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Wahl-o-Mat zur Bundestagswahl 2013

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

sehe ich auch so.... zumal mal seit 1998 studieren ohne Abitur möglich ist, der Meisterabschluss mit Bachelor gleichgestellt ist und Krankenschwester und Brüder Medizin (auch ohne Abi!) studieren können.
 
no0bY schrieb:
Steffko schrieb:
Du hast ja generell schon Recht damit, dass sich "Leistung lohnen muss". Nur verlieren Vertreter dieses Arguments imo teilweise die Welt da draußen aus den Augen. Es herrscht eine unglaubliche Ungerechtigkeit. Manager, die Millionen verdienen, Putzfrauen, die nen 1000€er nach Hause bringen. Für den Manager lohnt sich die Leistung, er verdient nen Arsch voll Kohle - nur was bringt das der Putzfrau?

Und jetzt überleg aber mal, wer mehr Energie und Ausdauer in seine Bildung gesteckt hat, wer von den beiden regelmäßige, wer unregelmäßige Arbeitszeiten hat und wer wohl mehr Verantwortung tragen muss und mehr Stress ausgesetzt ist.


Mehr wahrscheinlich. 1.000 oder 10.000 mal mehr? Bezweifle ich.


Mandos schrieb:
Ist mir zu müßig drauf einzugehen, da man bei solchen Diskussionen ohnehin nicht auf einen Nenner kommt. Für mich schreit das gesamte Wahlprogramm der Linken durchweg nur nach "Bauernfänger" und nichts anderem. Letzten Endes sind es auch die Linken die mich immer wieder zur Wahlurne treiben - egal wen ich wähle nur nicht diese Partei. Ich würde sterben bei dem Gedanken dass durch mein Nichtwählen, Stimmen für die Linken mehr wiegen.

Bei allem was die da machen wollen und fordern erinnere ich mich an die Geschichten meiner Verwandten aus der DDR damals. Warum Leistung bringen wenn eh jeder gleich gestellt ist? Jeder hat Arbeit, verdient das Gleiche. Dass dadurch komplett Innovationen bzw. absolute Fachkräfte letzten Endes komplett aus unserem Land verschwinden ist dann auch egal. Dann hast du keine "Reichen" mehr von denen du nehmen kannst und Steuern bekommst und dann ist der Ofen ganz aus. Immerhin leben wir in einer immer globaleren Welt. Die Generation nach mir ist jetzt schon viel offener was das Ausland und dorthin ziehen angeht. Glaubt hier auch nur einer dass die alle in Dtl. bleiben, wenn sie zwar das gleiche brutto verdienen wie bisher aber 30% mehr raus bekommen? Dass Firmen die sich ohnehin immer leichter tun ihren Sitz zu verlagern und günstige Arbeitskräfte zu nutzen nicht weg gehen? Und dann bleiben nur die kleineren Familienbetriebe die diese Möglichkeit nicht haben und dann an irgendwelchen Mindestlöhnen und Sanktionen zu Grunde gehen. Und damit wieder Arbeitsplätze flöten gehen. Aber das dürfte der Linke ja auch wieder in die Karten spielen, da man dadurch auch wieder potentielle neue Wähler bekommt. Denn wenn es einem scheiße geht greift man nach jedem Strohhalm. Und dann glaubt man eben einem Gysi bzw. will ihm glauben und hinterfragt nicht mehr.


Nur wo genau findet man das im aktuellen Wahlprogramm der Linken?
Ich wähle die ja nicht mal, aber wenn man einen Spitzensteuersatz von 53% fordert, darüber hinaus will, dass auch Banken pleite gehen können und dass Unternehmen dort wo sie produzieren auch ihre Steuern zu zahlen haben etc., dann halte ich es für äußerst unfair dieser Partei vorzuwerfen, dass sie wollen, dass jeder gleichgestellt ist.
 
no0bY schrieb:
Flips360 schrieb:
no0bY schrieb:
Wir haben in Deutschland ein Bildungssystem, bei dem jeder die Möglichkeit hat, sich so zu bilden wie er möchte.

