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MULTI Redemption! Eure abschließende Wertung?

Eure Wertung?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

So gut es in vielen Dingen wie Atmo, Spielewelt, Lebendigkeit, Story, Grafik, Sprachausgabe, Musik, etc etc etc ist, so schlecht ist es was Steuerung betrifft.
Sorry, wenn ich nach 25 Stunden Gaming teilweise immer noch auf die Bildschirmanzeige kucke, ob ich nun X oder Y drücke muss, oder ich in Schusswechseln ohne Dead Eye ziemliche Probleme habe, oder ich in der Tasche plötzlich nur noch mit dem Digikreuz die Auswahl ändern kann, dann liegt das einfach an einer typischen Rockstar Steuerung die imo deutlich schlechter ist, als im letzten GTA.
Auf einer Skala von 1-10 (diese ganzen Anderen Auswahlmöglichkeiten sind Quatsch) geben ich ne 9/10.
 
Bin erst im vierten Kapitel aber bisher, ergo zur Halbzeit, würde ich eine 10/10 zücken. GotY bin ich mir noch nicht ganz sicher, da haben Dragon Quest und Pillars of Eternity noch ein Wörtchen zum Mitreden. Kommt drauf an wie gut die restlichen 4 Kapitel noch werden.
 
Tja , weniger ist manchmal mehr.

Ist trotzdem ein geiles und geniales Spiel aber "nur" 9/10 - den Vorgänger sehe ich da eher bei 10/10!
Mir haben beim Vorgänger einige Sachen besser gefallen!

RDR2 hat/ist von (fast) allem zu viel:

Zu groß,zu viele Möglichkeiten, zu viele Feinde bei Schießereien ect.
Ich hätte mir vor allem bei den Schießereien weniger Moorhuhn und mehr "impact" gewünscht.
Es fehlt ein richtiger Antagonist mit Charakter.

Warum lässt mich das Spiel nicht machen was ich will:
Bsp.:
Ich soll wo hin reiten mit jemandem - kann aber vorher nicht am Gunstore/Generalstore einkaufen obwohl ich da praktisch vorbeikomme...
Warum kann ich nicht einem Bandenmitglied eine in die Fresse hauen wenn er nervt ect.

Dafür das manche Storys SEHR ausführlich sind - sind andere dann plötzlich ganz schnell und kurz abgehandelt - teilweise denke ich echt das da was fehlt - bin mal auf DLC Storys gespannt...

Die Steuerung ist wirklich überladen - kam damit aber erstaunlicherweise gut klar...

Ach ja und ich hatte einige Bugs im Spiel - nichts tragisches aber unschön und eher R* untypisch - aber das Spiel sollte ja auch raus.
 
Bin jetzt komplett durch. Es gibt vielleicht ein, zwei Spiele, die mir persönlich besser gefallen, aber ich halte dennoch Red Dead Redemption 2 für die größte Meisterleistung im Videospielbereich. Der geschliffene Diamant des Mediums.

Ich empfinde es eher als ungeschliffener Diamant, aber sicher in vielen Punkten eine neue Messlatte für viele andere Hersteller.
 
In welchen? Ganz ehrlic, ich will jetzt nicht in künftigen Games, dass sich Hersteller darin versuchen, Rockstar zu kopieren. In Watch Dogs 3 will ich jetzt nicht auf den Hunger meines Charakters achten müssen etc.

Da gibts soviel, aber du mit deiner fast immer erstmal negativen Einstellung zückst was aus deinem Ärmel was dir absolut nicht gefällt ;)

Grafik "Bombe", Einstieg ins Spiel war schon sowas von Stimmig habe ich schon lange nicht mehr in einem Videospiel erlebt.

Ein paar Sidequest haben mir schon besser gefallen wie manches Spiel kompl. Idee usw.

Ganz ehrlich habe ich es sogar bisher nicht so störend empfunden meinen Char. oder meinen Pferd was zum essen zu geben.

Da habe ich bisserl gejagt und auf den Grill gebraten(dauert mir pers. zu lange :roll: )und da hatte ich wieder über Stunden was zu essen, hatte nie das Problem das mein Char. vor lauter Hunger nicht mehr konnte.

Also bisher hatte ich nie zuwenig zu essen mit, eigentlich immer zuviel ist nicht viel anders als bei Zelda.

Jeder mag es anders sehen, aber ich empfinde die Welt als sehr stimmig und daran können sich viele messen.

