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Uni und so

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich "musste" meine Diplomarbeit in einem Monat runterschreiben - 16 Stunden Tage, programmieren nebenbei.
Du glaubst gar nicht was du fähig bist zu schaffen!
Hab einfach ein bisschen mehr Vertrauen in dich und sowie Dein Prof zurück ist lässt du dir sofort einen Termin geben (kannste ja jetzt schonmal per Mail vormerken)
 
Ja Termin ist am Montag...hoffe das bringt was. Hatte nämlich schon überlegt vom Thema zurückzutreten. Das ist zwar scheiße und ich wär auch lieber jetzt fertig anstatt noch n Semester dran zu hängen aber ich seh das nach dem Prinzip, dass es besser ist 1 Semester mehr zu machen und nen Abschluss zu haben als am Ende ohne alles dazustehen...das ist echt meine absolute Hauptsorge nach der ganzen Arbeit einfach vor dem Nichts zu stehen. Sowas ist natürlich auch keine tolle Motivation (gut für manche vielleicht aber mich macht das einfach nur fertig, sodass ich nichts anderes auf die Reihe kriege).

@ Cloud

Das ist nett aber Bachelorarbeiten hab ich schon von anderen Kommilitonen. Und da hat einer zb eine meiner Meinung nach ganz gute Arbeit abgeliefert (ich wär schon froh, wenn ich das Niveau erreichen würde und der hatte auch dt. Texte, sogar Bücher und ein gutes Thema bei dem man schön strukturiert vorgehen konnte) und hat trotzdem nur ne 3,5 bekommen...das bereitet mir da auch schon wieder Sorgen. Aber wie gesagt...die Note ist mir egal. Ich will einfach nur die Sicherheit haben, dass die letzten Jahre nicht umsonst waren.
Vielleicht komm ich trotzdem mal auf dein Angebot zurück.
 
Ich meine meine BA, die ich dir anbiete. Sie ist zudem im Endeffekt innerhalb 3 verdammt anstrengenden Wochen entstanden, da sich in der 4. Woche vor Abgabe mein gesamtes Thema geändert hat (lange Geschichte). Wäre also vielleicht recht passend für dich. Kann dirs nur anbieten.
 
@spielor: Mach dich mal nicht zu verrückt. Bei ner Abschlussarbeit nicht zu bestehen, wenn man schon ein komplettes Studium gepackt hat (wie du sagst, ohne durch eine Klausur zu rasseln), is relativ unwahrscheinlich. Die Schreibblockade am Anfang hat wohl fast jeder. Ging meiner Freundin bei ihrer Bachelorarbeit nicht anders, wird demnächst bei ihrer Masterarbeit nicht anders sein, war bei meinen Seminararbeiten so und wird bei meiner Diplomarbeit so sein.
Irgendwann hat man sich aber ins Thema eingefuchst und dann läufts. ich hab vor nem Monat ne 20seitige Hausarbeit in 5 Tagen runtergerissen (2 Seiten Quellenangaben hab ich zusammenbekommen) und imo ist sie auch gut geworden (hab noch keine Note :D ).

Ich finds übrigens ziemlich krass, dass ihr die Themen zentral zugewiesen bekommt... Ich kenn das eigentlich nur so, dass man sich selbst bei Lehrstühlen, die einen thematisch interessieren, um ein Thema kümmert. Bei mir im WiWi-FB hat da fast jeder Lehrstuhl ne Liste mit offenen Themen online, aus der man sich was passendes raussucht und dann darauf bewirbt. Daneben ist jeder Lehrstuhl auch für eigene Themenvorschläge offen. Aber zugewiesen wird hier nichts.
Meine Freundin hat sich auch Lehrstuhl und Arbeitsgruppe selbst ausgesucht. Thema wurd da zwar vorgegeben, aber das ist in der Biologie halt so, man forscht dann halt an nem Projekt des Lehrstuhls mit. Aber da man sich die Arbeitsgruppe aussucht, kann man sich thematisch gut im Vorfeld festlegen.

Der Ansatz deiner Uni find ich komplett schwachsinnig... Grade an ner Uni soll man doch die Möglichkeit haben, sich akademisch zu verwirklichen und nicht irgendwas u.U. komplett uninteressantes vorgegeben bekommen.
Das macht doch 0 Sinn, wenn man z.B. jemandem, dessen Interessen im strategischen Marketing liegen, ne Abschlussarbeit über Modelle der Kostenrechnung gibt...
 
