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Osama bin Laden ist tot!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Also ich sehe das eher als Motivation für die Amis und die westliche Welt genau da weiter zu machen, wo sie aufgehört haben. Im Guten wie im Schlechten. Der "Terrorismus" ist damit jedenfalls nicht besiegt, das ist so auch unmöglich. Wer sich da in die Luft sprengt ist ein Fanatiker und representiert keine bestimmte Gruppe von Gläubigen oder sonst wen.

Wachsam sein mit einer Spur gesunden Menschenverstand, nichts anderes wird einem hier übrig bleiben. Wer hier über Genugtuung spricht, also Rache in dem Sinne hat noch einen weiten Weg zu gehen. Auch wenn das natürlich befriedigend ist.
 
Bart Wux schrieb:
Jap, die feiern den Tod eines alten Mannes wie die Entdeckung eines Allheilmittels gegen alle Krankheiten.

Ich find das - und ihr dürft mich hier gerne als Unmenschen bezeichnen wenn ihr mögt - ehrlichgesagt erfrischend. Wann freut sich schonmal ein westliches Land über den Tod einer Person...also in dem Maße jedenfalls.
 
@Zimtzicke

Genau das ist ja die Ironie daran. Du kannst ja mal die Aussagen der anderen Vertretet unserer modernen, aufgeklärten westlichen Welt durchlesen.
Ich finds zum Kotzen.

Wo ist der Gerechtigkeit genüge getan, wenn man jemanden erschießt, der was furchtbares getan hat?!


Und bevor jemand auf dem Thema rumreitet: Wenn ich eine Tochter hätte und jemand würde die missbrauchen und danach umbringen würde ich den Kerl mit sehr hoher Wahrscheinilchkeit auch mit meinen eigenen Händen totprügeln, wenn ich ihn erwischen würde, aber deswegen gibt es unabhängige Gerichte, die sich so etwas annehmen MÜSSEN!
 
Kaczynski?

Okay, das war zu hart.

grrr zwischenposter.

Na gut. Dann eben inhaltlich. Den hätte ohnehin kein Verfahren erwartet. Ich halte es zwar für möglich, aber gehe davon aus das es kein Feuergefecht gab. Ich gehe eher von einer gezielten Neutralisierung aus. Rein, flashbag, Kopfschuss, tschüß.

Ich gebe dir recht. Der eigene Anspruch den die westliche Welt an sich stellt ist ein anderer. Da unterscheidet man sich nicht von Fanatikern. Siehe auch die Bilder.
 
Ja, auf der anderen Seite finde ich das auch alles geheuchelt. Bin Laden hätte nicht gezögert alle umzulegen, die ihm im Weg standen. Er hat Attentate auf Unschuldige Menschen organisiert und durchführen lassen.

Wer mir jetzt mit der unantastbaren Würde eines Menschenlebens um die Ecke kommt, kann ruhig mal darüber nachdenken, obs nicht doch den richtigen getroffen hat. Es sagt hier ja schließlich auch niemand "ohhh der arme Hitler in seinem Bunker, klar, der kleine Racker hat Fehler gemacht, aber hey, ein Menschenleben ist unantastbares Gut"
 
Hmm...Irgendwie haben einen manche der 9/11 verschwörungs sendungen da schon andere gedankengänge hinterlassen.

Zumindest das in´s Pentagon kein Jumbo gekracht ist kam mir ziemlich schlüssig vor, da keine Trümmer und das Loch viel zu klein.
Naja...was da damals wirklich passiert ist wird man wohl nie erfahren.
 
eMKay schrieb:
@Zimtzicke

Genau das ist ja die Ironie daran. Du kannst ja mal die Aussagen der anderen Vertretet unserer modernen, aufgeklärten westlichen Welt durchlesen.
Ich finds zum Kotzen.

Wo ist der Gerechtigkeit genüge getan, wenn man jemanden erschießt, der was furchtbares getan hat?!


Und bevor jemand auf dem Thema rumreitet: Wenn ich eine Tochter hätte und jemand würde die missbrauchen und danach umbringen würde ich den Kerl mit sehr hoher Wahrscheinilchkeit auch mit meinen eigenen Händen totprügeln, wenn ich ihn erwischen würde, aber deswegen gibt es unabhängige Gerichte, die sich so etwas annehmen MÜSSEN!

