Türenmacher
IO Independent
Trayal schrieb:Ach komm schon, das Spiel weiß doch selbst nicht was es den gerne sein möchte und ist einfach nur hoffnungslos und ohne wirklichen Plan überladen.
Das 4Players Zitat dazu trifft es ziemlich gut...
Zum puren Selbstzweck hat Ubisoft die Inselwelt mit allem überladen, was spielerisch möglich ist: Sammeln, Schießen, Fahren, Onlineherausforderungen – Far Cry 3 ist das rücksichtslose Durchregieren sämtlicher Stichpunkte, die die Marktforschung den Entwicklern vorbetet. Hauptsache, der Spieler kann überall jederzeit alles tun, was ihm in den Sinn kommen könnte. Diesem Motto opfert Ubisoft den Aufbau einer glaubwürdigen Welt. Es ist der ultimative "Offene Sandkasten" – das Wörtchen "Welt" hat darin keinen Platz mehr.
Die erzählerische Schwäche des Spiels ist mir noch egal, da habe ich nicht mehr erwartet, aber bei einem Open World Titel, mit entsprechender Spielzeit, MUSS die Welt in sich einfach glaubhaft sein, sonst geht das gesamte Spielerlebnis den Bach runter. Far Cry 3 ist das perfekte Negativ-Beispiel dazu.
Überladen ist ziemlich weit dehnbar. Ich fand Batman Asylum z.B. überladen, in Far Cry 3 war es aber angenehm. Ich verbrachte nicht umsonst 36 stunden auf Rook Island. Als Sandbox-Fanboy, der sich gerne mit repetiven Aufgaben in einer schönen Welt beschäftigt war es genau richtig.



