Also die besten Strategien wurden hier eh schon genannt:
- weg bleiben von Städten, möglichst in eine sehr einsame Gegend gehen
- jegliche Konfrontation mit Infizierten vermeiden, soweit irgendwie vermeidbar
Ideal wäre natürlich der Zugang zu einem gut ausgerüsteten großzügigen Bunker. Aber ich mache mir nichts vor, die Chancen in einen solchen hineinzukommen sind für mich und meine Liebsten relativ gering.
Wenn ich mich schon vorher vorbereiten könnte, würde ich mir ein abgeschiedenes Grundstück mit Haus auf einem kleinen Hügel kaufen, in den Keller jede Menge (sehr lang haltbare) Lebensmittel packen und dann schlicht mit dem Bagger einen sechs Meter breiten und mindestens 10 Meter tiefen Graben ausheben lassen, der dann mit Beton ausgegossen wird. Am Boden des Grabens verläuft in jeder Himmelsrichtung eine dünne Betonröhre durch die Erde bis sie am Rand des Hügels wieder heraus kommen, damit das Ding nicht mit Wasser voll läuft, wenn es regnet.
Auf der dem Haus abgewandten Seite des Grabens kommt eine 4 Meter hohe Stahlbetonmauer hin, auf der Innenseite eine 7 Meter hohe Mauer.
Das dürfte eine relativ kostengünstige Variante der Abschottung sein.
Um herauszukommen (falls das nötig sein sollte) gibt es natürlich auf zwei Seiten des Geländes an der inneren Mauer eine sicher befestigte Leiter, eine ausschwenkbare Brücke (Laufsteg) von der Innenmauer zur Außenmauer und schließlich eine an der Außenmauer herunterlassbare Leiter.
Das sollte viel, viel billiger als ein unterirdischer Bunker sein, aber bei einer Zombieinfektion die NICHT auch auf die Tierwelt überspringt, genauso effektiv.
Ansonsten würde ich versuchen, im Fall derZombie-Apokalypse an Schusswaffen heranzukommen, wenn das ohne zu großes Risiko möglich scheint. Ein Sturmgewehr wäre schön, ist aber äußerst unwahrscheinlich, dass ich eines besorgen könnte, eine Pistole würde mir auch genügen, aber sogar dabei ist es unwahscheinlich, dass ich es alleine wagen könnte, mir eine zu besorgen.
Für ein eventuelles Überlebensteam hätte ich folgende Fähigkeiten anzubieten:
- Ausgebildeter Aufklärungssoldat:
Ausbildungen im Nachtkampf, Nahkampf, Einsickerung in feindliches Gebiet, Sprengtechnik, Tarntechniken, Scharfschießen
- Voll ausgebildeter Funker: Umgang mit gängiger Funkausrüstung, in der Lage unverschlüsselte Meldungen von Hand zu verschlüsseln und zu entschlüsseln, ausgebildet um auch auf Englisch zu funken (NATO-Standardausbildung)
- Ausgebildet auf dem Sturmgewehr 77 (auch bekannt als "Bullpup" oder Steyr AUG), aber auch Erfahrungen mit dem MG und dem Überschweren MG, sowie der Pistole
Im Einsatz wurde ich als Spähtruppkommandant eingesetzt.
Natürlich sind die meisten dieser Fähigkeiten während der Zombieapokalypse nicht wirklich nützlich. Da es, wie schon oben erwähnt, nicht wirklich sehr wahrscheinlich ist, in den Wirren einer Zombieapokalypse an Schusswaffen zu kommen (geschweige denn, Sturmgewehre oder gar schwerere Waffen oder Sprengstoff), kann ich mit meinen diesbezüglichen Fähigkeiten dann wenig anfangen.
Einzig der Funk könnte sich als nützlich erweisen, sollte das Team manchmal abseits gesicherter Befestigungen arbeiten müssen. Nicht umsonst war das Motto meines Zuges "VICTORIA SIGNO" ("Sieg durch Zeichen").
Eine effektive Kommunikation kann im Zweifelsfall Leben retten, und sei es nur deshalb, weil der Mann, der von einer erhöhten Beobachtungsposition aus eine Gefahr beobachtet, nicht erst runterklettern muss um dem Team zu berichten, oder gar runterrufen (was eventuell noch mehr "Gefahren" anlockt), sondern einfach die Sprechtaste seines Funkgerätes drücken und leise reinsprechen.
Und ein paar billige Walkie-Talkies mit Standard-Batterien sind schnell besorgt.
Bezüglich des möglichen Erfolges eines militärschen Vorgehens gegen eine Zombieinfektion ist meine Meinung klar: Falls nur Menschen betroffen sind und nicht die Tier- und/oder Pflanzenwelt, ist ein "Sieg" definitiv möglich.
Es hängt aber natürlich auch davon ab, wie schnell die Zombies sind und anderen Parametern.
Allerdings nur unter ganz speziellen Umständen, nämlich wenn schnell, kompromisslos, taktisch richtig und diszipliniert vorgegangen wird. Es kommt also ganz auf den Einzelfall an.