Ich finde man merkt inzwischen ziemlich schnell ob die Open world Teil des Konzepts ist oder ob sie im Spiel gelandet ist um die Verkäufe anzukurbeln. Zelda, die Bethesda Titel, GTA und zugegebenermaßen obwohl ich es abgrundtief hasse auch final Fantasy 15 sind gute Beispiele dafür wie eine Open world aussehen kann wenn sie mit dem Spiel Zusammenarbeit.
Und da kommen wir zu der berühmten Ubisoft Formel. Dragon Age origins, Assassin's Creed, das sind alles so Titel wo die Open world nur um ihrer selbst Willen ins Spiel implementiert wurde. Ich finde in der hintersten Ecke der Karte nichts besonderes sondern nur lieblos platzierte Sammelobjekte. Man hat einfach ein normales Level aufgeblasen und glaubt man könne es mit überall versteckten Federn und crafting Zutaten rechtfertigen. So funktioniert gutes gamedesign für mich leider nicht.
Das heißt nicht das die genannten Spiele schlecht sind, aber die Open world die man einfach drauf gekleistert hat lenkt vom Eigentlichen geschehen ab. Es ist das equivalent zur wässrigen Cola von MC Donalds die man bis zur Hälfte mit Eiswürfeln voll-gepumpt hat.