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Verbrechen der Nazis: Fühlt ihr euch schuldig?

Fühlt ihr euch schuldig?

  • Ja

    Stimmen: 4 2,4%
  • Nein

    Stimmen: 166 97,6%

  • Umfrageteilnehmer
    170

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

KnallEvin schrieb:
Der wirtschaftlich Erfolg von Deutschland nach dem Krieg ist aber hauptsächlich dem Marshallplan zu verdanken, denn ohne die milliardenstarke Hilfe aus den USA, wäre hier nix mit Aufbau gewesen (zumindest nicht in dem Rekordtempo) - und somit auch nix mit Begleichung der Schuld ...

Das stimmt! Aber was hätten denn die Milliarden genutzt, wenn Deutschland keine Handelspartner gehabt hätte? Wer, in Europa, wollte denn mit den Deutschen überhaupt noch etwas zutun haben? Warum wurde Deutschland geteilt? Man hatte Angst vor einem wieder erstarkenden Deutschland und in dem Zusammenhang musste Deutschland erstmal wieder Vertrauen zurückgewinnen. Daher bliebt Deutschland nichts weiter übrig, als sich der Schuld zu stellen. Am Beispiel der Zentralen Stelle sieht man aber auch, wie halbherzig das mitunter passierte. Man vergleiche das mal mit dem Aufwand, der betrieben wird, um das DDR-Unrecht aufzuarbeiten.
 
Urgs schrieb:
KnallEvin schrieb:
Der wirtschaftlich Erfolg von Deutschland nach dem Krieg ist aber hauptsächlich dem Marshallplan zu verdanken, denn ohne die milliardenstarke Hilfe aus den USA, wäre hier nix mit Aufbau gewesen (zumindest nicht in dem Rekordtempo) - und somit auch nix mit Begleichung der Schuld ...

Das stimmt! Aber was hätten denn die Milliarden genutzt, wenn Deutschland keine Handelspartner gehabt hätte? Wer, in Europa, wollte denn mit den Deutschen überhaupt noch etwas zutun haben? Warum wurde Deutschland geteilt? Man hatte Angst vor einem wieder erstarkenden Deutschland und in dem Zusammenhang musste Deutschland erstmal wieder Vertrauen zurückgewinnen. Daher bliebt Deutschland nichts weiter übrig, als sich der Schuld zu stellen. Am Beispiel der Zentralen Stelle sieht man aber auch, wie halbherzig das mitunter passierte. Man vergleiche das mal mit dem Aufwand, der betrieben wird, um das DDR-Unrecht aufzuarbeiten.


Man korrigiere mich da gerne, wenn ich falsche, aber afaik hatte die Teilung Deutschlands äußerst wenig mit Angst vor Deutschland zu tun und viel mehr damit, dass der eine Teil von der Sowjetunion und der andere von USA/F/UK besetzt waren und die Staatsgründung eines Deutschland einige Probleme angesichts der unterschiedlichen Vorstellungen der Besatzungsmächte mit sich gebracht hätte.
 
Urgs kannst du mal kurz zusammenfassen, wie du dir die Verarbeitung vorstellst, um deinen Ansprüchen zu genügen? Ich versteh nicht so richtig, worauf du am Ende hinauswillst.
 
Steffko schrieb:
Urgs schrieb:
KnallEvin schrieb:
Der wirtschaftlich Erfolg von Deutschland nach dem Krieg ist aber hauptsächlich dem Marshallplan zu verdanken, denn ohne die milliardenstarke Hilfe aus den USA, wäre hier nix mit Aufbau gewesen (zumindest nicht in dem Rekordtempo) - und somit auch nix mit Begleichung der Schuld ...

