Boah, ich hab eben ein paar Ausschnitte der PK von heute Mittag gesehen, und erst jetzt bin ich so richtig völlig fassungslos...
Unter was für einem unfassbaren Druck muss der R. Enke gestanden haben?
Aus Angst vor schlechter Presse und vor Gerede hat er seine Krankheit verheimlicht, wollte auf keinen Fall, dass irgendjemand davon erfährt.
Am schlimmsten find ich ja, wie sehr er Angst davor hatte, dass man ihm seine Adoptivtochter wieder wegnehmen könnte, wenn man erfahren würde, was für eine Krankheit er hatte...
Ich weiß aus Erfahrungen von Bekannten, wie unglaublich streng die Richtlinien sind, wenn man ein Kind adoptieren will, und wie sehr man von den Behörden beobachtet wird, nachdem so ein Adoptivantrag durch ist. Da muss man regelmässig Rapport leisten, ob das Kind auch gut versorgt ist,usw...
Ein Witz, wenn man sieht, wie wenig (bzw gar nicht) leibliche Eltern kontrolliert werden.....
Selbstmord halte ich grundsätzlich für feige, aber ich kann mich durchaus in den Robert Enke hineinversetzen.
Wie unerträglich muss der Druck gewesen sein, alles geheimzuhalten, vor den Fans, den Vereinverantworlichen, dem Umfeld. Aus Angst, als schwach dazustehen , aus Angst, auch noch ein 2.Kind zu verlieren.....
Bin völlig sprachlos.