Jepp, schon ziemlich übel. Millionen Fanboys sitzen verzweifelt vor ihren Tastaturen und versuchen doch noch da irgendwas rein zu interpretieren
Aufgegeben wird das Thema "Wir kreieren eine verwirrende Überschrift" zum Thema aber auch nicht.
Nadella zählt Xbox nicht zum Microsoft-Kerngeschäft
Microsoft-CEO Satya Nadella hat mit dem Start in das neue Geschäftsjahr Veränderungen beim Softwarekonzern angekündigt. In einem auf der
Website veröffentlichten Memo an die Mitarbeiter skizziert der neue Microsoft-Chef seinen Weg, der den Konzern im Wettbewerb mit Google, Apple und Co. wieder nach vorne bringen soll.
Sichtbar wird in der Erklärung Nadellas die Abkehr von der durch die von Steve Ballmer kreierte Strategie. Ballmer hatte Microsoft als "Devices & Services"-Unternehmen neu aufgestellt und in den vergangenen Jahren wiederholt - mit mehr oder minder großem Erfolg - in teure Hardwareinitiativen investiert. Nadella beerdigte diesen Weg nicht wörtlich, machte aber deutlich, dass ihm eine andere Definition vorschwebt. Im Mittelpunkt stehen die Elemente Mobile und Cloud. Beide Systeme genießen künftig oberste Priorität. Mit Angeboten für vernetzte und mobile Nutzer solle Microsoft künftig helfen, die Produktivität von Einzelpersonen wie großen Organisationen zu verbessern.
Ein Rückzug aus dem Hardwaregeschäft findet jedoch nicht statt. Nadella gab ein Bekenntnis vor allem zum Xbox-Geschäft, aber auch zum Tablet-Markt ab. In Bezug auf Xbox sagte Nadella: "In einem großen Unternehmen ist es wichtig, das Kerngeschäft zu definieren. Es ist aber ebenfalls wichtig, kluge Entscheidungen in anderen Geschäftsfeldern zu treffen, in denen wir fundamentalen Einfluss und Erfolg erlangen können." Dem Kerngeschäft zugehörig wertet er das Gamesgeschäft also nicht. Ein Verkauf oder eine Abspaltung, wie in den vergangenen Monaten in der Presse immer wieder spekuliert, wird es aber wohl nicht geben. Nadella: "Microsoft wird weiterhin energisch Neuerungen einführen und die Gamer mit Xbox erfreuen." Zu erwarten ist also kein Abschied aus dem, sondern vielmehr auch eine Neuorientierung im Gamesgeschäft. Auffällig häufig knüpfte Nadella eine Verbindung zwischen der Marke Xbox und dem, was er eine "mobile-first world" nennt. Mit einer stärkeren Verknüpfung der Marke Xbox mit Angeboten für Smartphone und Tablet darf also gerechnet werden.
Was das nun alles im Detail bedeutet, wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen. Unter Verweis auf die Jahreszahlen, die Mitte Juli veröffentlicht werden, nannte Nadella noch keine konkreten Maßnahmen. Marktbeobachter rechnen allerdings mit einem weiteren Umbau und auch einer größeren Entlassungswelle. Nach der Nokia-Übernahme hat Microsoft nun 127.000 Mitarbeiter weltweit. Deutlich mehr, als etwa die schlankeren Rivalen Google und Apple. Die Neuorganisation der Geschäfte wird also wahrscheinlich zahlreiche Jobs kosten. Erstmals seit 2009 würde Microsoft damit eine größere Zahl an Stellen abbauen.
http://www.mediabiz.de/games/news/n...7?NL=gmd&uid=m27588&ausg=20140711&lpos=Main_1
Der Bericht stimmt ja, aber anstatt eine korrekte Überschrift zu nutzen, wird wieder versucht Unsicherheit zu generieren.