Das stimmt! Aber was hätten denn die Milliarden genutzt, wenn Deutschland keine Handelspartner gehabt hätte? Wer, in Europa, wollte denn mit den Deutschen überhaupt noch etwas zutun haben? Warum wurde Deutschland geteilt? Man hatte Angst vor einem wieder erstarkenden Deutschland und in dem Zusammenhang musste Deutschland erstmal wieder Vertrauen zurückgewinnen. Daher bliebt Deutschland nichts weiter übrig, als sich der Schuld zu stellen. Am Beispiel der Zentralen Stelle sieht man aber auch, wie halbherzig das mitunter passierte. Man vergleiche das mal mit dem Aufwand, der betrieben wird, um das DDR-Unrecht aufzuarbeiten.


Man korrigiere mich da gerne, wenn ich falsche, aber afaik hatte die Teilung Deutschlands äußerst wenig mit Angst vor Deutschland zu tun und viel mehr damit, dass der eine Teil von der Sowjetunion und der andere von USA/F/UK besetzt waren und die Staatsgründung eines Deutschland einige Probleme angesichts der unterschiedlichen Vorstellungen der Besatzungsmächte mit sich gebracht hätte.

Das stimmt und wurde von mir etwas vereinfacht. Es ging quasi ineinander über. Der Grundgedanke war anfangs, noch vor Ende des Krieges, Deutschland aus eben solchen Gründen in mehrere Teile zu zerschlagen. Als das Ende des Krieges dann absehbar war, befand man sich plötzlich in einem neuen, ideologischen Konflikt und die Westalliierten änderten ihre Pläne. Die USA und die Sowjetunion, bisher Partner gegen Hitler, sahen sich nun als Feinde an. Europa wurde plötzlich als wichtiges Feld zur Austragung dieses Konflikts begriffen. Die Stellvertreterkriege in dieser Ära wurden dann aber doch ganz woanders ausgetragen. Wieder ein Glück für Deutschland.

Ich denke dennoch, es steht ausser Frage, dass ein von Beginn an geeintes Deutschland in Europa keine Chance gehabt hätte oder zumindest auf arges Misstrauen gestoßen wäre. Nicht umsonst musste Helmut Kohl 1989 noch massiv bei unseren Nachbarn um die Wiedervereinigung werben, was ihm viel Verhandlungsgeschick abverlangt haben soll.
 
Urgs schrieb:
Steffko schrieb:
Urgs schrieb:
KnallEvin schrieb:
Der wirtschaftlich Erfolg von Deutschland nach dem Krieg ist aber hauptsächlich dem Marshallplan zu verdanken, denn ohne die milliardenstarke Hilfe aus den USA, wäre hier nix mit Aufbau gewesen (zumindest nicht in dem Rekordtempo) - und somit auch nix mit Begleichung der Schuld ...

Das stimmt! Aber was hätten denn die Milliarden genutzt, wenn Deutschland keine Handelspartner gehabt hätte? Wer, in Europa, wollte denn mit den Deutschen überhaupt noch etwas zutun haben? Warum wurde Deutschland geteilt? Man hatte Angst vor einem wieder erstarkenden Deutschland und in dem Zusammenhang musste Deutschland erstmal wieder Vertrauen zurückgewinnen. Daher bliebt Deutschland nichts weiter übrig, als sich der Schuld zu stellen. Am Beispiel der Zentralen Stelle sieht man aber auch, wie halbherzig das mitunter passierte. Man vergleiche das mal mit dem Aufwand, der betrieben wird, um das DDR-Unrecht aufzuarbeiten.


Man korrigiere mich da gerne, wenn ich falsche, aber afaik hatte die Teilung Deutschlands äußerst wenig mit Angst vor Deutschland zu tun und viel mehr damit, dass der eine Teil von der Sowjetunion und der andere von USA/F/UK besetzt waren und die Staatsgründung eines Deutschland einige Probleme angesichts der unterschiedlichen Vorstellungen der Besatzungsmächte mit sich gebracht hätte.

