Also zu dem Artikel: Es gibt in Schweden kein Prostitutionsverbot. Es gibt ein Gesetz, welches nach wie vor die Prostitution erlaubt, dafür aber die Freier-Seite kriminalisiert. Die Resultate gehen auch aus dem Artikel hervor: Vergewaltigungen etc. deutlich zugenommen, es gibt überwiegend perverse Freier, da die netten Schiss haben, erwischt zu haben, etc.
Was gut ist, ist die geringe Zahl bei der Zwangsprostitution, aber da sind sich ja alle klar denkenden Menschen einig, dass die bei 0 und nirgendwo anders zu liegen hat und dass die Verantwortlichen gevierteilt gehören.
Die Zahl der Prostituierten halte ich für ein absolutes Gerücht, oder will der Kriminaldingsda behaupten, dass Schweden den Internetverkehr massiv überwacht und alle entsprechenden Seiten, Foren etc. nach schwedischen Huren durchkämmt? Wohl eher nicht. Aber in Russland gibt es ja auch keine Schwulen.
Weiterhin wird auch geschrieben, dass das Gesetz sehr schwer umzusetzen ist, weil die Freier "auf frischer" Tat ertappt werden müssen, was nahezu nicht zu bewerkstelligen ist. Also wo haben die schwedischen Offiziellen ihre diesbezüglichen Zahlen her? Klingt alles nach Schönrechnerei. Man klappert die bekannten Lokalitäten ab und wenn es die nicht mehr gibt, streicht man die entsprechenden Betreiber gleich aus der Liste.
Wie kommst du darauf? Ich würde keinen Joint rauchen, selbst wenn sie das Zeug legalisieren und es zur Feier des Tages kostenlos der Apothekenumschau beilegen. Und so denken andere Menschen auch. Wer kiffen will, der tut es ohnehin schon. Da hält sich keiner mit dem Gedanken an Illegalität auf.
Und nebenbei hinkt der Vergleich. Kiffen ist für Menschen nix Spezielles. Das ist noch nicht mal ein Bedürfnis (außer bei denen, die abhängig sind). Aber Sex ist ein Trieb, der tief in unseren Genen verankert ist. Und den schaltet kein Gesetz aus. Sieh dich doch mal auf der Welt um, und was da in den einzelnen Ländern in Sachen Sex alles verboten ist (oft sogar unter Androhung der Todesstrafe). Und sieht das vielleicht so aus, als gäbe es die entsprechenden Praktiken in diesen Ländern nicht? Nur weil Homosexualität in einem Land mit dem Tod geahndet wird, gibt es dort nicht einen einzigen Schwulen weniger als in einem anderen Land. Und die werden ihren Trieben genauso nachgehen. Die tun das sicher sehr vorsichtig und im Geheimen, aber sie tun es. Weil der Geschlechtstrieb eben stärker ist.
Mit der Prostitution ist das nicht anders. Es gibt Menschen, die gehen zu einer Hure, weil sie sonst Probleme haben, eine Frau abzukriegen und sie auch mal mehr als nur "5 gegen Willi" spielen wollen. Denen kann man vielleicht das Freier-Dasein vergällen. Aber das sind eben auch genau die in dem Artikel erwähnten netten Freier - also genau die, bei denen die Prostituierten nicht das große Kotzen kriegen und anschließend Tabletten nehmen müssen, um ruhig schlafen zu können. Und dann gibt es noch die, bei denen der Gang zu Hure ein fester Bestandteil des Lebens ist, weil sie dort ihre Fantasien ausleben können. Denen wird so ein Gesetz überhaupt nix an ihrer Lebenseinstellung vermiesen. Im Gegenteil - dadurch dass das Gesetz die Prostitution tiefer in den Schatten rückt, eröffnen sich für diese Typen neue Möglichkeiten, was auch in dem Artikel beschrieben wird.
