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MULTI Two Worlds II: Call of the Tenebrae

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

@Glod
Das liegt aber einfach nur daran, dass die Entwickler falsch an die Sache ran gehen. Du könntest auch ne 1000 km² Welt mit Leben füllen und die Laufwege nicht langweilig gestalten indem der Held auf seiner Reise zum nächsten Mainquestpunkt (welcher vielleicht mehrere Kilometer entfernt ist) viele Nebenquests lösen muss die ihn aber immer weiter auf seiner Route zur Mainquest vorantragen. So ist es ja auch bei Fantasyfilmen. Da gilt das Prinzip der Weg ist das Ziel und die Charaktere erleben unterwegs jede Menge und müssen Gefahren bestehen, anstatt einfach nur 2 Wochen durch die Landschaft zu latschen.
Man muss den Weg nur interessant gestalten...dann sind auch größere Distanzen kein Problem
 
Also ich muss zugeben, was für mich immer noch das ultimative Rollenspiel ist (auch, wenn für heutige Verhältnisse natürlich sehr veraltet), das waren die ersten beiden Teile der Nordlandtrilogie vom Schwarzen Auge.
Vor allem die Landkarte war sensationell, denn die konnte man quasi "frei" bereisen, aber aus Kartensicht und da gab es immer Zufallsereignisse, man konnte zu anderen Städten reisen, wo man dann wieder die klassische Sicht hatte, etc.

Ich habe es geliebt!!!
 
für mich is two worlds 1 bis jetzt noch das beste rpg, da es viel mehr spass gemacht hat, die gegend zu erkunden. bei oblivion musste ich hunderte von mods runterladen, da es nach der hauptquest und den nebenquests nix zu entdecken hatte. in tw1 gabs irgendwo immer wieder was geiles. Zum Beispiel meine erste schmerzhafte Begegnung mit nem Drachen xD. Oder der Sammeltrieb, alle Magiekarten zu sammeln. ich finde tw1 sowas von geil :D
 
du willst gar net wissen wie viele seiten ich im internet nach news durchforstet habe lol... xD

ach und wegen den neuen usern, die sich anmelden... hab erst heute diese seite entdeckt. und da ihr so am diskutieren seid dachte ich, dass ich auch noch meinen senf dazugeben sollte ^^
 
@ Shigaraki

Wenn du hier als "normaler" Nutzer aktiv sein willst ist doch alles super :)
Es kommt halt nur leider häufig vor, dass sich die besagten Leute anmelden und dann reichlich Werbung machen. 2 Tage später sind sie vom Erdboden verschwunden.

Also nicht böse nehmen ;)
 
Nasreddin schrieb:
Du bist herzlich willkommen. Auch wenn dein Spielegeschmack etwas seltsam ist. ;)

ach ja? seltsam, was? :klopf: XD
ich hab mir tw erst als goty edition gekauft (1.7 patch war schon drauf), sodass ich von den bugs nix mitbekommen habe :D ich hab das spiel bis dahin gar noch nich gekannt. eigentlich bin ich froh darüber xD
 
Glod schrieb:
Ich kann da nur für mich sprechen, aber Größe ist das allerletzte, was als Maßstab für eine glaubwürdige Welt dienen sollte. Wenn ich stundenlang nur durch die Einöde latsche, bringt mir das herzlich wenig. Das kann vielleicht am Anfang faszinieren, wird jedoch sehr schnell öde.

Jup. Siehe Just Cause II.
 
Wobei Just Cause 2 ein grandioses Spiel ist bei dem man alle Freude am Spielen aus der großen, wundervoll designten Spielwelt zieht.
Ich habe bereits 94 Std. in dieser Spielwelt verbracht und es macht mir immer noch Spaß. Das kann ich nicht von vielen Spielen behaupten.

Wenn die Spielwelt kleiner wäre würde niemals dieses Urlaubsfeeling aufkommen. Ich wünsche mir für den nächsten Teil eine noch größere Spielwelt. Und ja man kann auch damit Spaß haben - ich bin der Beweis.
 
Just Cause II war einfach n sinnloses Spiel, das Spass gemacht hat :ugly:
Es ging ja nur ums zerstören und mir war die Story sowas von sch...egal, solange es fette explosionen und ballereien gab :P
 
Spielor schrieb:
So ist es ja auch bei Fantasyfilmen. Da gilt das Prinzip der Weg ist das Ziel und die Charaktere erleben unterwegs jede Menge und müssen Gefahren bestehen, anstatt einfach nur 2 Wochen durch die Landschaft zu latschen.
Man muss den Weg nur interessant gestalten...dann sind auch größere Distanzen kein Problem

Fantasyfilme gehen aber auch nur 2-3 Stunden und wenn da die Figuren auf einem Weg sind, auf dem sie weitere Abenteuer erleben, dann sieht man auch genau diese Punkte und nicht das stundenlange ereignislose Rumgelatsche dazwischen.

