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Osama bin Laden ist tot!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Kali schrieb:
saw schrieb:
ich frag mich da, warum man die leiche so schnell loswerden wollte. das stinkt doch schon wieder hinten und vorne

nach islamischen regeln muss der mensch innerhalb 24 stunden nach seinem tod bestattet werden. eine wasserbestattung gehört allerdings nicht zur islamischen bestattung. das finde ich wieder etwas merkwürdig.

als würden sich die amis um irgendwelche rechte von bin laden kümmern
 
Mir fallen spontan 2 Varianten ein:

1. Sie hatten ihn nicht wirklich und die Meldung war ein Schnellschuss

2. Sie haben ihn doch etwas ZU übel zugerichtet, was ich mir genauso gut vorstellen kann
 
Nasreddin schrieb:
Zimtzicke schrieb:
Die einzige Möglichkeit, einen Menschen durch Staatsgewalt zu töten, wäre demnach die Todesstrafe nach Inhaftierung und Prozess gewesen.

Bullshit. Wenn man der Darstellung der Amerikaner glaubt, dann wurde Bin Laden in Kampfhandlungen getötet. Wenn jemand bei seiner Festnahme das Feuer eröffnet, dann muss er damit rechnen, dass er dabei umkommt.

Natürlich ist der Tod die bequeme Lösung für die westliche Welt, aber das hat nach aktuellem Kenntnisstand nichts mit der Todesstrafe zu tun.

Eben, versteh es auch nicht.
Der wurde aufgespurt, angeblich wurde er aufgefordert sich zu ergeben dann wurde das Feuer von den Terroristen eröffnet und die sind dann erschossen worden.
Da seh ich nun nichts verwerfliches dabei.
Wenn ein Bankräuber auf Polizisten schiesst, dann muss er sich später auch nicht wundern wenn er erschossen wird ;)
 
eMKay schrieb:
lüsterneLINDA schrieb:
da unten herrscht krieg und osama gehörte einer der kriegsparteien an und ist eben auch im krieg gestorben.

Kann man so sehen, wäre aber imo sehr engstirnig und nicht richtig.
Nach den aktuellen Meldungen wurde er liquidiert. Er ist nicht in einer Kriegshandlung getötet worden (Bombardierung, er war zufällig in einem bombardierten Haus), sondern er wurde gezielt ausfindig gemacht und hingerichtet - daher sind die Analogien zur Todesstrafe auch nicht allzuweit hergeholt.
natürlich wurde er gezieht ausfindig gemacht, er war ja der hauptgrund für den krieg der von der UN legitimiert wurde. er hat sich ja auch immer zu den anschlägen bekannt und natürlich ist es eine kriegshandlung den verantwortlichen dieser terroranschläge unschädlich zu machen, ob tot oder lebendig.


Zimtzicke schrieb:
lüsterneLINDA schrieb:
kann mir mal bitte jemand hier erklären wie man auf den bezug zur todesstrafe in diesem fall kommt? irgendwie werde ich hier das gefühl nicht los einige vermischen hier wahllos dnige miteinander, die absolut nicht miteinander zu tun haben.

Ich denke, du sprichst mich an.

Ganz einfach. Mit Pakistan, wo man Bin Laden getötet hat, besteht kein Krieg.

Der Afghanistan-Krieg wurde seitens der USA offiziell im September 2010 beendet.

Wenn ein Terrorist innerhalb eines Krieges getötet wird (und selbst da würde ich eine gezielte Tötung als äusserst fragwürdig erachten), ok. Aber so?

