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MULTI Life Is Strange (Remastered)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

es ist ja auch gegen chloes willen, die bereit ist, sich zu opfern. allein ihr diese entscheidung abnehmen und sie so am tod der bewohner mitverantwortlich machen halte ich für sehr... fragwürdig und wenig kuschelkurs.
aber das geht dann ja auch in richtung dieses einen philosophischen gedankenmodells mit dem zug.

wie hieß es bei arrow ( :D ) zuletzt noch "sometimes to love means to do nothing at all"
 
Is mir doch scheiss egal. Ich opfer doch nicht meine beste Freundin auf der Welt um da irgendeinen Pöbel zu retten.
Die Stadt ist größtenteils verdorben und durch, da würd ich nichtmal meinen Wellensittich für opfern.
Und wie gesagt: Schon gar nicht meine beste Freudin auf der Welt, mit der ich schon soviel erlebt und durchgemacht habe.

Klar, sie ist bereit sich zu opfern. Aber sie ist auch genauso bereit sich nicht zu opfern.
Bevor jemand Chloe anpackt muss er erstmal an mir vorbei!
 
es ist ja auch gegen chloes willen, die bereit ist, sich zu opfern. allein ihr diese entscheidung abnehmen und sie so am tod der bewohner mitverantwortlich machen halte ich für sehr... fragwürdig und wenig kuschelkurs.
aber das geht dann ja auch in richtung dieses einen philosophischen gedankenmodells mit dem zug.

wie hieß es bei arrow ( :D ) zuletzt noch "sometimes to love means to do nothing at all"

Arrow zitieren. Bauernlevel over 9000.


War eine schwierige Entscheidung, aber für mich gab es nur eine richtige.
 
Richtig oder Falsch ist bei den Enden wohl eh Ansichtssache und soll jeder mit seiner Entscheidung glücklich sein, aber...

...Chloe zu opfern wäre für mich wie einem Verrat gleich gekommen. Die ganzen Anstrengungen davor wären sinnlos gewesen, wie kurz vor dem Ziel aufgeben. Chloe zu retten war Auslöser und im Verlauf auch Antrieb des gesamten Spiels, ich wollte sie retten, um jeden Preis der Welt. Mag egoistisch klingen, aber die ganzen Bewohner von Arcadia Bay haben mir nicht ansatzweise so viel bedeutet wie Chloe. Sie hat zwar angeboten sich zu opfern, aber das war eher die Ohnmacht vor der Realität und der Sprung zurück wäre nur wieder ein manipulativer Eingriff in die Zeit gewesen. Ich wäre alleine mit meinen Erinnerungen zurückgeblieben, das finde ich weitaus grausamer als ein geteiltes Leid.

Außerdem ist das Ende auch gesünder für mein Kopfkino, jetzt sind sie auf dem Road-Trip, von dem sie schon damals auf der Schaukel als Kinder geschwärmt haben, irgendwo da draußen...
 
Richtig oder Falsch ist bei den Enden wohl eh Ansichtssache und soll jeder mit seiner Entscheidung glücklich sein, aber...

...Chloe zu opfern wäre für mich wie einem Verrat gleich gekommen. Die ganzen Anstrengungen davor wären sinnlos gewesen, wie kurz vor dem Ziel aufgeben. Chloe zu retten war Auslöser und im Verlauf auch Antrieb des gesamten Spiels, ich wollte sie retten, um jeden Preis der Welt. Mag egoistisch klingen, aber die ganzen Bewohner von Arcadia Bay haben mir nicht ansatzweise so viel bedeutet wie Chloe. Sie hat zwar angeboten sich zu opfern, aber das war eher die Ohnmacht vor der Realität und der Sprung zurück wäre nur wieder ein manipulativer Eingriff in die Zeit gewesen. Ich wäre alleine mit meinen Erinnerungen zurückgeblieben, das finde ich weitaus grausamer als ein geteiltes Leid.

Außerdem ist das Ende auch gesünder für mein Kopfkino, jetzt sind sie auf dem Road-Trip, von dem sie schon damals auf der Schaukel als Kinder geschwärmt haben, irgendwo da draußen...

ist das denn wirklich so? Dadurch dass man zurückreist und nicht rewinded, lebt man ja in einer Timeline, wo man diese Fähigkeit nie benutzt hat.
 
ist das denn wirklich so? Dadurch dass man zurückreist und nicht rewinded, lebt man ja in einer Timeline, wo man diese Fähigkeit nie benutzt hat.

In meinen Augen ist die ganze Zeitlinie eh im Arsch, das Spiel fängt bereits mit einem Foreshadowing an, einen vermeintlichen Zeitsprung und auch im Verlauf springt sie einige Male bis weit vor dem Vorfall auf dem Klo zurück. Indem man zurückspringt und Chloe opfert, öffnet man nur eine weitere Zeitlinie. Eine in der Chloe stirbt, ohne zu wissen was mit Rachel passiert ist, der Lehrer erst noch gestellt werden muss, die Schulkameraden Arschgeigen sind, Kate trotzdem in dem Video auftaucht und niemand wird einem glauben. Das weitere Leben für Max muss doch die Hölle sein.
 
Richtig oder Falsch ist bei den Enden wohl eh Ansichtssache und soll jeder mit seiner Entscheidung glücklich sein, aber...

...Chloe zu opfern wäre für mich wie einem Verrat gleich gekommen. Die ganzen Anstrengungen davor wären sinnlos gewesen, wie kurz vor dem Ziel aufgeben. Chloe zu retten war Auslöser und im Verlauf auch Antrieb des gesamten Spiels, ich wollte sie retten, um jeden Preis der Welt. Mag egoistisch klingen, aber die ganzen Bewohner von Arcadia Bay haben mir nicht ansatzweise so viel bedeutet wie Chloe. Sie hat zwar angeboten sich zu opfern, aber das war eher die Ohnmacht vor der Realität und der Sprung zurück wäre nur wieder ein manipulativer Eingriff in die Zeit gewesen. Ich wäre alleine mit meinen Erinnerungen zurückgeblieben, das finde ich weitaus grausamer als ein geteiltes Leid.

Außerdem ist das Ende auch gesünder für mein Kopfkino, jetzt sind sie auf dem Road-Trip, von dem sie schon damals auf der Schaukel als Kinder geschwärmt haben, irgendwo da draußen...

ich sag ja, der pure egoismus.
vor allem auch noch in anbetracht dessen, dass man ja selber die ganze scheiße erst herbeigeführt hat. und dann wegen einem menschen, den man 5 jahre lang nicht mit dem arsch angekuckt hat, ne ganze stadt opfern?

@eape

war halt gerade passend mit arrow, aber du hast recht, LiS ist ja viel niveauvoller... nicht.
 
ich sag ja, der pure egoismus.

Sehe ich nichts Schlimmes drin...
...am Ende kommt's immer auf einen selbst an und ob man glücklich ist. Ich bin nicht die ganze Welt und von einer heilen Welt hab ich nichts, wenn ich sie eh nicht mehr genießen kann. Aufopferung für die Allgemeinheit schön und gut, aber man hat halt auch nur dieses eine Leben...und das will ich dann lieber mit Chloe verbringen.

Aber wie gesagt, soll jeder mit seinem Ende klar kommen und den Entscheidungen, die er im Spielverlauf getätigt hat.
 
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