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Osama bin Laden ist tot!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Im Grunde genommen wäre es sinnvoller gewesen, ihn lebend festzunehmen. So hätte man wenigstens noch die Chance gehabt, mehr über die Strukturen und weitere Hintermänner von Al Kaida herauszufinden. Er hätte zwar wohl eh nichts verraten, aber ein Versuch wäre es wert gewesen. Letztendlich hätte er sich vor einer Verhaftung aber wohl eh selbst getötet.
 
tim_buktu schrieb:
Wenn das Foto vom toten BL ein Fake ist, warum gibt es dann kein richtiges?

Ein bisschen komisch ist das ja schon.

weil kreativität nunmal zeit braucht. die soldaten sind zur zeit noch damit beschäftigt bin ladens leichnam abu ghraib like zu schänden und bestmöglich auf fotos festzuhalten.

sowas geht nicht von jetzt auf gleich.

und mal ehrlich, was würde ein "echtes" foto ändern? verschwörungstheoretiker würden auch dieses anzweifeln, wie jeden anderen beweis auch den man für seinen tod veröffentlichen wird. da können sie ihn auch gleich ins meer werfen, nen unterschied machts da nicht.
 
72-virgins-family-guy.jpg


Viel Spaß mit deinen Jungfrauen.:deal:

Wer kassiert jetzt eigentlich die 50.000.000 Kopfgeld?
 
Phenomenon schrieb:
Im Grunde genommen wäre es sinnvoller gewesen, ihn lebend festzunehmen. So hätte man wenigstens noch die Chance gehabt, mehr über die Strukturen und weitere Hintermänner von Al Kaida herauszufinden. Er hätte zwar wohl eh nichts verraten, aber ein Versuch wäre es wert gewesen. Letztendlich hätte er sich vor einer Verhaftung aber wohl eh selbst getötet.

In unserem System sollte jeder die Chance bekommen, sich zu rehabilitieren. Bin Laden hätte sicherlich gute Chancen gehabt, wieder ein wertvolles Mitglied zu werden. :D
 
Urgs schrieb:
...
In unserem System sollte jeder die Chance bekommen, sich zu rehabilitieren. Bin Laden hätte sicherlich gute Chancen gehabt, wieder ein wertvolles Mitglied zu werden. :D

Ein paar Sozialstunden in einem Frauenhaus hätten ihm sicherlich gut getan.
 
Ich will gar nicht darüber philosophieren ob es besser so ist, dass er tot ist, aber ich finde es schon krass, wie die Leute nun abgehen und den Tod eines Menschen feiern. Etwas, das die Medien hier immer mit Schockbildern vom pöhsen, muslimischen Osten zeigen, um ihn noch pöhser zu machen und um die Angst gegen das andere (was scheinbar gar nicht so anders ist) zu schüren.
bsxsnk8za1dal0ioa.gif
 
rancid schrieb:
religion muss intolerant sein. in den christlichen himmel kommen nur gläubige christen.

Kommt auf die Glaubensrichtung an, pauschalisieren würde ich da nichts.
Generell stützt du dich hauptsächlich auf Aussagen, die eben von Menschen aus bestimmten Gründen so geprägt wurden, die aber gar nicht unbedingt ursprünglich von "der Religion" so gemeint gewesen sind. Das wiederum passt wieder zu meiner Aussage, dass Religion per se nicht das Negative ist, sondern die Interpretation, die Menschen daraus machen.

rancid schrieb:
deine aussage war, dass religion -wie technik- die verantwortung dem einzelnen menschen überlässt. wenn ich das richtig verfolgt habe, hast du das mit dem beispiel der axt belegt, die sich für viele zwecke einsetzen lässt, je nach benutzer. das ist richtig.
aber das ist nicht auf die religion übertragbar, die klare verhaltensregeln definiert. das kann der einzelne zwar sein leben bestimmen, entfernt sich damit aber auch je nach entscheidung mehr oder weniger von seiner religion.

Das Axt-Beispiel war meine Entgegnung auf Glods Waffenargument und seiner Behauptung, man müsse eine Sache an ihrem ursprünglichen Zweck messen. Das halte ich für problematisch, siehe Axt.
Was du mit deinem zweiten Satz aussagen willst, verstehe ich aber immer noch nicht. Ursprünglich ging es doch darum, ob Religion gut oder schlecht sei. Ich behauptete, sie sei weder das eine noch das andere ("neutral" ist wohl das falsche Wort), und die negativen Assoziationen, die man heutzutage mit Religion verbindet, entstehen aus den Handlungen der Menschen. Was haben jetzt die enthaltenen Verhaltensregeln damit zu tun? Wer seine Religion ernst nimmt, folgt den Regeln, wer für Religion nichts übrig hat, folgt ihnen nicht - freie Entscheidung auf beiden Seiten, warum ist das Negativ? Negativ wird es erst, wenn die eine Gruppe der anderen ihre Sichtweise aufdrängen möchte - wo wir wieder bei meiner Aussage wärwn, dass die Menschen an Negativem schuld sind, nicht aber die abstrakte und, empirisch streng genommen, leblose Religion.
 