Das stimmt und wurde von mir etwas vereinfacht. Es ging quasi ineinander über. Der Grundgedanke war anfangs, noch vor Ende des Krieges, Deutschland aus eben solchen Gründen in mehrere Teile zu zerschlagen. Als das Ende des Krieges dann absehbar war, befand man sich plötzlich in einem neuen, ideologischen Konflikt und die Westalliierten änderten ihre Pläne. Die USA und die Sowjetunion, bisher Partner gegen Hitler, sahen sich nun als Feinde an. Europa wurde plötzlich als wichtiges Feld zur Austragung dieses Konflikts begriffen. Die Stellvertreterkriege in dieser Ära wurden dann aber doch ganz woanders ausgetragen. Wieder ein Glück für Deutschland.

Ich denke dennoch, es steht ausser Frage, dass ein von Beginn an geeintes Deutschland in Europa keine Chance gehabt hätte oder zumindest auf arges Misstrauen gestoßen wäre. Nicht umsonst musste Helmut Kohl 1989 noch massiv bei unseren Nachbarn um die Wiedervereinigung werben, was ihm viel Verhandlungsgeschick abverlangt haben soll.


Ich denke, es steht außer Frage, dass das arge Spekulation ist, weil sich die Situation nun mal komplett anders entwickelt hat und man nur sehr bedingt wissen kann, wie welche Akteure auf diese andere Situation reagiert hätten ;)
Insgesamt herrschte nach dem Zweiten Weltkrieg in Europa imo die Erkenntnis vor, dass man sich einen Dritten nicht leisten kann und es deswegen eminent wichtig ist, sich miteinander zu versöhnen und es irgendwie hinzukriegen miteinander vernünftig auszukommen. Wie es in diese Denke reinpassen soll, ein hypothetisches geeintes Deutschland zu isolieren, weil es nur ein Land ist und nicht zwei, weiß ich jetzt offen gesagt nicht so ganz.

Die Wiedervereinigung ist dann wieder ein ganz anderes Feld. Wobei ich hier zumindest meine gelesen zu haben, dass es allen wichtigen Beteiligten dieser Verhandlungen eigentlich von Anfang klar war, dass die Wiedervereinigung der logische Schritt ist und es absolut lächerlich wäre, sich dagegen zu stellen.
 
Ich habe nirgendswo geschrieben, die Wehrmacht wäre sauber gewesen. Das war sie sicherlich nicht. Die waren in mehr als genug Verbrechen verwickelt worden.

Schön ist aber, dass meine Meinung hier immer wieder mit meinem Beruf in Verbindung gebracht wird :sleep:

Einige tun so, als würde man bei der Bundeswehr politisch indoktriniert werden. Dabei darf man dort sogar - man kann es kaum glauben - seine eigene Meinung haben. Man kann zum Beispiel den Afghanistan-Einsatz scheiße finden und trotzdem Soldat sein.

@ Urgs: Wo eine angemessene Aufarbeitung des DDR-Regimes stattgefunden hat, musst du mir bitte mal erklären. Sonst frag vielleicht einfach mal die tausenden Stasi-Mitarbeiter, die noch heute unbehelligt für unseren Staat arbeiten.

Und nochmal: Ich will keinen Opfer-Mythos stützen. Ich sehe das nur differenzierter als du. Auch ein "Ranghoher Offizier", ein Bataillonskommandeur oder Divisionskommandeur zum Beispiel, der gut und gerne 1.000 - 10.000 Mann unter seinem Kommando hat, ist im Angesicht von 20 Mio Männern unter Waffen ein ganz kleines Licht. Und wenn der Befehle, die von oben kommen, nicht weiterleitet, dann werden auch bei dem Leute auf der Matte stehen, die nachfragen, warum er sie nicht weitergeleitet hat. Sicherlich gab es unzählige, die die Jagt von Juden und Querulanten befürworteten, aber die gab es sowohl unter den kleinen Landsern als auch in der Führung. Da muss man jeden Fall individuell betrachten. Und das bei so unglaublich vielen Fällen. Welche Justiz soll das deiner Meinung nach stemmen können? Unsere heutige ist ja schon mit den paar Delikten, die in unserer geordneten Gesellschaft passieren, überfordert.
 
