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Hurra! Wir bekommen ein Baby!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wenn man sich selbst noch nicht bereit dazu fühlt, sollte man es auch lassen. Ist genau richtig.

Mir geht's aber auch wie @Mandos .

Manchmal sitzt man da und denkt sich, wie gerne man nochmal so einen richtigen Urlaub machen würde... oder einfach in den Tag leben, im Bett liegen bleiben, usw. Geht nicht mit Kind(ern). Aber dann kommt der Knirps um die Ecke gerannt und all diese Gedanken sind wieder weg.

Papa sein ist manchmal anstrengend, aber einfach toll! :dhoch:
 
ah ok..... klar.... is abhängig von vielen Faktoren....

naja.. ich habe in 2 monaten einen termin beim arzt... schnipp schnapp, samenleiter durch geschnitten und das thema hat sich dann eh (bei mir) erledigt.
 
Meine Frau will den Altersunterschied der Kinder möglichst gering halten.

Ich könnte mir auch vorstellen >10 Jahre Pause zu machen und dann mit 40 nochmal Gas zu geben.

Dann habe ich nochmal das volle ungetrübte Erlebnis UND stehe wahrscheinlich finanziell nochmal ne Ecke besser da.

Soll lt. psychologischen Studien nicht günstig sein.
 
Muss da irgendwie an die Bundyfolge denken als Buck kastriert werden sollte

1_5.jpg
 
Ich seh ja mein leben jetzt schon als ausgefüllt an, hab nicht genug Zeit um meinen Hobbys richtig nachzugehen.... ich bräuchte nen 36h Tag um alles machen zu können was ich will. Wie sollte das erst mit nem Kind werden.

Ok, vllt nehmen mit dem Alter auch manche Bedürfnisse ab aber ich bin jetzt 31 und merk davon nix, es wird eher mehr ^^
Eigentlich war das bei mir auch so, vorweg: man braucht die richtige Partnerin dazu, Betonung liegt auf Partnerin (oder Partner) den es ist sau anstrengend und bringt einen regelmäßig über seine Grenzen.

Bis kurz vor der Geburt meiner ersten Tochter war ich absolut unschlüssig wie das wird. In dem Moment als ich Würmchen im Kreißsaal auf meinen Arm hatte wurde ein Schalter im Hirn umgelegt und ich bekam einer der heftigsten Liebesgefühle meines Lebens. Das war so anders, so etwas hatte ich mein gesamtes Leben noch nicht gespürt. Eine Form der absoluten reinen Liebe und das sofortige Bewusstsein alles für Würmchen zu tun damit es ihm gut geht. Ehrlich gesagt (meine Meinung und Erfahrung) es ist der definitive Sinn des Lebens. Alle Menschen die keine Kinder haben tun mir seit dem Leid, weil sie die großartigste Erfahrung ihres Lebens versäumen.

Ist es anstrengend? Ja wie die sau!
Formt es dich: definitiv (auch körperlich wenn man Co schwanger geht, aber Kids stehen auf Papa mit Bauch)
Muss man auf vieles verzichten: ja!

Aber, das alles stört dich nicht, du erlebst die gesamte Welt noch mal neu, du kannst viele Dinge wieder wie zum ersten Mal sehen. Bin letzte Woche im Urlaub mit meiner Grossen (fünf) ihre erste wildwasserbahn im Freizeitpark gefahren. Erst hatte sie tierisch Angst, danach fröhlich gequiekt wie sonst was. Sie hat grade schwimmen gelernt und taucht wie verrückt im spassbad hin und her. Das alles sind Momente die tausendmal besser sind als Witcher 3 und Co.

Außerdem muss man viele Hobbys nicht aufgeben, sondern eben mit etwas weniger oder anders organisieren. Na und? Ein paar Games die man eben (noch nicht) gezockt hat, sind auch nächstes Jahr noch zu haben. Die Momente mit den Kids sind aber einmalig und grade die ganze Baby und Kleinkinder Zeit ist die spannendste.

Ich Muss auch gestehen das ich früher nicht an Schöpfung und Gott geglaubt habe aber mittlerweile es doch irgendwo tue. Wenn du das siehst wie aus so ein bisschen sabsch so etwas entsteht wer kann da nicht eine gewisse Genialität des Lebens sehen?

Ach ja, die ersten 3 Monate sind die quasi "langweiligsten" wenn auch tierisch anstrengend, danach (wenn das Baby dich aktiv wahr nimmt) ist es der spannendste Trip deines Lebens.

Noch eine Warnung als Ausgleich zum Schluss: da alle deine Gefühle bezüglich deines Kindes regelrecht verstärkt werden ist leider auch Angst eins das gradezu explodieren kann. Als unsere kleine mit 6 Monaten ihren heftigen Unfall hatte (heiße Tasse Wasser über das Gesicht gegrabscht, rettungshelikopter, spezialklinik für säuglingsverbrennungen etc. - zum Glück alles gut geworden, man sieht nichts mehr) war ich am Boden zerstört, ich hatte noch nie so eine Angst verspürt und zum ersten Mal in meinem Leben gebetet. Ist heftig aber zeigt einem definitiv auf was wichtig im Leben ist.

Die Entscheidung für ein Kind ist aber definitiv eine der aller wichtigsten. Von deiner Frau kannst du dich trennen, deine Kinder bleiben aber deine Kinder das ganze Leben.
 
Schöne und wahre Worte!