Cloud Strife schrieb:
Ich will gar nicht darüber philosophieren ob es besser so ist, dass er tot ist, aber ich finde es schon krass, wie die Leute nun abgehen und den Tod eines Menschen feiern. Etwas, das die Medien hier immer mit Schockbildern vom pöhsen, muslimischen Osten zeigen, um ihn noch pöhser zu machen und um die Angst gegen das andere (was scheinbar gar nicht so anders ist) zu schüren.
bsxsnk8za1dal0ioa.gif

Ein gewisses Unwohlsein diesbezüglich hat sich bei mir auch eingeschlichen. Von wegen westliche zivilisierte Welt :(

Auf der anderen Seite, wer weiß wie man selber reagieren würde, hätte man bei den Anschlägen selber Freunde/Verwandte verloren.
 
om3ga schrieb:
rancid schrieb:
religion muss intolerant sein. in den christlichen himmel kommen nur gläubige christen.

Kommt auf die Glaubensrichtung an, pauschalisieren würde ich da nichts.
Generell stützt du dich hauptsächlich auf Aussagen, die eben von Menschen aus bestimmten Gründen so geprägt wurden, die aber gar nicht unbedingt ursprünglich von "der Religion" so gemeint gewesen sind.

Religion ist aber nunmal eine menschliche Erfindung. Die Ausübung von Kulthandlungen ist auf dem Mist der Menschen gewachsen, auf niemandes sonst. Selbst, wenn die theoretisch anzunehmende Wesenheit, der diese Zuwendung angedacht ist, in der Lage wäre, sie wahrzunehmen und zu würdigen, es würde dennoch immernoch ausschliesslich vom Menschen ausgehen, das ist bei allen organisierten Religionen so.
 
Besteht bei einem Tod von bin Laden durch eine Us Militär Einheit nicht die Gefahr das er von seinen Anhängern nur noch mehr verehrt wird und zum Märtyrer gemacht wird.
Viel Macht hatte der eh nicht mehr. Dann doch lieber verhaften.
 
om3ga schrieb:
rancid schrieb:
religion muss intolerant sein. in den christlichen himmel kommen nur gläubige christen.

Kommt auf die Glaubensrichtung an, pauschalisieren würde ich da nichts.
Generell stützt du dich hauptsächlich auf Aussagen, die eben von Menschen aus bestimmten Gründen so geprägt wurden, die aber gar nicht unbedingt ursprünglich von "der Religion" so gemeint gewesen sind. Das wiederum passt wieder zu meiner Aussage, dass Religion per se nicht das Negative ist, sondern die Interpretation, die Menschen daraus machen.

rancid schrieb:
deine aussage war, dass religion -wie technik- die verantwortung dem einzelnen menschen überlässt. wenn ich das richtig verfolgt habe, hast du das mit dem beispiel der axt belegt, die sich für viele zwecke einsetzen lässt, je nach benutzer. das ist richtig.
aber das ist nicht auf die religion übertragbar, die klare verhaltensregeln definiert. das kann der einzelne zwar sein leben bestimmen, entfernt sich damit aber auch je nach entscheidung mehr oder weniger von seiner religion.

Das Axt-Beispiel war meine Entgegnung auf Glods Waffenargument und seiner Behauptung, man müsse eine Sache an ihrem ursprünglichen Zweck messen. Das halte ich für problematisch, siehe Axt.
Was du mit deinem zweiten Satz aussagen willst, verstehe ich aber immer noch nicht. Ursprünglich ging es doch darum, ob Religion gut oder schlecht sei. Ich behauptete, sie sei weder das eine noch das andere ("neutral" ist wohl das falsche Wort), und die negativen Assoziationen, die man heutzutage mit Religion verbindet, entstehen aus den Handlungen der Menschen. Was haben jetzt die enthaltenen Verhaltensregeln damit zu tun? Wer seine Religion ernst nimmt, folgt den Regeln, wer für Religion nichts übrig hat, folgt ihnen nicht - freie Entscheidung auf beiden Seiten, warum ist das Negativ? Negativ wird es erst, wenn die eine Gruppe der anderen ihre Sichtweise aufdrängen möchte - wo wir wieder bei meiner Aussage wärwn, dass die Menschen an Negativem schuld sind, nicht aber die abstrakte und, empirisch streng genommen, leblose Religion.

ah, ok.. das relativiert das ganze etwas. dann hatte ich da tatsächlich nen teil nich mitbekommen und bin von ner anderen grundsatzfrage ausgegangen. aus der perspektive stimmt es schon eher ;)

zur toleranz der religionen:
ich stütze mich da auch keinerlei konkrete aussagen, sondern auf die natur der religion an sich. mal gesetzt den fall, ich würde christ werden. ich bin überzeugt davon, dass jesus der heiland is und ich nur dann gerettet werde, wenn ich an ihn glaube. wie kann ich dann davon ausgehen, dass ein anderer gott mindestens ebenso toll is? dann kann ich doch eigentlich nicht mehr wirklich überzeugt sein von jesus. wenn ich an pan glaube, muss ich andere glaubensrichtungen entweder ausschliessen oder zumindest davon ausgehen, dass die eher nich so doll sind, wie der gehörnte. ich kann sagen "jo, du hast auch nen gott, viel spass damit" aber ich kann als überzeugter gläubiger doch nur dann einen anderen gott (oder göttin, nicht zu vergessen) akzeptieren, wenn meiner weiterhin die nummer 1 ist.
 
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