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Hurra! Wir bekommen ein Baby!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Samuel „Sam“ also nicht pur deutsch ausgesprochen sondern Englisch. Halbe Familie sind Amis :D.

Zweitname Anton nach meinem Opa bin dort aufgewachsen und das ist quasi meine Art der Dankbarkeit dafür mich großgezogen zu haben.

Alles Gute auch von mir.
Find ich schön mit den Namen.
Meine Tochter hat als zweiten Vornamen den ihrer Urgroßmutter, welche sie nie kennenlernen durfte.

Mein Sohn hat als zweiten Namen den meines Vaters, der leider während der Schwangerschaft verstorben ist.
Ehre wem Ehre gebührt.

Auf Euch wartet Großes !
Und Gefühlschaos ist normal.
 
Zuletzt bearbeitet:
Heute auch spontan um 15 Uhr Feierabend gemacht und ab ins Schwimmbad. Es ist alles sehr nice aktuell. Die Zeit ist ein Vergnügen. Der Sohn hat jetzt mit drei ein Alter, in dem man doch schon was machen kann.
Heute hat er die große Rutsche für sich entdeckt und nicht genug bekommen.

Mein Arbeitskollege nimmt immer nur zwei Wochen Urlaub weil man sich dann irgendwann auf den Sack geht.

Bei uns ist es umgekehrt. Je mehr Zeit wir miteinander verbringen, desto schwieriger wird es, irgendwann dem normalen Alltag nachzugehen.
Der erste Tag arbeiten ist dann schon traurig irgendwie.
Man sollte halbtags arbeiten können.
 
Samuel „Sam“ also nicht pur deutsch ausgesprochen sondern Englisch. Halbe Familie sind Amis :D.

Zweitname Anton nach meinem Opa bin dort aufgewachsen und das ist quasi meine Art der Dankbarkeit dafür mich großgezogen zu haben.

Finde ich auch sehr schön gewählt. Werde ich eines Tages mit meiner Oma/dem potentiellen Baby wahrscheinlich ähnlich machen :)
 
Ich muss mich mal an die Fachleute hier wenden.

Gute Freunde von uns sind Eltern eines mittlerweile ca. 6 Monate alten Babys.
Merkwürdigerweise scheint das Kind irgendwie non-stop zu schreien und zu heulen.

Die beiden habe mittlerweile sicherlich 47 Ärzte abgefahren, eine Erkrankung kann ausgeschlossen werden,
wobei es laut Ärzten wohl sein könnte, dass das Verdauungssystem noch nicht optimal entwickelt ist (wäre bei manchen Babys halt so)
und das Kind dann halt Schmerzen hat.

Die Kindeseltern kaspern aber seit der Geburt non-stop mit dem Kind rum. Das Kind wird 24 Stunden am Tag bespaßt, durchs Haus getragen, geschaukelt, gewippt, angegrinst und zugelabert. Sobald man das Kind einfach nur auf dem Arm hält, geht nach 10 Sekunden das Geplärre los.

Nunja, was tun? Früher hat man Schreikinder (wenn sie denn gesund sind) sich einfach ausschreien lassen, nach ein paar Tagen wars dann gut. Wie würdet ihr sowas handhaben?

Lass sie mal zu nem Osteopathen gehen, hatte ne Bekannte auch, der Osteopath hat das Kind dann eingerenkt o.Ä. und es war Ruhe.... in dem Fall lag es einfach daran das das Kind Schmerzen hatte.
 
Aber bitte erst mal über Osteopathie informieren und nicht denken, damit geht man zu einem Mediziner. Denn das ist eine Pseudowissenschaft/Alternativmedizin, ähnlich der Homöopathie, was die Grundlagen und Handlungsbegründungen angeht. Da geht es um Energieflüsse im Körper, die wieder in Gang gebracht werden müssen. Das dann auch die Begründung für schreiende Kinder. Dann wird irgendetwas gemacht, das jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehrt, in Studien keinerlei Nutzen aufweist und dafür ordentlich die Hand aufgehalten. Da wird nichts eingerenkt und keine körperliche Ursache behoben, weil das nicht das Ziel der Osteopathie ist. Lustigerweise finden Osteopathen bei so gut wie jedem Kind was. Klar, wenn als Grund dann übersinnliches Geschwurbel kommt, das nicht objektiv überprüfbar ist und man dafür kassieren kann, macht man das.
Wir haben beim ersten Kind auch ständig den Tipp bekommen, dann erst mal recherchiert, was Osteopathie eigentlich ist und uns klar dagegen entschieden.
Bei uns war es wohl auch das Verdauungssystem, das halt oft Blähungen und damit Schmerzen verursacht hat, verbunden mit einem sehr nähebedürftigem Kind.
Wenn Ärzte keinen Grund finden, dann ist es halt nichts, was jetzt abstellbar ist. Früher oder später wird die Schreierei besser, das kann ich versprechen. Auch ohne Alternativmedizin.