Tommse schrieb:
Urgs kannst du mal kurz zusammenfassen, wie du dir die Verarbeitung vorstellst, um deinen Ansprüchen zu genügen? Ich versteh nicht so richtig, worauf du am Ende hinauswillst.

Das ist doch müssig darüber zu sprechen, weil es eben so gelaufen ist, wie es gelaufen ist. Im Grunde ergibts sich da das auch aus den Fehlern der Vergangenheit. Eine größere und mächtigere Zentrale Stelle hätte natürlich auch mehr Erfolge vorzuweisen gehabt.

Mir gehts eigentlich nur darum, genau darauf hinzuweisen und gerade jüngere Generation nicht in dem Glauben zu lassen, Deutschland hätte sich da ganz und gar vorbildlich verhalten.

Aber da gebe ich Bazong natürlich Recht, was die geschichtliche Aufarbeitung angeht, da braucht man sich sicherlich kaum etwas vorwerfen zu lassen. Allerdings gab es da auch so unantastbare Mythen, wie der der Wehrmacht, der nur gegen heftigen Widerstand gebrochen werden konnte.

@steffko: Okay, geschenkt. Hast Recht. Das führt nun wohl auch wirklich zu arg weit weg vom eigentlichen Thema. ;)

Weasel1988 schrieb:
@ Urgs: Wo eine angemessene Aufarbeitung des DDR-Regimes stattgefunden hat, musst du mir bitte mal erklären. Sonst frag vielleicht einfach mal die tausenden Stasi-Mitarbeiter, die noch heute unbehelligt für unseren Staat arbeiten.

Und nochmal: Ich will keinen Opfer-Mythos stützen. Ich sehe das nur differenzierter als du. Auch ein "Ranghoher Offizier", ein Bataillonskommandeur oder Divisionskommandeur zum Beispiel, der gut und gerne 1.000 - 10.000 Mann unter seinem Kommando hat, ist im Angesicht von 20 Mio Männern unter Waffen ein ganz kleines Licht. Und wenn der Befehle, die von oben kommen, nicht weiterleitet, dann werden auch bei dem Leute auf der Matte stehen, die nachfragen, warum er sie nicht weitergeleitet hat. Sicherlich gab es unzählige, die die Jagt von Juden und Querulanten befürworteten, aber die gab es sowohl unter den kleinen Landsern als auch in der Führung. Da muss man jeden Fall individuell betrachten. Und das bei so unglaublich vielen Fällen. Welche Justiz soll das deiner Meinung nach stemmen können? Unsere heutige ist ja schon mit den paar Delikten, die in unserer geordneten Gesellschaft passieren, überfordert.

Ich machs kurz, weil mich das jetzt ehrlich gesagt etwas ermüdet und wir das jetzt schon ein paar Runden lang durchspielen. Es gilt als wissenschaftlich gesichert, dass die Justiz und die Politik, aus bekannten Gründen, in der Richtung keinen besonderen Elan an den Tag gelegt haben und eine Menge sanfter Urteile und Freisprüche mit teils fadenscheinigen Begründungen gefällt haben. Das kannst du alles im Netz finden und noch viel mehr. Einiges davon habe ich dir als Quellen gegeben. Was ich dort nicht gefunden habe, sind Hinweise auf eine überforderte Justiz, die sich im Befehlskettendschungel nicht zurechtgefunden hat und daher kapitulierte.

Was die DDR-Aufarbeitung angeht. Nun, das ist wieder ein ganz anderes Thema. Mir ging es nur um die Kapazitäten, die dafür bereitgestellt werden, verglichen mit denen, die der zentralen Stelle zugekommen sind.
 
Weasel1988 schrieb:
Schön ist aber, dass meine Meinung hier immer wieder mit meinem Beruf in Verbindung gebracht wird :sleep:

Einige tun so, als würde man bei der Bundeswehr politisch indoktriniert werden. Dabei darf man dort sogar - man kann es kaum glauben - seine eigene Meinung haben. Man kann zum Beispiel den Afghanistan-Einsatz scheiße finden und trotzdem Soldat sein.

