Ich verstehe, was du sagen willst, Eigenverantwortung spielt definitiv eine große Rolle. Aber so einfach ist es eben nicht für alle. Nicht jeder kann jederzeit problemlos den Job wechseln. Faktoren wie finanzielle Verpflichtungen, familiäre Situation, Gesundheit, Aufenthaltsstatus oder auch der regionale Arbeitsmarkt schränken den Handlungsspielraum teilweise stark ein. Gerade wenn man schon mehrfach gewechselt hat oder in einer Branche mit wenig Alternativen arbeitet, ist „einfach weiter suchen“ leichter gesagt als getan.Es gibt Dinge, die kann man beeinflussen und andere eben nicht.
Auch eine Portion Glück gehört sicher manchmal dazu.
Den Arbeitgeber, sucht man sich aber schon selber aus und genau so kann man ein Arbeitsverhältnis auch jederzeit beenden und was anderes suchen. Und wenn es beim nächsten Arbeitgeber wieder nix ist, weiter suchen. Das meine ich damit, das man sich nicht dem Schicksal hingeben soll.
Muss natürlich niemand aber man sollte dann auch nicht so tun als wenn alles vorbestimmt wäre und man gar keinen Handlungsspielraum hat.
Natürlich sollte man sich nicht komplett dem Schicksal ergeben. Aber es ist genauso wenig realistisch zu behaupten, dass jeder jederzeit frei entscheiden kann. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen: Man hat Handlungsspielraum, aber eben nicht unbegrenzt.
Muss ja seit diesem Monat auch wieder was neues finden, da ich das Ramen Projekt beendet habe, gab zu viele Differenzen. Im Moment ist es nicht leicht einen neuen Job zu finden.

Morgens einkaufen beste!