Die einzige Möglichkeit, einen Menschen durch Staatsgewalt zu töten, wäre demnach die Todesstrafe nach Inhaftierung und Prozess gewesen.

von deinem angesprochenen offiziellen ende des afghanistan krieges habe ich noch nichts gehört. auch über google konnte ich nichts finden. würde mich auch stark wundern wenns so wäre.
und ich spreche nicht nur dich an sondern eine gefühlte mehrheit in diesem thread.

und krieg besteht gegen die verantwortlichen der anschläge am 11. september. soll man die dann einfach laufen lassen, wenn sie afghanistan verlassen? da wäre ja die internationale empörung ja noch viel größer.

und todesstrafe ist nicht die einzige möglichkeit einen menschen durch staatsgewalt zu töten. krieg ist auch eine möglichkeit. und diese möglichkeit wurde wie schon gesagt auch von der UN so legitimiert. wer sich im krieg befindet, muss damit rechnen dabei umzukommen, besonders wenn er sich selbst dabei mit waffengewalt daran beteiligt.

osama bin laden hatte alle zeit der welt diese militärische und für ihn tötliche operation zu verhindern. er wusste das die USA hinter ihm her sind. vorher hats schon saddam erwischt und bei ihm kann man wirklich vorwerfen, dass er ner todesstrafe zum opfer fiel
 
el_barto schrieb:
dass rücksichtlose Fanatiker, die Menschen wegen ihres Geburtsorts und/oder ihrem Glauben (wobei hier vor nem ANschlag sicher kein Opfer gefragt wurde) töten und das auch noch für das richtige halten,

Das ist ja nicht der Beweggrund. Terrorismus baut ja darauf auf, dass man gegen zivile Ziele vorgeht um den Staat so weich zu kochen. Die Opfer in den betroffenen Staaten stellen dafür das Mittel dar. Al-Kaida hat ja nicht den Beweggrund genannt Christen zu töten oder Deutsche etc, sondern Forderungen an die Regierungen gestellt mit dem für Terrorismus typischen angedrohten Übel für die Zivilbevölkerung.
Die Beweggründe sind ja die Blasphemie beenden zu wollen.
Ausländische Truppen auf heiligem Boden, Siemens raus aus dem Irak etc. pp.

Volker Pispers schrieb:
Menschen, die ihren Glauben ernst nehmen. Für Katholiken unvorstellbar
:D
 
saw schrieb:
als würden sich die amis um irgendwelche rechte von bin laden kümmern

Ich denke schon das sie das tun. Man hat sich so häufig die Finger verbrannt. Auch die Menschen muslimischen Glaubens, die die Taten und Ansichten von Bin Laden verurteilen empfänden es sicher dennoch nicht so prickelnd, würde man die Grundsätze der Religion mit Füßen treten.
Man tut gut daran, nicht noch weiteren Zorn auf sich zu ziehen.
 
Slurms Mc Kenzie schrieb:
el_barto schrieb:
dass rücksichtlose Fanatiker, die Menschen wegen ihres Geburtsorts und/oder ihrem Glauben (wobei hier vor nem ANschlag sicher kein Opfer gefragt wurde) töten und das auch noch für das richtige halten,

Das ist ja nicht der Beweggrund. Terrorismus baut ja darauf auf, dass man gegen zivile Ziele vorgeht um den Staat so weich zu kochen. Die Opfer in den betroffenen Staaten stellen dafür das Mittel dar. Al-Kaida hat ja nicht den Beweggrund genannt Christen zu töten oder Deutsche etc, sondern Forderungen an die Regierungen gestellt mit dem für Terrorismus typischen angedrohten Übel für die Zivilbevölkerung.
Die Beweggründe sind ja die Blasphemie beenden zu wollen.
Und was macht das jetzt besser? Die Essenz, dass bin Laden bereitwillig unschuldige Menschen, die nix mit der Sache zu tun haben, tötet um seine ach so hehren Ziele zu erreichen, bleibt.

Abgesehen war für ihn ja schon die bloße Existenz unserer Kultur (sei sie jetzt christlich oder atheistisch) Blasphemie... Er hat ja keine erfüllbaren Forderungen ala "ich will 2 Trillarden Dollar *muhahahaha*" gestellt.
 
lüsterneLINDA schrieb:
und krieg besteht gegen die verantwortlichen der anschläge am 11. september. soll man die dann einfach laufen lassen, wenn sie afghanistan verlassen? da wäre ja die internationale empörung ja noch viel größer.

und todesstrafe ist nicht die einzige möglichkeit einen menschen durch staatsgewalt zu töten. krieg ist auch eine möglichkeit. und diese möglichkeit wurde wie schon gesagt auch von der UN so legitimiert. wer sich im krieg befindet, muss damit rechnen dabei umzukommen, besonders wenn er sich selbst dabei mit waffengewalt daran beteiligt.

