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Wahl-o-Mat zur Bundestagswahl 2013

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Doktor schrieb:
eape schrieb:
Und ein Studium ist schwer zu stemmen, wenn die Eltern einen nicht finanziell unterstützen können. BAföG ist schön und gut, aber es ist schon schwer ohne Bürgschaft eine Wohnung zu bekommen, es ist relativ wenig und wenn man dann mehr Semester als die Regelstudienzeit braucht, ist man am Arsch. Und das passiert schnell, wenn man nebenbei arbeiten muss. Mal ganz abgesehen davon, dass es kein Problem ist sich mit Geld Bildung zu erkaufen. Wenn man Geld hat, schert man sich nicht um NCs, studiert was man will, kriegt die Noten, die man will und hat wenn schon nicht über die Eltern über die Uni gleich beste Vermittlungen zu gut bezahlten Jobs. Von Chancengleichheit kann man bei unserem Bildungssystem nicht sprechen.

Wer behauptet denn sowas?
Heutzutage beschweren sich die meisten Personalabteilungen darüber, dass die Absolventen zu jung sind. Über der Regelstudienzeit fertig zu werden ist i.d.R. kein Problem, es sei denn es wäre nur durch Rumbummeln zu erklären und der fehlenden Bereitschaft sich auf Klausuren vorzubereiten. In vielen Studiengängen ist es sogar fast ausgeschlossen innerhalb der Regelstudienzeit fertig zu werden.

Ich glaube er bezieht das aufs Finanzielle.
 
Flips360 schrieb:
Doktor schrieb:
eape schrieb:
Und ein Studium ist schwer zu stemmen, wenn die Eltern einen nicht finanziell unterstützen können. BAföG ist schön und gut, aber es ist schon schwer ohne Bürgschaft eine Wohnung zu bekommen, es ist relativ wenig und wenn man dann mehr Semester als die Regelstudienzeit braucht, ist man am Arsch. Und das passiert schnell, wenn man nebenbei arbeiten muss. Mal ganz abgesehen davon, dass es kein Problem ist sich mit Geld Bildung zu erkaufen. Wenn man Geld hat, schert man sich nicht um NCs, studiert was man will, kriegt die Noten, die man will und hat wenn schon nicht über die Eltern über die Uni gleich beste Vermittlungen zu gut bezahlten Jobs. Von Chancengleichheit kann man bei unserem Bildungssystem nicht sprechen.

Wer behauptet denn sowas?
Heutzutage beschweren sich die meisten Personalabteilungen darüber, dass die Absolventen zu jung sind. Über der Regelstudienzeit fertig zu werden ist i.d.R. kein Problem, es sei denn es wäre nur durch Rumbummeln zu erklären und der fehlenden Bereitschaft sich auf Klausuren vorzubereiten. In vielen Studiengängen ist es sogar fast ausgeschlossen innerhalb der Regelstudienzeit fertig zu werden.

Ich glaube er bezieht das aufs Finanzielle.

Wow, es ist spät. Dann kann man den ersten Absatz meines Posts vernachlässigen.

@ Cloud
Minimale Anzahl gibts nicht. Theoretisch kann man sein auf 6 Semester ausgelegtes Studium auch in zwei Semester machen (gab da letztes Jahr mal einen Artikel über einen, der das tatsächlich gemacht hat).
Regelstudienzeit ist einfach die Zeit, in der man sein Studium normalerweise beenden sollte, weil der Lehrplan auch dementsprechend ausgelegt ist. Multiplikation mit 1,5 gibts nicht, oder ist mir zumindest nicht bekannt.
 
Azreal schrieb:
Urgs schrieb:
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=4ZvhIyIK8OQ[/vid]

Gut gemacht!

Bis darauf, dass sie am Ende die ig-Regel nicht beachtet - sowas sollte eigentlich bei einem komplett durchgestyltem Spot drin sein.

ig-regel?

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=ffG18Nz5cSQ[/vid]

SPD - gleiche Themen, schlechter umgesetzt. Und mit der Linken absolut unkoalierbar! :D
 
silbex schrieb:
Ich würde ja auch gerne die Linke wählen. Aber im Kampf gegen die Merkel wäre das wohl eine vergeudete Stimme.

