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Uni und so

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich muss auch dazu sagen, dass bei uns die Vorbereitung durch die Lehrveranstaltungen ein Witz war. Mal davon abgesehen, dass der Aufbau und Verständlichkeit der Vorlesungen unzureichend war, haben sie auch nie den Anspruch vermittelt mit dem man dann schließlich in der Prüfung konfrontiert wurde. In der Prüfungen waren praktisch alle Hilfsmittel zugelassen (ausgenommen waren Handy und Laptop) und ich saß da mit meinem Skript inkl. aller Übungen und Lösung und dem begleitenden Buch, das ich mir besorgt hatte, und habe mich während der Prüfung gefragt woher der solche lustigen Aufgabenstellungen nimmt. War mir teilweise vollkommen fremd.

Dazu wurde schon vor der Prüfung der Schnitt auf 33% (was in dem Fall auch 33 Punkten entsprach) gesenkt und trotzdem sind knapp 70% durchgerasselt.


Bei uns werden scheinbar aber auch die Mathe Profs mit der Jahreszeit gewechselt. Die vorherigen Klausuren waren bedeutend einfacher (meiner Meinung nach aber immernoch über Sek II Niveau) und ich rechne auch in den kommenden beiden Semestern mit weniger anspruchsvollen Prüfungen, aber insgesamt denke ich trotzdem, dass unser Mathe I und II jemandem, der in Mathe eher ungeschickt ist und sich nicht dem absolut bedingungslosen Lernen hingeben kann, das Genick bricht.
 
An der Uni Bremen im Wirtschaftswissenschaften Bereich ist Mathe für BWLer aber nicht gerade schwer. Die Prüfung is eine elektronische Klausur in der man zum Teil einfach nur die richtigen Lösungen ankreuzt. Leider verändert sich der Schwierigkeitsgrad der Klausur je nachdem was man so vom Computer an Aufgaben reingehauen bekommt.
Die Rechnung interessiert keine Sau, also falls man sich irgendwo verrechnet auch nur um eine Kommazahl ist das Ergebnis falsch. Dies wird mit 0 Punkten berechnet. Für Leute die oft Flüchtigkeitsfeher machen ist das natürlich nicht erfreulich. Aber die Aufgaben an sich bis auf partielle Integration und noch son hardcore ding sind machbar. Unser Prof ging sogar soweit dass er meinte wer beim ersten Mal nicht besteht kann gleich sein Studium abbrechen. Ich sag nur 50 % sind durchgefallen und beim 2. Mal hats dann so jeder gepackt :lol:

Statistik ist auch nicht unbedingt gerade schwer. Aber hier gilt ebenfalls mehr als 50 % beim ersten Mal durchgefallen, ich gehöre leider dazu und lerne im Moment für die Nachholprüfung. Was mir allerdings aufgefallen ist dass sie das Studium von Jahr zu Jahr bei uns schwieriger machen(Prüfungen werden schwieriger und Modulordnungen werden verändert). Sie haben bei uns sogar ein Modul verändert dass jeder in Technik des Rechnungswesens bestehen muss und seine Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungsnote wird eben nicht dazu gerechnet. Vorher musste man maximal. eine 3.0 in VGR schreiben und hatte das Modul bestanden.
Das hatte dann zur Folge dass dieses Jahr im ersten Semester sich schon so einige verabschiedet haben(vorher hat man im Saal keinen Platz gefunden und musste auf der Treppe sitzen, nun ist ca. die Hälfte nur noch voll), wobei das Fach nicht gerade schwierig ist aber die Prüfung ein sehr bescheidenes Bewertungssysem hat.
Im ersten Semester gibts auch extra 2 Nachholprüfungen(normalerweise nur eine) damit man auch seine 3. Chance gleich verballert und es nicht im nächsten Jahr nochmal mit der letzten Versuchen kann.

Die Uni sortiert gerne im ersten Studienjahr die ganzen Leute aus die nicht fleißig für ihr Studium lernen. Das ist mittlerweile wohl ganz normal.
 
Es geht ja auch nicht nur darum WAS behandelt wird sondern vor allem auf welche Weise das dann in der Prüfung abgefragt wird.
Was die Themen angeht hast du Recht El Barto. Das ist so ziemlich das was wir in Mathe 1 und 2 gemacht haben und was ich auch noch ausm Abi kannte. NUR wie der Professor das Wissen dann abfragt.....
Das war bei uns dann z.B. manchmal so, dass wir Aufgaben rückwärts rechnen mussten oder er bei einer Klausur bei der es eigentlich um Matrizen geht noch Stoff der letzten Klausur (Analysis) mit reingenommen hat mit einer hammerharten, total verschachtelten Formel die man dann Aufleiten sollte und von deren Lösung sämtliche weitere Rechnungen abhängig waren. Also eigentlich genau die Aufgaben, die das gesamte letzte Semester behandelt wurden.
Aus dem Grund haben viele Studenten das in den letzten Jahren immer so gehandhabt die Klausur bei dem eigentlichen Matheprof abzuwählen und sie im nächsten Semester bei einem anderen Professor zu schreiben bei dem die Klausur immer bedeutend einfacher war.
 