@ Cloud
hast PM

@ el barto und alle anderen

danke für die aufmunternden Worte. Vielleicht mach ich mir auch echt zu viele Sorgen...aber gerade bei so wichtigen Themen ist das bei mir immer so. Mit Prüfungsstress komm ich gerade noch so klar aber da ja an dieser einen letzten Arbeit mein ganzes Studium hängt macht es mich halt wahnsinnig.
Und ich muss halt noch mal erwähnen, dass ich bisher nie solche Arbeiten verfassen musste. Das ist quasi das erste mal seit der Facharbeit beim Abi und das kann man ja kaum miteinander vergleichen. Und ich finds halt unglaublich schwer da Texte aus zig Quellen zu suchen und zusammenzuschreiben und da den Überblick zu behalten (auch weils eben alles auf Englisch ist) Und noch dazu hab ich die böse Vorahnung, dass ich am Ende auch Studien mit Korrelationen und t-test etc auswerten muss...wie man das liest und versteht weiß ich auch nicht.

Naja...ich muss jetzt mal gucken und das Gespräch am Montag abwarten.

Edit: aber das zu dem Zeitpunkt 3 Wochen einfach so weg sind beruhigt mich natürlich auch nicht besonders.
Edit 2: Mit der zentralen Vergabe ist das so: 3 Bereiche vergeben die Sachen zentral. Die anderen 3 nicht. Bei denen mit zentraler Bewerbung kann man 3 Wunsch Lehrstühle angeben von denen man dann einem zugeteilt wird. Und die Themen werden dann nochmals einfach so zugeteilt. Man kann zwar Präferenzen angeben aber von denen hab ich keine bekommen.
 
@ Cloud Strife

Ich finde deine Arbeit echt gut und vor allem auch interessant aber ich glaube bei diesen technischen Arbeiten und dem was ich machen muss gibts dann doch ziemlich große Unterschiede.

Zum einen muss ich wirklich alles was ich sage mit Quellen hinterlegen und am Besten mit so vielen Quellen wie möglich. Das heißt selbst wenn irgendwas irgendwo gut erklärt ist muss ich mir da zusätzliche Quellen besorgen, weil man Punktabzug bekommt wenn man nur eine Quelle nennt. Davon abgesehen müssen diese Quellen auch komplett wissenschaftlicher Natur sein (also nicht wikipedia etc). Musstest du das denn gar nicht im Text deutlich machen woher die Infos stammen?

und 2tens:
ich hab das Problem, dass ich bei meinem Thema einfach schlecht Sachverhalte voneinander abgrenzen kann. Das ist alles ein konfuser Brei wo man dann versuchen muss irgend ne Gliederung raus zu erstellen.
Im technischen Bereich hat man dafür ja schön voneinander abgrenzbare Posten die man nach und nach erläutern kann. Das ist sogar mit der Bereich wo mir dieses Thema am Meisten Schwierigkeiten bereitet.
 
Wenn du Quellen brauchst, probiers mal hiermit:
scholar.google.de

Wenn du da nach nem Paper suchst, bekommt du angezeigt, welche anderen Paper das von dir gesuchte zitieren. So sollte man Mehrfachquellen relativ leicht finden.

ich weiß ja nicht, wie das bei deiner Uni ist, aber wenn ich aus dem Uni-Netz (oder VPN) auf google scholar zugreif, bekomm ich rechts noch nen Link vom Volltext, wenn der in ner Datenbank steht, auf die die Uni Zugriff hat (z.B. EBSCOHost, die wichtigste Datenbank für WiWis).
Wenn du auf EBSCOHost zugreifen kannst, kannst du da auch wunderbar Paper und sonstige Artikel nach Stichworten suchen, da kriegt man schnell ne ellenlange Liste an möglichen Zitat-Quellen zusammen...
 
Ja auf Datenbanken hab ich Zugriff...sogar die größten Datenbanken die es gibt: Business Science Complete, Scopus usw. Texte findet man da auch einige aber keine die wirklich noch was zum Thema beitragen. Letztendlich geht es um diesen Entscheidungsprozess und die mitwirkenden Faktoren. Das ist der Inhalt aller Aufsätze zu dem Thema und je mehr man davon ließt desto verwirrter ist man am Ende, weil alle diese verhaltensbestimmenden Faktoren in unterschiedlicher Weise in ihr Modell einbauen und verschieden gewichten bzw ihnen komplett die Relevanz absprechen. Das ist einfach alles total unübersichtlich. Ich hätte auch lieber ne Thematik die ich Stück für Stück abarbeiten könnte.
Letztendlich bleibt aber die Frage wie man daraus ne BA aufbauen soll und 30 Seiten zusammenkriegt. Das bietet einfach nicht genug Inhalt.
 