Nein, Krieg wurde gegen die Taliban geführt und Bush-Administration hat metaphorisch den Krieg gegen den internationalen Terrorismus erklärt. Auch wenn man das noch so häufig wiederholt, wird es nicht richtiger; denn man kann nicht Krieg gegen den Terrorismus führen. Es ist nicht möglich. Krieg impliziert den bewaffneten Kampf von 2 Parteien. Da wird dann vorher der Krieg erklärt und all solche Späße. In einem Krieg sind die Parteien aber ersichtlich und auch der geographische Raum ist mehr oder weniger abgesteckt. Das ist hier (weil es gegen Terrorismus geht) beides nicht der Fall. Man kennt weder die gegnerische Partei, noch weiß man um welches Territorium es sich nun handelt. Würde man deiner Aussage zustimmen, dann befänden wir uns seit 10 Jahren im Weltkrieg.

Auch das bereits oben dargelegte Konzept des Terrorismus widerspricht in jeglicher Hinsicht einem Krieg. Der Terrorist ist zu schwach um Krieg führen zu können. Er hätte niemals die Chance offen auf dem Feld gegen Rotröcke vorzurücken. Deshalb ist er ja gerade Terrorist und kein Soldat. Er bedient sich anderer Mittel. Als Soldat könnte er einen großen Staat mit dem Schwert nicht treffen. Als Terrorist kann er ihn durch Nadelstiche aber solange pieksen, bis dieser zu Überreaktionen greift und damit den Rückhalt in der eigenen Bevölkerung verliert. Das ist Terrorismus und dieses Spiel spielen wir nun seit 10 Jahren, davor 68 auch und und und.

Dann nochmal zur Todesstrafe. Ich kann da jetzt nur für mich sprechen, aber ich habe die anderen Beiträge in diese Richtung auch so aufgefasst.
Es wird ja jetzt (im Ausgang weiter vorne) nicht die Erschießung per se kritisiert, respektive das eigentliche "Angekotzt-sein" beruht ja auf dieser selbstverherrlichenden Darstellung, derer sich die westliche Polit-Prominenz heute morgen bediente und die sich kaum von der "Gegenseite" unterscheidet, wenn diese erschossene Soldaten an ein Pferd binden und durch das Dorf hinter sich herschleifen.
Die Debatte um die Todesstrafe war ja nur ein Seitenarm in diesem Thema. Jeder war sich doch sicher das der nicht überlebt. Auch dürfte sich hier jeder im Klaren gewesen sein das es nicht zu einem Prozess gekommen wäre. Ich glaube aber nicht an den Kampf - schon gar nicht das blumige Szenario das dort oben skizziert wurde in der die Spezialeinheit das Haus stürmt, "down on the ground" brüllt, abwartet bis geschossen wurde und ihn dann ausschaltet. Der Mann ist ihnen so häufig entwischt: Die haben das sicher 1000 mal durchgespielt mit der Kenntnis von Grundrissen und Aufklärung über Wochen hinweg. Die sind da rein, haben das Ziel identifiziert und abgedrückt. Noch eine weitere mögliche Flucht wollten die sich sicher nicht leisten müssen. Das ist ja aus der Sicht der Administration auch verständlich und mir im Prinzip auch egal. Die Debatte über dieses Vorgehen war ja auch theoretischer und ethischer Natur und da ist es eben nicht richtig gewesen. Jedenfalls wenn man sich selbst wirklich ernst nehmen will.

el_barto schrieb:
Abgesehen war für ihn ja schon die bloße Existenz unserer Kultur (sei sie jetzt christlich oder atheistisch) Blasphemie... Er hat ja keine erfüllbaren Forderungen ala "ich will 2 Trillarden Dollar *muhahahaha*" gestellt.

