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Was habe ich heute wieder gelernt?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

"Wussten Sie schon, dass … die gesamte ‘Seppl-Kultur’ (Lederhose, Tracht, Gamsbart, Hofbräuhaus) erst 150 Jahre alt ist und von preußischen ‘Marketing-Beratern’ unter Maximilian I. dem Altbayernvolk übergestülpt wurde? Selbst das bayerische Lied ‘In München steht ein Hofbräuhaus’ kommt aus Preußen. Von wegen Tradition! Der absolute Hammer in Süddeutsche TV unter dem Titel “Der Bayern-Schwindel”, nach mehrmaligen Verschiebungen am 22.10.01 um 23.05 Uhr ausgestrahlt. Jetzt wissen wir auch warum."

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Ich habe es doch immer geahnt :grins:

Bayern ist halt eine Mischung aus Reservat und Disneyland :D
 
Ich schon. Aber dann war das letzte was ich wollte Sex. Dann wollte ich einfach nur ne Handvoll Schmerzpillen einwerfen, mich mit ner Wärmflasche auf die Couch oder ins Bett rollen und rumjammern bis mich jemand bemitleidet und mir noch mehr Schmerzpillen bringt.
 
Wikipedia dazu:
Als Sexismus wird die auf das Geschlecht (lat. sexus) bezogene Diskriminierung bezeichnet. Unter dem Begriff werden Geschlechterstereotype, Affekte und Verhaltensweisen gefasst, die einen ungleichen sozialen Status von Frauen und Männern zur Folge haben oder darauf hinwirken.
und
Heute stehen verschiedene Definitionen von Sexismus nebeneinander und sind teilweise aus den besonderen Sichtweisen der Fachbereiche entwickelt.
  • Im postfeministischen Diskurs wird Sexismus sehr viel weiter gehend definiert. Hier wird es als Sexismus betrachtet, von anderen zu erwarten oder zu verlangen, dass sie Geschlechternormen verkörpern.
  • In der soziologischen Forschung wird mehr der strukturelle Aspekt des Sexismus betont. Hier heißt es, Sexismus sei kulturell bedingt, institutionell verankert und individuell verinnerlicht. Es sei ein weitergetragenes Denken, Glauben, Meinen und ein Handeln als gesellschaftliche Praxis, welches Männer privilegiere und Frauen unterwerfe. Hierdurch werde das Tun von Frauen abgewertet und Frauen (und Männer) würden auf bestimmte Rollen festgeschrieben.
Ich habe mal die entscheidenden Stellen unterstrichen.
Sexismus manifestiert sich in alltäglichen Praktiken und damit in Handeln genauso wie in Sprache. Geschlechterstereotypen und geschlechtsspezifische Verhaltensnormen werden so verinnerlicht und immer wieder reproduziert.
 
Das nächste, was es dann zu lernen gibt, ist auch zu erkennen und zu verstehen, warum es klassischer Alltagssexismus ist. Aber das packst du sicher schon noch. :dhoch:
ne... will ich ja gar nicht... so spaßbefreit ist wirklich nichts für mich..an jeder Ecke Sexismus o.ä. vermuten.. ist ja schön wenn man sonst nichts anderes zu tun hat :dhoch:
 
Das hat wenig mit "vermuten" zu tun. Dass sich Sexismus in Sprache manifestiert ist breiter Konsens in der Wissenschaft.
Gleichwohl bedeutet es nicht, dass man mit dem Finger auf jede*n zeigen muss und "Sexist*in!" rufen muss, weil die Person durch das Benutzen von zumeist alltäglicher Sprache dieses manifestierte Denken weiterträgt.
Als erster Schritt reicht es schon, dafür ein Bewusstsein zu schaffen. Es wäre schön, wenn das bei dir auch klappen würde.
Shishacrasher hat das ja auch nicht als persönlichen Affront aufgefasst sondern es entsprechend ausgebessert.
 
Das hat wenig mit "vermuten" zu tun. Dass sich Sexismus in Sprache manifestiert ist breiter Konsens in der Wissenschaft.
Gleichwohl bedeutet es nicht, dass man mit dem Finger auf jede*n zeigen muss und "Sexist*in!" rufen muss, weil die Person durch das Benutzen von zumeist alltäglicher Sprache dieses manifestierte Denken weiterträgt.
Als erster Schritt reicht es schon, dafür ein Bewusstsein zu schaffen. Es wäre schön, wenn das bei dir auch klappen würde.
Shishacrasher hat das ja auch nicht als persönlichen Affront aufgefasst sondern es entsprechend ausgebessert.


Ich habs gernicht ausgebessert :oops:


(aber mich immerhin entschuldigt UND nein, ich hab das ganz und garnicht als angriff gewertet, im Gegenteil)
 
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