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Robert Enke verstorben...

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

clemgab schrieb:
Bexter schrieb:
Klar kann man argumentieren, dass er sich hätte Hilfe holen können - aber vielleicht hat er das versucht?

"Ich habe Robert auch eine stationäre Betreuung in einer Klinik angeboten, aber er hat das stets abgelehnt. Er hat zuletzt noch mit dem Chefarzt telefoniert und abgesagt. Leider gelang es uns nicht, ihn dazu zu überreden", so Markser.

www.orf.at

Ach und die 6 Jahre Behandlung zuvor waren kein Versuch Hilfe zu bekommen.
:nein:
 
Die Seite von ihm füllt sich aber wirklich extrem schnell mit Nachrichten, habe da heute ein wenig gelesen. Natürlich waren auch ein paar dämliche dabei, aber vieles war echt nett
 
Wirklich schade um diesen sehr sympathischen Menschen :(

War nicht so ein Dummschwätzer mit Knäckebrot-IQ wie Kahn, Lehmann oder Wiese.
Adler finde ich sehr ähnlich vom Typ her (also wie Enke).

Aber Enke's Tod zeigt wieder nur eins: Man kann in Menschen nicht hineinschauen.
 
n9ne.0h.4our schrieb:
xanderh schrieb:
n9ne.0h.4our schrieb:
ein horst ey...
hat er kohle, hat er familie un bringt sich um... :vogel:

aber ok... sein leben, seine entscheidung

Wegen solchen Meinungen gehen leider viele depressive Menschen aus Angst nicht zum Arzt und lassen sich behandeln. :wand:

ich kann's halt nich nachvollziehen...
soll ja au nich abwertend klingen, ich raff's nur nich... bin eh überhaupt der letzte, der sich erlaubt selbstmörder zu verurteilen

hätte er n paar upper geschmissen, wär die welt für ihn i. O. gewesen

Oh man ..... hast du mal mit nem deppresiven Menschen zu tun gehabt ?
Die schmeissen keine Upper und gut ist.
Sie lachen, albern rumm, erzählen von der Arbeit und von einem Moment auf den anderen
entgleiten sie dir und du hast nichtmal mehr im Ansatz ne Chance an sie ranzukommen.
Du kannst nur hilflos zusehen wie es diesem Menschen abgrundtief schlecht geht und
das mit diesen sogenannten Upper.
Ein sinnvolle Therapie besteht nicht darin die euphorisierenden Wirkstoffe in den Tabletten zu erhöhen.
Hab das 2,5 Jahre mit ner Ex durch und alles Geld der Welt kriegt irgendwelche Kindheitstraumata nicht aus deiner Rübe.
 
Boah, ich hab eben ein paar Ausschnitte der PK von heute Mittag gesehen, und erst jetzt bin ich so richtig völlig fassungslos...
Unter was für einem unfassbaren Druck muss der R. Enke gestanden haben?
Aus Angst vor schlechter Presse und vor Gerede hat er seine Krankheit verheimlicht, wollte auf keinen Fall, dass irgendjemand davon erfährt.
Am schlimmsten find ich ja, wie sehr er Angst davor hatte, dass man ihm seine Adoptivtochter wieder wegnehmen könnte, wenn man erfahren würde, was für eine Krankheit er hatte...
Ich weiß aus Erfahrungen von Bekannten, wie unglaublich streng die Richtlinien sind, wenn man ein Kind adoptieren will, und wie sehr man von den Behörden beobachtet wird, nachdem so ein Adoptivantrag durch ist. Da muss man regelmässig Rapport leisten, ob das Kind auch gut versorgt ist,usw...
Ein Witz, wenn man sieht, wie wenig (bzw gar nicht) leibliche Eltern kontrolliert werden.....

Selbstmord halte ich grundsätzlich für feige, aber ich kann mich durchaus in den Robert Enke hineinversetzen.
Wie unerträglich muss der Druck gewesen sein, alles geheimzuhalten, vor den Fans, den Vereinverantworlichen, dem Umfeld. Aus Angst, als schwach dazustehen , aus Angst, auch noch ein 2.Kind zu verlieren.....
Bin völlig sprachlos.
 
Ist wirklich ein ganz große Tragödie.

Enke war ja schon vor der Geburt seiner Tochter in Behandlung und dann stirbt vielleicht der einzige Sinn in seinem Leben nach so kurzer Zeit...

Was muss es wohl für eine Belastung gewesen sein mit seiner Frau zu leben. Eine Frau die ihn über alles liebte und die alles versucht hat ihn aus dieser emotionalen Falle zu befreien. Eine Frau deren Gefühle er nicht erwidern konnte...

Man wird geliebt kann aber kein Glück empfinden - kann kein "normales" Leben führen, denn die Depressionen sind stärker als alles wunderbare auf dieser Welt.

Man fühlt sich als eine große "Last" für seine Frau - man will glücklich sein, man will zumindest glücklich wirken, will die wichtigsten Menschen nicht verletzen - aber alles was man empfindet ist die pure Hoffnungslosigkeit und Leere im Leben.

6 Jahre macht man seiner Umwelt was vor. Wird als Vorbild von vielen Fans und Menschen gehalten und fühlt sich doch als das kleinste und elendigste Wesen auf dieser Welt. Was für ein Druck muss das gewesen sein all seine Gefühle hinter einer Fassade zu verstecken, nur um die Menschen nicht zu enttäuschen und sein adoptiertes Kind nicht zu verlieren...

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=VVqKPNlxWIc[/vid]

:(
 
pil schrieb:
Aber für die Fahrgäste die später nach hause kommen hab ich so gar nichts übrig.

Die müssen halt kurzzeitige Einschränkung in ihrer Lebensqualität hinnehmen, weil irgendein Penner mal wieder den Gleishüpfer spielen musste. Da kann man dann immer nur hoffen, dass das "FU and go to hell" noch irgendeine Wirkung auf ihrem weiteren Weg hat :grins:.
 
Mondknallschlumpf schrieb:
pil schrieb:
Aber für die Fahrgäste die später nach hause kommen hab ich so gar nichts übrig.

Die müssen halt kurzzeitige Einschränkung in ihrer Lebensqualität hinnehmen, weil irgendein Penner mal wieder den Gleishüpfer spielen musste. Da kann man dann immer nur hoffen, dass das "FU and go to hell" noch irgendeine Wirkung auf ihrem weiteren Weg hat :grins:.

Ich mag dich, und völlig losgelöst vom 'Fall Enke': Diese Aussage finde ich zum kotzen.
 
Wenn ich in der Bahn sitze und da springt einer vor, dann wünsche ich ihm die Pest an den Hals. Das bezieht sich auf jeden und nicht nur auf Enke. Die sollen sich halt bitteschön anders umbringen.
 
Hab heute das erste mal von dem gehört, find das alles völlig übertrieben und heuchlerisch... also jedes Jahr bringen sich ca. 10000 Menschen selbst um, also nur weil derTorwart bei der Nationalmannschaft war, braucht man echt nicht so einen Lärm drum machen.

Ansonsten natürlich eine traurige unschöne Sache, aber der hatte denk ich auch wirklich Probleme, alleine das mit seiner toten Tochter.
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Wenn ich in der Bahn sitze und da springt einer vor, dann wünsche ich ihm die Pest an den Hals. Das bezieht sich auf jeden und nicht nur auf Enke. Die sollen sich halt bitteschön anders umbringen.

Wie kannst du nem Selbstmörder ernsthaft Egoismus vorwerfen, wenn du selbst offensichtlich nichts anderes als egoistisch bist? :?
 
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