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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hab ich nicht getan.

Mir geht es darum, ob euch ne Kränkung bei Person A durch Person B per se zum Vorwurf gereicht.

Für mich muss es dafür noch die Hürde der Verwerflichkeit/Vorwerfbarkeit nehmen, ansonsten ist das mMn unhaltbar.
 
Waren das nicht Deutsche die aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit vergast wurden?

Auch. Habe ich zum einen nicht näher spezifiziert, zum anderen wurden tatsächlich auch Menschen afrikanischer Herkunft aufgrund ihrer Herkunft vergast.

https://www.bpb.de/gesellschaft/migration/afrikanische-diaspora/59423/nationalsozialismus?p=all

In der historischen Forschung schätzt man die Zahl der in KZs ermordeten Menschen afrikanischer Herkunft auf 2.000. Sie berücksichtigt jedoch nicht die zahlreichen Opfer der in Kriegsgefangenlagern inhaftierten Afro-Amerikaner sowie der afrikanischen Soldaten der französischen, belgischen und britischen Kolonialtruppen.
 
Aber kannst du denn gar nicht nachvollziehen das für manche die intensität und der verkopfte charakter der debatte auf Anhieb befremdlich ist?
Naja, doch klar.
Dann kann ich Bild lesen - da reicht die Überschrift.
Aber wenn ich zu einem Thema was kommentiere, dann beschäftige ich mich doch damit und auch mit beiden Seiten. Zumindest ist das mein Anspruch. Ich kann es danach ja immer noch anders finden bzw. eine andere Meinung haben.
Das es nicht immer geht, ist mir klar. Aber ich versuche es zumindest :)

Ich will Cale auch nicht unterstellen, dass er das nicht tut! :)
 
Manchmal fragt man auch einfach die besser informierten User, weil die mehr im Thema sind.
Natürlich, mach ich auch. Aber wenns halt links zu genaueren Erklärungen sind, gerade weil er es weiß, dass die "richtig und vernünftig" sind?
Aber ist auch egal, natürlich hätte er auch kurz oder knapp Antworten können und die Links noch zusätzlich hinzufügen können.
So aber wieder BTT :D
 
Man muss auch einfach ein bisschen sein Hirn benutzen, dann ist alles gar nicht so schwer. So ein Glossar dient natürlich auch in erster Linie der öffentlichen Sprache, wo es ganz konkret ein richtig und falsch gibt.

Ich sag's ganz ehrlich. Wenn ich meine schwarzen Freunde und Bekannte "people of color" nennen würde, würden sie mich auslachen. Oder zumindest verwundert sein. Sie selbst bezeichnen sich meistens als "schwarz" oder "braun" oder "afrikanisch", wenn die afrikanischen Wurzeln stärker sind. Was ich immer interessant fand, wie sie oft wert darauf legen, dass man zwischen West- und Ostafrika unterscheiden kann kulturell.
Aber wie auch immer. In einem respektvollen Klima, kann man auch mal einen formellen Fehler machen. Dann muss man bereit sein, sich dem Gegenüber anzupassen. Alles andere ist ignorant und die Kommentare hier sind oft ignorant.
Und wenn man kein respektvolles Klima schaffen kann, weil kein persönlicher bzw. enger Kontakt vorherrscht, dann muss man halt vorsichtig sein. Dann muss man sich ein, zwei Minuten mit dem Thema auseinandersetzen. Und das ist ein winziges Opfer. (Wenn man das überhaupt so nennen kann.)
 
Ich kann nicht nachvollziehen dass ich ihm zwei Links präsentiere, damit er sich sogar noch weiter einlesen könnte, und daraufhin nur eine patzige Antwort folgt.

Sorry, sollte nicht patzig rüberkommen. War jedenfalls nicht so gemeint, ehrlich nicht. Allerdings hätte ich gerne eine Antwort von Dir gehabt, nicht nur ein paar Links. Googeln kann ich selber. Aber egal, war wirklich nicht böse gemeint :)
 
Zuletzt bearbeitet:
[...] In einem respektvollen Klima, kann man auch mal einen formellen Fehler machen. Dann muss man bereit sein, sich dem Gegenüber anzupassen. Alles andere ist ignorant und die Kommentare hier sind oft ignorant.
Und wenn man kein respektvolles Klima schaffen kann, weil kein persönlicher bzw. enger Kontakt vorherrscht, dann muss man halt vorsichtig sein. Dann muss man sich ein, zwei Minuten mit dem Thema auseinandersetzen. [...]

Respektvoller Umgang miteinander benötigt mMn aber auch nicht diese übertriebene Hypersensibilisierung. Das führt wie erwähnt zu einer Infantilisierung der Gesellschaft. Kann man sich wünschen, ja, ich hätte aber lieber eine robuste Gesellschaft, in der Erwachsene nicht zunehmens wie Kinder behandelt bzw. zu Befindlichkeits- und Verletzlichkeitsautomaten herabgestuft werden und hoffe, dass wir unsere zukünftige Generation nicht zu solchen erziehen.
 
Mal unabhängig von dem Glossar, was man für den deutschen Sprachgebrauch durchaus in Frage stellen kann, sind Schwarz und Weiß aus meiner Sicht ungeeignet und an der Grenze zum Rassismus, da diese Wörter oft mit beleidigenden bzw. klar rassistischen Beiwörtern verwendet werden.
Wenn mich ein dunkelhäutiger Mensch als Weißer bezeichnen/anreden würde, würde ich eine gewisse negative Meinung dahinter vermuten (was natürlich nur mein Empfinden sein kann) und auch umgekehrt, würde ich diesen Menschen mit Schwarz bezeichnen, hätte ich das Gefühl, ihn in eine Schublade zu stecken.
Dunkelhäute/hellhäutige Personen/Menschen sind für den deutschen Sprachgebrauch geeigneter und haben nicht diese negativen “Schwingungen“. Damit habe ich bisher keine negativen Erfahrungen gemacht.
Die Verwendung von People of Color habe ich tatsächlich noch nie in Deutschland/Europa wahrgenommen.
 
Dass man diese "infantilen" Gesellschaftsnormen hat, ist ja alleiniger Verdienst unserer Gesellschaft, die es geschafft hat, jeden Begriff für 'people of color' negativ zu konnotieren. Jetzt will ein großer Teil der Menschen dieser Welt mit afrikanischer Herkunft nicht, dass wir die Wörter für sie verwenden, die wir verwendet haben, als wir sie noch als Sklaven oder Tiere oder Menschen unterster Klasse angesehen haben. Ich sehe da keine Überempfindlichkeit.
Und niemand wird einem den Kopf abbeißen (okay, im ERA vielleicht schon), wenn man nicht up-to-date ist und jemanden als "farbig" bezeichnet. Aber wenn man dann korrigiert wird und trotzdem nicht einsieht, das zu ändern, ist man halt derjenige, der infantil und ignorant und überempfindlich ist.
 
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