Die PlayStation 4 wird im laufenden Kalenderjahr weiter die meistverkaufte Konsole sein und die Geräte von
Microsoft und
Nintendo weiter auf die Plätze verweisen. Das prophezeit das Marktforschungsinstitut IHS. Demnach wird die PlayStation 4 sich gar einen noch deutlicheren Vorsprung verschaffen. Bis Ende März verkaufte
Sony seine PS4 weltweit 38 Millionen Mal und wird laut Voraussage bis zum Ende des Jahres 53 Millionen Systeme verkaufen können. Das wäre ein Plus von 15 Millionen. Die Microsoft-Konkurrenz wird es laut IHS nur auf knapp 29 Millionen verkaufte Exemplare bis zum Jahresende bringen. Das wäre beim Stand von Ende März 2016 mit 21 Millionen Konsolen ein Zuwachs von acht Millionen.
Sony würde also im gleichen Zeitraum fast die doppelte Mange wie Verfolger Microsoft absetzen und sich damit noch deutlicher von der Konkurrenz absetzen. Die Nintendo Wii U könnte sich demnach im laufenden Jahr nur noch auf von 13 auf knapp 16 Millionen Einheiten steigern. Bei den Japanern steht mit Nintendo NX allerdings für 2017 auch schon
der Nachfolger ins Haus.
IHS begründet die Prognose damit, dass Microsoft sich auch zukünftig im europäischen Markt sehr schwer tun würde und besonders neue Märkte wie China für den Hersteller keine großen Erfolgsaussichten bieten könnten. Sony hingegen verschaffe sich mit neuen Produkten wie PlayStation VR einen Vorteil, um auch in Zukunft positiv im Gespräch zu bleiben.
"Sony konzentriert sich auf mehrere Dimensionen seiner Konsolenangebote, einschließlich der Einführung einer völlig neuen Produktkategorie für das Unternehmen in Form des Playstation-VR-Headsets, dabei hat Microsoft ein kleines Fenster, um den Fokus zurück auf den Spieler zu zentrieren", so Piers Harding-Rolls, Director Games bei IHS.