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VOTE Sind Videospiele zu lang geworden?

Sind Videospiele zu lang geworden?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

die meisten spiele, leider insbesondere irgendwelche storyspiele, können mich selten länger als 2-3 stunden fesseln. deswegen sollen sie nicht kürzer werden. sie sollten besser werden (für meinen geschmack passender, von mir aus), so dass ich mich gerne auch länger mit ihnen befasse. aber da klickt dann mein grundsätzliches problem wieder ein: mein mangelndes interesse oder besser durchhaltevermögen. durch die große, große auswahl wechsel ich dann schnell oder spiele dauernd das gleiche.

btw war mir schon halflife 2 zu lang. habs glaube ich nie zu ende gespielt und kurz vor schluss keinen bock mehr gehabt^^

 
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Interessante Frage, hab auch schon überlegt basierend auf dem tweet nen thread auf zu machen.


Ich würde sagen Spiele sind falsch gewachsen, so wie ein Baum der krumm an einem Hindernis vorbei wächst. Früher waren große Spiele diejenigen die entweder tonnenweise freischaltbares und geheimes zu entdecken hatten oder welche wo die Story eine epische breite hatte.

Letzteres gibt es auch heute noch nur ist das Problem, wie eingangs erwähnt, das diese Spiele auf künstliche Weise gestreckt und vergrößert werden. Content ist inzwischen ein Schlagwort aber kein Statement mehr. Ein assassins creed braucht keine 200 sidequests um ein großartiges Spiel zu sein.

Auf der anderen Seite haben achievements nahezu völlig die unlockables abgelöst. Wenn man früher noch Tonnen an neuen stuff oder replay gründen freischalten konnte, schaffen das heute nur noch sehr wenige und klassische Serien wie ein resident evil 2 oder ein DMC5.

Ich finde die Entwicklung daher schade, aber man muss auch immer festhalten das es nicht alle Spiele betrifft. Es gibt da draußen inzwischen eine so große Vielfalt das dieses Problem der content Leichen eines ist, das man nur all zu leicht umgehen kann.
 
Ich liebe lange Spiele, Spiele die mich ruhig ein paar Monate begleiten, meine letzten drei waren...

Dying Light ca. 150h
AC: Origins ca. 180h
Dark Souls 3 spiele ich noch und bin jetzt so bei 120h werden aber auch hier sicher 300h+
Also in Dying Light hatte ich auch 150h versenkt und Dark Souls geht in die tausende. 3 auf Steam alleine 600h und seitdem hab ich das auch auf Ps4 zig mal durch. Die anderen Teile fangen wir nicht erst an...
Aber sowas wie AC Origins juckt mich z.B absolut gar nicht. Das ist mir viel zu viel langweilige Beschäftigungstherapie.
Geile intensive Storygames hab ich gerne 20-30h. Solange da wirklich das Pacing stimmt und es nicht gestreckt wird und die Ideen ausgehen. Sollte das so sein, dann lieber auf 10-15 runterbrechen.
Ansonsten überzeugt bei mir nur Gameplay.
Dark Souls ist einfach perfekt und wird nie langweilig für mich, zig Builds, Challenges etc
Sowas wie Dying Light bockt auch, mit dem Parkour Zombies schnetzeln geht immer. Zusammen mit einem Kumpel einfach die Sau rauslassen.

Aber irgendwelche Fragezeichen abklappern, hunderte Nebenquest abklappern die einen kaum was bringen oder total stupide sind, irgendwelche Stützpunkte o.Ä einnehmen, durch eine - vielleicht durchaus schöne- aber im Kern leere gigantische Spielwelt zulaufen um am Ende die eigentlich belanglose Story vorran zubrigen...sowas taugt mit einfach gar nicht mehr ^^
 
"Zu lang" finde ich absolut relativ. Auch ein 3h-Titel kann zu lang sein, während mich auch ein Spiel nach 30h oder mehr noch fesseln kann. Zudem ist auch die Frage, auf welche Spiele man sich überhaupt bezieht. Es gibt die großen Big Budget Titel und die Indie-Titel, die tendenziell eh kürzer ausfallen.

