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Alter Schwede ist das Spiel geil. Trifft meinen Nerv genau. Verstehe jetzt auch wieso vor ein paar Tagen gepostet wurde, dass es jemand eher wie ein Adventure gespielt hat. Nach langer Zeit wieder Sammelelemente in nem Spiel die Sinn machen. Zeitreisestorys haben bei mir ohnehin immer einen Startbonus. Aber wie geil die Story da in Akt 1 eingeführt wird ist schon Klasse. Ich will direkt wissen was passiert und wie es weiter geht. Die erste TV Episode hat den Ersteindruck dann noch abgerundet. Selten so ne interessante Story in nem Shooter gehabt. Die Zeitkräfte sind ebenfalls fantastisch umgesetzt. Bin ja eher der gemütliche Spieler und muss mich bei den Shootouts jetzt etwas umstellen, da sie doch eher auf Bewegung und Einsatz der Kräfte basieren. Aber wenn man da erstmal in nem Flow ist macht das höllisch Spaß und ist entsprechend auch grafisch beeindruckend. Und dann noch die AW Remisenzen in Akt 1. Bin mir jetzt schon sicher, dass für mich persönlich Remedy schon wieder geliefert hat. Selten trifft ein Spiel so meinen Nerv. Schwing da mit Mixer glaub auf einer Welle. Verstehe auch gar nicht wie da zwischenzeitlich Vergleiche zu The Order aufkamen. Das sind absolut zwei Welten. Hammer wie geil das Game geworden ist.
Kann ich nur zustimmen. Habe gestern Akt 3 beendet und bin noch immer sehr angetan von Quantum Break. Nur schade, dass ich mit dem Beenden von Akt 3 nun schon fast wieder am Ende bin, mit nur noch zwei ausständigen Akten...
Die Story ist bisher sehr interessant, das Shooter Gameplay taugt auch mir als Shooter Muffel sehr und selbst die Serie gefällt mir (wenn die verdammten Server nicht gerade wieder Schluckauf haben). Diese verfügt über ein unerwartet hohes Production Value und auch wenn es nicht den Hauptstrang der Story weitererzählt, verleiht es der Gesamtstory mehr Breite. Besonders wenn man jedes Bit an Story Information des Spiels aufsaugt, entfaltet es sich noch mehr.
Ja selbst die Optik gefällt mir. Sehr stimmig und die Zeit Effekte sind auch super (nicht nur im Shooter Gameplay, ich verweise da nur einmal auf Akt 2 und das Labor mit der instabilen Zeit). Am besten sieht das Spiel mit Sicherheit in voller Bewegung aus und Remedys Lichtsetzung ist fantastisch - im Spiel und der Serie.
Griselfilter ist definitiv Teil des Spiels (braucht man sich nur meine geposteten Screens ansehen). Stört aber auch nicht. Zumindest mich nicht. Ich mag diesen Effekt.
In deinen Screenshots ist der Effekt aber auch dezent und gut umgesetzt. Auf den One Screenshots scheint er sehr viel ausgeprägter zu sein. Die Bilder machen jedenfalls Lust auf mehr.
In deinen Screenshots ist der Effekt aber auch dezent und gut umgesetzt. Auf den One Screenshots scheint er sehr viel ausgeprägter zu sein. Die Bilder machen jedenfalls Lust auf mehr.
Da verstehe ich dann nicht weshalb alle sagen, dass es optisch keinen wirklichen Unterschied von der XO zur PC Version gibt und die Grafik kritisieren. Abgesehen von der Auflösungsthematik (die real ist, was man auch wiederum anhand der Screenshots erkennen kann, wenn man sie von Nahem betrachtet aber nichtig am TV wird) finde ich es optisch richtig schick.
Alter Schwede ist das Spiel geil. Trifft meinen Nerv genau. Verstehe jetzt auch wieso vor ein paar Tagen gepostet wurde, dass es jemand eher wie ein Adventure gespielt hat. Nach langer Zeit wieder Sammelelemente in nem Spiel die Sinn machen. Zeitreisestorys haben bei mir ohnehin immer einen Startbonus. Aber wie geil die Story da in Akt 1 eingeführt wird ist schon Klasse. Ich will direkt wissen was passiert und wie es weiter geht. Die erste TV Episode hat den Ersteindruck dann noch abgerundet. Selten so ne interessante Story in nem Shooter gehabt. Die Zeitkräfte sind ebenfalls fantastisch umgesetzt. Bin ja eher der gemütliche Spieler und muss mich bei den Shootouts jetzt etwas umstellen, da sie doch eher auf Bewegung und Einsatz der Kräfte basieren. Aber wenn man da erstmal in nem Flow ist macht das höllisch Spaß und ist entsprechend auch grafisch beeindruckend. Und dann noch die AW Remisenzen in Akt 1. Bin mir jetzt schon sicher, dass für mich persönlich Remedy schon wieder geliefert hat. Selten trifft ein Spiel so meinen Nerv. Schwing da mit Mixer glaub auf einer Welle. Verstehe auch gar nicht wie da zwischenzeitlich Vergleiche zu The Order aufkamen. Das sind absolut zwei Welten. Hammer wie geil das Game geworden ist.
