mal, die man relativ einfach selbst vornehmen kann.
Lautstärke der einzelnen Instrumente anpassen, häufig sind die Hat's und die BDs zu laut. Hörst du dir deine Sachen über Lautsprecher an oder Kopfhörer ?
Haben die Vocals genug Platz/Raum oder gibt's noch nen Leadsound der irgendwie den Fokus nimmt ?
Darauf achten das dein Track nicht straight Mono ist. Im Panorama verteilen. Das ist auch nicht schwer, aber Tiefe Frequenzen, also gerade die Basedrum und Bass generell würde ich immer in der Mitte lassen.
Und das wichtigste, vertragen sich Bassline und Kickdrum ? Generell tiefere Frequenzen ?
Dafür wird häufig Sidechain genutzt.
Ich mache das aber manchmal nicht via Lautstärke, sonder zB mit einem EQ oder einem HighpassFilter.
Oder aber die Sounds passen einfach nicht zueinander.
Das ist alles eigentlich nicht sooo mega schwer, da es natürlich alles subjektiv ist.
Bevor du Geld ausgibst, musst du schon wissen, was dich an deinem Track stört oder nicht ganz so passt.
Aber ich bin ja auch kein Profi... Meine Kenntnisse kamen alle so nach und nach. @Frequenzberater hat da garantiert mehr Ahnung zu.
 
Ich Liste mal die meiner Meinung nach wichtigsten Punkte auf:

- Bass muss mono! Alles unter 120Hz schön mittig lassen und sämtliche Stereo Anteile eliminieren. Kann sonst fiese Phasenprobleme geben und im schlechtesten Fall nimmt das deinem Track die komplette Energie oder killt komplette Elemente.

- Gruppenprocessing betreiben. Bilde sinnvolle Gruppen in die du deine Spuren einordnest. Z.B :

Bassgruppe, Percussion, Hihats, Vocals, Athmo+FX

Alle Spuren einer Gruppe dann gemeinsam bearbeiten. EQ, Glue Compressor, saturation etc...

- Lowcuts setzen. Setze bei deiner Bassgruppe einen Lowcut mit 12db Flankensteilheit bei 30Hz. Alles darunter ist nur Matsche. Das gleiche machst du bei den anderen Spuren/Gruppen, passt da die Cutoff Frequenz allerdings sinnvoll an. Wieviel Bassanteil braucht das Element um zu funktionieren? Bei Hihats zum Beispiel kann man oft alles unter 1000hz weg cutten.

- Lernen was ein Kompressor macht und sinnvoll einsetzen.

- Send und Returns nutzen. Hau deine Spuren nicht mit diversen Reverbs und Delays zu. Konfiguriere dir 2-5 schöne Effekte (auch hier die Lowcuts nicht vergessen) und schicke die gewünschten Anteile der jeweiligen Spur über den Send Regler dahin.

- Nutze Sidechain Compressing um gewissen Elementen Platz zu machen. Grade im Zusammenspiel mit Kick und Bass essentiell wichtig.

- Keep it simple. Überfrachte deinen Track nicht mit zig Elementen und Effekten. Arbeite mit dem was du hast.

- Nutze viele Automationen um dein Arrangement lebhaft zu gestalten
 
Mein Sohn und ich haben uns den Spaß gemacht und mal "Die Roboter" von Kraftwerk gecovert bzw. eher eigeninterpretiert.

War auch mal ne gute Gelegenheit etwas mastern zu üben.

Sagt mal, wie Ihr es findet. :)

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Mega. Hab jetzt total Blut geleckt und mich mal mehr eingearbeitet. Die Roboter war ja mein erster gemasterter Song. Im Nachgang fällt mir auf, dass ich die Mitten etwas mehr hätte anheben sollen und den Bass minimal raus nehmen. Da ich aber glücklich mit dem Song bin, lass ich ihn so.

Hab mir ja vor ein paar Tagen das Cubase 14 Pro Update geholt (von 12 Pro) und bin mehr als happy. Die Vocal Chain hilft einem ungemein die Stimme ordentlich abzumischen.

Schön, in Kombination komme ich jetzt endlich mit meinem Album weiter. Bin jetzt fleißig am Arrangements fertig stellen, Mixen und Mastern üben. Nur einsingen klappt mit Bronchitis nicht :lol:

Aber egal. Mach ich erstmal alles andere. Hab seit 2 Wochen nicht mehr gezockt und endlich noch mal ein Gefühl von Produktivität in der Freizeit.

Will da jetzt richtig rein hauen und da meine gewählten Songs alle in einem sehr weit fortgeschrittenen Stadium sind, sollte das nicht zu lange dauern.

Wäre schön, wenn ich Mitte März fertig bin, aber das ist wahrscheinlich zu optimistisch.
 
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