Schön wärs, aber das entspricht nicht der Realität.

Wieso? Auf den Hosenboden setzen und lernen ist unabhängig vom Ursprungs-Milieu. Wer sich hinter etwas klemmt, schafft das auch. Alles andere sind nur ausreden.

Es fängt schon mal damit an, dass Kinder schon mit 10 Jahren (!) in Leistungsgruppen eingeteilt werden. Da gibts einige die da halt noch nicht soweit sind, wie es von ihnen erwartet wird. Und später dann von Realschule auf Gymnasium zu wechseln ist zwar theoretisch möglich, aber das passiert fast nie, höchstens, wenn derjenige eine wirklich exzellente Mittlere Reife hat. Vom Gymnasium runter auf die Realschule gehts dann allerdings sehr schnell.

Für mich ist unser Schulsystem eins der schlechtesten, die man haben kann. Da sollten wir mal nach Schweden oder Finnland schauen.
 
Und ein Studium ist schwer zu stemmen, wenn die Eltern einen nicht finanziell unterstützen können. BAföG ist schön und gut, aber es ist schon schwer ohne Bürgschaft eine Wohnung zu bekommen, es ist relativ wenig und wenn man dann mehr Semester als die Regelstudienzeit braucht, ist man am Arsch. Und das passiert schnell, wenn man nebenbei arbeiten muss. Mal ganz abgesehen davon, dass es kein Problem ist sich mit Geld Bildung zu erkaufen. Wenn man Geld hat, schert man sich nicht um NCs, studiert was man will, kriegt die Noten, die man will und hat wenn schon nicht über die Eltern über die Uni gleich beste Vermittlungen zu gut bezahlten Jobs. Von Chancengleichheit kann man bei unserem Bildungssystem nicht sprechen.
 
Flips360 schrieb:
no0bY schrieb:
Flips360 schrieb:
no0bY schrieb:
Wir haben in Deutschland ein Bildungssystem, bei dem jeder die Möglichkeit hat, sich so zu bilden wie er möchte.

Schön wärs, aber das entspricht nicht der Realität.

Wieso? Auf den Hosenboden setzen und lernen ist unabhängig vom Ursprungs-Milieu. Wer sich hinter etwas klemmt, schafft das auch. Alles andere sind nur ausreden.

Es fängt schon mal damit an, dass Kinder schon mit 10 Jahren (!) in Leistungsgruppen eingeteilt werden. Da gibts einige die da halt noch nicht soweit sind, wie es von ihnen erwartet wird. Und später dann von Realschule auf Gymnasium zu wechseln ist zwar theoretisch möglich, aber das passiert fast nie, höchstens, wenn derjenige eine wirklich exzellente Mittlere Reife hat. Vom Gymnasium runter auf die Realschule gehts dann allerdings sehr schnell.

Für mich ist unser Schulsystem eins der schlechtesten, die man haben kann. Da sollten wir mal nach Schweden oder Finnland schauen.

Ich kenne einige Leute die es von der Hauptschule bis zum Studien-Abschluss geschafft haben. Wie gesagt. Wer den Ehrgeiz und die Energie hat, der schafft es auch.

eape schrieb:
Und ein Studium ist schwer zu stemmen, wenn die Eltern einen nicht finanziell unterstützen können. BAföG ist schön und gut, aber es ist schon schwer ohne Bürgschaft eine Wohnung zu bekommen, es ist relativ wenig und wenn man dann mehr Semester als die Regelstudienzeit braucht, ist man am Arsch. Und das passiert schnell, wenn man nebenbei arbeiten muss. Mal ganz abgesehen davon, dass es kein Problem ist sich mit Geld Bildung zu erkaufen. Wenn man Geld hat, schert man sich nicht um NCs, studiert was man will, kriegt die Noten, die man will und hat wenn schon nicht über die Eltern über die Uni gleich beste Vermittlungen zu gut bezahlten Jobs. Von Chancengleichheit kann man bei unserem Bildungssystem nicht sprechen.