Dann freue dich auf das, was noch kommt. Ist eins dieser Spiele, die im Verlauf immer besser werden. Und das in jeder Beziehung. Finde den spielerischen wir inhaltlichen Spannungsbogen nahezu perfekt.
Die Story entwickelt sich natürlich weiter, die Charaktere reifen und es gibt immer mehr spannende Puzzleteile, die ein erstaunlich rundes Gesamtbild ergeben. Ich bin eh absolut begeistert davon, wie ernst sich die Geschichte nimmt, ohne albern zu wirken. Die Serie bringt dann sogar noch mehr Tiefe mit. Das Konzept gefällt mir im Nachhinein auch hervorragend: Du spielst eine nachvollziehbare Story aus Sicht des Protagonisten. Die ist für sich genommen schon unterhaltsam und interessant. Der Rest, die Serie, Texte, Mails und optionalen Gespräche, liefert aber noch Unmengen an spannenden und durchdachten Hintergrundinformationen, welche die Story aus einem ganz anderen Blickwinkel beleuchten und sie sogar noch ergänzen. Beide Seiten funktionieren jeweils für sich schon erstaunlich gut, aber zusammen schaffen sie etwas, das nicht selbstverständliches im Videospielbereich ist. Nämlich eine umfassende, sinnige und fesselnde Story. Ich hatte hier zeitweise das Gefühl eine gute Sci-Fi-Serie zu spielen.
Aber es ist eben nicht nur die Story, die sich weiterentwickelt. Genau so reift mit jedem Level die Spielmechanik. In den ersten Akten kriegst du mit und mit immer neue Fähigkeiten dazu. Und gerade wenn du meinst, das Spiel stagniert diesbezüglich, liefert es neue Gegnertypen und andere Spielsituationen nach.
Etwa die Selbstschussanlagen oder Chronofelddämpfer, die den Einsatz der Fähigkeiten verhindern.
Genau so wie die Setpieces, die immer eindrucksvoller werden und dennoch nie übertrieben wirken. Es ist alles stimmig.
Das Coregameplay ist schnell verstanden und old school-ig simpel, trotzdem wächst das Spiel mit jedem Akt. Andere Shooter treten nach zwei Spielstunden nur noch auf der Stelle, hier gibt es immer Neues oder ich muss Bekanntes anders kombinieren. Finde diesen Aufbau und den Flow, der sich da entfaltet, wirklich gelungen.
Da verstehe ich dann nicht weshalb alle sagen, dass es optisch keinen wirklichen Unterschied von der XO zur PC Version gibt und die Grafik kritisieren. Abgesehen von der Auflösungsthematik (die real ist, was man auch wiederum anhand der Screenshots erkennen kann, wenn man sie von Nahem betrachtet aber nichtig am TV wird) finde ich es optisch richtig schick.
Ich habs gerade beendet und bin nicht ganz so begeistert. Für mich ein soldier 80er Titel, aber leider nicht der erhoffte Hit. QB ist bestimmt kein schlechtes Spiel, aber ich hatte mir mehr erhofft.
Die Story und die Serie, so wie deren Integration in das Spiel, fand ich absolut super.
Die Grafik war für mich "nur" gut, aber Tomb Raider oder auch FC Primal haben mich mehr geflasht.
Das Gameplay hat bei mit leider nicht so gewoosht, vor allem die nervige Sucherei nach den Chronoquellen, um den Charakter aufzuwerten, hat immer wieder den Flow unterbrochen und ging mir auf den Geist.
Das reine Shooter-Gameplay mit der automatischen Deckung hat mich auch nicht richtig überzeugt und der Sound der Wummen ist ja mal richtig schlecht.
Insgesamt würde das Spiel von mir eine 8/10 bekommen.