Ich will den Spinner doch nicht verteidigen. Aber natürlich hat Al-Kaida Forderungen gestellt. Unter anderem wollten sie das die westlichen Truppen aus den islamischen Ländern abziehen, weil deren bloße Existenz auf islamischen Boden eine Blasphemie darstellt. Natürlich hat der auch zusätzlich nicht mehr alle Latten am Zaun gehabt und fanatisch irgendwelche Rachegelüste gehegt, nachdem die USA ihn fallen ließen wie eine heiße Kartoffel, nachdem er Afghanistan von der russischen Okkupation befreit hatte.
 
Wie können die denn mit einem Gentest seine Identität verifizieren? Haben die irgendwo in Afghanistan in einer finsteren höhle ein dreckiges unterhöhschen mit hello kitty drauf und osama label drin gefunden oder woher haben die schon sein genmaterial?
 
@Slurms

deine romatische definition von krieg entspricht nicht der realität. die definition von krieg ist viel vielfälltiger als es dir lieb ist. 2 staaten müssen schon mal garnicht dabei beteiligt sein. geht auch ganz ohne staaten.


offizielle (mit einschreiben verschickte ;) ) kriegserklärungen sind auch nicht nötig.

es herrscht in afgahistan also in der tat krieg und nichts anderes. osama war teil und auslöser des krieges. man kann da einfach nicht von todesstrafe sprechen. und die vertreter verteidigen diese militärische operation, da sie auch verbündete in diesem krieg sind. wäre ja auch total unlogisch wenn sie es nicht täten.
 
http://photoblog.msnbc.msn.com/_news/2011/05/02/6568249-we-think-that-bin-laden-death-photo-is-a-fake

is das wirklich das foto, dass bin laden tot zeigen soll???
 
SirHorst schrieb:
Wie können die denn mit einem Gentest seine Identität verifizieren? Haben die irgendwo in Afghanistan in einer finsteren höhle ein dreckiges unterhöhschen mit hello kitty drauf und osama label drin gefunden oder woher haben die schon sein genmaterial?

es reicht auch dna von verwandten um seine identität festzustellen. stichwort vaterschaftstest. ;)
 
SirHorst schrieb:
Wie können die denn mit einem Gentest seine Identität verifizieren? Haben die irgendwo in Afghanistan in einer finsteren höhle ein dreckiges unterhöhschen mit hello kitty drauf und osama label drin gefunden oder woher haben die schon sein genmaterial?

Da ungefähr alle Geheimdienste der Welt seit Jahren auf seinen Fersen waren, wird man irgendwann auch mal DNA gefunden haben. Dafür brauchts keine dreckigen Unterhosen, im Zweifelsfall reichts (wenn man genau genug sucht), wenn bin Laden in ner Höhle geniest hat und ein winziger Tropen davon auf nem Stein hängengeblieben ist. Oder wenn er sich mal irgendwo ein wniziges bisschen an ner Wand aufgekratzt hat oder ode oder. Jeder Mensch hinterlässt überall DNA, wenn er nicht in nem Ganzkörperkondom steckt.

Bleibt noch die Frage, wie man gefundene DNA mit bin Laden in Verbindung bringt. Hier könnte man z.B. Genmaterial seiner Kinder sammeln (dürfte für Geheimdienste nicht so superschwer sein) und das dann mit der mutmaßlichen bin Laden DNA vergleichen (ala Vaterschaftstest :D ), da hat man die 99,999999999%ige Sicherheit, ob man bin Laden DNA hat oder nicht.
 
SirHorst schrieb:
Wie können die denn mit einem Gentest seine Identität verifizieren? Haben die irgendwo in Afghanistan in einer finsteren höhle ein dreckiges unterhöhschen mit hello kitty drauf und osama label drin gefunden oder woher haben die schon sein genmaterial?

Der stammt ja aus einer wohlhabenden saudischen Familie, da wird genug Genmaterial vorhanden sein. Und seit 9/11 hat die CIA auch genug Gentest zud Vergleichsmaterial zur Verifizierung immer am Mann :deal:
 
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