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Jagdspinnen und Lauerjäger
Die Spinnen, die keine Netze bauen, kann man grundsätzlich in zwei Gruppen unterteilen: Jagdspinnen und Lauerjäger. Zu den aktiven Jagdspinnen zählt auch die Familie der Springspinnen, die ihre Beute von Hauswänden oder vom Boden aus anspringen. Um die Opfer zu erkennen, setzt die Springspinne ihren Geruchssinn und ihre Augen ein. Springspinnen können bis zu 30 Zentimeter weit springen, das ist das 30- bis 100-fache ihrer eigenen Körpergröße. Beim Menschen würde das heißen, ein Fußballfeld mit einem Sprung überqueren zu können.
Ein Lauerjäger ist dagegen unter anderem die Krabbenspinne. Sie lauert ihrem Opfer auf und schlägt dann aus dem Hinterhalt zu. Obwohl sie keine Netze baut, hat sie Spinndrüsen. Die setzt sie ein, um ihre Beute zu Päckchen zusammenzuschnüren. Die Nahrungspäckchen befestigt sie dann unterhalb der Blüte, die sie bewohnt. Mit dieser Vorratssammlung kann sie auch mal ein paar Tage ohne Jagderfolg überleben.
Beim Männchen tritt an dieser Öffnung die Samenflüssigkeit aus, welche auf ein zuvor gesponnenes Spermanetz abgegeben wird. Dieses Spermanetz wird zwischen zwei Gegenständen (z. B. Terrarienwand/Pflanze) gesponnen. Um die Samenflüssigkeit abzugeben, kriecht das Männchen mit der Unterseite nach oben unter das Netz. Danach klettert es auf das Netz und nimmt die Flüssigkeit mit den Bulben durch Pumpbewegung auf. Anschließend wird das Netz meistens zerstört.

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