@spielor: Mach dich mal nicht zu verrückt. Bei ner Abschlussarbeit nicht zu bestehen, wenn man schon ein komplettes Studium gepackt hat (wie du sagst, ohne durch eine Klausur zu rasseln), is relativ unwahrscheinlich. Die Schreibblockade am Anfang hat wohl fast jeder. Ging meiner Freundin bei ihrer Bachelorarbeit nicht anders, wird demnächst bei ihrer Masterarbeit nicht anders sein, war bei meinen Seminararbeiten so und wird bei meiner Diplomarbeit so sein.
Irgendwann hat man sich aber ins Thema eingefuchst und dann läufts. ich hab vor nem Monat ne 20seitige Hausarbeit in 5 Tagen runtergerissen (2 Seiten Quellenangaben hab ich zusammenbekommen) und imo ist sie auch gut geworden (hab noch keine Note

).
Ich finds übrigens ziemlich krass, dass ihr die Themen zentral zugewiesen bekommt... Ich kenn das eigentlich nur so, dass man sich selbst bei Lehrstühlen, die einen thematisch interessieren, um ein Thema kümmert. Bei mir im WiWi-FB hat da fast jeder Lehrstuhl ne Liste mit offenen Themen online, aus der man sich was passendes raussucht und dann darauf bewirbt. Daneben ist jeder Lehrstuhl auch für eigene Themenvorschläge offen. Aber zugewiesen wird hier nichts.
Meine Freundin hat sich auch Lehrstuhl und Arbeitsgruppe selbst ausgesucht. Thema wurd da zwar vorgegeben, aber das ist in der Biologie halt so, man forscht dann halt an nem Projekt des Lehrstuhls mit. Aber da man sich die Arbeitsgruppe aussucht, kann man sich thematisch gut im Vorfeld festlegen.
Der Ansatz deiner Uni find ich komplett schwachsinnig... Grade an ner Uni soll man doch die Möglichkeit haben, sich akademisch zu verwirklichen und nicht irgendwas u.U. komplett uninteressantes vorgegeben bekommen.
Das macht doch 0 Sinn, wenn man z.B. jemandem, dessen Interessen im strategischen Marketing liegen, ne Abschlussarbeit über Modelle der Kostenrechnung gibt...