Klar ist es einfacher wenn man Geld hat. Einfacher, komfortabler....

Aber deswegen lernt es sich nicht einfacher. Zudem gibt es ja auch Sonderformen wie das Duale Studium, wo man komplett unabhängig vom Geld ist. Und wenn ich mir die Stundenpläne vieler Studenten in meinem Freundeskreis anschaue, hätten die selbst mit nem Halbzeitjob noch mehr Freizeit als manch normaler Arbeitnehmer.

Wie man aber die Noten bekommt, die man möchte, nur weil man Geld hat, verstehe ich jetzt nicht. War ich etwa gerade auf der Hochschule, bei der alle die gleiche Klausur bekommen und nicht wie üblich, dass es eine Klausur für Reiche und eine für Arme gibt?

Man kann sich Titel mit Geld erkaufen, aber keine Bildung. Bildung bekommt man nur durchs Lernen. Und lernen kann jeder! Ob Reich oder Arm.
 
Mandos schrieb:
Bei allem was die da machen wollen und fordern erinnere ich mich an die Geschichten meiner Verwandten aus der DDR damals. Warum Leistung bringen wenn eh jeder gleich gestellt ist? Jeder hat Arbeit, verdient das Gleiche.

Sorry, aber das ist kompletter Bullshit und nichts davon steht bei den Linken irgendwo im Programm. Das es auch bei denen Extremisten gibt, die genau das wollen, ist klar. Aber das gehört nicht zum Programm der Linken - hat's nie und wird's auch nie.

Und wenn ich das schon höre: "Geschichten von meinen Verwandten aus der DDR"

Erstens gab es in der DDR auch solche und solche Verdiener und Karrieremöglichkeiten und zweitens war die DDR eine kommunistische Diktatur, wo ein paar verblendete Ideologen schalteten und walteten, wie sie wollten. Was sich dort abspielte wird sich in Deutschland nicht wiederholen. Dazu haben wir hier gar nicht die Voraussetzungen. Und mal ganz abgesehen davon, ist Die Linke von der SED inhaltlich sehr weit entfernt.

Dass dadurch komplett Innovationen bzw. absolute Fachkräfte letzten Endes komplett aus unserem Land verschwinden ist dann auch egal. Dann hast du keine "Reichen" mehr von denen du nehmen kannst und Steuern bekommst und dann ist der Ofen ganz aus. Immerhin leben wir in einer immer globaleren Welt. Die Generation nach mir ist jetzt schon viel offener was das Ausland und dorthin ziehen angeht. Glaubt hier auch nur einer dass die alle in Dtl. bleiben, wenn sie zwar das gleiche brutto verdienen wie bisher aber 30% mehr raus bekommen? Dass Firmen die sich ohnehin immer leichter tun ihren Sitz zu verlagern und günstige Arbeitskräfte zu nutzen nicht weg gehen? Und dann bleiben nur die kleineren Familienbetriebe die diese Möglichkeit nicht haben und dann an irgendwelchen Mindestlöhnen und Sanktionen zu Grunde gehen. Und damit wieder Arbeitsplätze flöten gehen. Aber das dürfte der Linke ja auch wieder in die Karten spielen, da man dadurch auch wieder potentielle neue Wähler bekommt. Denn wenn es einem scheiße geht greift man nach jedem Strohhalm. Und dann glaubt man eben einem Gysi bzw. will ihm glauben und hinterfragt nicht mehr.

Sorry, aber DAS ist echt ein Haufen gequirlter Quark. Alles von dem, was du beschreibst ist schon lange am Laufen. Firmen verlagern ihre Sitze, Leute wandern ins Ausland ab etc. pp. Und das passiert seltsamerweise unter der Regierung von Rot/Grün Schwarz/Rot Schwarz/Gelb - also all den profit- und wachstumsorientierten Parteien. Was genau soll da Die Linke schlimmer machen?

