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Organspende rettet leben

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich habe mal 5 Stück für Familie/Freunde als Plastikkarte bestellt. Hatte davor nur dieses Papierstück von der Krankenkasse. Ist auf jeden Fall besser und wertiger, nehme ich mal an.
 
Hab auch schon lange einen Organspendeausweis, allerdings steht da ausdrücklich drauf, dass ich nicht spenden möchte.

Die Ritterlichkeit vieler in allen Ehren (die ich keineswegs angreifen möchte. Wirklich gute Sache, wer spendet) darf man halt auch nicht die andere Seite der Medaille vergessen: Organe müssen aus einem lebenden Körper entnommen werde.
Bevor jetzt jemand dagegen argumentiert: Der Vitalzustand des Patienten bei der Organentnahme ist medizinisch stark umstritten. Ich habe mich einige Zeit lang daher mit dem Thema befasst und bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass ich das nicht möchte.
 
Hab auch schon lange einen Organspendeausweis, allerdings steht da ausdrücklich drauf, dass ich nicht spenden möchte.

Die Ritterlichkeit vieler in allen Ehren (die ich keineswegs angreifen möchte. Wirklich gute Sache, wer spendet) darf man halt auch nicht die andere Seite der Medaille vergessen: Organe müssen aus einem lebenden Körper entnommen werde.
Bevor jetzt jemand dagegen argumentiert: Der Vitalzustand des Patienten bei der Organentnahme ist medizinisch stark umstritten. Ich habe mich einige Zeit lang daher mit dem Thema befasst und bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass ich das nicht möchte.
Sicher der Körper wird künstlich am leben gehalten. Aber das Gehirn ist tot. Unwiderruflich. Also sobald man die Maschinen abstellt ist alles aus. Es wird auch kein Schmerz bei der Entnahme mehr empfunden. Einzig Muskulatur kann noch ne zeit lang "zucken"
Es wird ne Reihe an Tests gemacht um den Hirntod zweifelsfrei festzustellen. Da wird keiner zerpflückt ohne 100% Garantie.
 
Ja, dafür gibt es dann aber so Absätze wie:
Ich stimme einer Entnahme meiner Organe, bzw. meines Gewebes nach meinem Tod zu Transplantationszwecken zu. (Ein ausgefüllter Organspendeausweis liegt dieser Patientenverfügung bei.) Komme ich nach ärztlicher Beurteilung bei einem sich abzeichnenden Hirntod als Organspender in Betracht und müssen dafür ärztliche Maßnahmen durchgeführt werden, die ich in meiner Patientenverfügung ausgeschlossen habe, dann 
geht die von mir erklärte Bereitschaft zur Organspende vor.
So habe ich es zumindest in meine Patientenverfügung reingeschrieben.

EDIT:
Natürlich habe ich auch einen zusätzlichen Organspendeausweis im Geldbeutel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann, finde ich, sollte man aus einem ohnehin sterbenden Menschen noch verwertbare Organe entnehmen dürfen, um andere Menschen zu retten, ohne dass man eine Einverständniserklärung benötigt.
 
Sicher der Körper wird künstlich am leben gehalten. Aber das Gehirn ist tot. Unwiderruflich. Also sobald man die Maschinen abstellt ist alles aus. Es wird auch kein Schmerz bei der Entnahme mehr empfunden. Einzig Muskulatur kann noch ne zeit lang "zucken"
Es wird ne Reihe an Tests gemacht um den Hirntod zweifelsfrei festzustellen. Da wird keiner zerpflückt ohne 100% Garantie.


Das ist alles nicht so sicher und abschließend bewiesen wie es gerne dargestellt wird. Die Frage, ob bei der Entnahme Schmerzen empfunden werden, ist hoch umstritten. Es gibt Berichte von Körpern, die sich (möglicherweise vor Schmerz) heftig verkrampft haben. Es gibt Angehörige, die wegen der ganzen Sache nun in psychologischer Behandlung sind, vor allem, wenn es keinen Ausweis gab, sie sich dann für die Entnahme entschieden haben und nun glauben, ihrem Angehörigen schlimme Dinge angetan zu haben.
Auch der Todeszustand ist nur rechtlich klar, normativ keineswegs. Ein Streitpunkt in der Medizin seit Dekaden. Wann der Mensch wirklich tot ist, wann er aufhört zu empfinden, ist nicht abschließend geklärt.

Über diese Fragen streiten gelehrte Mediziner seit Ewigkeiten, da macht es glaube ich kaum Sinn, als Laien in die Diskussion einzusteigen. Ich möchte eben nur aufzeigen, dass man sich sehr genau über Organspende informieren sollte - und dass das keineswegs eine schwarz/weiß-Geschichte ist.
 
Hab auch schon lange einen Organspendeausweis, allerdings steht da ausdrücklich drauf, dass ich nicht spenden möchte.

Die Ritterlichkeit vieler in allen Ehren (die ich keineswegs angreifen möchte. Wirklich gute Sache, wer spendet) darf man halt auch nicht die andere Seite der Medaille vergessen: Organe müssen aus einem lebenden Körper entnommen werde.
Bevor jetzt jemand dagegen argumentiert: Der Vitalzustand des Patienten bei der Organentnahme ist medizinisch stark umstritten. Ich habe mich einige Zeit lang daher mit dem Thema befasst und bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass ich das nicht möchte.
Kamm ich so unterschreiben
 
Wenn man einer Organspende zustimmt, nimmt man dann den Angehörigen nicht auch die Möglichkeit bei seinem Tod anwesend zu sein?
Man stirbt ja dann letztendlich auf dem OP-Tisch bei der Entnahme der Organe.
 
What? Die entnehmen die Organe doch keinem noch lebenden Menschen, nur einem Körper. Wenn die Organe entnommen werden, muß der Spender mindestens Hirntot sein - da ist mit Abschiednehmen nicht mehr viel. Außer man legt explizit auf das Flatline-Piepen der Herzmaschine wert. Da ist der Mensch aber schon lange weg und hat nur noch den Körper da gelassen.
 
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