Ich stimme dir vollkommen zu.

Wo mir ganz anders wird ist bei der Frage, WER so etwas entscheidet? Wo war ein Prozess, der z. B. zumindest die Todesstrafe legitimiert hätte? Wer gibt einem Land oder "der Welt" das Recht, einen Menschen einfach so zu töten? Bei Saddam hat man ja wenigstens versucht, es "rechtens" aussehen zu lassen.

Und Bin Laden ist ja hier nur die Spitze. Es wurden ja schon massig Terroristen bei gezielten Schlägen getötet. Und McCain plädiert ja auch offen dafür, es mit Gaddafi genau so zu tun...
 
was sollen die denn auch sonst sagen?

einfach die meldung ignorieren oder was?

da unten herrscht krieg und osama gehörte einer der kriegsparteien an und ist eben auch im krieg gestorben. was soll man jetzt als politiker sagen der für diesen krieg gestimmt hat?
ziel dieses krieges ist ja frieden und freiheit, auch wenn man gerechtfertigte zweifel haben kann, ob man mit krieg diese ziele erreichen kann.


klar werden sich die vertreter freuen, aber egal was sie sagen, man kann alles so auslegen das es sich scheiße anhört.

eddy:

einige scheinen das ja als ein heimtückisches attentat anzusehen :?
nochmal, osama ist teil des krieges und somit auch teil eines möglichen angriffes, der eben gestern passiert ist. das man dabei auch umkommen kann ist doch klar, schließlich haben die sich ja nicht gewaltlos ergeben, wozu er nebenbei über 10 jahre zeit gehabt hätte.
 
Das wär auch Quark, ein Menschenleben ist an vielen Orten der Welt seit jeher ein eher wertloses Gut. Und das unabhängig davon, was für einen Menschen es im Diesseits hält ;)

Ich bleib dabei, man muss nicht immer und überall diesen Heile-Welt Niffnaff aufziehen, es gibt Menschen die gehören aus der Gleichung entfernt, ist nunmal so.
 
Naja letztendlich ist es der springende Punkt weshalb es bei uns keine Todesstrafe gibt. Jedenfalls unsere Verfassung gewährt allen Menschen ihr Recht auf Leben, das man eben nicht verlieren kann.
Das wäre ja auch gar nicht anders möglich. Wo willst du die Grenze ziehen und wer soll das bestimmen und kontrollieren? Bei einem getöteten Menschen 50% der Menschenwürde weg? 3 feindliche Soldaten im Krieg sind okay? Bei 4 getöteten Zivilisten ist essig und der Probant ist vogelfrei? Rettet er ein Menschenleben steht er wieder bei 33% und bekommt ein Achievement.

Das geht halt nur ganz oder gar nicht. Letzteres ist für einen Staat der sich für einen guten Rechtstaat hält nicht vertretbar.
Das ist halt auch ein globales Ding sodass die hiesigen Wertevorstellungen nicht bedingungslos greifen können. In die Rechnung musst du ja dann auch noch die Beweggründe einrechnen. Wieviele Menschen wurden unschuldig getötet das der Spinner erst auf die Idee gekommen ist den "Krieg" in die westliche Zivilbevölkerung zu tragen etc.

Ich verurteile Terrorismus auch und finde es nicht gut. Wenn ich mir aber die Machenschaften auf der Welt ansehe, dann kann ich nachvollziehen (Achtung. Nachvollziehen, nicht verstehen) warum es Terrorismus gibt.

Ich bin da auch ganz bei emkay, denn das Gebahren das heute morgen in den Medien zu finden ist, zeugt nicht gerade von aufgeklärten Staatsvertretern.
 
