Spielor schrieb:Naja das Problem ist halt auch, dass die Zeit wie gesagt seit 2,5 Wochen läuft. Mein eigentliches Thema hab ich erst seit 1,5 Wochen und wo der Schwerpunkt liegen soll, soll ich selbst rausfinden und dann mit meinem Betreuer besprechen der jetzt die letzten 3 Wochen im Urlaub war. Das heißt effektiv weiß ich dann erst nach 3 Wochen was ich eigentlich machen soll. Das ist fast 1/3 der Zeit, die dann weg ist...so viel Zeit hab ich also gar nicht mehr.
Wenn du deinen Schwerpunkt doch selbst wählen sollst, dann nutze diese Freiheit doch. Sowas ist mMn die Chance, eine Arbeit so zu steuern, dass etwas dabei rauskommt, was man bearbeiten kann. Wenn ich für so ein großes Projekt haarklein diktiert bekomme, was ich tun soll, dann ist das schwierig. Wenn das Thema hingegen nur grob vorgegeben ist und man selbst überlegen soll, was man damit anstellt, dann ist das eigentlich ein Geschenk.
Lies dich in den Stoff ein und zwar so, dass was hängenbleibt und dass du einen Überblick bekommst. Mach dir Notizen zu den ganzen Theorien, mal dir Schaubilder, was auch immer. So, dass du auf einen Blick (naja, wahrscheinlich nicht möglich, aber auf wenige Blicke) zusammen hast, was die jeweilige Theorie ausmacht. Wenn das noch nicht reicht, dann arbeitest du eben nochmal die Unterschiede der Theorien heraus, oder teilst sie in Kategorien ein, bewertest sie nach Kriterien oder was auch immer.
Und spätestens dann wird es irgendwo auf dem Weg "klick" gemacht haben und dir fallen Möglichkeiten ein, was du mit dem Stoff anstellen könntest.
Dann bastelt man son bisschen an der Idee herum, überlegt, was man noch hinzufügen könnte, oder wie man das am geschicktesten aufbaut und dann erzählste das deinem Betreuer. Und wenn der sieht, dass du dir nen Kopp gemacht hast, dann wird der das schon absegnen - und das ist imho um Welten besser, als wenn man haarklein diktiert bekommt, was man zu tun hat. Denn wenn es haarklein vorgegeben ist, dann stellt sich der Typ genau vor, was er haben will und ist enttäuscht, wenn das Ergebnis nicht seinen Erwartungen entspricht. Dann doch lieber was eigenes, (selbst) durchdachtes machen und dadurch überzeugen (was du tun wirst, weil du ein kluges Kerlchen bist).
Und ganz wichtig: Immer locker durch die Hose atmen.