Mensch, das war ein Scherz ;)
 
Urgs schrieb:
nbk90210 schrieb:
man ist sich doch heute sicher, dass stalin mehr menschen zum opfer gefallen sind.

Das ist keineswegs sich, auch wenn die Brutalität der Verbrechen denen der Nazis kaum in etwas nachstehen. Man schätzt die Opfer der stalinistischen Säuberungswellen zwischen 3 - 20 Millionen. Wirklich schriftlich belegt sind tatsächlich erst 3 Millionen Opfer. Es werden wahrscheinlich weit mehr gewesen sein. Aber ein Blick auf die Haben-Seite der Nazi-Verbrecher lässt die Zahl dennoch verhältnismässig klein aussehen.
Neben den 13 Millionen Menschen, die durch deutsche Massenverbrechen starben, haben wir auf der Kriegsseite ca 53 Millionen Soldaten und Zivilisten, die im Krieg sterben mussten, weil ein durchgeknallter Führer aus Deutschland glaubte, die jüdisch-marxistische Weltverschwörung würde Deutschland bedrohen. Wieviele genau auf dem Gebiet der Sowjetunion dabei umgekommen sind, ist bis heute noch nicht umfassend geklärt. Die Zahl dürfte also auch noch ein wenig Luft nach oben haben.
Ich finde es aber bezeichnend, wie bereitwillig in den letzten Jahren reflexartig auf Stalin gezeigt wird, offenbar um Deutschlands Verbrechen damit zu relativieren. Nach dem Motto: Der hats ja auch gemacht. Das war damals halt so.


das soll absolut keine rechtfertigung sein (dafür gibt es auch keine!) ich bezig mich nur darauf dass du meintest das es in der geschichte im umfang einmalig war... wie du schon sagtest schätzen viele historiker die stalinistischen säuberungswellen mit bis zu 20millionen opfern ein. das so wenig davon als beweisen gelten hat auch mit der aufarbeitung in der ehemaligen udssr zu tun...da wurde nämlich nicht so eine leistungvollbracht wie hier in deutschland.

außerdem sehe ich es nicht so, dass die öffentlichkeit in den letzten jahren auf stalin zeigt wenn es um ns verbrechen geht. jedenfalls kommt es bei mir nicht so an.

zu mal das thema ja hier auch kaum beachtung findet..100000nazi dokus gegen 1 über stalin, in der schule ( hatte geschichte lk) wird das doch asuch nicht thematisiert....
 
Ich hab geschrieben, "in der Dimension und Ausführung" einmalig und das bleiben die Nazi-Verbrechen imo auch, trotz Stalin. Allein schon, weil die Mord-Maschinerie der Nazis das alles in sehr wenigen Jahren fabrizierte.
 
Und was ist bitte mit den beiden Atombomben, die auf Japan abgeworfen wurden? Wie ordnet man denn bitte so vernünftig ein (in Dimension und Ausführung)?

Tschuldige ich relativiere schon wieder....
 
Archiworld schrieb:
Zu der Umfrage würde natürlich ich auch mit Nein antworten. Ich denke, das keiner sich schämen muss ein deutscher zu sein. was geschehen ist, ist geschehen und daran ist diese (letzte) Generation absolut nicht schuld.

Mein Opa war im Krieg, kämpfte demnach auf der Seite der Nazis, war aber keiner. Nicht jeder deutsche Soldat war ein Nazi. Leider wird das aber immer alles in einen Topf geworfen.

Ich persönlich fühle mich doch nicht schuldig für die Taten eines Irren, und seiner Anhänger. Allerdings ist der deutsche Bürger eh nicht patriotisch veranlagt. Nur 2006 war man irgendwie stolz Deutscher zu sein. ;)
 
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