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Scheiß Liebe!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Aber es stimmt schon insoweit, dass nur wer sich selbst ansatzweise liebt und schätzt, kann eben auch dies an andere Menschen vermitteln. Ist dieser Respekt sich selbst gegenüber wenig oder nicht da, dann kann es zu Komplikationen kommen, die sich wie schon gesagt, sicherlich sehr unterschiedlich äußern können. Eifersucht, Verlustangst, Kontrollsucht, Agressionen. Soll es ja schon alles gegeben haben.
 
Ich schätze, es lohnt sich herauszufinden, warum
Man so krass tickt. Warum ist
man so wie man ist. Welche Verhaltensmuster sind daraus gewachsen und wie kann ich sie frühzeitig erkennen, anstatt sich dem ohnmächtig auzuliefern. Ein tiefgründiger Blick in den Spiegel und aus der gewonnenen Selbsterkenntnis ein verändertes Selbstverständnis entwickeln.

Oder gleich ne Therapie! :D
 
Ich schätze, es lohnt sich herauszufinden, warum
Man so krass tickt. Warum ist
man so wie man ist. Welche Verhaltensmuster sind daraus gewachsen und wie kann ich sie frühzeitig erkennen, anstatt sich dem ohnmächtig auzuliefern. Ein tiefgründiger Blick in den Spiegel und aus der gewonnenen Selbsterkenntnis ein verändertes Selbstverständnis entwickeln.

Oder gleich ne Therapie! :D

Das ist ein langes Procedere. Gerade Therapie. Da können Jahre vergehen, bis man einen.Ansatz.findet.
...oder man macht Türen auf, die alles verschlimmern.
Bei mir war es der Missbrauch,Vernachlässigung, der falsche Vater und eine alkoholkranke Mutter.
Das dient nicht als Entschuldigung, denn ab einem.gewissen Alter kann man selbst viel lenken und vielleicht noch korrigieren. Aber das muss man wollen und ich bin zu oft zu lange in Selbstmitleid versunken.
Deswegen wünsche ich Fanatic auch, dass er sich jemandem anvertraut, der ihm professionelle Hilfe bieten kann.
 
Oder gleich ne Therapie! :D
Du sagst das etwas scherzhaft, ich würde dir das ernsthaft empfehlen @Fanatic.
Ich habe jetzt die letzten Monate zwei Menschen (ziemlich gut) kennengelernt die beide in Psychotherapie sind und das hilft beiden ungemein.
Und wenn ich meine eigene Biographie, auch bezüglich Trennung und deren Verarbeitung oder Nicht-Verarbeitung betrachte, dann hätte mir das zu einer bestimmten Zeit in meinem Leben bestimmt auch sehr gut getan. Würde mich da Mal um einen Platz bemühen, vor allem weil es ja extrem lange Vorlaufzeiten gibt.
 
Vermutlich sorge ich für Verwunderung aber evtl. macht es Sinn, sich da mal professionelle Hilfe zu nehmen.
Wenn ich es richtig sehe hat Fanatic ein intaktes soziales Umfeld.
Lernt er übermorgen ein nettes Mädel kennen, dann ist sein psychisches Befinden davon abhängig, dass diese Beziehung funktioniert.
Er weiß ja vermutlich selbst, spätestens aus den jüngsten Erfahrungen, klappt das nicht mit uns, werde ich ihren Ansprüchen nicht gerecht, lernt sie jemand anderes kennen etc. dann geht es mir schlecht.
Das ist einfach eine Bürde. Kann sein, dass das einfach schon von Grund auf eine Belastung ist, die ihn verkrampfen lässt.
Evtl. macht es Sinn, dass ihn jemand an die Hand nimmt. Mal klärt, woher diese Gefühle kommen oder auch nur, um zu vermeiden, dass da ne Depression draus wird.
Dass man nach dem
scheitern richtig traurig sein kann, völlig klar. Bei unserem Bro lese ich leider ein bisschen mehr raus. Nichts was man nicht wieder schnell und komplett auf die Kette bekommen kann.
Manchmal ist es nicht getan mit dem Pimpen der Optik und feiern gehen.
Btw. ist er ein smartes Kerlchen.
Finde Fanatic sieht wirklich gut aus.
Im allerbesten Fall hat er bald Urlaub, lenkt sich ab und denkt, der Snowman ist n Freak. Ist doch wieder alles schick.
Das würde mich freuen.
Trotzdem nie vergessen, dass es Menschen gibt, die uns helfen können, wenn es mal nicht läuft.
 