Endkampf
Wer bitte denkt sich so eine Scheiße aus und glaubt auch noch, dass das Spaß macht?
Deckung braucht ja auch kein Mensch. Ich bin ehrlich gesagt nur ein mal in Deckung gegangen, ganz am Anfang, als man noch keine Fähigkeiten hatte. Danach habe ich Deckungen schlichtweg ignoriert. Wieso sollte ich mich auch hinter 'ne Kiste kauern, wenn mein Zeitschild den Beschuss abhält und mich zusätzlich noch heilt? Finde, das zeigt das Spiel auch recht eindeutig. Mit "Abwarten" kommt man da nicht weit.
Das "Deckungsfeature" ist doch nur was fürs Auge, damit es nicht so steif ist wie ein Alan Wake oder Max Payne.
Das eine ist ein schneller Dash (ohne große Verzögerung) den man vor allem in heiklen Situationen einsetzt, um nahezu instant von A nach B zu kommen und das andere um größere Distanzen zurück zu legen aber mit kurzer Einsatzverzögerung, dafür aber selbst steuerbar, statt nur in einer geraden Linie.
Dash kann man zudem auch noch so skillen, dass man drei Aufladungen in Folge ansetzen kann.
So, seit gestern Nacht durch. Intensiv aber irgendwie kurz. Story war gut hab sie aber nicht voll verstanden, bräuchte ein Story thread zum austauschen.
Was ich toll fand:
Endlich wieder ein storydriven spiel, schlauchig aber dadurch sehr intensiv.
Die Grafik ist mal von der teils niedrigen Auflösung der burner, die Effekte das ganze zusammnespiel, die Art und weise wie hier zeit dargestellt wird, ganz toll und ganz eigen.
Die cutscenes sind teilweise so gut das man schon zweimal hin schauen muss um zu sehen das es Computergrafik ist.
Die Integration der Serie ist gelungen und die kurzen junction points in der ingame engine ganz toll.
Das gameplay ist dank der Steuerung und der Zeiteffekte großartig, der Kampf auf der Schiffswerft oder beim Zug, supi.
Was ich nicht so toll fand:
Ähnlich wie the order sucht man manchmal das spiel vor lauter cutscenes, es hätte gerne mal etwas mehr sein dürfen als, gehe in Raum, tob dich aus, gehe etwas weiter, hier ein klick, da ein terminal, wieder cutscene, danach Raum und Gegner. Grade bei dem grandiosen setting und engine hätte ich mir hier mehr gewünscht, verfolgungsjagd durch die Zeittrümmer - z.b. an der Brücke. Feinde die eiskalt von Zeitanomalien weg gefetzt werden z.b. beim Zug im Monarch Gebäude, echt hübsch aber man müsste das auch als "Waffe" einsetzen können.
Der Endkampf - mäh, ja ist drin, braucht kein Mensch. Ausgerechnet beim Showdown, gibt es den quasi nicht. Paul steht auf dem Träger, pöbelt ein wenig rum, zwei Runden mit dem Gewehr und weg ist er. Dafür ein Szenario das es einem quasi super schwer macht seine Fähigkeiten zu nutzen, enge Gänge, Gerümpel, in der Mitte der leere Pool, da geht ja kaum was mit dash hier dash da, zack, hinrennen etc. Grade mit den Fähigkeiten ist das Spiel darauf ausgelegt sich auf einer großen Fläche austoben zu können und bei den wenigen großen Gebieten kam das auch sehr gut raus (z.b. in der Schiffswerft).
Es ist irgendwie kurz. Ich hab grob über alles um die 8h gebraucht. Wenn ich aber die Stunde Serie abziehe bin ich bei 7, dann die ganzen cut scenes bleiben ~ 5 h Spiel.
Grade die Zeitgeschichte hätte hier noch mehr Potenzial für ein paar nette Rätsel gehabt als, geh hier hin, genau hier, da (3 Pfeile drumherum) drück diesen Knopf.
Fazit: Irgendwas um die 86-88% würde ich dem Game geben. Leider wie Alan Wake teilweise ganz groß und dennoch viel Potenzial zum Megaspiel verschenkt. Verstehe ich nicht ganz, weil es nicht am Potenzial der Engine und Story liegt - man müsste nur mehr draus machen. Ähnliches galt auch für the Order - bisschen mehr Spiel, ein paar mehr Shootouts und etwas bessere Zwischen-/Endgegner und es wäre super.