Schiele ich auf die großen Titel der letzten Jahre, habe ich schon das Gefühl, dass die Spiele umfangreicher geworden sind, was nicht zuletzt daran liegt, dass viele Spiele mittlerweile den Open World Ansatz fahren. Ehrlicherweise funktioniert das auch einfach nicht bei jedem Titel gleichermaßen gut. Dafür hast du ein God of War, das doppelt so lang ist, wie es die Titel vorher in der Reihe waren. Trotzdem hat es mich über die gesamte Spielzeit gepackt und ich hätte noch ein paar Stunden mehr zocken können. Auch ein Horizon: Zero Dawn hat mich durchgängig unterhalten. Wohingegen Breath of the Wild mich nie richtig überzeugen konnte (dafür aber meine Sohn wahnsinnig gefesselt hat). "Zu lang" hängt für mich daher einfach davon ab, ob ein Spiel mich über die gesamte Spielzeit fesseln kann oder nicht. Tut es das, spielt die Spielzeit keine Rolle.
 
Ich hab bei Elder Scrolls Online knapp 7000 Stunden auf der Uhr. Mich schrecken lange Spiele nicht.
Aber klar kommts auf Genre an. RPG müssen lang sein. Je Länger desto besser. Jedenfalls solange es auch genug Inhalt gibt um die Welt mit Sinnvollen Inhalten zu füllen. Die Klassischen "Action Adventure" (gibts das Genre als solches eigentlich noch? ) wie z.b. Tomb Raider oder Assassins Creed genauso. Die Tomb Raider Games finde ich von der Länge her meistens ganz gut Ausbalanciert. Andere wie z.b. A.C Black Sails sogar zu kurz und da hab ich bestimmt auch 150 Stunden gespielt bis mein Schiff komplett ausgebaut war und ich jedes Fort an jeder Küste eingenommen hatte.

Simulatoren z.b. Eishockey oder Autorennen dürfen auch ruhig lang sein. Wenn die weniger als 200 Stunden Content bieten würde, dann würde mich das abschrecken und ich würd die gar nicht erst kaufen. Eine Karriere muss man langsam aufbauen, ein Rennen darf man ruhig mehrmals spielen, bis man auf Platz 1 landet und man die nächste Stufe freischaltet. Hier im Forum hats bestimmt nicht wenige Spieler, die nicht Tausend Stunden oder mehr in Gran Tourismo investiert haben.

Andere Games wie Shooter sind IMO mit ner Spielzeit von 30 - 50 Stunden ganz gut aufgestellt. Irgendwann gibt die Story einfach nicht mehr her. Ich würds toll finden, wenn auch da Charakter Entwicklung integriert wäre, Fähigkeiten entwicklung, es auch da verschiedene Wege und enden geben würde, damit sich ein mehrfaches durchspielen lohnen würde, oder man auf verschiedenen Wegen unterschiedliche Chakraktere kennen lernen würde oder man sich unterschiedlich entwickeln würde, mehr so richrung Mass Effekt würde ich das klasse finden, gibts aber leider viel zu selten.

Games mit ner Laufzeit von 20 Stunden oder weniger kauf ich garnicht erst, oder nur, wenns die irgendwann reduziert für nen 10er oder so gibt. Mein Geld ist zu hart erarbeitet um es für so wenig Inhalt rauszuwerfen
 
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Sorry, ich hab gerade mal geguckt, ich hab mich da vertan. Die aktuelle Spielzeit ist 5544 Stunden. Ich dachte, es wären Tausend mehr. Ich lass dich gerne auf mein Profil gucken, ich weiß nur nicht wie das geht. Wenn du das weißt, lass ich dich gern drauf, dann kannst du selber gucken. Aber inzwischen is da auch bei mir die Luft so ziemlich raus, ich hab zuletzt am 24.Dezember 2019 gespielt.
 
Sorry, ich hab gerade mal geguckt, ich hab mich da vertan. Die aktuelle Spielzeit ist 5544 Stunden. Ich dachte, es wären Tausend mehr. Ich lass dich gerne auf mein Profil gucken, ich weiß nur nicht wie das geht. Wenn du das weißt, lass ich dich gern drauf, dann kannst du selber gucken. Aber inzwischen is da auch bei mir die Luft so ziemlich raus, ich hab zuletzt am 24.Dezember 2019 gespielt.

