Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Umbauen, Ausbauen, Einziehen, Ausziehen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich spiele gerade mit dem Gedanken mir eine Photovoltaikanlage zuzulegen.
Geld hätte ich sogar noch etwas übrig.
Aber was kostet der Kram und lohnt es sich überhaupt noch?
Ich glaube Förderung gibt es keine mehr, oder.

Hat jemand so ein Zeug auf dem dach und kann mir mal was dazu erzählen?
 
Ich spiele gerade mit dem Gedanken mir eine Photovoltaikanlage zuzulegen.
Geld hätte ich sogar noch etwas übrig.
Aber was kostet der Kram und lohnt es sich überhaupt noch?
Ich glaube Förderung gibt es keine mehr, oder.

Hat jemand so ein Zeug auf dem dach und kann mir mal was dazu erzählen?
hab da gestern mit meinem vater drüber gesprochen, da er wohl zu hause die öl-heizung erneuern muss. in dem zusammenhang hat er sich das überlegt. zu zweit rentiert sich das für meine eltern aber überhaupt nicht, weswegen er wieder abstand davon genommen hat.
ich würde mir das sehr gut überlegen und lieber 2-3 mal rechnen, bevor ich das ding installiere.
 
hab da gestern mit meinem vater drüber gesprochen, da er wohl zu hause die öl-heizung erneuern muss. in dem zusammenhang hat er sich das überlegt. zu zweit rentiert sich das für meine eltern aber überhaupt nicht, weswegen er wieder abstand davon genommen hat.
ich würde mir das sehr gut überlegen und lieber 2-3 mal rechnen, bevor ich das ding installiere.

Was meinst du mit 2 - 3?
Es geht mir dabei weniger um das selbst nutzen, sondern hauptsächlich um das einspeisen.

wirklich ahnung hab ich davon nicht... hab einen kumpel der das damals gemacht hat und ab dem punkt wo es rentabel werden sollte, mussten nach und nach die panels ausgetauscht werden... also eher null auf null...

Das hört sich nicht gut an.

Ich weiß ja das es sich nicht lohnt, wenn man z.B. einen Kredit dafür aufnehmen muss (beim Hausbau etc.).
Mir geht es dabei jetzt auch wirklich nur darum, quasi "herumliegendes Geld" irgendwie wegzugeben, um es auf Dauer wiederzubekommen, plus noch etwas mehr natürlich.
Da ich das ganze auf einem Flachdach installieren lassen würde, kann ich es z.B. auch optimal ausrichten lassen.

Wie lange hatte dein Freund die Anlage denn auf dem Dach?
Wieviele qm hatte er und was hat der Spass gekostet?
 
frag mich nicht zuviel @magforce ... :lol: wie gesagt ich selber hab da gar keine ahnung von. der hatte das haus vor 12-13 jahren gebaut und in einem die panels installiert... nach ca 10 jahren sollte sich das ja rechnen, da der krempel ja nicht ganz billig ist. billiger als damals, aber immer noch kein schnäppchen. zumal die anbieter nur nen bruchteil von dem zahlen, was du als konsument berappst...

lass dich mal von jemandem beraten, der ahnung hat und nicht in irgendeiner weise davon mitprofitiert... z.B. ein architekt (falls du jemanden im bekanntenkreis hast, umso besser)
 
Ich spiele gerade mit dem Gedanken mir eine Photovoltaikanlage zuzulegen.
Geld hätte ich sogar noch etwas übrig.
Aber was kostet der Kram und lohnt es sich überhaupt noch?
Ich glaube Förderung gibt es keine mehr, oder.

Hat jemand so ein Zeug auf dem dach und kann mir mal was dazu erzählen?


Kann man pauschal nicht sagen. Mit dem Flachdach passt dann zumindest die Ausrichtung, aber die Aufständerung kostet natürlich auch wieder. Dann ist die Frage, wo du wohnst (München ist besser für Photovoltaik, als Berlin, bspw.). Dazu kommt noch der Eigenverbrauch. Je mehr du selbst von dem Strom verbrauchen kannst, desto rentabler wir die Anlage, da die Vergütung im Verhältnis besser aussieht.
Wenn du ernsthaftes Interesse hast, würde ich einfach mal ein, zwei Solarteure aus der Umgebung nen Angebot erstellen lassen - inkl. Analyse bezüglich Verschattung, Eigenverbrauch etc. und daraus hervorragend ne Wirtschaftlichkeitsanalyse.



