Resident Evil 6 (PS3)
Bin atm vor der Kathedrale, in der Leon Kampagne und bin auf 180..
So eine schlecht designte Szene hat in keinem Spiel etwas verloren und schon gar nicht in einem "Tripple A" Game, an dem zig Hundert Menschen gearbeitet haben.
Man muss Wellen von Feinden abwehren, unter denen, neben normalen Untoten, noch schnellere und stärkere bei sind und welche die einen betäuben können und zusätzlich Lebensenergie damit abziehen.
Wäre ja nicht mal soo schlimm.
Die Designer "vertrauen" halt auf altbekanntes (Wellen zurückwerfen und nach X getöteten Feinden geht es weiter) und "geschafft" habe ich die Stelle auch fast. Trotz der teils miserablen Übersicht.
Und ja, fast, weil man, nach X toten Zombies, sich vor die Tür der Kathedrale stellen, Kreis drücken und auf den Partner warten muss.
Nun passiert es natürlich dass der Partner nicht zu mir kommt, ich nicht abbrechen kann und die Gegner mich attackieren.
Da sich einige Brummer versammelten lag ich schnell am Boden und war direkt tot, nachdem Helena einmal auf mich haute (dumm..hau mal drauf und ich steh wieder..).
So, Capcom, warum startet die Sequenz nicht automatisch, wie bei einer vorherigen?
Bei dieser hat es mich dafür gestört, da ich keine Munition etc. mehr einsammeln konnte.
Aber besser als dies nun wäre es allemal.
Ansonsten hinterlässt der Titel, nach 2-3h, keinen allzu guten Eindruck.
Viele Stellen sind zu vorhersehbar, es gibt jetzt schon dezentes Backtracking (bisher einmal gar Backbacktracking), die QTEs sind teils einfach nur nervig (und teils unfair..) und das Nahkampfsystem ist zwar auf der einen Seite recht mächtig, wenn mich nur die Zombies nicht trotzdem, öfters, nach Belieben anspringen würden.
Gilt auch für kriechende Untote..
Etwas beschissen ist auch das Speichersystem, da es nur sehr selten den Spielstand komplett speichert.
So muss man, nach dem ausschalten der Konsole, gerne mal eine längere Stelle wieder von vorne beginnen.
Warum Capcom dies so gelöst hat ist mir ebenso unverständlich wie die 1 Minuten "Tortur", bis ich im Spiel bin.
Und die Grafik ist zwar recht schick, aber zu dunkel.
Ja, zu dunkel.
Und nein, ich habe keine Angst..
Zur Story kann ich zwar noch nicht viel sagen, nur finde ich den Anfang etwas unglücklich, da ich so überhaupt keinen Plan hatte und die Stelle im Schulgebäude besser geeignet wäre.
Hier würde eine besserer Einleitung auch nicht schlecht gewesen.
Dafür ist die Inszenierung ausgesprochen gut.