Spielor schrieb:
Ich hätte auch lieber ne Thematik die ich Stück für Stück abarbeiten könnte.

Die wird man leider in einer normativen Sozialwissenschaft wie WiWi nicht so oft finden... So gut wie alles in diesem Fachgebiet ist diskutabel, man wird zu fast jeder POsition Gegenstimmen finden. Ist halt nicht so wie bei ner Naturwissenschaft, wo man sich nach nem Experiment hinstellen kann und sagt "so isses, das haben wir rausgefunden, wenn ihr das nachmacht, kriegt ihr das selbe raus".

Ich würde versuchen, die verschiedenen Argumentationslinien auf mehrere grobe Richtungen einzudampfen, die in der Arbeit gegenüberstellen und erklären. Man muss ja auch nicht auf jede POsition eingehen, wenn man begründet, was man wieso weggelassen hat, wird das auch kein Beinbruch sein. Du sollst ja kein vollständiges Kompendium abgeben, sondern eine Bachelorarbeit. So superviel wird da auch nichtr verlangt werden.
Am Ende noch kurz deine (begründete) Präferenz beschrieben und feddisch.
Ich weiß, dass das alles nicht so einfach ist, und je mehr man sich mit nem Thema auskennt, desto planloser wird man.
 
Spielor schrieb:
@ Cloud Strife

Ich finde deine Arbeit echt gut und vor allem auch interessant aber ich glaube bei diesen technischen Arbeiten und dem was ich machen muss gibts dann doch ziemlich große Unterschiede.

Zum einen muss ich wirklich alles was ich sage mit Quellen hinterlegen und am Besten mit so vielen Quellen wie möglich. Das heißt selbst wenn irgendwas irgendwo gut erklärt ist muss ich mir da zusätzliche Quellen besorgen, weil man Punktabzug bekommt wenn man nur eine Quelle nennt. Davon abgesehen müssen diese Quellen auch komplett wissenschaftlicher Natur sein (also nicht wikipedia etc). Musstest du das denn gar nicht im Text deutlich machen woher die Infos stammen?

und 2tens:
ich hab das Problem, dass ich bei meinem Thema einfach schlecht Sachverhalte voneinander abgrenzen kann. Das ist alles ein konfuser Brei wo man dann versuchen muss irgend ne Gliederung raus zu erstellen.
Im technischen Bereich hat man dafür ja schön voneinander abgrenzbare Posten die man nach und nach erläutern kann. Das ist sogar mit der Bereich wo mir dieses Thema am Meisten Schwierigkeiten bereitet.

?

Ich habe doch alles, was nicht von mir ist, oder woher ich bestimmte Infos habe, mit Literaturverweisen versehen (siehe Literaturverzeichnis auf den letzten beiden Seiten). Wikipedia sollte man natürlich nicht unbedingt mit in die Quellen nehmen. Da gibt es bei mir eine Ausnahme für eine Grafik. Das geht dann schon in Ordnung, so lange es textfrei ist. Wobei ich die, hätte ich mehr Zeit gehabt, selbst erstellt hätte. Alles andere ist Grundwissen in unserer Disziplin, vielleicht bist du deswegen etwas irritiert, weil du als Fachfremder das eben nicht als Gottgegeben ansehen kannst. ^^ Mein Hauptreferent ist, was Quellen angeht, äußerst streng. Er hatte absolut nichts daran auszusetzen.

Allerdings befinden sich bedingt durch das Thema auch ein paar Online-Quellen oder konkrete, aber nicht-wissenschaftliche Quellen im Literaturverzeichnis.

Für eine/meine Masterarbeit mit wirklich strengwissenschaftlichem Hintergrund und einer entsprechend anderen Zielsetzung (Fähigkeit unter Beweis stellen, wissenschaftlich zu arbeiten und in diesem Kontext etwas Neues zu schaffen) geht das natürlich nicht mehr so. Da hab ich dann einige Seiten ausschließlich Papers referenziert, die bei Konferenzen angenommen wurden. Da wird dann auch häufiger zitiert, weil sich das ganz einfach so ergibt.