Denke auch dass Fanatic diesbezüglich mal was machen sollte. Habe ihn ja auch live kennen lernen dürfen und da war er mega sympathisch, ganz normal, hat nicht gestunken etc. Also jemand der keinen Anlass dazu haben sollte so dermaßen an sich zu zweifeln. Jetzt steht er auch beruflich mit beiden Füßen auf dem Boden, wodurch ja eigentlich auch ne gewisse Form der Selbstbestätigung raus kommen sollte.

Schade dass das so ist. Gerade in der besten Zeit deines Lebens. Also mach was dagegen @Fanatic Das Forum kann dir da leider nur bedingt helfen.
 
@Fanatic eine gute Freundin hat mir mal vor langer zeit einen wertvollen tipp gegeben... war damals eine andere Situation als deine, aber es hat geholfen. wenn es dich überkommt, schreib ihr einen Brief, bzw. ein Tagebuch (welchen du ihr aber NIEMALS hörst du NEVER EVER!!!!! geben oder schicken wirst) … schreib einfach auf was dich belastet, was dir fehlt oder wie du dich fühlst... als würdest du dich mit ihr unterhalten... denk auch dabei darüber nach, welche sachen dir nicht an ihr gefallen... du wirst am anfang wohl stunden brauchen, oder tage...

brich den kontakt ab... alles was du ihr sagen oder schreiben willst, schreibst du in dein Tagebuch oder den Brief...

damit gibst du ihr einiges weniger an macht über dich... wenn sie sich meldet, bleib höflich aber unverbindlich... ich kenne den scheiß zu gut, wenn verlangen einseitig ist...

hatte vor viele jahren eine Affäre mit einer Türkin, die aber leider mit einem Libanesen verheiratet war... gefährliche kiste… um es möglichst kurz zu halten: sie liebte mich und ich liebte sie... bis auf den blöden umstand der ehe war alles perfekt... für mich war es DIE große liebe, für sie wohl ähnlich... aber die Entscheidung traf sie letztendlich gegen mich... ihr mann hat wohl was gerochen, denn sie musste ihren Job kündigen und wurde wohl mehr oder weniger zuhause eingesperrt... somit hatte ich auch keine Chance mehr sie zu sehen...

also schrieb ich ihr... tag für tag... ca ein jahr lang... bis ich dann merkte, dass der schmerz irgendwie nachließ... ich schrieb immer noch ab und an, aber immer weniger... die aktion war mit dem Tod meines vaters der schlimmste verlust ever in meinem leben. denke heute noch öfter an sie, aber halt anders...

das gleiche hab ich nach meiner letzten "Beziehung" gemacht... die alte war halt nicht dicht und hat sich so einiges geleistet, bzw. sich von jetzt auf gleich einfach nicht mehr gemeldet... so hatten wir also schluss, obwohl es keiner ausgesprochen hat (war schon das 2. mal) also wollte ich natürlich nicht, dass sie wusste, dass sie mich mit der aktion trotzdem getroffen hat... also schrieb ich mir meine ganze wut über mehrere seiten… und siehe da: ging irgendwie ganz flott...

lass dich nicht hängen … Therapie wär vielleicht auch ganz nützlich, wird aber nur was bringen, wenn du selbst bereit dazu bist, an dir zu arbeiten... also: kopf hoch mein lieber...
 
Du fandest das Löschen einer Nummer sehr befreiend, weil du dich damit davor schützen wolltest, in nem schwachen Moment Blödsinn zu schreiben? Das hat in nem frischen Liebeskummermoment wirklich geholfen??

Ich hab noch nie von irgendjemanden ne Nummer gelöscht. Fänd das auch irgendwie unhöflich, genauso wie ghosten.
 
