Für den FC Bayern bedeutet die Schwäche der nationalen Konkurrenz eine Extraeinnahme von mindestens fünf bis sechs Millionen Euro. Weil kein weiterer deutscher Klub in die Königsklassen-K.o.-Runde einzieht, bekommt der FCB nämlich einen deutlich höheren Anteil an den Ausschüttungen des sogenannten Marktpools (TV- und Sponsoren-Gelder) des europäischen Verbandes Uefa, der für Deutschland ein Volumen von etwa 70 Millionen Euro hat.
Statt rund 23 Millionen Euro aus diesem Top könnten an München – als letztem deutschen Vertreter – knapp 30 Millionen fließen. Sollten die Bayern das Finale erreichen, könnte die Summe eine annähernd achtstellige Dimension erreichen.