Bei der Bachelorarbeit ging es dagegen (bei uns) darum, über ein eigenes, mehrmonatiges Projekt zu schreiben und darzulegen, dass die Arbeitsweise dem entspricht, was man im Studium vermittelt bekam. Eben sehr praxisorientiert. Da kommt auch mehr eigenes auf einem etwas "niedrigeren Niveau" bei rum. Mal abgesehen von den Grundlagen ist z. B. alles was darauf folgt von mir selbst erarbeitet. Wenn du in so einem Teil dann noch was findest, was du zitieren kannst, was genau das beschreibt, was du machst, dann hast du was falsch gemacht. :D
 
Das sollte auch keine Kritik sein. Ich hab mir schon gedacht, dass sich das einfach aus der anderen Materie ergibt.
Insofern sind so praxisnähere Arbeiten natürlich auch ne tolle Sache, weil man das Wissen was man sich über die Jahre angeeignet hat einbringen kann...so sollte es ja auch eigentlich immer sein.
Ich hab dagegen jetzt quasi n' Psychologie Thema und kein einziges Semester Psychologie studiert.
Ach...verdammt...ich wünschte echt das wäre alles schon vorbei. Ne Tablette nehmen und Mitte Juli wieder aufwachen - wenn dann alles erledigt ist. Ich neige auch dazu Aufgaben an mein "Zukunfts-Ich" zu übertragen. So nach dem Motto: irgendwie wirst du das dann schon hinkriegen, wenn es so weit ist nur bei sowas Wichtigem wo jetzt so viel von abhängt geht das nicht...und daher bin ich jetzt schon so nervös als müsste ich in 1 Woche abgeben.
 
Ich find dein Thema übrigens ziemlich interessant vom ersten Eindruck her :D
Die verhaltenswissenschaftliche Management- und Marketingforschung interessiert mich eh ziemlich stark. Ich mach dieses Semester z.B. n Seminar über verhaltenswissenschaftliche Preisforschung aus Marketingperspektive, da muss ich demnächst auch mal ordentlich Litaratur recherchieren, in 3 Wochen muss ich beim Betreuer antanzen mit ner Literaturliste und nem Concept Paper, in welche Richtung ich bei meinem Thema (Preislernen und Preiswissen) mit meiner Seminararbeit einschlagen will...

Und weil du gesagt hast, dass das deine erste wissenschaftliche Arbeit ist: Müsst ihr kein einziges Seminar bis zum Bachelor machen? :?

slaughterking schrieb:
Hat man bei Abschlussarbeiten nicht auch mehrere Versuche? :ugly:

Schön wärs :ugly:
Aber wenn man ne Abschlussarbeit verkackt, ist Ende und man wird gebootet. Ohne Zweitversuch.
Hier an der Uni kann man nur sein Thema einmal zurückgeben (max. 4 Wochen nach Themenausgabe), ansonsten geht da nix.
 
Oh, war mir gar nicht bewusst. :D
Dann kann ich seinen Terror zumindest etwas besser verstehen, da seine Umstände schon zumindest etwas suboptimal sind. Etwas schikaniert würde ich mich da auch fühlen.
 
Kommando zurück, ich hab mal in meine Prüfungsordnung gelinst :D
Einmal darf ich die DA bei Nichtbestehen wiederholen. Kann natürlich aber sein, dass andere Unis das anders handhaben.
 
ne ist hier auch so aber dann ist der Druck ja noch größer...sollte ich also durchfallen würde ich an ne FH wechseln, weil man da noch 2 weitere Versuche hätte...aber dann hätte ich eben auch keinen Uni Abschluss mehr in WiWi, sondern nur n FH Abschluss in BWL * und das ist nach der ganzen Zeit und Arbeit die ich darein gesteckt habe schon zum kotzen.

*alles unter der Voraussetzung, dass das überhaupt möglich wäre.
 
Also das letzte woran ich bei meiner Dipl. Arbeit gedacht habe war das durchfallen :gruebel:

Um bei ner Abschlussarbeit durchzufallen muss man sich schon verdammt dämlich anstellen.
Mach Dir jetzt mal nicht so ins Hemd: ran an den Speck und losschreiben.
Du wirst in den letzten zwei Wochen eh alles noch einmal umschreiben - das ist ein ungeschriebenes Gesetz ;)
Hauptsache erstmal was stehen haben, auch ne Gliederung kann man später noch machen.
 
Spielor schrieb:
Das sollte auch keine Kritik sein.

Keine Sorge, ich mag Kritik. Kritik ist gut. Wenn sie konstruktiv ist. Und nein, das war jetzt keine Unterstellung, sondern ein Allgemeinplatz. :D Wollte dir nur mal schildern, wie das bei uns so ablief. Bei euch scheint das ja dann schon mehr vom Konzept her in Richtung "kleine Masterarbeit" zu gehen. :)
 
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