Ahja, bei uns wird Mathe I und II übrigens in einer Klausur am Ende des zweiten Semesters geschrieben. Ursprünglich wurden wir auch mal in Mathe I und II getrennt, auf zwei Semester verteilt geprüft.
 
Spielor schrieb:
Es geht ja auch nicht nur darum WAS behandelt wird sondern vor allem auf welche Weise das dann in der Prüfung abgefragt wird.
Was die Themen angeht hast du Recht El Barto. Das ist so ziemlich das was wir in Mathe 1 und 2 gemacht haben und was ich auch noch ausm Abi kannte. NUR wie der Professor das Wissen dann abfragt.....
Das war bei uns dann z.B. manchmal so, dass wir Aufgaben rückwärts rechnen mussten oder er bei einer Klausur bei der es eigentlich um Matrizen geht noch Stoff der letzten Klausur (Analysis) mit reingenommen hat mit einer hammerharten, total verschachtelten Formel die man dann Aufleiten sollte und von deren Lösung sämtliche weitere Rechnungen abhängig waren. Also eigentlich genau die Aufgaben, die das gesamte letzte Semester behandelt wurden.
Aus dem Grund haben viele Studenten das in den letzten Jahren immer so gehandhabt die Klausur bei dem eigentlichen Matheprof abzuwählen und sie im nächsten Semester bei einem anderen Professor zu schreiben bei dem die Klausur immer bedeutend einfacher war.

OK, dann denk ich mal, dass bei uns einfach fairere Klausuren gestellt werden... Denn so wie du das grad beschreibst, hört sich das für mich n bissl wie Studenten-Schikane an mit den schweren Aufgaben, von denen Folgeaufgaben abhängen oder Stoff aus anderen VL dran bringen... Sowas gibts bei mir eigentlich so gut wie gar net, in Mathe hab ich sowas noch nie von irgendeinem Prof gehört. Und Mathe für WiWi machen dauernd neue Profs und höhere Mathe machen 4 Profs in Rotation...
Es gibt zwar Unterschiede in den Durchfallquoten bei den Profs, aber nicht ganz so signifikant, dass man strategisch planen muss, bei wem man hört.

Scheint wohl an deiner Uni normal zu sein, wenn ich mich an den Prüfungsmodus bei deiner Statistik-Prüfung erinner... Jedem dem ich das erzählt hab, hat nur den Kopf geschüttelt und gesagt, bei so ner Scheiße würd er dem Prof selbigen abreißen...

@slaughter: Ich hab HMI und II getrennt geschrieben, ebenso machen das die BWLer. Das macht den Stoff natürlich gleich einfacher, wenn man sich nicht so viel auf einmal in den Schädel prügeln muss...
Nur die WiIngs müssen höhere Mathe I-III in einer Klausur schreiben, da sind die Durchfallquoten auch immer ziemlich hoch, viele schaffen es erst in der mündlichen Ergänzungsprüfung... (oder halt gar net)
 
Oh man ich glaub ich muss echt die Uni wechseln...ich meine ich komme ja so noch ganz gut zurecht aber ich hätts auch gern einfacher, weil einfach einfach einfach ist :D
 
Ich habe nichts gegen Mathe. Im Gegenteil. Mir gefällt die Mathe-lastigkeit meistens sehr gut und freue mich auf jede VWL-Veranstaltung.
Nur Mathe I/II selber hat bei uns irgendwie den Sinn für Realität verloren und wird einfach schlecht aufbereitet und geprüft.
 
Ich hatte auch nie was gegen Mathe. Es hat einfach nichts dagegen geholfen. Als habe ich aufgegeben, habe nicht mehr gelernt, bin zur den Kursarbeiten gegangen, hab eine 5 geschrieben und war glücklich.

Die Schule war schon was ganz Besonderes...
 
Azreal schrieb:
So, hab mir jetzt endlich mal mein Zeugnis zuschicken lassen :D
Sieht schon ganz cool aus, mit dem geprägten Papier und so...

An alle die hier übrigens Angst machen, dass man nur mit den "gefragten" Studiengängen n Job findet: Habe Germanistik und Soziologie auf BA studiert, am 29. Juni meine letzte Prüfung gemacht und seit 1. Juli n Job :)

Was machste denn jetzt damit? Ich hab in letzter Zeit immer mehr Lust, etwas "nutzloses" ( ;) ) zu studieren.
 
Ich studiere auch Wirtschaftswissenschaften und schreibe dieses Semester VWL-Micro furchtbar :D

Statistik war bei uns extrem leicht, Finanzmathe auch. Scheint wohl überall unterschiedlich zu sein, wenn man sieht was manche hier dazu schreiben :D
 
Hi, wie viel Semesterwochenstunden habt ihr eigentlich?

