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PS3 Uncharted 3

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

«Uncharted 3» – B-Movie statt Blockbuster
Sonys Prestige-Game «Uncharted 3» möchte grosses Kino sein. Von der Presse wird es gefeiert als eines der besten Spiele des Jahres. Unser Game-Redaktor ist völlig anderer Meinung.



Wie einige von Ihnen vielleicht wissen, setze ich mich gerne in die Nesseln. Ich werde es nun wieder tun und sage unverhohlen: «Das Spiel ist gar nicht so gut, wie es derzeit überall angepriesen wird.» Selbst gestandene Gamejournalisten singen Lobeshymnen auf «Uncharted 3: Drakes Deception». Ich sage: «Uncharted 2» war besser. Keine Frage, der neuste Teil des Abenteuerepos ist gut, scheitert aber an den Erwartungen, die der Vorgänger geweckt hat.

Spieler steuern den notorischen Schatzjäger Nathan Drake und werden mit ihm in eine Welt gezogen, die mit grandiosen, bisweilen atemberaubenden Szenarien aufwartet. Das Spiel bietet knifflige Rätsel, krachende Action und die aus früheren Teilen bekannten artistischen Kletterpartien, die allen physischen Gesetzen spotten. Unterbrochen werden sie ebenso verlässlich von Drakes Beinahe-Abstürzen. Der Spielrhythmus stimmt, Action und ruhige Momente wechseln sich perfekt ab.

Ein interaktiver Film?

Mit Drake auf Schatzsuche ist dieses Mal jedoch nicht die spitzzüngige Journalistin Elena Fischer, sondern sein alter Kumpel und Mentor Victor Sullivan. Der Fokus der Story liegt auf der gemeinsamen Geschichte der beiden Haudegen. Zusammen reisen sie um die Welt, ihre Reise geht von England nach Syrien und in weitere arabische Länder. Die Spieler erleben exotische Szenerien im Stil alter James-Bond-Filme.

«Die Singleplayer-Kampagne ist eine Art interaktiver Film», verriet Game Director Justin Richmond kürzlich im Interview mit 20 Minuten Online.

Grosses Kino möchte «Uncharted 3» also sein – und scheitert am Anspruch. Zwar bietet es durchaus ein paar witzige Dialoge, oft aber wirken sie gesucht und plump. Fürs Filmgenre «schauspielern» Nathan Drake und seine Kumpels zudem schlicht zu schlecht. Die Charaktere wirken hölzern, starr, seelenlos. Der Vorgänger «Uncharted 2» bot mit der Beziehung zwischen Drake und Elena Fischer mehr Spannung und situationsbedingten Witz. Das Duo Drake/Sully wirkt dagegen flach und unausgereift. «Uncharted 3» erinnert damit eher an einen B-Movie als an einen Blockbuster.

Einen zweitklassigen Job haben die Entwickler von Naughty Dog zudem bei der Animation von Drake gemacht: Der Held bewegt sich vielfach erratisch, kantig, gar roboterhaft. Dies irritiert bei einem Spiel dieses Kalibers.

Hohe Messlatte

Dass «Uncharted 3» dennoch als eines der besten Spiele dieses Herbstes angesehen wird, hat zum einen wohl mit der Marketingpower zu tun, die dahinter steckt. Neben den Millionen, die in die Entwicklung des Games geflossen sind, fliessen weitere Millionen in die Werbung.

Die entscheidende Rolle dürften aber, wie bereits angedeutet, die Erwartungen spielen, die aufgrund des Vorgängers geweckt wurden. Als vor zwei Jahren «Uncharted 2» erschien, war es die Überraschung schlechthin: Das Adventure setzte eine richtig, richtig hohe Messlatte für Gameplay, Dialoge, Story und grafische Inszenierung.

Falsche Lobeshymnen

Erwartungen sind jedoch trügerische Ratgeber: Man hofft inständig, dass sie erfüllt werden und wird blind gegenüber tatsächlichen Mängeln. Manche Gamer und Gamejournalisten stossen ins Horn der Lobpreisung, nicht weil sie das Spiel tatsächlich überragend finden, sondern weil sie ihre Hoffnungen bestätigt wissen wollen.