Und dann das Gejammere um den Mindestlohn. Ich bin zwar auch der Meinung, dass der nicht flächendeckend sondern an die Lebenshaltungskosten der jeweiligen Region gebunden sein sollte, aber dieses Geheule von wegen Arbeitsplatzvernichtung kann ich nicht mehr hören. Wer voll arbeitet hat verdammt nochmal davon leben zu können. Wenn ein Arbeitsgeber nicht willens oder nicht in der Lage ist, diesen Lohn zu zahlen, dann muss er eben dichtmachen, denn offensichtlich ist er nicht in der Lage, vernünftige Arbeitsplätze anzubieten. Oder freust du dich etwa darüber, dass du mit deinen Steuern solche Praktiken finanzierst? Da könnte man nämlich auch eine Menge sparen, wenn man nicht diese Aufstocker-Scheiße bezahlen müsste.
 
no0bY schrieb:
Klar ist es einfacher wenn man Geld hat. Einfacher, komfortabler....

Aber deswegen lernt es sich nicht einfacher. Zudem gibt es ja auch Sonderformen wie das Duale Studium, wo man komplett unabhängig vom Geld ist. Und wenn ich mir die Stundenpläne vieler Studenten in meinem Freundeskreis anschaue, hätten die selbst mit nem Halbzeitjob noch mehr Freizeit als manch normaler Arbeitnehmer.

Wie man aber die Noten bekommt, die man möchte, nur weil man Geld hat, verstehe ich jetzt nicht. War ich etwa gerade auf der Hochschule, bei der alle die gleiche Klausur bekommen und nicht wie üblich, dass es eine Klausur für Reiche und eine für Arme gibt?

Man kann sich Titel mit Geld erkaufen, aber keine Bildung. Bildung bekommt man nur durchs Lernen. Und lernen kann jeder! Ob Reich oder Arm.

Duale Studienplätze sind relativ selten und sorry, aber 20h die Woche zu arbeiten und nebenbei zu studieren ist richtig hart. Ich mache das selbst und niemand kann mir erzählen, dass er da noch viel Freizeit hat bzw. sich voll auf das Studium konzentrieren kann.

An privaten Unis gibt es quasi keine schlechten Noten und das Niveau ist deutlich unter den staatlichen Unis. Und ja, Bildung kann man kaufen. Denn wenn mir der 1.1-Schnitt für Studiengang xy fehlt, kann ich ihn immer noch für 500€+ an einer privaten Hochschule studieren.
 
Die Linke sieht sich als rechtlicher Nachfolger der SED:
http://m.welt.de/article.do?id=politik/article3649188/Die-Linke-Wir-sind-Rechtsnachfolgerin-der-SED

Wer erzählt hier Bullshit?
 
Deswegen schreibe ich auch dass ich es so sehe Glod. Du kannst gerne an das Glauben was die den lieben langen Tag so erzählen und gerne auch deine Augen verschließen. Und eine Argumentation von wegen "schlimmer kann es nicht werden" hat noch nie geholfen. Den historischen Vergleich will ich dazu jetzt überhaupt nicht heran ziehen. Mir ist da momentan auch egal wer an der Regierung ist oder war. Auch die aktuelle Regierung hat viel Mist gemacht und muss sich viel vorwerfen lassen.

Wenn ich mir aber auf der Linkenhomepage deren Parteiprogramm durchlese, sehe ich da ziemlich viel "angleichen hier, angleichen da". Von oben nehmen unten anheben. Einheitsrente hier, Einheitslohn da und so weiter. Da lese ich schon irgendwo eine kommunistische Quintessenz heraus. Und Gysi ist beileibe kein Dummer im Gegenteil. Das war auch unser Volkslafontaine nicht. Und der muss sich eben seinen Palast der sozialen Gerechtigkeit vorwerfen lassen. Mag sein dass dieses Wasser predigen und Wein trinken nicht für alle da gilt, aber für mich ein schönes Beispiel für die Hinterfotzigkeit - immerhin war Lafontaine Fraktionsvorsitzender zusammen mit Gysi.