Und viele der "Erfolgsgeschichten" der Osteopathie kann man genauso begründen wie "Erfolgsgeschichten" der Homöopathie. Die Behandlungen dauern halt ein paar Wochen und in der Zeit kann es gut sein, dass sich die Ursache halt von selbst behebt. Und das schreiben die Befürworter dann natürlich der ach so tollen Alternativmedizin zu.

@powertube unser erster war ja auch nicht einfach. Lange kein Schreikind, aber wir hatten auch Tage und Nächte, in denen er mal 2 Stunden am Stück geschrien hat und nur durch körperliche Nähe - am besten im Tragetuch - beruhigbar war. Einfach so alleine einschlafen ohne erst mal getragen und geschuckelt zu werden, war undenkbar. Der Kinderarzt sagte auch direkt, das hat bei ihm keine erkennbare und behebbare körperliche Ursache und keinen Krankheitswert. Jedes Kind ist anders, manche schreien viel, manche weniger.
Viele Kinder, die oft schreien, haben wie gesagt einen noch unreifen Darm und damit schmerzende Blähungen, mit denen so ein kleiner instinktgesteuerter Wurm nicht umgehen kann. Andere Babys haben einen sehr ausgeprägten Bedarf nach Nähe. Menschen sind als Babys Traglinge, es ist in unserer DNA, ständig Nähe zur Mama zu haben (siehe Menschenaffen, die IMMER an der Mutter hängen). Daher ist diese Nähe der natürlichste Zustand für das Kind, alles andere macht Angst. Und Angst führt zu schreien. Wenn man also so ein Kind hat, das dann zufrieden ist, wenn es getragen wird dann ist mein Tipp: Tragt das Kind einfach. Es gibt jede Menge gute und einfach zu bediendende Tragen und auch Tragetücher sind kein Hexenwerk, wenn man sich zeigen lässt, wie die zu binden sind und ein wenig übt. Das haben wir auch monatelang gemacht, Mika war mehr in einer Trage als ohne, weil er uns halt deutlich gezeigt hat, das er das will.

Und bloß nicht "wie früher" das Kind "ausschreien" lassen. Wie gesagt, kleine Würmer sind instinktgesteuert, wenn es wirklich die Angst ist, die das Baby überkommt, wenn es alleine ist, dann führt das zu instinktiver, sehr starker Angst und kann sogar das Urvertrauen zu den Eltern beeinträchtigen. Denn für ein Baby ist es instinktiv normal, das die Mama kommt, wenn es schreit. Ist das nicht der Fall, geht es irgendwann in den Survival-Modus und wird still, weil es Angst hat komplett alleine zu sein und Raubtiere auf sich aufmerksam zu machen (natürlich nicht auf einer kognitiven Ebene, sondern rein durch über Jahrtausende evolvierte Instinkte). Das ist also keine Erziehung, sondern man bringt sein Kind zur Resignation. Das will man seinem Kind nicht antun, auch wenn es manchmal die bequemste Lösung wäre. Aber Eltern sein ist nicht immer bequem, sondern auch anstrengend. Auch für das Umfeld.

Und zur Klarstellung: Meine Tipps beziehen sich auf kleine Babys, nicht auf Kleinkinder, die 1,5, 2 Jahre oder älter sind. Da kann man ruhig irgendwann mit Konsequenz "entwöhnen", da sie auf kognitiver Ebene begreifen können was passiert. Und auch im Gegenzug schon manipulieren können, um ihren Willen zu bekommen. Haben wir auch bei unserem Großen gesehen. Der inzwischen übrigens ohne Theater ein- und durchschläft.
 
Alles Gute auch von mir.
Find ich schön mit den Namen.
Meine Tochter hat als zweiten Vornamen den ihrer Urgroßmutter, welche sie nie kennenlernen durfte.

Mein Sohn hat als zweiten Namen den meines Vaters, der leider während der Schwangerschaft verstorben ist.
Ehre wem Ehre gebührt.

Auf Euch wartet Großes !
Und Gefühlschaos ist normal.

Hatte gestern das mal bei Besuch in die Runde geworfen war nur ein Mann dabei der Schwager, der sagte sofort „ja kenn ich ist echt komisch“

Wie gesagt war jetzt kein eisklotz die Vorstellungen waren etwas anders aber war ganz normal. War auch zum Ende hin wegen der Schmerzen sehr auf meine Perle fixiert. Wie so n Tag halt ist :D.