«Uncharted 3» ist somit zwar ein hervorragendes Game, und sicher auch einer der grossen Titel der Saison. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich liebe das Game und spiele es gerne. Gerade deshalb sind die beschriebenen Mängel enttäuschend. Letztlich muss sich Naughty Dog aber an den Vorgaben messen, die das Entwicklerstudio mit dem Vorgänger gesetzt hatte. Daran scheitert «Uncharted 3: Drakes Desertion».

http://www.20min.ch/digital/games/story/-Uncharted-3----B-Movie-statt-Blockbuster-20928645

Also die Animationen von Drake fand ich ehrlich gesagt richtig genial, und hier wird es uns als Makel aufgetischt. :skep:
 
flexx schrieb:
«Uncharted 3» – B-Movie statt Blockbuster
Sonys Prestige-Game «Uncharted 3» möchte grosses Kino sein. Von der Presse wird es gefeiert als eines der besten Spiele des Jahres. Unser Game-Redaktor ist völlig anderer Meinung.



Wie einige von Ihnen vielleicht wissen, setze ich mich gerne in die Nesseln. Ich werde es nun wieder tun und sage unverhohlen: «Das Spiel ist gar nicht so gut, wie es derzeit überall angepriesen wird.» Selbst gestandene Gamejournalisten singen Lobeshymnen auf «Uncharted 3: Drakes Deception». Ich sage: «Uncharted 2» war besser. Keine Frage, der neuste Teil des Abenteuerepos ist gut, scheitert aber an den Erwartungen, die der Vorgänger geweckt hat.

Spieler steuern den notorischen Schatzjäger Nathan Drake und werden mit ihm in eine Welt gezogen, die mit grandiosen, bisweilen atemberaubenden Szenarien aufwartet. Das Spiel bietet knifflige Rätsel, krachende Action und die aus früheren Teilen bekannten artistischen Kletterpartien, die allen physischen Gesetzen spotten. Unterbrochen werden sie ebenso verlässlich von Drakes Beinahe-Abstürzen. Der Spielrhythmus stimmt, Action und ruhige Momente wechseln sich perfekt ab.

Ein interaktiver Film?

Mit Drake auf Schatzsuche ist dieses Mal jedoch nicht die spitzzüngige Journalistin Elena Fischer, sondern sein alter Kumpel und Mentor Victor Sullivan. Der Fokus der Story liegt auf der gemeinsamen Geschichte der beiden Haudegen. Zusammen reisen sie um die Welt, ihre Reise geht von England nach Syrien und in weitere arabische Länder. Die Spieler erleben exotische Szenerien im Stil alter James-Bond-Filme.

«Die Singleplayer-Kampagne ist eine Art interaktiver Film», verriet Game Director Justin Richmond kürzlich im Interview mit 20 Minuten Online.

Grosses Kino möchte «Uncharted 3» also sein – und scheitert am Anspruch. Zwar bietet es durchaus ein paar witzige Dialoge, oft aber wirken sie gesucht und plump. Fürs Filmgenre «schauspielern» Nathan Drake und seine Kumpels zudem schlicht zu schlecht. Die Charaktere wirken hölzern, starr, seelenlos. Der Vorgänger «Uncharted 2» bot mit der Beziehung zwischen Drake und Elena Fischer mehr Spannung und situationsbedingten Witz. Das Duo Drake/Sully wirkt dagegen flach und unausgereift. «Uncharted 3» erinnert damit eher an einen B-Movie als an einen Blockbuster.

Einen zweitklassigen Job haben die Entwickler von Naughty Dog zudem bei der Animation von Drake gemacht: Der Held bewegt sich vielfach erratisch, kantig, gar roboterhaft. Dies irritiert bei einem Spiel dieses Kalibers.

Hohe Messlatte

Dass «Uncharted 3» dennoch als eines der besten Spiele dieses Herbstes angesehen wird, hat zum einen wohl mit der Marketingpower zu tun, die dahinter steckt. Neben den Millionen, die in die Entwicklung des Games geflossen sind, fliessen weitere Millionen in die Werbung.

Die entscheidende Rolle dürften aber, wie bereits angedeutet, die Erwartungen spielen, die aufgrund des Vorgängers geweckt wurden. Als vor zwei Jahren «Uncharted 2» erschien, war es die Überraschung schlechthin: Das Adventure setzte eine richtig, richtig hohe Messlatte für Gameplay, Dialoge, Story und grafische Inszenierung.