Rot-Grün muss sich einer Koalition mit den Linken offener gegenüberstellen. Aber dazu wird es wohl erst mit Wowi bei der nächsten Wahl kommen.

Eben, das denke ich auch. Frag mich echt, wie die FPD wieder auf 5% kommt.. CDU gibt wieder stimmen ab?

Doktor schrieb:
eape schrieb:
Und ein Studium ist schwer zu stemmen, wenn die Eltern einen nicht finanziell unterstützen können. BAföG ist schön und gut, aber es ist schon schwer ohne Bürgschaft eine Wohnung zu bekommen, es ist relativ wenig und wenn man dann mehr Semester als die Regelstudienzeit braucht, ist man am Arsch. Und das passiert schnell, wenn man nebenbei arbeiten muss. Mal ganz abgesehen davon, dass es kein Problem ist sich mit Geld Bildung zu erkaufen. Wenn man Geld hat, schert man sich nicht um NCs, studiert was man will, kriegt die Noten, die man will und hat wenn schon nicht über die Eltern über die Uni gleich beste Vermittlungen zu gut bezahlten Jobs. Von Chancengleichheit kann man bei unserem Bildungssystem nicht sprechen.



Ich weiß gerad nicht mehr, ob du oder jemand anderes das gesagt hat, aber ich habe hier irgendwo den Satz gelesen unser Bildungssystem sei eines der schlechtesten überhaut. Wenn ich sowas lese, kann ich mir nur an den Kopf fassen. Vor allem der unhaltbare Vergleich zu Finnland. Dort herrschen einfach ganz andere Voraussetzungen. Solche in Deutschland zu schaffen (Klassen mit max. 15 Schülern z.B.) sind völlig unbezahlbar. Wo sollen denn die ganzen Lehrer dazu herkommen?

Wie wärs mit einstellen? Lehrer gibts genug...nur keine Stellen!
 
Imo braucht man sich, seit dem "Duell" weniger um eine Neuauflage von Schwarz-Gelb sorgen. Steinmeier hat ei. Wenig gepunktet und paradoxerweise wird dadurch die große Koalition wieder wahrscheinlicher. Insofern kann man also ruhigen Gewissens die Linke wählen! ;)
 
Urgs schrieb:
Imo braucht man sich, seit dem "Duell" weniger um eine Neuauflage von Schwarz-Gelb sorgen. Steinmeier hat ei. Wenig gepunktet und paradoxerweise wird dadurch die große Koalition wieder wahrscheinlicher. Insofern kann man also ruhigen Gewissens die Linke wählen! ;)

Steinmeier war gestern. Jetzt ist es ein anderer Stein. Nämlich brück.
 
Also ich denke wir brauchen uns keinerlei Illusion machen, dass nach der Wahl auch nur irgendwas besser wird. Wir hatten eigentlich schon fast alles was geht und alle haben sie's versaut und bewiesen dass es das gleiche Pack ist, wenn wir schon auf Stammtischniveau sind. Im Endeffekt könnte man den Bundestag auch gleich aus gerade mal einer Hand voll Leute zusammensetzen, wenn ich mir den Wahnsinn der "geschlossenen Abstimmungen" angucke, bei denen die ganzen Parteien ihre Mitglieder anhalten (mit teils mafiösen Methoden), für das gleiche zu stimmen. Demokratie ad absurdum.

Was ich nicht verstehen kann ist die Aussage, dass eine Stimme an die Linken eine vergeudete Stimme im Kampf gegen die Merkel wäre. Die Linke dürfte die einzige "andere" Partei sein, die noch in den Bundestag einzieht. Bevor ich nun "der Partei" o.ä. meine Stimme in den Rachen werfe, wäre es doch sinnvoller sie wenigstens bei der Linken zu bündeln. Man muss dabei auch keine Angst haben, dass sie "an die Macht kämen" oder auch nur einer der anderen mit ihnen koaliert. Es geht einfach darum stetig den Prozentsatz der Linken zu vergößern, was wiederum wirklich ein Signal an die anderen Pfeifen ist (und auch schon war). Ich nenn das einfach mal weniger Protestwahl sondern strategische Wahl. :D
 