Eine Frage zum Monarch Tower Level hab ich:
Ich hab mich etwas weiter beim junction point entschlossen Lance Reddick in die Wüste zu schicken und ihm nicht zu vertrauen. Daraufhin befreit der diesen Zeitmonster Wissenschaftler Ding in dem er die Kammer in die Luft sprengt.
Später im Monarch Tower sieht man wenn man hochfährt irgendwas undefinierbares durch die Landschaft rennen und die Soldaten wegfetzen. Überall war bei mir quasi der Kampf schon gegessen, grade mal in der Kantine, Bar sind ein paar Gegner übrig und wieder zwei von denen "besorgs mir von hinten" typen. Kurz zuvor kommt irgendwas auf mich zugerast, berührt mich und es gibt eine cutscene wo Jack erschreckt und dann ist der Spuk weg, alle Soldaten die vorher in der Zeit rumhingen fallen herunter. Das wars dann aber auch schon - danach geht es in diese Kantine/Bar.
Leider treffe ich nirgends auf dieses "Wesen" - dachte da kommt was. Hat das nun was mit meinen Entscheidungen zuvor zu tun? Gibt es das Level auch wo man selbst gegen die ganzen Soldaten kämpfen muss und/oder trifft man irgendwann auf dieses Wesen? Irgendwie machte die Cut scene so keinen Sinn für mich.
Die Streaming Server für die Episoden sind eine Katastrophe. Buffering am laufenden Band (bzw. serverseitige Fehlermeldungen). Ich mein ich mag die Serie aber wenn man sowas schon rein als Streaming anbietet soll die Scheiße auch ordentlich laufen. So ist das einfach nur arg nervig.
Ich hab mich etwas weiter beim junction point entschlossen Lance Reddick in die Wüste zu schicken und ihm nicht zu vertrauen. Daraufhin befreit der diesen Zeitmonster Wissenschaftler Ding in dem er die Kammer in die Luft sprengt.
Später im Monarch Tower sieht man wenn man hochfährt irgendwas undefinierbares durch die Landschaft rennen und die Soldaten wegfetzen. Überall war bei mir quasi der Kampf schon gegessen, grade mal in der Kantine, Bar sind ein paar Gegner übrig und wieder zwei von denen "besorgs mir von hinten" typen. Kurz zuvor kommt irgendwas auf mich zugerast, berührt mich und es gibt eine cutscene wo Jack erschreckt und dann ist der Spuk weg, alle Soldaten die vorher in der Zeit rumhingen fallen herunter. Das wars dann aber auch schon - danach geht es in diese Kantine/Bar.
Leider treffe ich nirgends auf dieses "Wesen" - dachte da kommt was. Hat das nun was mit meinen Entscheidungen zuvor zu tun? Gibt es das Level auch wo man selbst gegen die ganzen Soldaten kämpfen muss und/oder trifft man irgendwann auf dieses Wesen? Irgendwie machte die Cut scene so keinen Sinn für mich.
Diese Gestalt ist ein Shifter. Wird auch in einigen Texten erwähnt. Das sind Wesen, ehemalige Menschen, die zu lange den Zeitanomalien bzw. dieser Chronostrahlung ausgesetzt wurden. Sie können ihre menschliche "Form" dann nicht mehr aufrecht erhalten und sind irgendwo zwischen den Welten und Zeiten gefangen. Der Wissenschaftler war ja beispielsweise eins, wie du richtig sagst, und konnte nur in diesem Chronoteilchen-Tresor-Wasauchimmer "erhalten" werden. Paul Serene hat sich im Verlauf auch immer mehr in einen Shifter verwandelt. Nur die Medizin hat ihn lang genug davon abgehalten, sich zu "verflüchtigen".
Der Shifter im Monarch Tower ist aber wahrscheinlich Hatch/Lance Reddick. Und da ist nun auch der Knackpunkt der Story: Hatch scheint von Anfang an ein Shifter zu sein. Aber ein mächtiger, der es geschafft hat wieder menschliche Gestalt anzunehmen und nun frei durch Raum und Zeit reisen kann. Deswegen versucht er auch Serene zu sabotieren. Er will nämlich das Ende der Zeit herbeiführen, weil er als Shifter erst in diesem Zustand leben kann. Ohne Zeitanomalie keine Shifter und damit auch kein Hatch. Ich interpretiere das im letzten Akt so, dass er Jack im Monarch Tower den Weg frei macht, damit er die Gegenmaßnahme stehlen kann und Serene somit daran hindert, sein Rettungsbootprotokoll durchzusetzen. Deswegen tötet der Shifter (also Hatch) Jack bei ihrem Aufeinandertreffen auch nicht.