Falsche Lobeshymnen

Erwartungen sind jedoch trügerische Ratgeber: Man hofft inständig, dass sie erfüllt werden und wird blind gegenüber tatsächlichen Mängeln. Manche Gamer und Gamejournalisten stossen ins Horn der Lobpreisung, nicht weil sie das Spiel tatsächlich überragend finden, sondern weil sie ihre Hoffnungen bestätigt wissen wollen.

«Uncharted 3» ist somit zwar ein hervorragendes Game, und sicher auch einer der grossen Titel der Saison. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich liebe das Game und spiele es gerne. Gerade deshalb sind die beschriebenen Mängel enttäuschend. Letztlich muss sich Naughty Dog aber an den Vorgaben messen, die das Entwicklerstudio mit dem Vorgänger gesetzt hatte. Daran scheitert «Uncharted 3: Drakes Desertion».

http://www.20min.ch/digital/games/story/-Uncharted-3----B-Movie-statt-Blockbuster-20928645

Also die Animationen von Drake fand ich ehrlich gesagt richtig genial, und hier wird es uns als Makel aufgetischt. :skep:
ist bart wux in die schweiz ausgewandert :skep:
 
Also bitteschön "20min" ist ne Boulevardzeitung die es gratis an den Bahnhöfen gibt - wen interessiert
deren Meinung, ich meine jetzt ernsthaft ? :?
 
Bin jetzt in Frankreich, der sehr ruhige Einstieg gefiel mir schon, was mir nicht gefällt ist dieses neue "Harakiri" Vorgehen der Gegner, die wie ein Berserker auf mich losrennen und dann losballern. Flankieren ist natürlich okay, aber das Verhalten "scheiß auf alles hauptsache drauf" finde ich etwas doof, da man so dauernd neben sich aus heiterem Himmel einen Gegner stehen hat und sich fragt wieso man trotz Deckung getroffen wird.

Das war in den ersten beiden Teilen nicht so.

Und irgendwie habe ich massive Probleme mit dem Aiming. :? Entweder braucht das wieder eine gewisse Zeit, oder es ist etwas störrischer als beim Vorgänger.
 
Aldebaraner schrieb:
Ich habe mich mal gefragt wie das möglich ist.:?
Man muss sich das so vorstellen, dass die Söldner das Haus durch die Eingangstür betreten und Drake die Fassade hochklettert und durch das Fenster im Dachgeschoss kriecht.:grins:

So ist es doch ständig, er ist der einzige, der sich so Stress macht. :D
 
Reviews, die zu erklären versuchen, warum alle anderen falsch liegen und dabei aber nicht mal richtig erläutern, wie sie zu ihrer eigenen Meinung gekommen sind, sind der größte Witz. Das ist schlicht ein Artikel für die Mülltonne.
 
ASH schrieb:
Also bitteschön "20min" ist ne Boulevardzeitung die es gratis an den Bahnhöfen gibt - wen interessiert
deren Meinung, ich meine jetzt ernsthaft ? :?

Also wenn man schon versucht etwas zu beschreiben, dann sollte man auch wissen, wovon man spricht. :D

20 Minuten ist eine gratis Tageszeitung und gehört zu Tamedia, einer der grössten Medienunternehmen der Schweiz. Gleichzeitig ist die 20 Minuten auch die meist gelesene Tageszeitung in der Schweiz mit einer Auflage von knapp 700'000 Exemplaren. Wen die gebotenen Informationen also interessieren, sollte nun klar sein.

Selbstverständlich gibt es diese Zeitung nicht nur an Bahnhöfen, sondern an sämtlichen öffentlichen Orten.

Grob gesagt könnte man den Boulevard Titel jeder Tageszeitung mit grösserer Auflage anheften. Aufmachung, Stil und die regionale Berichterstattung sprechen in dem Fall aber klar dagegen.

Außerdem sollte man aufpassen mit solchen Äusserungen. Eine einzige Meinung eines einzelnen Redakteurs widerspiegelt noch lange nicht die allgemeine Meinung der Zeitung. :P

Der Artikel ist aber echt – wie Schlumpf es vortrefflich formuliert hat – für die Mülltonne! :D
 
Aldebaraner schrieb:
Ich bin jetzt auch durch und würde 85% vergeben. :kaffee:

Die Technik ist toll, ich mag die Charaktere und die Story, der Soundtrack ist genial.:dhoch:

Der schwache Anfang war ein erster Dämpfer. Die Szenen in denen man "flüchtet" mit ihren Trial&Error Passagen haben den Spielfluss extrem gestört.