Du meinst, wenn sie die Mehrheit hätte? Das wird die nächsten Jahre wohl niemals passieren. Im Bundestag sitzen sie ja schon. Darum geht es doch in meinem Post. Aber andererseits, da ja alle schon bewiesen haben dass sie nichts drauf haben, könnte man sich auch fragen, was daran schaden würde, der Linken oder einer anderen Partei mal für 4 Jahre das Steuer zu überlassen. Viel weniger verkacken kann man ja nicht. :)
 
Ja, sorry, verschrieben.
Und doch, leider schon. Ich denke, die Linke würde wirklich das Land in den Ruin treiben. Aber ja, an sich wäre ich auch dafür, dass mal jemand anderes regieren würde.
 
Wir sind genaugenommen bereits im Ruin und erhöhen sogar jährlich noch die Beschleunigung. Zuverlässig seit Dekaden. Aber wie gesagt, selbst wenn aus welchen Günden auch immer die Linke plötzlich so groß wäre dass sie nicht mehr bei der Koalitionsbildung ignoriert werden kann und eine Partei warum auch immer mit ihr koalieren würde (es wird jetzt wirklich sehr hypothetisch :D ), dann gibt es immer noch einen regulierenden Gegenwind. Es wird niemals so sein dass die Linke ganz alleine auf die Mehrheit der Stimmen käme.
 
Cloud Strife schrieb:
Du meinst, wenn sie die Mehrheit hätte? Das wird die nächsten Jahre wohl niemals passieren. Im Bundestag sitzen sie ja schon. Darum geht es doch in meinem Post. Aber andererseits, da ja alle schon bewiesen haben dass sie nichts drauf haben, könnte man sich auch fragen, was daran schaden würde, der Linken oder einer anderen Partei mal für 4 Jahre das Steuer zu überlassen. Viel weniger verkacken kann man ja nicht. :)

Sorry, aber wenn ich so einen Blödsinn lese könnt ich kotzen. Deutschland steht so gut da wie schon lange nicht mehr, die Wirtschaft brummt TROTZ Krise in Europa, die Arbeitslosenzahlen sind rückläufig.... klar, alles ist noch nicht Gold, gibt noch Themen wie Aufstocker die angepackt werden müssen.

Aber deshalb davon zu reden, dass die bisherigen Parteien es verkackt haben und dann zu fordern, dass mal eine Partei regieren darf, die nicht weit vom Kommunismus entfernt ist.... da sträuben sich mir die Haare zu Berge. Leute wacht auf, die LINKE ist nicht nur Gysi. Da sind Kommunisten wie Sara Wagenknecht ganz groß dabei!!!
 
Sagen wir es so, du und auch jeder andere deutsche Staatsbürger steht mit ca. 26000 Euro in der Kreide. Und da sind noch nicht die direkten eigenen Schulden mit drin. Das ist etwas, bei dem es kein Superlativ geben sollte. Entweder man ist im Plus oder im Minus.
 
Cloud Strife schrieb:
Sagen wir es so, du und auch jeder andere deutsche Staatsbürger steht mit ca. 26000 Euro in der Kreide. Und da sind noch nicht die direkten eigenen Schulden mit drin. Das ist etwas, bei dem es kein Superlativ geben sollte. Entweder man ist im Plus oder im Minus.

An der Basis brauchen wir gar nicht diskutieren ;-) Staatsschulden per se als böse zu definieren zeugt von großer Unwissenheit.
Zudem: Wo ein Schuldner, da ein Gläubiger.
 
Hamlet schrieb:
Es sollten einfach alles das gleiche an steuern und sozialbeiträgen Zahlen. Prozentual natürlich.
Egal ob man Beamter, Vorsitzender von VW, Bundeskanzler, Bauer oder Putzfrau ist.

:lol:

Alter Schwede

Mein ehemaliger Chef hat mir zu solchen Aussagen immer gesagt: "Ächti, Du musst Dir immer bewusst machen, diese Leute dürfen wählen..."

Wie Recht er doch hatte.
 
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