Alpha Protocol
Solche Aussagen wunder mich, nach ~2-3h spielen ehrlich gesagt nicht.
Damit meine ich noch nicht mal die eher Mittelmäßige Grafik oder das der Super Agent nur an vorgegebenen Stellen springen kann und 30 cm Erhöhungen eine unüberwindbare Hürde sind.
Vielmehr sind es viele "Kleinigkeiten", wie z.B. das Nahkampfsystem oder das Deckungsfeature.
Per B kann man jederzeit mit Gegnern kämpfen, was zumindest in Spielen wie Dead to Rights hervorragend klappt.
Hier, bei AP, jedoch nicht optimal ausgefallen ist.
So laufen Gegner gerne weg, sobald man ausholt und pumpt einen mit Blei voll. Deswegen klappt das ganze in der Praxis leider nicht oft genug, ohne Lebensenergie Verlust. Dafür schaffen es die Gegner zuzuschlagen, wegzulaufen und zu schießen, während man selbst versucht zu Kontern und auf B zu drücken, was aber den oben genannten Effekt zur Folge hat.
Auch scheint es keine Blockmöglichkeit zu geben. Zumindest noch nicht.
Kommt vielleicht mit späterem Aufleveln.
Das Deckungsfeature ist auch nicht poliert/zu Ende gedacht.
In Spielen wie Gears oder Wanted klappt das ohne Probleme und ist geschmeidig.
Bei AP kann man zwar per druck auf A in Deckung gehen, jedoch klappt das nicht immer. Habe es jetzt schon ein paar mal erlebt das ich versuchte in Deckung zu gehen und Mike (habe den glaube ich Mike genannt, auch wenn im Charakterbild Michael Thornton steht..) gebockt hat. Zumindest beim ersten mal..beim zweiten mal ging es plötzlich. Und scheinbar kann man auch nicht überall in Deckung gehen, wo es auch Sinn macht.
Die Deckung wechseln klappt wohl auch nur wenn die Deckungen maximal 50 cm voneinander entfernt sind und gegenüber stehen.
Hier zeigte Wanted wie es besser geht.
Bei dem Spiel konnte man auch um Deckung rumschleichen.
Und ja, es ist ein RPG, jedoch nervt es wenn man schießt und erst warten muss bis sich das Fadenkreuz "eingeloggt" hat, bevor man Schüsse abgeben kann die auch ihr Ziel treffen.