Ja das mit den Namen finde ich ne klasse Sache wie bei dir, man lässt die Leute dadurch quasi etwas aktiver in Erinnerung.

Und Danke ;).

Finde ich auch sehr schön gewählt. Werde ich eines Tages mit meiner Oma/dem potentiellen Baby wahrscheinlich ähnlich machen :)

Solltest du auf jeden Fall

@el_barto dein letzter Abschnitt magst dazu paar Sätze sagen was das Theater angeht und as abgewöhnen?
 
@el_barto : also damals hats was gebracht und bei meiner Freundin ist es auch sehr hilfreich verspannte Zonen zu lockern. Muss natürlich jmd. sein der es drauf hat.
Das mit dem Kind war übrigens nach 15min erledigt, nicht nach ein paar Wochen.

Ich bin weiß Gott ein Gegner der Homöopathie aber ich hab gesehen was durch Osteophaten bewirkt werden kann....
 
sehe ich auch so. Es gibt sicher gute und schlechte. Kinderostheopathie kann man btw. studieren. Man kann das ganze also wissenschaftlich angehen. Im Gegensatz zu Homöopathie.
 
Man kann es in den USA "studieren", wo man auch Chiropraktik studieren kann. Deswegen wirds trotzdem nicht wissenschaftlicher oder objektiv überprüfbarer.

Aber ich will da auch gar nicht diskutieren. Muss jeder selbst wissen, aber da ich schon oft mitbekommen hab, dass Eltern das quasi dem Arzt gleichsetzen und denken, das wäre ein Mediziner, wollte ich das anmerken und zur Recherche anregen.

Wohlgemerkt: es gibt auch Physiotherapeuten, die sich halt den Namen Osteopath auf die Flagge schreiben, weils hipp ist, aber trotzdem nach schulmedizinischen Aspekten behandeln. Schreiben halt Osteopathie drauf, weils Geld bringt, v.a. von Eltern.
Hilft aber bei Babys nur selten weil tatsächliche körperliche Ursachen im Vergleich zu den von mir genannten sehr selten sind.
So oder so muss man sich halt informieren, was der Hintergrund ist und welchen Hintergrund der Behandler der Wahl hat.

Aber nein, die Osteopathie an sich kann man genausowenig wissenschaftlich angehen wie Homöopathie, weil es keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund hinter dem "Energie"-Geschwurbel gibt. Das ist Augenwischerei. Beides sind alternativmedizinische Ansätze, deren Ergebnisse und Methodik keiner wissenschaftlich soliden Studie standhalten.
 
Nö, kannste auch in Deutschland studieren. Siehe z. B FH Dresden:
Screenshot_2018-08-07-11-13-32.png
 
Überraschend, wusste ich nicht.

Aber angesichts des Ursprungs und der Philosophie hinter der Osteopathie nach wie vor erschreckend, dass man Pseudowissenschaften in so ein seriöses Kleid spannen kann...
Entweder der Kern der "Lehre" wird dermaßen verwässert, dass es nichts mit dem Ursprung zu tun hat und man quasi Physiotherapeuten ausbildet oder das ist eine Schande für die Hochschule :p

Andererseits kann man ja auch Gender Studies studieren und das hat ni....ach lassen wir das :D

scnr
 
Ne, also dass mit der Osteopathie hilft bei uns im Bekanntenkreis sehr vielen Kindern und auch bei unserer Tochter hat das super geholfen.

Unsere Tochter war ja Anfang des Jahres ziemlich tollpatschig, ist viel Gestürzt und war wegen schlimmer Stürze dann auch zweimal im Krankenhaus in kurzer Folge. Auf den Tip hin mal wieder zum Osteopathen zu gehen hat das nach einer Behandlung instant aufgehört. Wir waren in den letzten Jahren auch wegen kleinerer Sachen ein zwei Mal dort und es hat ihr immer geholfen. Pseudowissenschaft ist mir da eindeutig zu negativ geprägt. Das Problem ist in diesen Bereichen auch eher, dass "Standardmediziner" leider nur bedingt nach links und rechts schauen, sondern eben der reinen Schulmedizin vom Studium her trauen bzw. auf diese behandeln.