Fanatic hat einfach nur altmodischen Liebeskummer. Dafür braucht man doch nicht in Therapie. Das schmerzt noch einige Monate und man wird die große Liebe auch nie vergessen, aber man trifft später einen anderen Menschen, für den man gleich starke Gefühle entwickelt und dann ist auch gut.
 
Du fandest das Löschen einer Nummer sehr befreiend, weil du dich damit davor schützen wolltest, in nem schwachen Moment Blödsinn zu schreiben? Das hat in nem frischen Liebeskummermoment wirklich geholfen??

Ich hab noch nie von irgendjemanden ne Nummer gelöscht. Fänd das auch irgendwie unhöflich, genauso wie ghosten.

Warum ist das denn unhöflich? :lol:

Wenn man eine Person aus seinem Leben streichen möchte, sollte man auch die Nummer löschen können. Zumal meist auch absehbar ist, dass man ohnehin nie wieder was miteinander zu tun haben wird. Erst recht, wenn wir von einer flüchtigen Bekanntschaft sprechen.
 
Fanatic hat einfach nur altmodischen Liebeskummer. Dafür braucht man doch nicht in Therapie. Das schmerzt noch einige Monate und man wird die große Liebe auch nie vergessen, aber man trifft später einen anderen Menschen, für den man gleich starke Gefühle entwickelt und dann ist auch gut.
Es geht auch nicht um seinen Kummer, sondern um sein mangelndes Selbstwertgefühl, das ständige Hinterfragen und seinen fortwährenden negativen Gedankengängen - losgelöst von Gründen.
 
Das bessert sich auch mit Nachlassen des Liebeskummers. Die nächsten Tage und Wochen ist eh alles depri für ihn, da er nur sie braucht und möchte.
Da hilft nur der Zeit Zeit lassen.
 
Du fandest das Löschen einer Nummer sehr befreiend, weil du dich damit davor schützen wolltest, in nem schwachen Moment Blödsinn zu schreiben? Das hat in nem frischen Liebeskummermoment wirklich geholfen??

Ich hab noch nie von irgendjemanden ne Nummer gelöscht. Fänd das auch irgendwie unhöflich, genauso wie ghosten.

Betrachte mal Fanatics Story und schau mal ob du sein Empfinden je auf eine von dir erlebte Lebenssituation übertragen kannst.
Ich schätze mal nicht aber das ist nur ne Vermutung.

Ich glaub wenn der Liebeskummer ein rationales Denken nicht mehr (immer) zulässt, sollte man da einen gewissen Schutzmechanismus erstellen.

Ich hab die Erfahrung schon gemacht.
Wusste damals, dass eine Ex zum ersten Mal nach der Trennung feiern geht. Ich war auch mit nem Kumpel weg und hab getrunken. Tja ständig Bilder im Schädel und irgendwann hab ich sie angetextet. Was wollte ich hören ? Keine Ahnung. Irgendwas, dass dieses zarte Pflänzchen Hoffnung wieder etwas nährt, obwohl die Fronten geklärt waren.
Nüchtern und rational betrachtet ist das Bullshit. Es ist Schluss, das ist amtlich und das ist von beiden Seiten zu akzeptieren. Ohne Wenn und Aber.
Jetzt stellt sich die Frage, wie soll das später mal werden. Kann man sich da ne dicke Freundschaft vorstellen, ok. Falls aber nicht, dann weg damit, wenn man mental so gebrechlich ist wie ich es war und Fanatic es anscheinend ist.
Das war einfach meine Erfahrung und mir hat sie gut getan. Kontakt gelöscht (da gab es noch kein Social Media) und ich wusste, egal wie hacke, egal wie sehr ich es mir wünsche, ich kann der Frau keine SMS schreiben.
Für mich war es einfach eine Befreiung.
Aber da ist jeder verschieden.
 