Kaputte Module sind m.E. wirklich extrem selten (First Solar mit den Dünnschichtmodulen hatte da afaik mal ne zeitlang etwas Probleme mit) und sämtliche Anbieter bieten Garantien, wie viel die Module nach ~20 Jahren noch leisten. Sofern der Anbieter also nicht vom Markt verschwunden ist oder der Schaden z.B. durch Hagel eingetreten ist, sollte da an einem selbst eigentlich nix hängen bleiben.
 
Was meinst du mit 2 - 3?
Es geht mir dabei weniger um das selbst nutzen, sondern hauptsächlich um das einspeisen.
übers einspeisen weiß ich leider nix. ich meinte nur sehr gut drüber nachzudenken und auszurechnen, ob sich das wirklich lohnt. und das lieber 2x oder 3x tun, bevor man das geld ausgibt.
zur amortisierung hab ich zahlen im kopf, die zu dem passen, was @megachri schreibt: wenn alles normal läuft ist man am ende der laufzeit der panele bei +/- null. die zahlen sind allerdings auch bei mir 15 jahre alt. das größte problem war damals die effizienz der panele. das sieht heute bestimmt anders aus. die entwicklung ist ja nicht stehen geblieben. zumindest denke ich das. wirklich belegbares und erfahrung hab ich da leider nicht.
 
übers einspeisen weiß ich leider nix. ich meinte nur sehr gut drüber nachzudenken und auszurechnen, ob sich das wirklich lohnt. und das lieber 2x oder 3x tun, bevor man das geld ausgibt.
zur amortisierung hab ich zahlen im kopf, die zu dem passen, was @megachri schreibt: wenn alles normal läuft ist man am ende der laufzeit der panele bei +/- null. die zahlen sind allerdings auch bei mir 15 jahre alt. das größte problem war damals die effizienz der panele. das sieht heute bestimmt anders aus. die entwicklung ist ja nicht stehen geblieben. zumindest denke ich das. wirklich belegbares und erfahrung hab ich da leider nicht.


Vor knapp 15 Jahren war grad Goldgräberstimmung bei PV, da hatte man teils wahnwitzige Renditen ;)
 
Kann man pauschal nicht sagen. Mit dem Flachdach passt dann zumindest die Ausrichtung, aber die Aufständerung kostet natürlich auch wieder. Dann ist die Frage, wo du wohnst (München ist besser für Photovoltaik, als Berlin, bspw.). Dazu kommt noch der Eigenverbrauch. Je mehr du selbst von dem Strom verbrauchen kannst, desto rentabler wir die Anlage, da die Vergütung im Verhältnis besser aussieht.

hmm, eigentlich wollt ich komplett einspeisen.
Aber ich hätte auch nix gegen den Eigenverbrauch, da sich das zusammen mit meiner Wärmepumpe wohl nochmal ordentlich rechnen würde.

Ich seh gerade das man für einen 4 Personenhaushalt (wir sind drei) etwa 8000 Euro für eine Aufdach-Installation einplanen muss.
Geht eigentlich, wobei da sicher noch was für die Ständer dazu kommt.
Fragt sich halt nur, was ganz am Ende dabei herauskommt.

Meine Planung ist, dass die Insallationskosten in 8 Jahren eigentlich wieder drin sein sollten.

Wohnen tu ich in btw etwa in Mitteldeutschland und laut Wetterdienst hatten wir die letzten 2 Jahre, zusammen mit Bayern, die meisten Sonnenstunden in Deutschland.

Wenn du ernsthaftes Interesse hast, würde ich einfach mal ein, zwei Solarteure aus der Umgebung nen Angebot erstellen lassen - inkl. Analyse bezüglich Verschattung, Eigenverbrauch etc. und daraus hervorragend ne Wirtschaftlichkeitsanalyse.

hab ich gemacht.
15:30 Uhr kommt einer vorbei.