Ähnliches erlebe ich gerade ganz krass bei meiner Schwiegermutter. Als Altenpflegerin ist die inzwischen ein menschliches Frack bei dem echt alles kaputt ist. Immer Kopfschmerzen, Schultern und Kniee kaputt, taubes rechtes Bein. Kein Arzt hat helfen können. Auf den Tip unsrer Angestellten hin, hat sie dann mal einen Vitalogen ausgetestet. Und ist dadurch wie ausgewechselt. Bei Vitalogie geht es ja um die Wirbelsäulenpflege und Entspannung. Also auch "Pseudowissenschaft" wie es selbst ein Chirupraktiker findet. Aber die Veränderung und Erfolge bei ihr sind wirklich nicht zu glauben. Ohne Medikamente. Die Dauermigräne hat nahezu instant aufgehört. Sie spürt wieder ihr rechtes Bein bzw. den Fuß (mit dem Effekt dass ihr diese jetzt schmerzen, weil sie festgestellt hat, dass sie die ganzen Jahre zu kleine/enge Schuhe an hatte :lol:), Schulter und Knie besser etc. Ich würde es nicht glauben, würde ich es nicht mit erleben.

Von daher kann man sich ruhig auch mal alternative Dinge anschauen und nicht gleich alles abstempeln.
 
at el_barto: oder c) du hast keine Ahnung? Hast du irgendeine medizinische Vorbildung? Ist ja deine Entscheidung, aber offensichtlich hast du deine Meinung lediglich aus dem Internet und keine Erfahrung. Dafür berichtest du habt schön viel Geschwurbel. Und dein letzter Satz entarnt dich als ewiggestrigen, der sich zu einem Thema etwas zu wichtig machen will.
 
Um hier auch mal schöne Geschichten aus dem Alltag zu posten:

Gestern war das Wetter ja mal erträglich bei schicken 26 Grad, und so bin ich mit meinem Großen (5 Jahre, nächsten Monat 6), Longboard fahren gewesen. Das war sowas von herrlich. Andere Skater haben uns ständig zugewunken und waren total baff, dass da Vater und Sohn skaten waren, haben stets gefragt wie alt der kleine ist und ihm ohne Ende Respekt gezollt. Natürlich wünscht er sich jetzt zum Geburtstag ein Longboard und will professioneller Skater werden :D
Solche Tage machen unglaublich viel Spaß, wenn man alleine was mit seinem Nachwuchs unternimmt und es auch so toll angenommen wird, dass beide Seiten einfach total happy sind.
Diese Form des Glücks fühlt sich wie frisch verliebt an. Hätte ihn die ganze Zeit einfach nur drücken können. Herrlich :)

Ja, sowas ist absolut herrlich. Hatten wir am letzte Woche auch. Da waren wir viel mit unserer Tochter im Freibad. Dadurch dass wir fast täglich dort waren, hat sie enorme Sprünge gemacht. Sie schwimmt jetzt besser, traut sich zu tauchen, vom Beckenrand zu springen und am Ende sogar vom Startblock bzw. 1er ins Schwimmerbecken zu springen, wo normalerweise bei uns die ganzen "Coolen" Franzosen/Marokkaner etc. ihr Territorium haben. Man will ja dort die Mädels beeindrucken. Die Jungs da also alle schön im Wasser herum gelümmelt und plötzlich steht da dann unsere 4 Jährige Tochter auf dem Block. Sieht der erst von denen hoch zu ihr, guckt einmal skeptisch, haut seinen Kumpel an "attention le bebe" - fand ich irgendwie schon ziemlich sympathisch von dem. Die alle hoch geschaut, wieder kritisch geschaut nach dem Motto "was will die Kleine denn jetzt da" und zur Seite geschwommen. Aurelia ist dann mit großem Sprung und Platsch in Wasser gesprungen. In den Gesichtern der Jungs konnte man dann echt nur "Respekt!" ablesen. War echt so ein Moment der auch total schön war. Zu sehen, dass sie sich so etwas vor ein paar Tagen noch gar nicht getraut hätte und da jetzt so rein springt. Und umgekehrt zu sehen, dass eben viele Coolios dann eben doch auch ne nette sympathische Seite haben.
 
at el_barto: oder c) du hast keine Ahnung? Hast du irgendeine medizinische Vorbildung? Ist ja deine Entscheidung, aber offensichtlich hast du deine Meinung lediglich aus dem Internet und keine Erfahrung. Dafür berichtest du habt schön viel Geschwurbel. Und dein letzter Satz entarnt dich als ewiggestrigen, der sich zu einem Thema etwas zu wichtig machen will.
:lol:
Alter, was geht mit dir?

Ich hab dich wohl in deiner Berufsehre gekränkt. Tut mir leid :D

Ich und ewiggestrig, du bist süß.

