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VOTE Sind Videospiele zu lang geworden?

Sind Videospiele zu lang geworden?


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Bei den meisten Spielen ist es ja auch so, dass die Main Story recht zügig durchgespielt ist, aber die Nebenmissionen die Karte zukleistern. Die kann man aber in den meisten Fällen ignorieren, wenn man keinen Spaß daran hat.

So muss das sein. Extrembeispiel Breath of the Wild: wer Bock drauf hat, kann sofort zum finalen Dungeon/Endboss vorstossen. Diese Flexibilität in Spieen ist mir persönlich gold wert....leider machts nicht jedes Studio so.
 

Gut, wenn meine finanziellen Mittel so stark begrenzt wären, würde ich sicher auch ganz anders an ein Spiel rangehen.

Es gibt ja auch Spiele, mit denen man sich quasi ewig beschäftigen kann. Sportspiele, Rennspiele, Online-Shooter, usw. Das wird auch bei Gefallen nie langweilig. Aber wie hier schon erwähnt, packen viele Spiele den Spagat zwischen sinnvoll lang und aufgebläht überladen nicht mehr. Ein Spiel wird durch mehr Content nicht automatisch besser.
 
Die Länge an sich ist für mich nicht das Problem. Für mich ist das eine reine Frage des Spielinhaltes. Wenn extra auf Biegen und Brechen mehr belangloser Inhalt in das jeweilige Spiel gestopft wird, damit das Spiel eben länger wird, ist das natürlich Unsinn. Dann wünsche ich mir schon, dass das Spiel kürzer wäre und man diese Füller-Inhalte lieber weggelassen hätte.

Grundsätzlich mag ich lange Spiele, wenn diese auch vernünftige und sinnvolle Inhalte bieten, die das Spielerlebnis bereichern, ob storymäßig oder vom gameplay her.

Das Problem heutzutage ist, dass viele Spieler sich ausrechnen, wie viel Spielinhalt sie für ihr Geld kriegen. Die wenigsten Mainstreamspieler würden heute noch 60 € für ein 8-Stunden Spiel ausgeben, weil sie ebenso gut für dasselbe Geld ein 100-Stunden Spiel kriegen. Dass das 100-Stunden Spiel aber oft (nicht immer!) künstlich aufgebläht ist und man seine kostbare Freizeit damit verschwendet, während das 8-Stunden Spiel reinste Qualitätsunterhaltung sein könnte, wird leider oft außer Acht gelassen.

Ich hätte kein Problem damit, wenn wir wieder auf kürzere Spielzeiten zusteuern würden, solange man vollständige und ungestreckte Spielerfahrungen bekommt. Ob die Spiele dabei lang oder kurz sind, ist mir egal. Es muss einfach zum Spiel passen.
 
Ja. Habe noch kein 50+ Stunden langes Spiel gespielt, was keine Längen hatte.

Selbst Meisterwerke, wie Red Dead Redemption 2 leiden darunter, auch wenn es mir dort weit weniger negativ aufgefallen ist, als sonst.

Die Entwicklung wird sich aber auch erstmal nicht ändern, solange Leute lieber Geld für ein langes Spiel ausgeben, als für ein gutes.

Erinnert mich auch an mein Problem mit Netflix Serien, die zu 90% mindesten 20% zu lang sind.
 
Was mich bei vielen Spielen ja völlig annervt, und das geht wohl vielen anderen auch so, sind unnötige Wege. Wenn ich nicht zu Orten in denen ich schon mal gewesen bin, per Schnellreise hin- und herspringen kann, sondern jedesmal 5 Minuten den gleichen Weg den ich viellelcht sowieso schon 20 mal langreiten musste, noch 20 mal Reiten/Laufen/Fahren muss. Oder das ich um zu dem nächsten Ort zu kommen, völlig unnütz um den Riesigen Berg rumreiten muss um da hin zu kommen, obwohl es anders rum oder über den Berg rüber nur 1 Minute wäre. Boah, das muss echt nicht sein. Wenn da wenigstens irgendwas passieren würde, aber nein, es ist nur Lückenfüller Zeit. Oder laufend sinnlos Respawnende Gegner wie bei Herr der Ring. Endlose Gegnerhorden, die sofort wieder da sind, wenn man nur den Kopf gedreht hat. Nervt mich auch total.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich mache mir die Spiele so lange oder kurz, wie ich sie brauche. Ich picke mir pro Jahr eine handvoll Titel raus, die ich spielen will, und ob ich über tatsächlich hochwertigen Content und/oder Wiederspielwert nach 20 Stunden, 200 Stunden oder irgendwas dazwischen fertig werde, liegt maßgeblich am Konzept, weniger den Inhalt selbst. In Spiel A mache ich alles und brauche vielleicht 50h, im anderen reichen mir die Story und die wichtigsten Nebenquests und beende es nach 25h, obwohl man es leicht auch mehr spielen könnte. Abschreckende Spielzeit existiert nicht, weil ich das gleichsetze mit einem abschreckenden Spiel.
 
Kommt drauf an. Gute Spiele dürfen mich beschäftigen. Aber der ganze open world kram, der mich teilweise zwingt lange sinnlose Dinge zu tun ist too much. Black flag z.B war ein tolles Spiel aber das Schiff zu verbessern und dieses stundenlange Ressourcenfarmen brauch ich echt nicht. Kräutersammeln bei Red Dead brauch brauch ich auch nicht. Himmel meine Lebenszeit.
 
Ich beignne auch mal mit einem ... kommt drauf an.