Auserdem habe ich geschrieben ungeschliffener Diamant, also gib es sicher noch einiges zu verbessern wie.z.B. die Steuerung, craffting usw.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch da möchte ich lieber Abwechslung. Denn egal wie gut das Writing sein kann, man hört und spürt diesen typischen Rockstar Stil immer noch. Der Protagonist spielt Straight Man zu einer Welt voller Bekloppter und jede Form von Sozialkritik kommt mit dem Vorschlaghammer.
 
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Heute rollten auch bei mir die finalen Credits über den Bildschirm. Da es keine Statistik gibt, vermag ich keine exakte Spielzeit nennen, aber ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal quasi drei Wochen am Stück jede freie Minute in ein Spiel investiert habe. Und das sagt quasi schon alles aus: Ich habe mich komplett in RDR2 verloren und in einem eskapistischen Sog wiedergefunden, dessen neue Maßstäbe im Videospielbereich einfach seinesgleichen suchen.

Sei es die technisch eindrucksvollste Spielwelt aller Zeiten mit seiner abwechslungsreichen Flora und Fauna (siehe dazu die Aufnahmen im Screenshots-Thread), seien es die Charaktere mit Arthur als Rockstars besten Protagonisten aller Zeiten und einem großen Ensemble an Figuren, das durch den genialen und dynamischen Camp-Alltag und das superbe Writing lebensecht wirkt, oder sei es die schier unzählige Zahl von einzigartigen Zufallsereignissen in der Spielwelt und Nebenquests, bei denen man selbst nach 50+ Stunden keinerlei Repetitivität wahrnimmt: RDR2 bildet mit seiner filmreifen Inszenierung und seiner wahnsinnigen Immersion in so vielen Bereichen eine neue Referenz im Videospiel-Sektor, dass man diese genauso wenig aufzählen kann wie die absurde Detailverliebtheit, die sich in jeder Ecke der Spielwelt wiederfindet. Der Production Value in diesem Spiel ist kaum in Worte zu fassen: dutzende individuelle und perfekt animierte Vorführungen im Theater, Unmengen an geheimen Orten, Easter Eggs, interessanten Orten und Ereignissen, die man schlichtweg verpassen kann. Eine unglaubliche Anzahl von Synchronsprechern, dynamisch wechselnde Dialoge und Musik, ein riesiges Sortiment an Bekleidung, und und und.

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Die einzigen Holpersteine erlaubt sich Rockstar im Kern-Gameplay: Die Steuerung ist (gezwungenermaßen) überladen und daher wenig intuitiv, die Bewegung von Arthur sehr träge und behäbig (hier schuf allerdings eine entsprechende Anpassung in den Steuerungsoptionen Abhilfe). Die Schießereien sind einerseits dank der Inszenierungen und dem Dead Eye sehr befriedigend, verkommen aber auf Dauer zum Moorhuhn-artigen Tontaubenschießen und leiden unter einem ungenauen Deckungssystem. Schade auch, dass die Waffen-Anpassung beim Gunsmith ganz offenbar dem Schnitt zum Opfer gefallen ist und sich daher nicht ganz so viel Varianz bei den Waffen wiederfinden lässt.

Die bisweilen kritisierte, sehr langsame Pacing des Spiels fand ich jedoch bis zum Schluss herausragend. Sich im Camp freiwillig die Zeit zu nehmen, die Figuren besser kennenzulernen, in der Wildnis einzigartige Tierbegegnungen zu beobachten oder in der Spielwelt auf eigene Faust geheime Orte zu entdecken, trägt ungemein zur Immersion bei und hat mir ein Erlebnis beschert, das ich bei einem strikten Verfolgen der Hauptstory nicht gehabt hätte. Unterstrichen wird all das von einem Soundtrack zum Niederknien, der grundsätzlich minimalistisch eingesetzt wird, dann aber mit dem Einsatz von gewissen Songs zum richtigen Zeitpunkt Gänsehaut-Momente garantiert (daher verzichte ich auch auf das Verlinken bestimmter Tracks, um Spoiler zu vermeiden).

Ich bin noch längst nicht fertig. Ich habe selbst jetzt noch unerforschte Bereiche auf der Karte, Tiere wollen gejagt und die audiovisuell brillante Spielwelt weiter aufgesaugt werden.

10/10 und neben God of War das für mich indiskutable GOTY.
 
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