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Uni und so

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Besser als gar nichts machen denk ich auch.

Aber mal ein kleines Beispiel:
Arbeitslosengeld z.b. 600€.
Praktikum gäb 500€

Dann die Miete 300€

Das Praktikum ist aber in einer anderen Stadt. Fahrtkosten also 200€.
Mal kurz umziehen ist nicht. Weil gemeinsamer Haushalt.

Dann kommt noch hinzu Versicherungen und z.B. Darlehensrückzahlung fürs jetzt abgeschlossene Studium.

Gibts da nicht irgendwo einen Zuschuss oder so?
 
Fanatic schrieb:
Geld und Praktikum?
Natürlich ^^
Die meisten geben dir doch nichts!

Was an der grenzenlosen Debilität heutiger Studenten liegt, um an einen weiteren Eintrag fürs Curriculum Vitae zu gelangen.

...sich selbst unter Wert zu verkaufen, wenn nicht UNBEDINGT nötig, ist immer ein schwerer Fehler.
 
Jupp, dank der Leut, die kostenlose Praktikas machen, leiden andere Leut und trägt auch dazu bei, dass Praktikas von Firmen auch ausgenutzt werden...könnten:-)

Abgesehen von der Darlehnsrückzahlung. Wenn ich die wirklichen Zahlen ausrechne, hab ich ein Defizit von Minus 200€. Macht mir grad echt zu schaffen zwischen "gerne machen" und "nicht finanzieren" können.
 
wenn die alternative gar nix machen ist, würd ich das wohl in kauf nehmen. mal ganz abgesehen vom lebenslauf ist doch wichtig für dich, nach dem studium jetzt auch erfahrung zu sammeln.
 
...auf alle Fälle unbefristet und nebenbei nach einer ordentlichen Anstellung umsehen.
Der Arbeitsmarkt ist heutzutage leider nicht mehr so einfach und es benötigt Ausdauer, um da etwas passendes zu finden. Nicht aufgeben und Tonnen an Bewerbungen schreiben.
Das ist auch so eine falsche Vorstellung vieler Studenten, dass angenommen wird, man würde in der Wirtschaft mit Handkuss erwartet werden...trifft manchmal sicherlich zu, ist aber die Ausnahme und keinesfalls die Regel.
 
Also von wegen Praktika und unter Wert verkaufen... Rückblickend ist meine Erfahrung betreffend Praktika (Rechtspraktika nach Masterabschluss), dass man grösstenteils einfach nicht mehr Geld wert ist, als einem geboten wird, es sei denn, die Praktika dauern wirklich sehr, sehr lange. Die Einstellung, man wolle sich nicht unter Wert verkaufen zeugt vielfach auch schlicht von einer unangebrachten Arroganz, dass man als Masterabsolvent mehr wert sei als ein paar hundert Taler...

Und bevor sich jetzt jemand getreten fühlt: Das mag ja von Studienrichtung zu Studienrichtung und von Mensch zu Mensch andersanders sein. Trotzdem ist nicht immer alles sofort Ausbeute, wenn man nach Studienabschluss nicht sogleich mit einem Geldregen überhäuft wird... Im Gegensatz zu einem Lehrabschluss, wo man gerade in der Praxis arbeitet, muss man sich diese Erfahrung in den meisten Studienrichtungen halt zuerst erwerben.
 
wil schrieb:
Also von wegen Praktika und unter Wert verkaufen... Rückblickend ist meine Erfahrung betreffend Praktika (Rechtspraktika nach Masterabschluss), dass man grösstenteils einfach nicht mehr Geld wert ist, als einem geboten wird, es sei denn, die Praktika dauern wirklich sehr, sehr lange. Die Einstellung, man wolle sich nicht unter Wert verkaufen zeugt vielfach auch schlicht von einer unangebrachten Arroganz, dass man als Masterabsolvent mehr wert sei als ein paar hundert Taler...

Von einem Geldregen spricht niemand, aber es braucht kein Student für lau arbeiten, nur um sein CV aufzublasen, genauso wenig wie man sich für ~1200 Euro (netto) im Monat als Abgänger anstellen lassen muss.