Wenn ich 100 km² mit fesselndem Spielspaß ohne Längen füllen will, dann muss ich als Entwickler eine große Menge mehr Aufwand betreiben, als wenn es um 35 km² geht. Und für 35 km² ist der Aufwand wieder um ein Vielfaches höher wie für 15 km². Und häufig ist der Aufwand leider nicht im Budget vorgesehen. Da wollen ja Geschichten geschrieben, Dialoge produziert und Ereignisse geskripted werden etc. Das Resultat sieht man dann regelmäßig: Die Entwickler von Spiel X brüsten sich mit einer ach so großen Fläche, die sich dann im Spiel selber zu 60% als langweilig und leer entpuppt. Kann man sich mal anschauen, ist aber spielerisch eher bedeutungslos.
Natürlich gibt es dann auch Schnellreisefunktionen. Morrowind bot Schiffe, Schlickschreiter, Teleporter in Gilden, Rückholsprüche und noch andere Möglichkeiten, sich schnell durch die Welt zu bewegen. In Oblivion konnte man jedes bekannte Ziel (egal, ob man schon dort war oder nicht) in Sekundenschnelle erreichen. Ist sicher komfortabel, lässt aber auch die Frage nach dem Sinn aufkommen. Offenbar war den Entwicklern schon klar, dass ihre Welt zu groß und weitestgehend langweilig ist und nur die richtigen Hardcore-Zocker bereit sind, 20 Minuten durch vulkanische Einöde zu latschen, nur um schließlich einen Dungeon zu entdecken, wo sie ein rostiges Schwert und 'ne halbvergammelte Fischgräte finden, bevor sie von einem Gegner geplättet werden, der ihnen zu diesem Zeitpunkt noch weit überlegen ist. Die Quests, die man da in 4 Städten bekam, hätte man genauso gut auf eine Stadt verteilen können.

Bei GTA San Andreas waren weite Teile der Landschaft auch nur zum Schmücken da. Zwar sorgte das Spiel dafür, dass man jeden Fleck mal zu Gesicht bekam (was immerhin schon mal weitaus mehr ist, als man von den meisten Open World RPGs behaupten kann), aber so rein für Erkundungszwecke war da auch eher tote Hose angesagt.

Für mich persönlich ist die reine Quadratkilometeranzahl schon lange kein Kaufgrund mehr. Da hab ich jetzt mittlerweile zuviel Zeit in leeren Landstrichen verbracht. Für mich zählt jetzt die Questdichte pro Fläche und nicht die Kilometer die ich pro Quest zurücklegen muss.
 
Gut da haben wir halt verschiedene Anprüche. Ich sehe zwar auch ein, dass es teuer und aufwendig ist so eine große Fläche mit Abwechslungsreichen Quests zu füllen und dass sowas in dieser Konsolen Gen nicht merh möglich ist aber vielleicht in ein paar Jahren wenn Videospiele vielleicht mal das Budget von Kino-Blockbustern erreichen bzw durch eine bessere KI auch nicht alles haarklein gescripted werden muss um glaubwürdig zu wirken.
Aber auch so wie es jetzt ist trägt für mich eine große Spielwelt zur Atmosphäre bei - selbst wenn es nicht an jeder Ecke was neues zu entdecken gibt. Das ist bei Just Cause so und war auch bei GTA San Andreas so. Da bin ich zu 90% der Zeit durch die Pampa gefahren und es hat mir Spaß gemacht. Für mich hängen Atmosphäre und Glaubwürdigkeit und damit auch Handlungsfreiheit mit der Spielfläche zusammen die einem angeboten wird.
Eine "Welt" die ich innerhalb von 15 Minuten durchqueren kann ist nun mal eben keine Welt sondern ein winziges Areal was einem vorgaukelt ein ganzes Land zu sein und in einer epischen Storyline zu stecken um 10 km² Landfläche vor dem Untergang zu retten...sowas interessiert mich einfach nicht.
 
@glod
da hast du zwar vollkommen recht, dass grösse nicht alles bedeutet, aber ein rpg mit 5 quadratkilometer fläche und hunderten von npcs mit je 1000 quests (ich weiss übertrieben) würd ich auch net kaufen, erstens weil man dann eh überall war wenn man die quests gelöst hat und zweitens, weil ich persönlich gerne durch "leere" areale laufe um mich mal genauer umzusehen. fallout 3 war ja auch relativ leer aber machte halt spass sich in gebieten genauer umzusehen, wo man während der hauptquest sonst nicht hingeht (in fo3 gibts ja manchmal abgestürzte ufos und easter eggs :)).
 
Spielor schrieb:
Gut da haben wir halt verschiedene Anprüche. Ich sehe zwar auch ein, dass es teuer und aufwendig ist so eine große Fläche mit Abwechslungsreichen Quests zu füllen und dass sowas in dieser Konsolen Gen nicht merh möglich ist aber vielleicht in ein paar Jahren wenn Videospiele vielleicht mal das Budget von Kino-Blockbustern erreichen bzw durch eine bessere KI auch nicht alles haarklein gescripted werden muss um glaubwürdig zu wirken.

Ich will deine Hoffnung nicht zerstören, aber...

...eine komplexe KI zu scripten ist ein Vielfaches an Aufwand im Vergleich zu ein paar simplen "haarkleinen" Scripts.

... dass Rollenspiele in absehbarer Zeit an das Budget eines Kinoblockbusters (100-200 Mio. Dollar) kommen, ist bei der aktuellen Stagnation des Markts imo völlig ausgeschlossen.

Der Vergleich zu Just Cause und GTA hinkt. Die Spiele funktionieren, weil man viel Blödsinn machen kann und sich quasi selbst beschäftigt. Das sind klassische Sandboxspiele. Diese Art der Beschäftigung hat aber wenig mit einer glaubwürdigen Spielewelt zu tun, die mit Leben gefüllt ist.

Sandbox könnte natürlich auch in einem Fantasy-Spiel funktionieren. Wundert mich eh, dass es in der Richtung nicht wirklich was gibt (außer vielleicht im MMO-Bereich).
 
maXX schrieb:
jo, wann hält endlich eine ordentliche physik engine einzug im rpg-genre.

ich mag als berserker burgen einreißen und als feuermagier wälder anzünden! :ugly:

Ich fande, dass Dark Messiah Of Might And Magic da schon auf einem sehr sehr guten Weg war - nur Open World fehlte leider...
 

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