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PS4 Bloodborne - erste Eindrücke

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Schade, dass viele Bosskämpfe wieder in einer Sackgasse enden. Erinnert negativ an DS2, hätte lieber wieder ein in sich geschlossenes System wie in DS1 gehabt.
 
Also während sich meine Blood Vials gerade bei Bossen gern mal schnell aufbrauchen mittlerweile, wird man mit Kugeln nur noch zugemüllt. Habe längst das Maximum von 99 erreicht.

In Kombination mit der Tatsache, dass Riposte ziemlich einfach und sehr stark ist, vereinfacht es das Spiel doch ganz schön, wenn man den Dreh erstmal raus hat.
 
Oh Shit (bzgl. Leute zur Klinik oder Kapelle):

Nachdem ich bereits die olle Oma aus Yharnam in die Kapelle geschickt hatte, habe ich nun als nächstes den Typen aus dem Wald zurückgeschickt.

Ich dachte mir, hey: Diesen Run schickste alle zur Kapelle.

Tja...ich gehe zur Kapelle und sehe, dass statt der Oma nur noch eine Blutlache daliegt. Da hat der Typ die Oma einfach mal zerfleischt.

Jetzt weiß ich nicht, ob ich ihn am Leben lassen soll...

Edit: Ok, ich habe ihn angegriffen - woraus mal eben ein knallharter Bosskampf geworden ist. :ulgy:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bin auch völlig verliebt.

Ich habe kein so gutes Spiel mehr gespielt seit...ja, vermutlich seit Dark Souls und um ehrlich zu sein kann ich bereits jetzt behaupten, dass es mir klar besser gefällt als jenes.

Weshalb? Szenario/Setting, Atmosphäre und das dynamischere Gameplay sprechen mich mehr an.
Da müssen andere Entwickler schon noch brutale Geschütze auffahren, um diese Spielerfahrung zu toppen. Die Messlette liegt sehr hoch.
 
Für mich ist Dark Souls besser, aber ich weiß nicht, wie es wäre, wenn Bloodborne mein erstes Souls-Game gewesen wäre.
Dark Souls war so wunderbar melancholisch, einsam und feindlich. Das war etwas sehr Einzigartiges. Bloodborne ist dafür viel homogener und hat eine durchsichtigere Story, was ganz cool ist. Kampfsystem war bei Souls tiefer, aber ist bei Bloodborne dynamischer, flotter und ausgereifter. Da sind die Spiele für mich in etwa gleichauf. Aber DeS, DaS und Bloodborne sind für mich alles 10/10-Ausnahmetitel. Der Vergleich ist trotzdem interessant.
 
Das Setting von Bloodborne ist das Paradies im Vergleich zur Hölle auf Erden, wo ich täglich 8 Stunden an meiner Arbeit schreiben darf und nur 2-3 zocken. :nein:

Auf Arbeit bestünde zumindest nicht die Möglichkeit zu zocken, da alles außer Reichweite wäre... noooooooooo
 
Mal sehn. Ich habe 2 Bosse gekillt und bin recht guter Dinge...wie ist mein Eindruck...

Ich lasse hier jetzt mal die technischen Details aussen vor, wie miese Framerate und unverschämt lange Ladezeiten, ich bewerte nur das Spiel, nicht das Produkt.

Stilistisch gefällt es mir bisher sehr, das Thema der Jagd und die ganze Klamotterie erinnerte mich die ganze Zeit schon an Pakt der (Wer)Wölfe irgendwie. Es wirkt auf mich abgespeckter als die Souls-Spiele, weniger Freeform und leider auch weniger offen als DS1. Einerseits gut für Neulinge, andererseits doof für alte Hasen, die bestimmte Builds fahren wollen und nicht direkt oder beinahe direkt an ihr Equipment kommen.

Weniger einsteigerfreundlich sind hier sicherlich die Kämpfe, da man hier ja, anders als bei den Souls-Titeln nicht abwarten und gucken kann, man hat weniger Kapazität, zu observieren, Bosspatterns zu lernen, sondern muss sich direkt mit dem schwersten Aspekt des alten Souls-Kampfsystems auseinandersetzen, dem Parieren.
Ob ich die Trickwaffen jetzt besser finde als das alte, größere Arsenal weiss ich gar nicht mal so recht, man wechselte früher ja auch nicht dauernd seine Waffen, sondern fand eine, die einem passte und blieb größtenteils dabei, von daher ist das schon in Ordnung und es macht definitiv sehr viel Spass, die Kombos und Feinheiten seiner gewählten Waffe zu meistern.