Und erstmal vielen Dank für die Infos :)
 
Na das geht ja schon mal schnell los ^^

verrückt. so kann man sich irren... oder meinst du nur die hersteller?

Wahrscheinlich beide. Die Vergütungen waren zu dem Zeitpunkt ja noch sehr hoch. Das ging grob ab ~2003 bis ~2010 meine ich.


magforce schrieb:
hmm, eigentlich wollt ich komplett einspeisen.
Aber ich hätte auch nix gegen den Eigenverbrauch, da sich das zusammen mit meiner Wärmepumpe wohl nochmal ordentlich rechnenwürde.

Das ist totaler Quatsch :D Jedes bißchen Eigenverbrauch rentiert sich (mehr), da das Delta zwischen Einspeisevergütung und Eigenverbrauchsvergütung (afaik ist letztere mittlerweile negativ) deutlich geringer ist, als der Strompreis für den Endkunden.

Irgendwo gabs auch so ne schöne Online Seite, mit dem man grob den Ertrag ermitteln konnte, aber irgendwie finde ich die nicht mehr :|

Edit: 8 Jahre halte ich für arg optimistisch. Nicht vergessen, dass du über 20 Jahre lang fixe Vergütungen hast, die Anlage auch danach nicht wertlos ist und die "Betriebskosten" extrem niedrig sind (en bissal Rücklage für den Wechselrichter, zumindest rechnerisch, dazu normalerweise ne Versicherung [Hagel, Wind und Co.])
 
Außerdem bezahlt man eine PV Anlage solange ab wie es geht, hol dir dafür nen Kredit. Durch die Anlage bist du quasi Unternehmer und du musst für die Gewinne ordentlich Steuern latzen. Durch die Schulden ist das Ganze wesentlich geringer.
 
So, gestern mal einen Fachmann da gehabt.

Er würde mir 16 Module auf das Dach machen, und ich würde damit garantiert um die 4000 - 4500 kwh pro Jahr produzieren.
Nur einspeisen wäre aber quatsch, da man gerade mal 12,5 Cent Einspeisevergütung dafür bekommt.
Das wären dann, bei Kompletteinspeisung, um die 560 Euro Einnahmen pro jahr, was sich mit Sicherheit nicht lohnt.

Er meinte man sollte es unbedingt selbst nutzen.
Und genau da könnte es wieder interessant werden.
Allerdings ist dazu ein Batteriespeicher sinnvoll, der aber nicht gerade günstig ist.

Gemessen am meinem Jahresverbrauch von ca. 4000 kwh, bei aktuellen Stromkosten von 1200 Euro pro Jahr, wären das über 10.000 Euro in 8 Jahren.
Aber im Winter, wo meine Wärmepumpe so richtig schluckt, ist das Sonnenlicht auch nicht gerade üppig vorhanden.
Ergo könnte die Anlage am Ende sogar Geldverschwendung sein.

Aber jetzt erst mal abwarten, was er mir für einen Preis macht.
 
Nur als Anhaltspunkt: je nach Neigung der Module, kannst du beim Juli vs. Dezember Vergleich (Durchschnitt pro Monat) locker mit 6-8 mal mehr Ertrag für den Juli rechnen. Bei unserer Anlage ist es noch extremer, allerdings auch 28 Grad Dachneigung und etwas Verschattung im Winter: Juli ~134kWh/kWp, Dezember ~15,5kWh/kWp. Daten von knapp 10 Jahren, also schon halbwegs aussagekräftig ^^
Insofern musst du da, was den Eigenverbrauch bezüglich Wärmepumpe angeht, schon schauen, dass da der Solarteur am Ende nichts schön rechnet.
Weißt du wie viele Leistung (kWp) die Module haben sollen?
 
Zuletzt bearbeitet:
So, gestern mal einen Fachmann da gehabt.