fxn.jpg
 
Hm, haben sie ihn endlich. Hat auch lange genug gedauert, dass er sich in irgendwelchen Höhlen vor dem wahrscheinlich größten und effektivsten Geheimdienst- und Millitärapparat der Welt verstecken konnte.
Ich weine ihm natürlich keine Träne nach und ja, ich halte seine Erschießung für das richtige Mittel. Ebenso verstehe ich die Freude in den USA. Man darf nicht vergessen, dass er der Drahtzieher hinter 9/11 war und derjenige, der sich danach in der Öffentlichkeit dafür verantwortlich gezeigt hat. 9/11 hat die USA schockiert und getroffen wie nichts seit Pearl Harbor, da ists doch nur recht und billig, dass man sich freut, wenn DIE Symbolfigur des islamistischen Terrors ausradiert wurde.
Abgesehen davon denk ich mal, dass es keine Alternative zur Tötung gab. Ergeben hätte er sich sicherlich nicht, vorher hätte er sich noch umgebracht (wenn er auch nur halb so fanatisch ist wie er in seinen Videos immer tat) und bevor man unnötig seine eigenen Spezialeinheiten im Gefecht in unnötige Gefahr bringt, weil man aufpassen will, dass man ihm auch ja kein Haar krümmt, macht man kurzen Prozess. Absolut verständlich.


Natürlich wird das dem Terror auf lange Sicht keinen Abbruch tun. Erstens wird er nicht so blöd gewesen sein und keinen mindestens ebenso fanatischen Nachfolger in der Hinterhand haben und zweitens provoziert das geradezu Racheaktionen von Al-Qaida-Zellen. Andererseits weiß man nichts darüber, wie die Organisation intern wirklich funktioniert hat. Vllt. war sie ja relativ zentralistisch auf das Mastermind bin Laden ausgerichtet und sein Tod kann wenigstens für ein wenig Zerstreuung sorgen.

Und ja, so einem Mensch, der 1000e unschuldige (!!) Menschenleben (es hat ja keine Soldaten getroffen, sondern normale Menschen, über deren Ideologie bin Laden nix wusste) aufgrund seiner Ideologie bereitwillig und gerne töten lässt, dem spreche ich in so einem Fall seine Unantastbarkeit des Lebens ab.
Wobei es ja wahrscheinlich, wie schon gesagt, keine gesetzlose Hinrichtung war, sondern ein Feuergefecht in einem Krieg. Dass Spezialeinheiten im Krieg gezielt zu Schlüsselfiguren befohlen werden, um sie auszuschalten, ist beileibe nix neues und unerhörtes, sondern im Kriegsfall normal und nötig.
Man führt ja auch nicht jedes Mal ein ordentliches Verfahren aus, bevor man einen einzelnen Fußsoldaten umbringen darf. Im Krieg sterben Menschen und es wird immer darauf hingearbeitet, die Schlüsselfiguren umzubringen.
 
kann mir mal bitte jemand hier erklären wie man auf den bezug zur todesstrafe in diesem fall kommt? irgendwie werde ich hier das gefühl nicht los einige vermischen hier wahllos dnige miteinander, die absolut nicht miteinander zu tun haben.
 
Dow Jones schrieb:
Ja, auf der anderen Seite finde ich das auch alles geheuchelt. Bin Laden hätte nicht gezögert alle umzulegen, die ihm im Weg standen. Er hat Attentate auf Unschuldige Menschen organisiert und durchführen lassen.

Wer mir jetzt mit der unantastbaren Würde eines Menschenlebens um die Ecke kommt, kann ruhig mal darüber nachdenken, obs nicht doch den richtigen getroffen hat. Es sagt hier ja schließlich auch niemand "ohhh der arme Hitler in seinem Bunker, klar, der kleine Racker hat Fehler gemacht, aber hey, ein Menschenleben ist unantastbares Gut"

Wieso ist das geheuchelt?
Mir wäre es auch lieber man hätte Hitler sein Leben lang eingesperrt - da mache ich keinen hehl draus. Was bringt es Dir denn wenn er tot ist? Gerechtigkeit? Mit nichten.

lüsterneLINDA schrieb:
da unten herrscht krieg und osama gehörte einer der kriegsparteien an und ist eben auch im krieg gestorben.

Kann man so sehen, wäre aber imo sehr engstirnig und nicht richtig.
Nach den aktuellen Meldungen wurde er liquidiert. Er ist nicht in einer Kriegshandlung getötet worden (Bombardierung, er war zufällig in einem bombardierten Haus), sondern er wurde gezielt ausfindig gemacht und hingerichtet - daher sind die Analogien zur Todesstrafe auch nicht allzuweit hergeholt.

drizzt schrieb:

:grins:
 
Wieso Krieg? Terrorismus ist nicht Krieg, auch wenn Doubleyou das immer in die Welt posaunt hat.

Jetzt Friedrich auf N-TV. Der setzt sicher nochmal neue Maßstäbe.
 
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