Wirklich ätzend waren die andauernden Schießereien, nicht weil mir Action keinen Spaß macht, sondern weil das Gameplay dreck ist.

Wenn man zuvor Gears 3 gespielt hat, dann weiß man wie das Gameplay eines Deckungsshooters zu funktionieren hat. Uncharted hat hier komplett versagt.

Da der aktuelle Teil schwieriger als die Vorgänger ist, fällt dieses Makel um so deutlicher auf.

Es sind hier eher die ruhigen Momente die eine tolle Atmosphäre aufkommen lassen.

Wie kann man einem Spiel, dessen Beginn schlecht ist, die mehrfach vorkommenden Verfolgungsszenen den Spielfluss stören und das Gameplay des immer noch grössten Parts des Spiels Dreck ist immer noch ne Wertung von 85% geben? Wenn man schon Wörter wie Dreck benutzt sollte man auch bei der Wertung so konsequent sein.

Aber wie man das Gameplay als Dreck bezeichnen kann verstehe ich sowieso nicht. Ich hatte nach kurzer Eingewöhnungszeit eigentlich keine Probleme mehr die Gegner ins Jenseits zu befördern. Ok, dass es nicht mit Gears of War 3 in dem Bereich mithalten kann ist schade, das ist aber auch die Referenz was Deckungsshooter angeht. Uncharted 3 steuert sich imo aber immer noch sehr gut. Und vor allem die Kombination aus Deckungsshooter und Nahkampfaction hat mir sehr gut gefallen und für einige nervenaufreibende Kämpfe gesorgt.
 
flexx schrieb:
ASH schrieb:
Also bitteschön "20min" ist ne Boulevardzeitung die es gratis an den Bahnhöfen gibt - wen interessiert
deren Meinung, ich meine jetzt ernsthaft ? :?

Also wenn man schon versucht etwas zu beschreiben, dann sollte man auch wissen, wovon man spricht. :D

20 Minuten ist eine gratis Tageszeitung und gehört zu Tamedia, einer der grössten Medienunternehmen der Schweiz. Gleichzeitig ist die 20 Minuten auch die meist gelesene Tageszeitung in der Schweiz mit einer Auflage von knapp 700'000 Exemplaren. Wen die gebotenen Informationen also interessieren, sollte nun klar sein.

Selbstverständlich gibt es diese Zeitung nicht nur an Bahnhöfen, sondern an sämtlichen öffentlichen Orten.

Grob gesagt könnte man den Boulevard Titel jeder Tageszeitung mit grösserer Auflage anheften. Aufmachung, Stil und die regionale Berichterstattung sprechen in dem Fall aber klar dagegen.

Außerdem sollte man aufpassen mit solchen Äusserungen. Eine einzige Meinung eines einzelnen Redakteurs widerspiegelt noch lange nicht die allgemeine Meinung der Zeitung. :P

Der Artikel ist aber echt – wie Schlumpf es vortrefflich formuliert hat – für die Mülltonne! :D

Blub blub,

die wissen ganz genau warum dieses Schmierenheft gratis ist, für mich ist das Bild/ Blick Niveau,
für dich halt ne Zeitung mit Anspruch - so what ? :kaffee:
 
Also das "20 Minuten" ist ganz klar auf "Blick" / "Bild" Niveau. Zu Beginn war das noch nicht so, aber in den letzten Jahren ist imo das Niveau der Zeitung immer mehr gesunken. Wenigstens kostet sie nix. :D Aber jetzt BTT. :klopf:
 
Zhadow schrieb:
Also das "20 Minuten" ist ganz klar auf "Blick" / "Bild" Niveau. Zu Beginn war das noch nicht so, aber in den letzten Jahren ist imo das Niveau der Zeitung immer mehr gesunken. Wenigstens kostet sie nix. :D Aber jetzt BTT. :klopf:


das stimmt, habe sie am Anfang gerne gelesen, aber mit der Zeit.....

sorry für OT
 
Wie ist das Game denn so? Hab hier bisher noch nicht reingeschaut und hätte es gerade fast spontan gekauft. Die Vernunft hat aber gesiegt, ich hab eh keine Zeit momentan und ich will dann lieber in Ruhe Zelda zocken.
 
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