Er würde mir 16 Module auf das Dach machen, und ich würde damit garantiert um die 4000 - 4500 kwh pro Jahr produzieren.
Nur einspeisen wäre aber quatsch, da man gerade mal 12,5 Cent Einspeisevergütung dafür bekommt.
Das wären dann, bei Kompletteinspeisung, um die 560 Euro Einnahmen pro jahr, was sich mit Sicherheit nicht lohnt.

Er meinte man sollte es unbedingt selbst nutzen.
Und genau da könnte es wieder interessant werden.
Allerdings ist dazu ein Batteriespeicher sinnvoll, der aber nicht gerade günstig ist.

Gemessen am meinem Jahresverbrauch von ca. 4000 kwh, bei aktuellen Stromkosten von 1200 Euro pro Jahr, wären das über 10.000 Euro in 8 Jahren.
Aber im Winter, wo meine Wärmepumpe so richtig schluckt, ist das Sonnenlicht auch nicht gerade üppig vorhanden.
Ergo könnte die Anlage am Ende sogar Geldverschwendung sein.

Aber jetzt erst mal abwarten, was er mir für einen Preis macht.

Gerade mit Wärmepumpe lohnt es sich im Winter!
Habe 8,5 kWp auf dem Dach, einen 6,5 kWh Batteriespeicher und einen zusätzlichen 700 l Wassertank für die Fußbodenheizung.
Wenns zapfig kalt ist im Winter, und damit sehr hoher Strombedarf für die Wärmepumpe, ist in der Regel klarer Himmel (deswegen wird's so kalt...) und damit hoher Energieertrag tagsüber. Die Pumpe bekommt gesagt, Achtung, jetzt liegt viel PV Ertrag an, mach mal Wasser warm. Diese Erhitzt dann die 700 l auf bis zu 65 ° (Fussbodenheizung braucht ca. 25° Vorlauf). Das reicht dann zur Not für die nächsten zwei Tage Haus wärmen. Zusammen mit dem Batteriespeicher macht das echt richtig Spaß, meist reicht der Strom dann bis zum nächsten morgen. Übers Jahr gesehen haben wir damit insgesamt sogar Energieüberschuss.
Finanziell wird sich so eine Anlage immer lohnen, ob nach zehn oder fünfzehn Jahren kann Dir niemand sagen, das hängt immer von nicht genau vorhersagbaren Faktoren ab... Länger wird's aber kaum Dauern, danach geht's ins Plus.
Wenn Du an so was aber gar keinen Spaß hast und das nur als Geldanlage siehst gibt's vielleicht bessere Dinge, damits wirklich effizient läuft muss man auch bisschen rumoptimieren. Und wie Du schon schreibst, Eigenverbrauch zählt, die Einspeisung gegen (bei mir) 12,4 C/kWh ist quasi nur die Notoption: Der Sport ist Eigenverbrauch :D
Im Sommer ists dadurch eher schlecht, viel Ertrag aber kaum Verbraucher! Heizung fällt weg, zum Glück kann meine Wärmepumpe auch Rückwärts betrieben werden, da kann ich zumindest einen Teil des Stroms zur Kühlung des Hauses verwenden :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur als Anhaltspunkt: je nach Neigung der Module, kannst du beim Juli vs. Dezember Vergleich locker mit 6-8 mal mehr Ertrag für den Juli rechnen. Bei unserer Anlage ist es noch extremer, allerdings auch 28 Grad Dachneigung und etwas Verschattung im Winter: Juli ~134kWh/kWp, Dezember ~15,5kWh/kWp. Daten von knapp 10 Jahren, also schon halbwegs aussagekräftig ^^
Insofern musst du da, was den Eigenverbrauch bezüglich Wärmepumpe angeht, schon schauen, dass da der Solarteur am Ende nichts schön rechnet.
Weißt du wie viele Leistung (kWp) die Module haben sollen?
Ich habe wie oben geschrieben 8,5 kWp und schaffe sogar im Winter knappe 8 kW. Das Dach hat 45 ° Neigung und Südausrichtung. Also wo da Faktor 6-8 herkommen soll wundert mich... Was habt Ihr für eine Neigung?
 
Zurück
Oben