Fanatic hat einfach nur altmodischen Liebeskummer. Dafür braucht man doch nicht in Therapie. Das schmerzt noch einige Monate und man wird die große Liebe auch nie vergessen, aber man trifft später einen anderen Menschen, für den man gleich starke Gefühle entwickelt und dann ist auch gut.
Das ist so eine "Wir hatten früher nur Murmeln zum Spielen und hatten auch Spaß, man muss nur kreativ sein" oder "Ach, wir haben früher von unseren Eltern auch Mal einen Klaps auf den Hintern bekommen und aus uns ist trotzdem was geworden" Argumentation.
Nur weil man es früher nicht besser wusste oder nicht die Möglichkeiten hatte, die es heute gibt, muss man es ja nicht bis zum Sanktnimmerleinstag so weiter machen, wie es eben immer schon gemacht wurde.
Auch "Liebeskummer" kann so schlimme Züge annehmen und das tägliche Leben so einschränken, dass professionelle Hilfe einfach gut tut.
Es soll sogar schon Leute gegeben haben, die an "Liebeskummer" derart verzweifelt sind, dass sie sich das Leben genommen haben.
 
Warum ist das denn unhöflich? :lol:

Wenn man eine Person aus seinem Leben streichen möchte, sollte man auch die Nummer löschen können. Zumal meist auch absehbar ist, dass man ohnehin nie wieder was miteinander zu tun haben wird. Erst recht, wenn wir von einer flüchtigen Bekanntschaft sprechen.

Ok, aber ich streiche doch niemanden aus meinem Leben, weil wir kein Paar geworden sind. Da muss schon Schlimmeres vorgefallen sein oder die Person nervt mich massiv. Ich finde das unhöflich, weil man ja eine zeitlang vertraut miteinander war, miteinander geredet hat, auch über persönliche Dinge und dann plötzlich so tut, als wäre das alles wertlos gewesen. Der andere sieht dann plötzlich ein gelöschtes Profilbild auf Whatsapp und merkt, er wurde geblockt und ähnliches. Also das ist nicht die Art, wie ich mit Leuten umgehen möchte. Auch wenn das eventuell nur flüchtig war. Aber das ist wohl halt typisch für die Generation Tinder.

Betrachte mal Fanatics Story und schau mal ob du sein Empfinden je auf eine von dir erlebte Lebenssituation übertragen kannst.
Ich schätze mal nicht aber das ist nur ne Vermutung.

Ich glaub wenn der Liebeskummer ein rationales Denken nicht mehr (immer) zulässt, sollte man da einen gewissen Schutzmechanismus erstellen.

Ich hab die Erfahrung schon gemacht.
Wusste damals, dass eine Ex zum ersten Mal nach der Trennung feiern geht. Ich war auch mit nem Kumpel weg und hab getrunken. Tja ständig Bilder im Schädel und irgendwann hab ich sie angetextet. Was wollte ich hören ? Keine Ahnung. Irgendwas, dass dieses zarte Pflänzchen Hoffnung wieder etwas nährt, obwohl die Fronten geklärt waren.
Nüchtern und rational betrachtet ist das Bullshit. Es ist Schluss, das ist amtlich und das ist von beiden Seiten zu akzeptieren. Ohne Wenn und Aber.
Jetzt stellt sich die Frage, wie soll das später mal werden. Kann man sich da ne dicke Freundschaft vorstellen, ok. Falls aber nicht, dann weg damit, wenn man mental so gebrechlich ist wie ich es war und Fanatic es anscheinend ist.
Das war einfach meine Erfahrung und mir hat sie gut getan. Kontakt gelöscht (da gab es noch kein Social Media) und ich wusste, egal wie hacke, egal wie sehr ich es mir wünsche, ich kann der Frau keine SMS schreiben.
Für mich war es einfach eine Befreiung.
Aber da ist jeder verschieden.

Also ich hatte schon massiven Liebeskummer, über nen sehr langen Zeitraum. Aber diese krasse Eifersucht, die kenne ich nicht. Das hatte ich ja heute schon angedeutet, dass ich das schon ziemlich bedenklich finde.
Insofern ja, vielleicht ist es für speziell für Fanatic das beste, die Nummer zu löschen. Denn er könnte ja Statusnachrichten von ihr sehen, die ihn wieder und wieder in die Hölle triggern. Aber sein Problem wird dadurch nicht gelöst.

Ich hab auch schon ne Menge Schoten gebracht, keine Frage. Aber Leute nachts besoffen zutexten, zu denen der Kontakt abgebrochen ist, gehört nicht dazu. Also wäre das für mich wohl auch kein Trost, die Leute komplett zu löschen. :)
 
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