Nee, ich glaub's dir gerne.

Ich find's nur spooky! :D
 
Wenn mich ein Spiel 100+ Stunden unterhalten kann und es nicht langweilig wird (z.B. Snowrunner), dann ist das kein Problem für mich. Dann dürfte es nach oben auch ganz ohne Ende sein.

Problematisch wird es erst, wenn es langatmig und zäh wird und Langweile eintritt (wie die meisten 0815 Ubisoft Openworld Games). Dann ist das Spiel zu lang. Was aber nicht geht sind Spiele unter 10 Stunden, die dann noch nicht mal einen Wiederspielwert haben. Wenn das dann auch noch zum Vollpreis verkauft wird, empfinde ich das als Abzocke.
 
Ein pauschales zu lang, gibts bei mir nicht. Es muss durchgehend unterhalten und da fängt das "Problem" an..
Das schafft so gut wie kein Spiel mehr, es gibt meistens immer den Punkt, wo ich mir denke, ja hier wäre es jetzt eigentlich gut gewesen..aber nein, mit irgendwas wird es dann gefüllt um X Stunden rauszuschinden oder man bemerkt von Anfang ne Machanik die nur zum Strecken der Spielzeit dient.
 
Tendenziell würde ich sagen: ja, absolut. Viele Entwicklerstudios respektieren die Zeit der Spieler nicht, wenn sie ihre Open Words endlos groß, mit übelst langen Laufwegen und schlechten Nebenmissionen gestalten. Positivbeispiel ist für mich bis heute Gothic (1). Du kannst eine kleine, dichte Open Word so geil designen. Warum sich daran kaum einer ein Beispiel nimmt, ist mir ein Rätsel. Die Arkham Reihe ist ebenfalls ein exzellentes Beispiel: der beste Teil hatte die mit Abstand kleinste Spielwelt. Warum also alles immer größer werden lassen?

Zum Glück hat man als Gamer heutzutage aber genug Auswahl, als das man sich daran groß aufhängen muss.
 
Ich liebe das Elder Scrolls Franchise. Teilweise bin ich nach Arbeit und Sport nach Hause gekommen, duschen, was futtern, und dann von ca. 18.00 oder 19.00 Uhr bis ungefähr Mitternach gespielt. An den Wochenenden gern auch mal ein bisschen länger. Aber es ist nicht so, das ich jetzt völlig Nerdmäßig im Dunklen Kämmerlein sitze. Zum Glück spielen ein paar meiner guten Freunde das auch gerne, so das der Abend mit Teamspeak zu einem großen Freundestreffen geworden ist, wo wir alle miteinander zusammen gespielt haben, gesabbelt, faule Witze erzählt usw. So konnte auch auch mal das ganze Wochenende werden. :D

Aber jetzt is auch erst mal gut. Wie gesagt, seit ca. einem halben Jahr garnicht mehr. Von mir aus könnten die die Grafik mal kräftig aufpolieren oder ne Version 2.0 rausbringen. So wie es jetzt ist, hab ich keine große Lust mehr. Inhaltlich hab ich so ziemlich alles gesehen, jetzt müsste schon was ganz aussergewöhnliches kommen, das es mich nochmal längerfristig fesseln könnte. Seh ich im Moment aber nicht. Und Fallout ist für mich einfach nicht das gleiche. Da kann ich einfach nicht die gleiche Leidenschaft für entwickeln. Gott sei dank. Wär ja ne Katastrophe, wo soll ich denn die Zeit her nehmen? :D:):popcorn:
 
Zuletzt bearbeitet:
Na ja, Jahre lang haben die Spieler sich bei 8 bis 10 Stunden beschwert. Ich nicht. :D

Und heute ist eine der ersten Fragen in den sozialen Netzwerken, wie lange denn die Spielzeit ist. Viele scheinen Spielzeit als Qualitätsmerkmal zu definieren. Spielstunden pro Euro quasi.
 
Bei den meisten Spielen ist es ja auch so, dass die Main Story recht zügig durchgespielt ist, aber die Nebenmissionen die Karte zukleistern. Die kann man aber in den meisten Fällen ignorieren, wenn man keinen Spaß daran hat.
 
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