Und ob das alles was die Linken so machen und tun wollen insgesamt wirklich mit ihren Maßnahmen finanzierbar ist, wird zurecht angezweifelt. Klingt halt toll wenn man immer auf die Reichen einprügeln und denen nehmen kann. Allein dieses Thema Vermögenssteuer. 11 Milliarden soll die am Ende etwa bringen können. Dafür muss ein Beamtenapparat neu eingesetzt werden, da die Verwaltung ziemlich aufwendig ist. Aber das passt eben auch wieder in die geschürte Neidkultur. Bringt zwar nicht viel, klingt aber toll. Mal abgesehen davon, dass mir persönlich eine Substanzbesteuerung ohnehin komplett zuwider ist. Wie man so was gut heißen kann ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich weil es einen selbst nicht betrifft. Dass diese Substanz aus bereits versteuertem Einkommen stammt interssiert dann auch keinen mehr. Aber dann schnell dabei sein wenn es darum geht sich zu beschweren dass man beim tanken doppelt bezahlt.

Und zu dem Thema Mindestlohn und dann sollen die Arbeitgeber eben zumachen kann ich nun echt gar nichts mehr sagen.

Was ich allerdings auch nicht gut heißen kann sind die ganzen Zeitarbeitsfirmen. Dagegen muss etwas unternommen werden. Das hat Auswüchse getrieben da zieht es einem die Schuhe aus.

Und den Impuls arbeiten zu wollen nehmen die Linken dann auch gleich noch raus in ihrem Programm. Auf der einen Seite Mindestlohn verlangen und auf der anderen Seite aber Hartzsätze auf 500 Euro anheben bzw. ne Mindestabsicherung von 1050 Euro einführen wollen. Super, da wird sich manch einer denken warum er denn ne 40 Stunden Woche jockeln soll wenn er auf 100 oder 200 Euro im Monat verzichten kann und dank Mindestabsicherung gar nicht mehr arbeiten gehen muss und smooth leben kann.

Sorry, aber bei allem was die Linken vorhaben, sehe ich die Staatsverschuldung sprunghaft in astronomische Höhen steigen. Das ist so nicht dauerhaft finanzierbar.
 
Boarder schrieb:
Die Linke sieht sich als rechtlicher Nachfolger der SED:
http://m.welt.de/article.do?id=politik/article3649188/Die-Linke-Wir-sind-Rechtsnachfolgerin-der-SED

Wer erzählt hier Bullshit?

3. Was sagt DIE LINKE zur DDR?

Die Gründung der Deutschen Demokratischen Republik war der legitime Versuch, nach dem alliierten Sieg über Nazi-Deutschland ein Wiedererstarken sozialer Antriebskräfte des Nationalsozialismus zu verhindern - Stichworte hierfür sind die Bodenreform und die Zerschlagung des Großkapitals - und einen sozialistischen Staat auf deutschem Boden aufzubauen. Dieser Versuch ist gescheitert. Dazu führten nicht nur die äußeren Bedingungen wie Blockkonfrontation und Kalter Krieg. Misslingen musste dieser Versuch vor allem aus inneren Gründen: wegen eines eklatanten Mangels an Demokratie und Missachtung elementarer Bürgerrechte, wegen des grundsätzlichen Misstrauens des Staatsapparates gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern und, schließlich, wegen der mangelhaften Fähigkeit des Wirtschaftssystems, den Konsumbedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden.

rechtsnachfolge heisst auch, dass man sich mit den fehlern auseinandersetzt. die linke will keine neue ddr aufbauen, da sie offensichtlich vielen linken idealen widerspricht.

und von wiki noch:

Wegen der deutlichen politischen, programmatischen und personellen Unterschiede wird zuweilen der Begriff „Nachfolgepartei“ verwendet.
 
Es sollten einfach alles das gleiche an steuern und sozialbeiträgen Zahlen. Prozentual natürlich.
Egal ob man Beamter, Vorsitzender von VW, Bundeskanzler, Bauer oder Putzfrau ist.
 
