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Uni und so

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Hab mal auch ne Frage. Hab am Anfang meines Studiums so nen grünes Studienbuch bekommen.
Und jedes Semester bekomm ich nen Blatt mit Infos was ich studiere und in welchem Semester.
Auf der Rückseite kann ich Vorlesungen und Seminare und Übung eintragen, die wohl dann ein Prof unterschreiben kann. Muss ich das wirklich den Profs vorlegen? Ich mein, bin jetzt im dritten Semester und hab es noch gar nicht gemacht. Hatte auch nicht wirklich Vorlesungen, wo Anwesenheitspflicht war. Bestätige ich nicht eigentlich durch meine Prüfungen, dass ich die Vorlesungen belegt habe?

Erklär mir einer bitte mal dieses Studienbuch...
 
Wie geil ^^

Bei mir läuft das gaaaaanz easy: Du hast theoretisch einen Stundenplan- der verpflichtet dich zu garnix. Der sagt eigentlich nur, was angeboten wird. Es geht im gesamten Studium nur darum, alles irgendwann gemacht zu haben. Wann, ist egal. Hauptsache, dass. Gut, ein großes Betriebspraktikum musst du auch machen. Und wenn du Bafög willst, musst du nach dem viersten Semester alles aus dem ersten und zweiten haben. Das wars.

Und jop, isn Bachelor-Studiengang. Ich habe in den 2 Jahren, in denen ich nun studieren, sauviel gelernt. Das hängt aber nicht unbedingt mit dem Studiengang bzw den Lesungen/Profs zusammen. Ich denke, das ist aber normal. Selbst ist der Student!
 
Bei uns gibt's nur so ein elektronisches Studienbuch. Da kann man dann die absolvierten LVs den verschiedenen Studienfächern zuweisen usw.

Das "coole" dabei: Man sieht in Prozenten, wie weit man im Studium schon vorangekommen ist! Sowas motiviert natürlich und erinnert einem immer wieder an ein Computerspiel. :popcorn:
 
Ich überleg ja momentan auch stark, zum WS 2010 hin mit BWL zu beginnen. Und dabei war ich in meinem Mathe GK immer absoluter Durchschnitt, hab immer meine 3 gemacht.
Trotzdem interessiere ich mich absolut für Wirtschaft und denke, dass das trotzdem das richtige für mich ist. Klar, das kann am Anfang ganz schön scheiße werden mit der ganzen Mathematik. Aber man wählt ein Studienfach ja nicht danach aus, wie es während des Studiums ist, sondern was am Ende hinten rauskommt. :D
Da kann ich auch anfangs mal in den sauren Apfel beißen und mich durchquälen, wenn man das Grundstudium erstmal hinter sich hat, wird das ja sicher auch besser. Danach würd mich eine Spezialisierung im Marketing-Bereich ja am ehesten reizen, wobei ich mir da auch denke, dass das ja wahrscheinlich die meisten BWL'er so sehen und es deswegen schwer werden könnte, aus der Masse herauszustechen.

Naja, ist auf jeden Fall der bodenständigere Plan als Internationale Beziehungen. Würde mich auch sehr reizen, aber wenn man sieht, dass der BA nur in Dresden an der TU angeboten wird, und da jährlich 36 Studenten ins WS aufgenommen werden (bei ca. 900 Bewerbungen), wäre es wohl etwas vermessen, dass als Plan A anzupeilen. :D
 
studier was dir spaß macht. und wenn du dich später auf marketing spezialisieren willst, dann tu das auch ;o) du musst ein lebenlang damit zurechtkommen.

z.b. könnte ich mit marketing absolut nichts anfangen, weil das mir zu anspruchslos wäre :D
 
Ohman, heute schon wieder die ganzen O-Woche Erstis gesehen und konnte an der Mensa Barkassegleich 15 Minuten warten.Und das nur weil meine Mensakarte abgelaufen ist und ich keine Lust hatte beim Stand anzustehen um sie zu reaktivieren weil er voll mit Erstis war. Verflucht seid ihr Erstsemester!

@Doktor
Vergiss Internationale Beziehungen studier Wirtschaftswissenschaften und du kannst nachher trotzdem in den Bereich.;) Mathe in BWL ist meiner Meinung nach übrigens einfach. Statistik ebenso. Ist derart vereinfacht dass man mit ordentlich Fleiß eine gute Note rausholen kann auch wenn man in Mathe nicht gerade der hellste ist.