Meistens sind mir Spiele mit "überschaubarer" Spielzeit lieber.
Das liegt zum einen daran, dass mir meist die verfügbare Freizeit fehlt um 100+ Spielzeitstunden-Schwergewichte durchzuspielen, andererseits habe ich nur selten Lust monatelang an einem Spiel zu hängen.
Und bei vielen Titeln ist es so, dass man nach Wochen oder Monaten Spielpause den Anschluss verloren hat und sich wieder neu reinarbeiten muss bzw. viele Details nicht mehr wirklich in Erinnerung sind.

Streeet of Rages 4 ... durchgezockt.
Luigis Mansion 3 ... durchgezockt.
Thimbleweed Park Delores ... durchgezockt.

Viele aktuelle Titel ... nur angezockt ... mal ein paar Stunden, mal auch ein paar mehr Stunden, aber meist weeeeeeit entfernt davon den Abspann zu sehen.

Ich würde mich auch gerne mal wieder in ein Rollenspiel 50 oder 100 Stunden verbeissen, nur wann, schliesslich besteht das Leben an den meisten Tagen aus mehr als Videospielen.


Es gibt auch Titel, die ich immer mal wieder, nach Monaten Pause für ein paar Stunden spiele und dann auch shcnell wieder reinkomme, meist sind das aber Multiplayer-Titel.
Bei einem The Division 2, einem Destiny 2, einem CS GO oder einem Diablo 3 oder auch mal einem MMORPG wie TESO odeer Guild Wars 2 kommt man auch nach langer Pause wieder ganz gut rein.
Solche Titel wie Forza Horizon, die zwar insgesamt eine sehr lange Spielzeit bieten, man aber jederzeit sofort wieder mittendrin ist, bieten sich natürlich auch an.

Spiele bei denen man viel Grinden oder Farmen muss oder die Spielstruktur oder die Story recht komplex ist, verzeihen längere Pausen und kurze Spiele-Sessions ja meist nicht so gut und dann fehlt mir auch das Erfolgserlebnis oder der Spielfortschritt.


Verstehe schon das viele möglichst viel Gegenwert haben wollen und das suggeriert eine lange Spielzeit ja erstmal.
Für mich kommt es aber auf den Unterhaltungswert an, wenn das Spiel dann keine Längen hat und mir mir Unterhaltung, Abweschlung und Spielspass konzentriert liefert, fahre ich persönlich deutlich besser damit.

Auch so mancher Indie-Titel mit teils unter 10 oder 5 oder auch nur mal 3 Spielstunden kann für mich ein lohneswerter Kauf sein.
Dann natürlich nicht für 69,99€.

Die letzten Assassins Creed (Origins und Odyssey) haben mir insgesamt gut gefallen, nur werde ich die in diesem Leben nicht durchspielen, nichtmal die Story, von den ganzen Nebenquests ganz zu schweigen.

Daher würde ich sagen, Videospiele sind für mich generell nicht zu lang, aber oft mit zu viel Füllmaterial vollgestopft.
Wobei der Ansatz ja auch nicht schlecht ist, wenn man eine Storyline hat die recht fokusiert ist, wer dann aber Bock hatr noch viel mehr Zeit im Spiel zu verbgingen, kann dies mit Nebenquests und einer riesigen Welt auch tun.
 
Definitiv zu lang. Ein Metro Exodus hab ich bach 10-12 Stunden einfach aufgehört weils nicht mehr hergab. Gears 5 war an der Grenze...
RDR 2 bis zu 70%... irgendwann is a) die luft raus und b) auch das RL wieder verstärkt da. Wenn dann wieder Zeit will ich schon gar nimmer wieder ei steigen weil ich mich eh mibei nix mehr auskenn. :D

Einen Shooter an einem WE durchzocken passt genau. Fuer die Langzeitmotivation muessen sich die Entwickler galt was anderes einfallen lassen.
 
Im SP auch? Da muss fuer mich die Story passen. Bzw halt die Kombination. Wolfenstein new colossus hatte so ne geile Präsentation dass mir das eigentlich viel zu lange game doch gepasst hat.
 
Klar auch im SP, vielleicht sogar gerade. Sea of Thieves hat z.B. nur dürftiges Gameplay, aber im Team ist es trotzdem toll - alleine würde ich das nicht anrühren.

Gameplay ist die Essenz eines Spieles, alles Andere folgt (für mich zumindest) nur mit großem Abstand. Eine gute Story ist nett, aber nicht ausschlaggebend für ein Spiel. Wenn ich eine richtig gute Story will, lese ich ein Buch, zur Not schaue ich noch einen Film oder eine Serie. Die können das hundert mal besser. Aber Game braucht Gameplay!
 
Ich hänge immer noch an TLOU2 und es ist einfach zu lang. Ständig rennt man nur noch im dunklen und sucht beschissene Schubladen ab.
irgendwie eiert man in vielen Games nur noch rum, und am Beispiel von TLOU2 nimmt das sowas an Pacing und Stimmung raus.
 
Ist schon interessant wie unterschiedlich hier die Meinungen doch sind.

Ich spiele zur Zeit Dark Souls 3 (mein erstes richtiges erstes mal) und bin jetzt wohl kurz vor dem Ende des ersten Durchgangs (der Drache Schwarzfrass im zweiten DLC will mich aber nicht durch lassen), hab mir 140 gemütliche Stunden Zeit gelassen und überlege schon die ganze Zeit wie ich den zweiten Durchlauf spielen will. Das Gameplay der Souls Teile ist halt so perfekt, das man so viele unterschiedliche Stile spielen kann und es hunderte Möglichkeiten gibt, es trotzdem immer fordernd und motivierend bleibt. :headbang:

Ich liebe es einfach mich völlig auf eine Spielewelt einzulassen und wenn ich das ein halbes Jahr mache, oder auch mehr, wenn es das Spiel her gibt. :deal:
 
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