Ich muss nur noch mal kurz sagen, dass ich hier teilweise wirklich entsetzt bin. Was hier erstens: Leute für eine hohe Übereinstimmung mit der NPD haben. Und zweitens: Dass hier auch noch so viele son Unsinss schreiben wie "wenn die nicht so extrem wären" oder "stimme in vielen Punkten mit denen überein" (Zitate sinngemäß aus dem Kopf). Die NPD wird nicht umsonst vom Verfassungsschutz beobachtet und es wird nicht umsonst ein Verbot dieser "Partei" parteiübergreifend gewünscht.... Alter, ich habe sonst echt das Gefühl, dass hier eigentlich ziemlich intelligente Menschen rumlaufen, aber was hier einige Leute (gibt auch sehr viele gute Kommentare, so ist das nicht, aber trotzdem) von sich geben.... da läuft es mir echt kalt den Rücken runter...
 
Azreal schrieb:
Ich muss nur noch mal kurz sagen, dass ich hier teilweise wirklich entsetzt bin. Was hier erstens: Leute für eine hohe Übereinstimmung mit der NPD haben. Und zweitens: Dass hier auch noch so viele son Unsinss schreiben wie "wenn die nicht so extrem wären" oder "stimme in vielen Punkten mit denen überein" (Zitate sinngemäß aus dem Kopf). Die NPD wird nicht umsonst vom Verfassungsschutz beobachtet und es wird nicht umsonst ein Verbot dieser "Partei" parteiübergreifend gewünscht.... Alter, ich habe sonst echt das Gefühl, dass hier eigentlich ziemlich intelligente Menschen rumlaufen, aber was hier einige Leute (gibt auch sehr viele gute Kommentare, so ist das nicht, aber trotzdem) von sich geben.... da läuft es mir echt kalt den Rücken runter...

Im Prinzip haben wir ja nur einen NPD wähler und einen Hamlet, das ist schon noch verkraftbar.
 
SirHorst schrieb:
Azreal schrieb:
Ich muss nur noch mal kurz sagen, dass ich hier teilweise wirklich entsetzt bin. Was hier erstens: Leute für eine hohe Übereinstimmung mit der NPD haben. Und zweitens: Dass hier auch noch so viele son Unsinss schreiben wie "wenn die nicht so extrem wären" oder "stimme in vielen Punkten mit denen überein" (Zitate sinngemäß aus dem Kopf). Die NPD wird nicht umsonst vom Verfassungsschutz beobachtet und es wird nicht umsonst ein Verbot dieser "Partei" parteiübergreifend gewünscht.... Alter, ich habe sonst echt das Gefühl, dass hier eigentlich ziemlich intelligente Menschen rumlaufen, aber was hier einige Leute (gibt auch sehr viele gute Kommentare, so ist das nicht, aber trotzdem) von sich geben.... da läuft es mir echt kalt den Rücken runter...

Im Prinzip haben wir ja nur einen NPD wähler und einen Hamlet, das ist schon noch verkraftbar.
Was hab ich mit der NPD zu tun?

Und zu Azreal kann ich nur sagen: bei dir gibt's wohl keine Meinungsfreiheit. Ist ja noch viel schlimmer.
 
no0bY schrieb:
SirHorst schrieb:
no0bY schrieb:
Steffko schrieb:
Du hast ja generell schon Recht damit, dass sich "Leistung lohnen muss". Nur verlieren Vertreter dieses Arguments imo teilweise die Welt da draußen aus den Augen. Es herrscht eine unglaubliche Ungerechtigkeit. Manager, die Millionen verdienen, Putzfrauen, die nen 1000€er nach Hause bringen. Für den Manager lohnt sich die Leistung, er verdient nen Arsch voll Kohle - nur was bringt das der Putzfrau?

Und jetzt überleg aber mal, wer mehr Energie und Ausdauer in seine Bildung gesteckt hat, wer von den beiden regelmäßige, wer unregelmäßige Arbeitszeiten hat und wer wohl mehr Verantwortung tragen muss und mehr Stress ausgesetzt ist.