@Homer
Marketing ist ganz und gar nicht anspruchslos...
 
Kali schrieb:
@Doktor
Vergiss Internationale Beziehungen studier Wirtschaftswissenschaften und du kannst nachher trotzdem in den Bereich.;) Mathe in BWL ist meiner Meinung nach übrigens einfach. Statistik ebenso. Ist derart vereinfacht dass man mit ordentlich Fleiß eine gute Note rausholen kann auch wenn man in Mathe nicht gerade der hellste ist.
Also durchs Grundstudium (Mathe) quälen als Mittel zum Zweck gut und schön - aber WiWi werde ich nicht studieren. Derart mich selbst fisten muss ja auch nicht sein. :D
 
^^

Und bei WiWi/BWL-Mathe kann eigentlich von Quälen keine Rede sein... Das ist allerhöchtens auf Mathe-GK Niveau.
Und es ist auch nicht so, dass das Grundstudium vor Mathe platzt. Normalerweise hat man 2 Vorlesungen Mathe + 1 oder 2 VL Statistik. Und letzteres ist eigentlich so vereinfacht, dass es nur Anwendung von Rezeptwissen darstellt, und das sollte jeer hinkriegen.

Denn eigentlich ist Statistik (vor allem der induktive Teil) mathematisch dermaßen komplex, dass man es einem Studi, der nicht Mathe studiert, nicht so vorsetzen kann...
 
Naja bei mir gabs in den Klausuren von Mathe I und II jeweils Durchfallquoten um die 70%. Und Statistik würde ich auch nicht unterschätzen....aber gut, wir hatten ja bereits geklärt, dass das an meiner Uni etwas anders zu laufen scheint.
 
Bei uns warens auch Durchfallquoten von 70 und teilweise mehr %.
Was aber nicht heisst, dass es keine schwerere Mathematik gibt.
Wiwis sind halt keine geborenen Mathematiker :D
 
Trotzdem kanns nicht so einfach sein wie ihr es schildert. Ein Bekannter von mir ist wegen Mathe jetzt sogar aus dem Studium geflogen. Und wie mein Statistikprofessor bewertet (10 richtige Antworten oder 0 Punkte) hatte ich ja bereits ausführlich im Kotzen-Thread geschildert. Gut, da mag zwar eher das schwachsinnige Bewertungssystem denn die eigentlichen Aufgaben den Schwierigkeitsgrad in die Höhe treiben aber einfach ist es nicht unbedingt.

Und was Mathe und GK Niveau angeht. Ich hatte Mathe im Lk und hab mit ner 2 abgeschlossen und was wir in Mathe 1 und 2 gemacht haben ist definitv auf dem gleichen bzw durch das Tempo mit dem man durch den Stoff rauscht auch auf höherem Niveau.

Und was Mathe 3 angeht: Ein Kommilitone von mir ist ein richtiges Mathe-Ass. Der hat seit der 8ten Klasse ausnahmslos in jeder Arbeit oder Klausur IMMER ne 1 gehabt und ist jetzt in Mathe 3 mal eben von ner 1 auf ne 2,7 gefallen.

Ich glaub euch ja, dass es bei euch wirklich so einfach ist aber der Schwierigkeitsgrad scheint wirklich von Uni zu Uni extrem zu variieren deswegen sollte man nicht jemandem der bzgl. Mathe seine Bedenken hat suggerieren, dass das jeder Grundschüler mit etwas Übung packt.
Abgesehen davon sind in Wiwi Studiengängen letztendlich alle Fächer oder zumindest 90% ne Abwandlung der Mathematik. Das ist zumindest bei mir so. Egal was man wählt, am Ende hat man doch nur mit Formeln zu tun bei denen dann vielleicht die Zusammensetzung und Variablen unterschiedlich sind. Aber Lagrange Funktionen, Partielle Ableitungen, Graphenanalyse uns., das begleitet einen ja während des ganzen Studiums. Damit ist man nicht fertig nur weil mal Mathe 1 und 2 abgeschlossen hat.
 
So, hab mir jetzt endlich mal mein Zeugnis zuschicken lassen :D
Sieht schon ganz cool aus, mit dem geprägten Papier und so...