Wo habe ich denn geschrieben, dass Prostituierte nicht besonders gefährdet sind? Sie sind meiner Ansicht nach nur nicht stärker gefährdet als Menschen in anderen extremen Jobs. Du stellst das so dar, als wäre Prostitution der Gipfel des Elends, eine Arbeit, die Menschen zwangsläufig früher oder später in den Abgrund reißen MUSS (mit ein paar ganz wenigen Ausnahmen, die offenbar abgebrüht genug sind, um das Grauen ihres Daseins nicht an sich heran zu lassen).
Natürlich ist das kein normaler Job. Das ist eine harte Arbeit, die auch an die Nieren gehen kann. Aber da steht die Prostitution nicht alleine da. Da gibt es genügend andere Jobs mit genau den gleichen Begleiterscheinungen. Aber es sind eben auch nur Jobs, egal, ob du das akzeptieren willst, oder nicht. Und all diesen Jobs ist es in diesem Land gemein, dass man sie freiwillig antreten und genauso freiwillig auch wieder beenden kann.
Ziel sollte es vielmehr sein, den Prostituierten den entsprechenden Rückhalt zu geben, damit ihre Arbeit auf einem sicheren Fundament steht. Dazu gehören geregelte Arbeitsbedingungen, Beratungs- und Hilfemöglichkeiten, Verbände, die rechtlichen Beistand ermöglichen etc. Verbieten ist Schwachsinn, da sich gerade dieses Geschäft nicht verbieten lässt (wie ja auch der von dir gepostete Artikel deutlich zeigt) und man dadurch nur erreicht, dass sich die Situation für die Betroffenen verschlimmert. Denn wer einmal von einem Stück Papier in die Illegalität gedrückt wurde, der ist rechtlos und weitaus leichter zu missbrauchen und zu manipulieren.
Was gut ist, ist die geringe Zahl bei der Zwangsprostitution, aber da sind sich ja alle klar denkenden Menschen einig, dass die bei 0 und nirgendwo anders zu liegen hat und dass die Verantwortlichen gevierteilt gehören.
Die Zahl der Prostituierten halte ich für ein absolutes Gerücht, oder will der Kriminaldingsda behaupten, dass Schweden den Internetverkehr massiv überwacht und alle entsprechenden Seiten, Foren etc. nach schwedischen Huren durchkämmt? Wohl eher nicht. Aber in Russland gibt es ja auch keine Schwulen.
Weiterhin wird auch geschrieben, dass das Gesetz sehr schwer umzusetzen ist, weil die Freier "auf frischer" Tat ertappt werden müssen, was nahezu nicht zu bewerkstelligen ist. Also wo haben die schwedischen Offiziellen ihre diesbezüglichen Zahlen her? Klingt alles nach Schönrechnerei. Man klappert die bekannten Lokalitäten ab und wenn es die nicht mehr gibt, streicht man die entsprechenden Betreiber gleich aus der Liste.
Deine Argumentation ist auch unlogisch. Nur weil der Trieb bestehen bleibt, können Mechanismen Menschen vor der Prostitution abhalten. Wenn man Weed legalisiert, werden wahrscheinlich auch mehr Menschen kiffen, obwohl sie es jetzt nicht tun.
Wie kommst du darauf? Ich würde keinen Joint rauchen, selbst wenn sie das Zeug legalisieren und es zur Feier des Tages kostenlos der Apothekenumschau beilegen. Und so denken andere Menschen auch. Wer kiffen will, der tut es ohnehin schon. Da hält sich keiner mit dem Gedanken an Illegalität auf.
Und nebenbei hinkt der Vergleich. Kiffen ist für Menschen nix Spezielles. Das ist noch nicht mal ein Bedürfnis (außer bei denen, die abhängig sind). Aber Sex ist ein Trieb, der tief in unseren Genen verankert ist. Und den schaltet kein Gesetz aus. Sieh dich doch mal auf der Welt um, und was da in den einzelnen Ländern in Sachen Sex alles verboten ist (oft sogar unter Androhung der Todesstrafe). Und sieht das vielleicht so aus, als gäbe es die entsprechenden Praktiken in diesen Ländern nicht? Nur weil Homosexualität in einem Land mit dem Tod geahndet wird, gibt es dort nicht einen einzigen Schwulen weniger als in einem anderen Land. Und die werden ihren Trieben genauso nachgehen. Die tun das sicher sehr vorsichtig und im Geheimen, aber sie tun es. Weil der Geschlechtstrieb eben stärker ist.