Also haben Polizisten, Krankenpfleger, Feuerwehrleute etc. weniger Verantwortung und weniger Ausdauer bewiesen?

Sie haben einfach einen anderen Weg gewählt. Mir gehts nicht darum dass die unteren Einkommen so recht sind, nein, die dürfen ruhig mehr verdienen, fände ich richtig und gut. Aber ich kann einfach das Beispiel nicht mehr hören. Wir haben in Deutschland ein Bildungssystem, bei dem jeder die Möglichkeit hat, sich so zu bilden wie er möchte. Und wer halt in der Jugend lieber mit seinen Leuten rumhängt und nichts lernt, ja der verdient am Ende einfach weniger als einer, der bis Mitte - Ende 20 durchgepowert hat und ein erfolgreiches Studium absolviert hat. Finde ich richtig und gerecht.

Damit läßt du aber unbeantwortet, warum du sagst, dass diejenigen mit dem höheren Abschluss per se mehr Stress hätten und die unregelmäßigeren Arbeitszeiten und auch mehr Verantwortung...

Darf ich fragen was du beruflich machst?

Und wenn du sagst, dass jeder lernen kann, damit hast du recht. Aber du darfst dennoch nicht vergessen, dass nicht nur das Individuum da eine Rolle spielt, sondern das zum Beispiel auch Institutionen dabei eine große Rolle spielen.
 
Hamlet schrieb:
SirHorst schrieb:
Azreal schrieb:
Ich muss nur noch mal kurz sagen, dass ich hier teilweise wirklich entsetzt bin. Was hier erstens: Leute für eine hohe Übereinstimmung mit der NPD haben. Und zweitens: Dass hier auch noch so viele son Unsinss schreiben wie "wenn die nicht so extrem wären" oder "stimme in vielen Punkten mit denen überein" (Zitate sinngemäß aus dem Kopf). Die NPD wird nicht umsonst vom Verfassungsschutz beobachtet und es wird nicht umsonst ein Verbot dieser "Partei" parteiübergreifend gewünscht.... Alter, ich habe sonst echt das Gefühl, dass hier eigentlich ziemlich intelligente Menschen rumlaufen, aber was hier einige Leute (gibt auch sehr viele gute Kommentare, so ist das nicht, aber trotzdem) von sich geben.... da läuft es mir echt kalt den Rücken runter...

Im Prinzip haben wir ja nur einen NPD wähler und einen Hamlet, das ist schon noch verkraftbar.
Was hab ich mit der NPD zu tun?

Und zu Azreal kann ich nur sagen: bei dir gibt's wohl keine Meinungsfreiheit. Ist ja noch viel schlimmer.

Erstens: Ich habe Deinen Namen nicht erwähnt. Wenn Du Dich in meinen "Zitaten" wiedergefunden hast, dann aber: Ja, mich entsetzt soetwas.

Zweitens: Was soll denn so ein kindisches (sorry, weiß nicht wie alt Du bist, deshalb mag "kindisch" hier auch nicht beleidigend sein, sondern einfach nur der Tatsache entsprechen) Totschlagargument? Ich habe in keiner Weise "Meinungsfreiheit" angegriffen. Ganz im Gegenteil: Ich habe nur ein Gedankengut und die Partei dahinter verurteilt, die eben Meinungsfreiheit mit Füßen tritt; mit braunen, häßlichen, dreckigen Stiefeln. Dass darüber jemand ne Jeans anhat, die sonst 90 Prozent der Leute tragen, entschuldigt es aber nicht.

Um es kurz zu machen: Die NPD ist eine Partei, die nahe dran ist, in einem aufgeklärtem, demokratischem Staat (ja, das ist Deutschland zum Glück - obwohl ich hier auch dem ein oder anderen beipflichte, der eben Missstände anprangert) verboten zu werden. Und das nicht aus "die haben Angst davor", sondern weil sie menschenverachtendes Gedankengut in die Welt hinausposaunen.
 
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