An alle die hier übrigens Angst machen, dass man nur mit den "gefragten" Studiengängen n Job findet: Habe Germanistik und Soziologie auf BA studiert, am 29. Juni meine letzte Prüfung gemacht und seit 1. Juli n Job :)
 
Ich hab ja Mathe für WiWi nicht geschrieben, da ich höhere Mathe I & II machen musste. Aber ich hab Klausuren gesehen und das war zum größten Teil wirklich "nur" hohes Mathe-GK-Niveau... Also, das dachte ich zumindest, vllt trügte auch der Schein, da ich damals halt grad die HM-Vorlesungen machen musste.
Bei mir wars halt um einiges schlimmer, da in meiner VL die ganzen Ingenieure sitzen, die brauchen mehr Mathe als wir WiWis^^ Fragt mich nicht, wieso, aber hier müssen WiPäd und WiIng mehr Mathe machen als BWLer, wahrscheinlich wegen dem informationstechnischen Schwerpunkt, da gehts im Hauptstudium gut ab, nächtes Sem. darf ich mir irgendwelche Faltungsintegrale geben, kp was das sein soll...

Aber selbst wenns über GK-Niveau ist, es ist schaffbar... Ich war in der Schule n Mathe-Loser, hab 3 Klausuren mit grandiosen 0 Punkten geschrieben... Aber wenn man sich in der Uni reinkniet, kann man das schaffen, wenn man versteht, dass man mit dem Schul-Lernaufwand nicht mal ansatzweise weit kommt...

Sagt ja auch niemand, dass ein Grundschüler das packen kann ;) Aber ich bin der Meinung, dass jeder mit Abitur auch den Mathe-Anteil im WiWi-Studium schaffen kann. Klar, der schlechtere Schüler muss sich halt mordsmäßig reinknien und allerhand Grundlagen aufholen (ich sprech aus eigener Erfrahung...), aber ich halte es auch falsch, jemandem Angst vor den Mathe-Inhalten zu machen.

Und bei mir jedenfalls sind die WiWi-Fächer nicht sehr mathe-lastig aufgebaut. Klar, Ableitungen, partielle Integration, lineare Optimierung etc kommen immer mal wieder vor. Aber im großen und ganzen sollte man vor Mathe in den Studiengängen imo keine Angst haben.

EDIT: Ah, wegen GK-Niveau: Vllt sollte ich erwähnen, dass ich in B-W Abi gemacht hab, soll ja schwerer sein als in vielen anderen Ländern ;)
 
Ich habe ein Sachsen Abi und seiner Zeit einen meiner Meinung vergleichsweise anspruchsvollen Mathe LK gehabt. Dennoch war unsere Mathe I/II Prüfung in keinster Weise vergleichbar mit einem Mathe Leistungskurs. Wenn ich meinem 18-jährigen Ich in der Abiturprüfung meine Uni Klausur hinlegen würde, wäre ich jetzt ohne Abiturabschluss.
 
Hm, scheint echt starke Unterschiede zwischen den Unis zu geben...
Ich hab auch grad meine Freundin gefragt, wie sie Uni-Mathe im Vergleich zur Schule fand (studiert Bio) und sie sagt auch, dass ihre Prüfung auf GK-Abi-Niveau war, und WiWi-Mathe ist eigentlich vom Niveau hier an der Uni wie Chemiker/Biologen-Mathe.
Und auch von den Inhalten ist das im großen und ganzen mit dem Schulstoff vergleichbar... Differenzialrechnung, Integralrechnung, Vektorscheiße, Matrizen, das wars im großen und ganzen bei den WiWis.

Und wie gesagt, ich hab höhere Mathe gehört und fand das eigentlich zum Großteil auf hohem LK-Niveau plus Themen wie komplexe Zahlen oder Taylorreihen, die man in der Schule nicht hat. OK, hätte ich Teil 3 und 4 von der VL hören müssen, wärs um einiges krasser geworden, aber der "Spaß" ist hier glücklichweise nurf WiIngs, E-Technikern und MaschBauern vorbehalten :D

Bin dann ja echt glücklich, dass der Fokus hier nicht so auf der Mathe zu liegen scheint :)
Und das obwohl Lautern eine der besten Mathe-Fachbereiche in Deutschland hat, und normalerweise sagt man ja solchen "Elite"-Instituten nach, dass sie in der Lehre ein hohes Niveau fahren...
 
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