:lol:

Spaß beiseite.
Wie gesagt, jeder wie er will. Genau wie bei der Homöopathie. Denkst du, dass es gut ist, go for it. Aber es hilft immer, sich in alle Richtungen zu informieren und evtl. mit wissenschaftlichem Auge drauf zu gucken. Und "bei uns hats geholfen" ist mir persönlich einfach zu wenig, da brauch ich Substanz und Evidenz.
Die gibt es bei der Osteopathie nur bei Rückenbeschwerden bei Erwachsenen, aber nicht wegen der osteopathischen Begründung, sondern eher wegen der dortigen Nähe zur schulmedizinischen manuellen Medizin bzgl. der Behandlungsmethodik und Ursache der Beschwerden.
Aber hier geht es um Schreibabys, daraus folgend oft mit der Schwachsinns-"Diagnose" KISS-Syndrom und hierbei gibt es keinerlei wissenschaftliche Begründung oder Evidenz.
Ansonsten könnt ich mir auch MMS aus dem Internet bestellen, da gibts auch Leute, die schwören drauf.

Ich hab meine Meinung aus differenzierter Suche im Internet, die über die erste Google-Ergebnisseite hinausgeht, der Lektüre von Studien in Zusammenwirkung mit meinem naturwissenschaftlichem Vorwissen, Unterhaltungen mit dem Kinderarzt und letztlich auch aus eigener Erfahrung mit meinem Kind und den Geschichten von Eltern, die beim Osteopathen waren, teils mit Begeisterung, teils mit Skepsis und Reue ob des rausgeschmissenen Geldes.

Aber wie ich schon sagte: Ich will darüber nicht diskutieren sondern nur freundlicherweise darauf hinweisen, dass Osteopathie nichts mit Schulmedizin zu tun hat.
 
Du hast offensichtlich ein sehr verengtes Wissenschaftsverständnis, dass Wissenschaft mit Naturwissenschaft gleichsetzt.
Wollte ich nur mal anmerken.
 
Abgegriffen aber wie bei allem, tendiere ich da eben auch eher zum alten Spruch, die Wahrheit liegt in der Mitte. Genauso gibt's ja nun auch zig Beispiel dafür dass Schulmedizin nicht hilft. Jeder Mensch ist nun mal anders oder reagiert anders. Für mich ist es in den letzten Monaten jedenfalls offensichtlich geworden, dass die Schulmedizin eben im wahrsten Sinne nicht das alleinige Heilmittel ist. Man kann selbst ruhig auch mal den Horizont erweitern. Damit meine ich jetzt nicht so verrückte Sachen machen wie ein Krebskrankes Kind zum Schamanen zu bringen und was für bizarre Dinge man manchmal hört. Die Schulmedizin soll der Kern und Hauptanlaufstelle sein bei Krankheiten und Beschwerden, aber es gibt eben nicht umsonst Jahrhunderte alte Praktiken die den Menschen auch helfen können. Nach dem Motto - Was gesund macht hat Recht. Unser Kinderarzt z.B. ist ein toller Kinderarzt, hat aber selbst überhaupt keine gute Meinung von allen alternativen Dingen abseits seiner reinen Lehre und sagt das auch relativ resolut. Akzeptiert es aber wenn man in die Richtung etwas versucht und wenn es dann auch etwas hilft. Das Osteophatie keine Schulmedizin ist, sollte aber schon jedem klar sein. Für mich steht das alles in einer Reihe, Schulmedizin, Homöophatie oder solche Dinge wie Osteophatie/Vitalogie und Co. Und da es inzwischen auch oft von Krankenkassen übernommen wird, scheint es so kompletter Humbug ja nun auch nicht zu sein.

Aber man muss ja nicht wenn man nicht möchte oder Vorbehalte hat. Wir sind inzwischen sehr froh auch in diese Richtung offener geworden zu sein. Und ich nutze ja doch gerne alle Möglichkeiten die mir zur Verfügung stehen um einen Zustand zu verbessern. Warum soll ich nur eingleisig fahren solange es nicht gefährlich ist oder die Situation verschlimmert?
 
Du hast offensichtlich ein sehr verengtes Wissenschaftsverständnis, dass Wissenschaft mit Naturwissenschaft gleichsetzt.
Wollte ich nur mal anmerken.

Soweit ich das lese, hat @el_barto genau das richtige Verständnis von Wissenschaft. Wissenschaft ist was Wissen erschafft und dazu braucht es Methode, die zu intersubjektiv nachvollziehbaren Ergebnissen führt.
 
naja, unsere wissenschaft ist halt auch "nur" _unsere_ wissenschaft. das weltall zB bringt sie ja regelmäßig an ihre grenzen...

ich stehe jeglichem naturheil-hokuspokus sehr kritisch gegenüber. verschließe mich dem thema jedoch nicht.
 
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