Inversion (360)
So dumm (teilweise).
Am Anfang des Spiels sitzt man mit seinem Partner im Auto und fährt zu sich, um seiner Tochter ein Geschenk zu geben (hat Burzeltag) und ist Zeuge eines (fast) unfassbaren dummen Dialogs.
So wird vom Partner angedeutet dass man Sex hätte (nicht mit dem Kind, sondern mit der Frau und dies der Grund für den Abstecher sei).
Aber es direkt ansprechen?
Nö..lieber infantile Hand- und Armbewegungen machen und dergleichen.
Der Rest der Szene weiß auch nicht mit einem guten Schlagabtausch/Dialog zu fesseln.
Aber gut, geschenkt.
Wenn man nicht mitten in einen Überfall gerät und beide riesige Schrottflinten aus dem Fußraum herausholen.
Wo waren die?
Ist das Auto im Fußraum offen?
Unlogisch geht es weiter wenn man sich die Schrottflinte am Hemd (in der Rückengegend) festmacht, wie man es von Gears kennt.
Dort noch erklärbar, mit Magneten oder Halterungen an der Rüstung.
Aber wo willst die Waffe am Hemd reinstecken?
Es geht aber weiter, mit solchen Stellen.
In einem Gefangenenlager muss man unter die Erde und für die Bösen Buben eine Drohne ausschalten.
Diese verschwindet in einem Loch und man selbst steht 2 Meter daneben.
Mit Waffen und aufgelevelten Gravitationsdingern (damit kann man Sachen heranziehen oder wegstoßen, die Schwerkraft verringern oder erhöhen) und muss erst noch zwei, drei dumme Sätze von sich geben, nur um dann von den Gegnern überrascht zu werden.
Dann lässt man, als man abgeführt wird, die grandiose Idee ab "das Loch ist unser Weg nach draußen"

Warum nicht ins Loch springen?
Wegen 5-6 Gegnern?
Gegen die Anzahl wird man vorher wohl schon gekämpft haben und spätestens bei der Flucht hat man die Zahl in einigen Gefechten erreicht.
Auf der Flucht muss man bei einer Stelle über ein schmales Brett balancieren und wenn man es nicht schafft fällt man, kann sich aber noch festhalten und muss X drücken um wieder hoch zu kommen.
So weit so ok.
Wäre das Brett nicht geschätzte 6 Meter über dem Boden, man selbst ~2 Meter groß (plus halt die Armlänge, wenn man am Brett hängt) und die Gegner ebenfalls so um die 2 Meter und stehen so dass die einen sehen müssten. Tun es aber nicht.
Ein, zwei Sachen gibt es bestimmt noch, die mir gerade nicht einfallen.
Ab davon lag es wohl am geringen Budget dem Hauptheld bisschen Blut ans Hemd zu machen, als er mit einer schweren Verletzung (Story bedingt) durch die Gegend läuft und man öfters eingeschränkte Sicht hatte..
Ansonsten fallen hier negativ noch nur zwei, drei versch. Gegner auf (auch optisch), nachladene Texturen (habsch Bilder von!

) und noch so der ein oder andere Punkt.
Was hab ich noch zu meckern?
Das Gravitationsfeature ist bisher nicht gerade berauschend und erinnerte teilweise "nur" an die Gravitationgun aus Half-Life 2 und man kann die Schwerkraft nur an wenigen vorgegebenen Stellen "manipulieren".
Allzu lang wird es zudem wohl nicht sein, wenn ich nach einer gefühlten Stunde in Kapitel 5 oder 6, von 13 oder 14, bin.
Jedoch erkenne ich auch die wenigen positiven Sachen.
So sind Deckungen zerstörbar, es kommt einem so vor als ob jedes Objekt in einem Level manipulierbar wäre (ähnlich wie in Max Payne 3), wenn die Texturen geladen sind schaut es ganz gut aus, der "Storytwist" gegen Ende wird cool (kenne ich aber schon

), nett fand ich kleine Details wie das man auf Autoreifen schießen kann und die (Autos) sich senken (im wahrsten Sinne des Wortes, da es so wirkt als ob das Auto nur in den Boden gesenkt wird und nicht wirklich die Luft aus dem Reifen geht), dynamische Lichteffekte (wenn man auf eine herunter hängende Lampe schießt und sich das Licht/das Lichtstrahl verändert (mit so was kriegt man mich direkt)) und das Gravitationsfeature wird später ein paar coole Momente bieten (gesehen in Videos).
Gekauft habe ich es im übrigen auch nur weil Saber mit TimeShift einen netten Shooter entwickelte, und die Idee mit der Gravitation ganz gut klang, es sehr günstig und das Halo Remake ganz gut war (k., Spiel war quasi vorhanden und die Engine wurde gestellt).