Die Rebootwelle ist für mich persönlich mit das Nervigste was sich in der jüngeren Filmgeschichte etablieren konnte.
Absolut.
Da kränkelts an allen Ecken und Enden.
Die Filme, die ich in jüngster Vergangenheit gesehen habe, waren allesamt grottenschlecht.
Ich zieh mir auf Sky halt ab und mal die Sachen rein und krieg immer den vollen Brechreiz und ärger mich über die verschwendete Zeit.
Gestern Olympus has fallen geguckt - oh mein Gott! Sinnbildlich für den Film ist wie die zerschossene, halb verkohlte US-Fahne von den Terroristen vom Dach des weißen Hauses geworfen wird und sie dann in Zeitlupe runterflattert. Welch Dramaturgie.
Kann mir gut vorstellen wie dann im Kino alle USA, USA, USA brüllen!
Und so kann man unendlich weitermachen. Kindsköpfe2. After Earth. Gravity, Empire State, Safe Haven ... oh mein Gott!
Ich hab das Gefühl, dass es eigentlich fast gar keine guten Filme mehr gibt.
Ab und an entdeckt man ne Perle, aber das meiste ist einfach nur Schrott, oder man muss sich vielleicht abseits vom Mainstream bewegen.
Aber dafür bin ich dann nicht ARTE genug.

Und der Rebootquatsch setzt dem ganzen dann noch die Krone auf.
Wenn man keine eigenen Ideen mehr hat setzt man halt gute, alte Filme neu um.
Wäre in Einzelfällen ja auch sicherlich mal eine gute Idee...wenn man die Filme wirklich mit Esprit und Ehrgeiz angehen würde.
Aber die werden ja genauso verschandelt wie die ganzen neuen Filme. Komplett Seelenlos und austauschbar auf Hochglanzpapier.
Wie schlecht ist denn das Remake von "Die totale Erinnerung"? Da möchte man schreien.
Inzwischen sind Serien die deutlich besseren Filme.