Gibt auch nur diesen einen Weg. Das Zusammentreffen mit dem Shifter ist also immer gleich, da kommt auch nichts mehr, egal wie du dich vorher entscheidest. Lediglich in der letzten Serienfolge gibt es dann andere Szenen, die ziemlich eindeutig zeigen, dass Hatch tatsächlich ein Shifter sein muss.
Bin nun durch. Ende muss ich erst auf mich wirken lassen.
Der gefühlte Eindruck, ohne jetzt lang und breit über Pros und Cons nachzudenken bzw. sie rational abzuwiegen: Superb. Gefühlt ein knapper 90er Titel. Es folgt zu einem späteren Zeitpunkt, im Durchgespielt Thread, noch ein ausführlicheres Fazit aber so viel steht für mich fest: Remedy hat mal wieder abgeliefert und Quantum Break muss sich nicht vor Remedys anderen Titeln verstecken. Vier Spiele die uns dieses Studio bisher geliefert hat und vier Mal haben sie für mich ins Schwarze getroffen. Pfeift.
Kann aber auch die Kritik an der Unausgeglichenheit zwischen Cut Scenes und Gameplay von zB @mushaaleste absolut verstehen. Wenn man nicht der Typ für sowas ist, kann das schon ein großer Kritikpunkt für das Spiel sein. Bei mir ist es das Gegenteil. Mich störte das nicht, da ich sowas eigentlich mag. Also diesen Aufbau eines Story driven Shooter, in dem man von einer Cut Scene bzw. von einem Story Fetzen zum nächsten hechtet, auf streng linearen Bahnen und strikt durchinszeniert. In Zeiten heutiger Open World und Beschäftigungstherapie Titel eigentlich sogar eine Wohltat.
Diese Gestalt ist ein Shifter. Wird auch in einigen Texten erwähnt. Das sind Wesen, ehemalige Menschen, die zu lange den Zeitanomalien bzw. dieser Chronostrahlung ausgesetzt wurden. Sie können ihre menschliche "Form" dann nicht mehr aufrecht erhalten und sind irgendwo zwischen den Welten und Zeiten gefangen. Der Wissenschaftler war ja beispielsweise eins, wie du richtig sagst, und konnte nur in diesem Chronoteilchen-Tresor-Wasauchimmer "erhalten" werden. Paul Serene hat sich im Verlauf auch immer mehr in einen Shifter verwandelt. Nur die Medizin hat ihn lang genug davon abgehalten, sich zu "verflüchtigen".
Der Shifter im Monarch Tower ist aber wahrscheinlich Hatch/Lance Reddick. Und da ist nun auch der Knackpunkt der Story: Hatch scheint von Anfang an ein Shifter zu sein. Aber ein mächtiger, der es geschafft hat wieder menschliche Gestalt anzunehmen und nun frei durch Raum und Zeit reisen kann. Deswegen versucht er auch Serene zu sabotieren. Er will nämlich das Ende der Zeit herbeiführen, weil er als Shifter erst in diesem Zustand leben kann. Ohne Zeitanomalie keine Shifter und damit auch kein Hatch. Ich interpretiere das im letzten Akt so, dass er Jack im Monarch Tower den Weg frei macht, damit er die Gegenmaßnahme stehlen kann und Serene somit daran hindert, sein Rettungsbootprotokoll durchzusetzen. Deswegen tötet der Shifter (also Hatch) Jack bei ihrem Aufeinandertreffen auch nicht.
Gibt auch nur diesen einen Weg. Das Zusammentreffen mit dem Shifter ist also immer gleich, da kommt auch nichts mehr, egal wie du dich vorher entscheidest. Lediglich in der letzten Serienfolge gibt es dann andere Szenen, die ziemlich eindeutig zeigen, dass Hatch tatsächlich ein Shifter sein muss.
Ist ja blöd - dachte das wäre nun echt eine Entscheidung die deutlich alles anders macht. Hab ich nicht eine Sekunde dran gedacht das mit Hatch. Hmm, das ich da durchgehen kann ohne auch nur einen Indiz darauf zu sehen gefällt mir nun gar nicht. Kann ja sein das dies in den zig Textlogs vorkommt (die ich zwar gesammelt aber nie gelesen habe - ich spiele Videospiele und lese keine Bücher ) aber in meinem Storystrang gab es da nichts was auch nur im Ansatz darauf verweist.