Aber jedem das seine...ich habe es nicht gemacht und rate auch niemand anderem dazu, sich billig herzugeben.

dass man grösstenteils einfach nicht mehr Geld wert ist, als einem geboten wird

Dem ist sicher nicht so.
Prinzipiell sind die meisten Firmen darauf bedacht die Sparklemme anzusetzen, wo immer es auch möglich ist. Es hilft ungemein, sich im Vorfeld über die übliche Summe zu informieren, die man mit der mitgebrachten Ausbildung im Schnitt bekommt, um sich nicht leichtfertig über den Tisch ziehen zu lassen, den auf genau das läuft ein nicht zu verachtender Teil der Lohnverhandlungen hinaus.

Im Gegensatz zu einem Lehrabschluss, wo man gerade in der Praxis arbeitet, muss man sich diese Erfahrung in den meisten Studienrichtungen halt zuerst erwerben.

Dieses und ähnliches Gedankengut hat uns die Fachhochschulen mitsamt ihrer dubiosen Lehrpläne eingebrockt... :tip:
 
@ Trayal

Vielleicht hast du andere Erfahrungen gemacht als ich, aber ich teile deine Meinung ehrlich gesagt überhaupt nicht...
Es geht bei Praktika ja auch nicht darum, für lau zu arbeiten (sonst sind es ja keine Praktika mehr, sondern Ferienjobs, Nebenjobs oder was auch immer), sondern Arbeit mit Lernen und dem Sammeln von Erfahrung zu verbinden. Davon profitiert insbesondere der Praktikant - ich habe z.B. bei den meisten Praktika mehr profitiert als der, der es mir angeobten hat und das sowohl bei öffentlichen Institutionen als auch in der Privatwirtschaft.

Es ist z.B. an vielen Orten auch üblich, dass sich Studienabgänger beim Einstieg in einen neuen Job (kein Praktikum) für eine gewisse Mindestzeit verpflichten müssen. Dies liegt meist weniger daran, dass man dem Chef bereits beim Bewerbungsgespärch dermassen ans Herz gewachsen ist, als meist daran, dass der Einstieg in einen neuen Beruf gerade bei Studienabgängern sehr viel Zeit braucht (komplexe Materie...). Jetzt musst Du mir noch erklären, wie jemand bei einer Praktikumszeit von z.B. 3 Monaten wirklich etwas für die entsprechende Firma erwirtschaften soll - das dürfte bei den wenigsten Studienabgängen auf Anhieb der Fall sein.

Nicht verstanden habe ich folgenden Satz:

Dieses und ähnliches Gedankengut hat uns die Fachhochschulen mitsamt ihrer dubiosen Lehrpläne eingebrockt...
 
Ich denke mal das kommt auf die Uni an. Bei uns geht das zum Beispiel nicht. Was mich ausgesprochen ankotzt. Habe eine Klausur mit 4 bestanden weil die Lutscher meinten die dieses Semester umfangreicher und schwerer machen zu müssen als die Jahre zuvor. Auf Diplom wäre das sicher ein Grund zur Freude, aber als Bachelor wäre ich jetzt besser dran wenn ich die nicht bestanden hätte...
 
Aber man kann sagen, dass es wohl zu 99% nicht geht.
Aber es stimmt schon, es gibt auch POs, die erlauben ne Verbesserung der Note.

Rentner schrieb:
Ich denke mal das kommt auf die Uni an. Bei uns geht das zum Beispiel nicht. Was mich ausgesprochen ankotzt. Habe eine Klausur mit 4 bestanden weil die Lutscher meinten die dieses Semester umfangreicher und schwerer machen zu müssen als die Jahre zuvor. Auf Diplom wäre das sicher ein Grund zur Freude, aber auch Bachelor wäre ich jetzt besser dran wenn ich die nicht bestanden hätte...

Den Satz versteh ich irgendwie nie... Wieso sollten einem bei nem Dipl.-Studiengang die Noten nicht interessieren? Auch da zählen die Prüfungen in die Endnote (zumindest die Noten des Hauptstudiums, aber evtl wollen Arbeitgeber ja auch das Vordiplom sehen, deswegen sollte das auch nicht aussehen wie Sau), bei mir zählen z.B. die Klausuren des Hauptstudiums knapp 55% in die Diplomnote, während die Diplomarbeit 45% ausmacht.
 
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