Grandia hatte immer ne ART ATB-System, aber es kam immer auf´s Timing und auf die Länger der Aktion an, das war schon ganz gut. Ausserdem mochte ich den MC gerne, der war etwas verhärmter und wettergegerbter als der 08/15 Heldenbubi.
Da mein Lieblings JRPG noch nicht genannt wurde, tu ich´s.
Abgesehen davon, daß ich eh alle SMT-Spiele irgendwie gern hab, hat mich kein JRPG jemals so beeindruckt wie Persona 3. Nein, auch nicht Final Fantasy VII. Fragt nicht wieso, ich weiss es nicht, aber die Art und Weise, wie das Spiel funktioniert, worum die Story sich erst scheinbar und dann wirklich dreht, die lockere Action der Kämpfe, die Charaktere, die dutzenden Personae (Personas?), das S-Link-System, was gleichzeitig für die Story, die Kämpfe UND die Charakterentwicklung so viel tut...
Das ist einfach eines der ganz ganz wenigen Spiele, die mich wirklich weggepustet haben und das passiert nunmal eigentlich nie bei mir. Ich hab zwar keinen ausgeprägten Drang, das ganze nochmal zu spielen, denn sind wir mal ehrlich, ohne Bossguide wird das Spiel schnell frustrierend, aber nach wie vor: Wer eines der mit Abstand besten JRPGs aller Zeiten spielen will soll sich tunlichst entweder die FES-Version oder die Variante für die PSP holen, die einige ausgesprochen sinnvolle Veränderungen vornimmt (wie die simple Tatsache daß man dort seine Partymitglieder auch selber steuern kann anstatt auf ihre KI vertrauen zu müssen).
Ich weiss, ich erwähne es oft, aber das Spiel hat´s nunmal verdient.
Für P4 gilt übrigens beinahe dasselbe, ausser, daß die Story minimal schwächer, wenn auch etwas fieser ist.