Mit der Prostitution ist das nicht anders. Es gibt Menschen, die gehen zu einer Hure, weil sie sonst Probleme haben, eine Frau abzukriegen und sie auch mal mehr als nur "5 gegen Willi" spielen wollen. Denen kann man vielleicht das Freier-Dasein vergällen. Aber das sind eben auch genau die in dem Artikel erwähnten netten Freier - also genau die, bei denen die Prostituierten nicht das große Kotzen kriegen und anschließend Tabletten nehmen müssen, um ruhig schlafen zu können. Und dann gibt es noch die, bei denen der Gang zu Hure ein fester Bestandteil des Lebens ist, weil sie dort ihre Fantasien ausleben können. Denen wird so ein Gesetz überhaupt nix an ihrer Lebenseinstellung vermiesen. Im Gegenteil - dadurch dass das Gesetz die Prostitution tiefer in den Schatten rückt, eröffnen sich für diese Typen neue Möglichkeiten, was auch in dem Artikel beschrieben wird.
Und zu dem Rest habe ich mich oft genug geäußert. So lange es aber nicht mehr Studien gibt, kannst du weiterhin behaupten, dass Prostituierte nicht besonders gefährdet sind und ich werde weiter behaupten, dass sie es sind. Mir geht es ja auch nicht um jede Prostituierte. Es gibt auch welche, die dem Job nachgehen können, wie jedem anderen. Die Mehrheit tut es aber meiner Einschätzung nach nicht. Und wenn du keine wissenschaftliche Studie, irgendwelche Zahlen oder sonstwas vorweisen kannst, dann spar mir bitte das "Es ist nur ein Job."-Gefasel. Das wurde hier bereits zig Mal gesagt und ich mache mir nicht mehr die Mühe darauf zu antworten.
Wo habe ich denn geschrieben, dass Prostituierte nicht besonders gefährdet sind? Sie sind meiner Ansicht nach nur nicht stärker gefährdet als Menschen in anderen extremen Jobs. Du stellst das so dar, als wäre Prostitution der Gipfel des Elends, eine Arbeit, die Menschen zwangsläufig früher oder später in den Abgrund reißen MUSS (mit ein paar ganz wenigen Ausnahmen, die offenbar abgebrüht genug sind, um das Grauen ihres Daseins nicht an sich heran zu lassen).
Natürlich ist das kein normaler Job. Das ist eine harte Arbeit, die auch an die Nieren gehen kann. Aber da steht die Prostitution nicht alleine da. Da gibt es genügend andere Jobs mit genau den gleichen Begleiterscheinungen. Aber es sind eben auch nur Jobs, egal, ob du das akzeptieren willst, oder nicht. Und all diesen Jobs ist es in diesem Land gemein, dass man sie freiwillig antreten und genauso freiwillig auch wieder beenden kann.
Ziel sollte es vielmehr sein, den Prostituierten den entsprechenden Rückhalt zu geben, damit ihre Arbeit auf einem sicheren Fundament steht. Dazu gehören geregelte Arbeitsbedingungen, Beratungs- und Hilfemöglichkeiten, Verbände, die rechtlichen Beistand ermöglichen etc. Verbieten ist Schwachsinn, da sich gerade dieses Geschäft nicht verbieten lässt (wie ja auch der von dir gepostete Artikel deutlich zeigt) und man dadurch nur erreicht, dass sich die Situation für die Betroffenen verschlimmert. Denn wer einmal von einem Stück Papier in die Illegalität gedrückt wurde, der ist rechtlos und weitaus leichter zu missbrauchen und zu manipulieren.