Bosse...hier wird besonders deutlich, daß sich die Kampf-Welt gewandelt hat, da man auch hier keine Zeit zum gucken hat, aber im Gegensatz zum Trash nach ein paar Treffern tot ist.
Ich für meinen Teil hatte massive Schwierigkeiten mit den zwei Bossen bisher, habe jeweils sicher 5-8 Versuche gebraucht. Der auf der Brücke ist allerdings auch technisch eine Katastrophe, da man einfach nix sieht, wenn man Pech hat und nur noch Zottelfell oder Mauerwerk vor der Kamera hat.
Boss 2 ist zwar in Phase 1 ausgesprochen einfach und cheesebar, in Phase 2 aber wirklich zu schnell für meinen Geschmack, die Attacken konnte ich so gut wie nie kontern und musste mich aufs Ausweichen und Gegenschlagen verlegen. Süß auch, dass es die eine Spezialmechanik gibt, die aber nur einmal funktioniert und dann auch nur für 5 Sekunden (ich hab gezählt :D ). Beinahe unmöglich, da beim 1. Versuch das zu machen, was die Entwickler sich gedacht haben.

Aber hey, Souls-Spiele waren immer schwer und ich hab noch jedes davon geschafft, von daher bleibe ich guter Dinge und raste einfach bei den Bossen hin und wieder aus :)
 
Schöner Text aber da sieht man mal wie sich der Eindruck unterscheiden kann. Insbesondere was den 2. Boss angeht, war seine zweite Form viel VIEL VIIIIEEEEL einfacher zu kontern als die erste fand ich. Die Schnelligkeit die er da gewann, wurde durch das viel durchsichtigere Angriffsmuster komplett gekillt. Aber wehe, man wurde mal erwischt :grins:
 
Weniger einsteigerfreundlich sind hier sicherlich die Kämpfe, da man hier ja, anders als bei den Souls-Titeln nicht abwarten und gucken kann, man hat weniger Kapazität, zu observieren, Bosspatterns zu lernen, sondern muss sich direkt mit dem schwersten Aspekt des alten Souls-Kampfsystems auseinandersetzen, dem Parieren.

Bei Dark Souls war das Parieren, aber imo viel zu schwer und viel zu gefährlich. Das Zeitfenster war so klein und wenn du es nicht hingekriegt hast, warst du definitiv tot. Ich habe selbst nach 200-300h das Parieren nicht einmal bei den leicht zu parierenden Gegnern so wirklich rausgehabt. Hier ist das Parieren ja deutlich einfacher (zum Glück). Wenn ein Gegner ausholt, L2, und es ist völlig egal an welcher Stelle die Animation ist. Man kann auch bereits getroffen sein und parieren oder man macht es ganz am Anfang der Animation.
 
Das Parieren in Bloodborne ist quasi der Backstab von Dark Souls. Wenn man's erstmal raus hat, ziemlich overpowered und bei vielen Gegnern ein sicherer One-Hit-Kill.
 
Riposte ist echt zu einfach imo. Die Trolle und Werwölfe sind damit kinderleicht.

Bei den Werwölfen verwende ich nicht einmal Riposte. Da müsste ich ja eine Kugel verschwenden. Die stehen unter Dauerfeuer meiner Peitsche. Kommen da nicht mehr zum Zug, bis sie Tod umkippen.


Das Parieren in Bloodborne ist quasi der Backstab von Dark Souls. Wenn man's erstmal raus hat, ziemlich overpowered und bei vielen Gegnern ein sicherer One-Hit-Kill.

Definitiv. In DS hatte ich den Backstab ja ziemlich verinnerlicht, aber bei Bloodborne geht mir der Riposte manchmal immer noch daneben. Kommt oft vor, dass der Gegner zwar auf den Knien ist und ich dann mit R1 zur Execution ansetzen möchte, aber stattdessen mein Charakter nur den normalen Angriff durchführt.
 
Das kommt dann eben noch dazu. Man wird mit Kugeln so zugemüllt, dass man quasi IMMER Parieren kann. IMHO sollten Kugeln rarer sein, damit das einfache Parieren mehr "kostet".
 
Nicht, wenn man - laienhaft ausgedrückt - die Verfügbarkeit der Kugeln an den Bloodtinge Wert des Spielers anpassen würde.
 
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