Vor allem auch das mit der Angst. Man denkt permanent mit, versucht die Gedanken aber eigentlich aus dem Hirn zu verbannen. Unser Kleiner hatte mit ~18 Monaten einen Fieberschub mitten in der Nacht. Dann sitzt man um 3 Uhr nachts im Wohnzimmer und hat ein hilfloses Wesen mit 41,4° Fieber auf dem Arm. Absolut grausam, was man da durch macht. :heul:

Genial aber auch, wie man manchmal durch seine Kinder den Spiegel vorgehalten bekommt. Mit 5 Jahren sind die Scheisser schon so clever, dass sie dich an die Wand argumentieren können. Mit Argumenten, die man ihnen selbst beigebracht hat. :lol:

Ich wollte auch nie wieder ohne Kind sein. Um KT's Wortlaut mal zu benutzen: Bescht!
 
Stand jetzt (8. Monat) hat sich bei mir so gefühlt quasi gar nichts geändert. Gut, hin und wieder muss man irgendwelche Möbel und Kinderbetten aufbauen, aber ansonsten alles wie gehabt. Bei mir! Die Frau klagt über Rücken und nicht mehr passende Hosen und solche Lappalien, aber ich find Schwangerschaft bislang echt easy. :ugly: Vertrauensvolle Quellen haben mich aber vorgewarnt dass sich das wohl schlagartig ändern wird.
 
So True!
Unser kleiner macht mein Leben erst recht lebenswert. Ich kann mich selber nicht erinnern wie es vorher war.

Aber das was @mushaaleste da mit der Angst erzählt kenne ich nur zu gut. Meine frau hatte im 5-6 monat auf einmal eine verkleinerung des gebärmutterhalses und bei mir ging es durch mit der angst. Dauerstress, Anspannung und allem. ich war bis zur Geburt des kleinen so angespannt das ich mich selber kaum mehr aufgerafft habe.

Jetzt 9 monate nach der Geburt kann ich es kaum erwarten den kleinen nach der Arbeit wieder zu sehen.
 
Was ich auch krass finde ist, wie man beim zweiten Kind während der Schwangerschaft tickt. Da sind plötzlich Ängste, die man vorher garnicht kannte. Beim ersten Kind war alles easy. Frau regelmässig beim Arzt, alles okay: check.

Jetzt beim zweiten Kind haben wir viel mehr nachgedacht, was alles passieren könnte.
 
So True!
Unser kleiner macht mein Leben erst recht lebenswert. Ich kann mich selber nicht erinnern wie es vorher war.

Aber das was @mushaaleste da mit der Angst erzählt kenne ich nur zu gut. Meine frau hatte im 5-6 monat auf einmal eine verkleinerung des gebärmutterhalses und bei mir ging es durch mit der angst. Dauerstress, Anspannung und allem. ich war bis zur Geburt des kleinen so angespannt das ich mich selber kaum mehr aufgerafft habe.

Jetzt 9 monate nach der Geburt kann ich es kaum erwarten den kleinen nach der Arbeit wieder zu sehen.

Nicht falsch verstehen aber das hört sichimmer so an als hättet ihr vorher nicht gern gelebt, kien erfülltes Leben gehabt und das Kind "dient" dazu dem Leben einen bzw. DEN Zweck zu geben.
Ich fühl mich aber eigentlich vollkommen erfüllt....
 
Das vorher irgendwas gefehlt hat, merkst du auch erst, wenn du den Wurm das erste Mal im Arm hast.

Ich fand mein Leben vorher auch nicht verkehrt, aber jetzt ist es halt ausgefüllt. Vorher hat man schon sehr viel gegammelt.
 
mh aber ich gammel eigentlich nicht viel und ab und zu gammeln ist doch mit das Tollste....

Wie gesagt, das ändert sich schlagartig, wenn es soweit ist. Im Vorfeld findet es wohl keiner geil, morgens nicht mehr wirklich ausschlafen zu können, mitten in der Nacht aufstehen zu müssen, 100%ige Verantwortung für einen Menschen übernehmen zu müssen, permanent Krümel auf'm Boden zu haben, Geduld bekommt eine neue Definition, usw.

Aber wenn das Kind dann da ist...

Ich würde auch sagen, dass es DER Sinn des Lebens ist, aber das darf jeder gerne für sich selbst definieren. Aber wenn ich irgendwann mal nicht mehr da bin, dann lebt ein Stück von mir und meiner Frau weiter (hoffentlich).
 
Ich hätte auch gern das ein Stück von mir weiterlebt aber dafür mein ganzes jetziges Leben dem opfern?

Natürlich sagt jeder es ist das Schönstes was ihm passiert ist aber viel Arbeit. Ich frag mich nur wieviel Durchhalteparole da drin steckt weil man eh keine Wahl hat...... ich will damit niemanden angreifen, das sind nur einfach die Fragen die ich mir stelle.
 
Was ich auch krass finde ist, wie man beim zweiten Kind während der Schwangerschaft tickt. Da sind plötzlich Ängste, die man vorher garnicht kannte. Beim ersten Kind war alles easy. Frau regelmässig beim Arzt, alles okay: check.

Jetzt beim zweiten Kind haben wir viel mehr nachgedacht, was alles passieren könnte.

Die Angst wird auch einem etwas gemacht. Bekommen ja auch gerade ein 2tes und unsere 1. geht in die Kita. Arzt gleich, da muss man regelmäßig auf bestimmte Erreger testen, die wohl jedes 10 Kita-Kind hat und einem Ungeborenem schaden kann. Man, so was will man gar nicht wissen. Aber sonst machen wir es wie beim ersten. Regelmäßig zu den Untersuchungen und sonst nix.

Was ich etwas schade finde ist, dass man sich gar nicht so sehr auf das Baby im Bauch "freuen" und beschäftigen kann wie beim ersten, weil man mit dem rumrennenden Kind abends schon total geschafft ist. Bin schon tierisch gespannt, wie die beiden sich vertragen werden. Tricksen bestimmt bei jeder Gelegenheit die Eltern aus:D
 
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