Also ich bin jetzt im 2. Semester Informatik und anfangs wollte ich nur 22 SWS nehmen... Dann hat sich aber herausgestellt, dass ein Großteil meiner Mitstudenten so um die 25 SWS hat und so habe ich dann auch noch 3 SWS hinzugenommen.

Was ist denn so ungefähr das normale Maß an SWS (nicht berufstätig)?
Im 1. Semester hat es noch geheißen, dass man so zwischen 15-20 SWS nehmen sollte. Aber wie das nun im 2. Semester "offiziell" aussieht?
Wenn man nur die empfohlenen Fächer nimmt, kommt man bei uns jedenfalls nur auf 22 SWS...

Ich habe auch schon gehört, dass eine Kollegin von der Psychologie satte 50 SWS haben soll! Und dazu noch eine 4-Tage-Woche.
 
50SWS!?!? Dann sind aber die meisten Vorlesungen Sitzscheine, oder? Sonst müsste die ja im Schnitt 25 Klausuren pro Semester schreiben, wenn eine VL 2 SWS hat (was bei mir fast immer der Fall ist)...

Bei mir ist das stark unterschiedlich, je nach dem wie schwer die zugehörigen Klausuren sind und wie stark sie in der Prüfungsperiode verteilt sind mut ich mir mehr oder weniger zu... Ich leg mir das so hin, dass ich höchstens 7 Klausuren pro Semester mach (mehr geht einfach nicht, zumal es bei mir keine Scheine gibt, also alles vordiplom- bzw diplomrelevant ist). Mit Übungen komm ich so auf ca. 18-20 SWS, wenn ich noch Seminare mach 3-5 mehr.

Aber bei meinem Studiengang ists normal, dass die Vorlesungszeit eher die entspannende Phase ist und der Stress in der Prüfungszeit kommt... Wenn jede Klausur zählt und in jeder Vorlesung Klausuren geschrieben werden (bzw. z.T. mündliche Prüfungen im Hauptstudium, die aber eher noch schlimmer sind) kann man sich nicht 10 Prüfungen pro Semester aufhalsen...
Das führt leider dazu, dass man die Regelstudienzeit von 9 Semestern komplett vergessen kann, so schnell war hier an der Uni noch so gut wie keiner... Fürs Grundstudium sind z.B. 4 Semester angesetzt, ich habs jetzt in 5 geschafft und das war sehr schnell. Jeder den ich kenne, hat mindestens 6 Sem. gebraucht, ich war nur so schnell, weil ich durch keine einzige Prüfung durchgefallen bin. Wie man da aber in 4 Semestern durchrauschen soll, ist mir unbegreiflich...
 
Was ist ein "Sitzschein"?

Und was ist der Unterschied zwischen Diplom- und Bachelorstudium? ^^
Ich dachte, dass Bachelor-Studium sei generell schwerer?

Regelstudiendauer beim Bachelor ist in Österreich jedenfalls 6 Semester. Mit Master-Studium 10 Semester insgesamt.
 
So erste Vorlesung nach 1 1/2 Jahren gestern überstanden und die Mathemathik kommt mir zwar bekannt vo aber können tue ich es leider nicht mehr wirklich. Da heißt es wohl mal wieder lernen, lernen, lernen
 
tomixxx schrieb:
Was ist ein "Sitzschein"?

Und was ist der Unterschied zwischen Diplom- und Bachelorstudium? ^^
Ich dachte, dass Bachelor-Studium sei generell schwerer?

Regelstudiendauer beim Bachelor ist in Österreich jedenfalls 6 Semester. Mit Master-Studium 10 Semester insgesamt.
Sitzschein heißt du sitzt rein und bekommst dafür den Schein. Gibts aber nicht in jedem Studiengang, bei mir gibts das nicht, da muss man auch bei fachfremden Vorlesungen brav Klausur oder Hausarbeit schreiben und dann die Note anrechnen lassen.

Diplom ist >= Bachelor und vom Ansehen her in der Wirtschaft auf jeden Fall besser. Das Problem am Bachelor ist, dass viele Studiengänge für den Ba einfach das Diplom hergenommen haben, Regelstudienzeit verkürzt und Bachelor drunter geschrieben. :drunter:
Ich hätte jedenfalls lieber Diplom gemacht.
 
Ja, schon klar, dass Diplom > Bachelor ist.
Aber ist Diplom = Master? :kaffee:

Ich hoffe mal doch bzw. habe irgendwo mal aufgschnappt, dass der Master höherwertiger ist, da es aus irgendwelchen Gründen schwieriger sein soll, gute Noten zu bekommen. :?
 
Meiner Meinung nach ist Master aussagekräftiger als Diplom. Was zum Diplom für Noten zählen ist echt lächerlich. Bei Bachelor/Master kommt jede verdammte Prüfung mit rein.
 
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