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ONE NAT-Problematik

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

@John Doe
Wir ziehen nächsten Monat um, und in der neuen Wohnung habe ich das Problem das ich vom Router ein ca. 12m langes Kabel ins Wohnzimmer legen müsste, um meine Konsolen anzuschliessen. Da ich mir Arbeit sparen wollte :D, bin ich am überlegen mir das Signal per WLAN-Verstärker mit LAN-Kabelanschluss einfach im Wohnzimmer in die Steckdose zu stecken, und dann von diesem die LAN-Kabel an die Konsolen lege. Kann man diese möglichkeit empfehlen, oder verliere ich da (durch WLAN) zuviel Speed ? Bin bei der Telekom, 16.000er Leitung und benutze dann den Speedport W 723V Typ B.
 
Dass der W 723V nicht so der Brüller ist, hatte ich ja bereits geschrieben, aber für 16 MBit/s sollte es reichen, solange die WLAN-Strecke nicht durch mehr als zwei Wände oder durch Stahlbeton geht.

Du brauchst dafür allerdings keinen Repeater, sondern einen Accesspoint, der sich im Bridge-Mode betreiben lässt, weil du ja nicht das WiFi-Signal weiterleitest, sondern von einer Ethernet- (d. h. Kabel-) Verbindung auf WiFi umsetzt. Das ist auch die deutlich bessere Lösung als ein WiFi-Repeater, da damit die Halbierung des WLAN-Durchsatzes wegfällt.
 
Dass der W 723V nicht so der Brüller ist, hatte ich ja bereits geschrieben, aber für 16 MBit/s sollte es reichen, solange die WLAN-Strecke nicht durch mehr als zwei Wände oder durch Stahlbeton geht.

Du brauchst dafür allerdings keinen Repeater, sondern einen Accesspoint, der sich im Bridge-Mode betreiben lässt, weil du ja nicht das WiFi-Signal weiterleitest, sondern von einer Ethernet- (d. h. Kabel-) Verbindung auf WiFi umsetzt. Das ist auch die deutlich bessere Lösung als ein WiFi-Repeater, da damit die Halbierung des WLAN-Durchsatzes wegfällt.
Zwecks Router/Speed, was meinst du, sollte ich lieber zu KabelDeutschland wechseln, mit 100 MBit und FRITZ!Box 6490 :?
Grundsätzlich bin ich mit der Telekom zufrieden.
 
Also ich bin ja kein wirklicher Freund von Kabel Deutschland, im Stadtbereich Saarbrücken ist deren Versorgung mittlerweile 'ne absolute Lachnummer.

Aber du kannst ja einfach mal ein bisschen Googeln, ob an deinem neuen Wohnort gehäuft Probleme mit KD gemeldet werden, und falls das nicht der Fall ist, solltest du selbst unter ungünstigen Bedingungen auf mehr als 16 MBit/s im Downstream kommen. Hast du denn schon mal überprüft, welche Datenrate dir die Telekom am neuen Wohnort liefern kann?
 
Also ich bin ja kein wirklicher Freund von Kabel Deutschland, im Stadtbereich Saarbrücken ist deren Versorgung mittlerweile 'ne absolute Lachnummer.

Aber du kannst ja einfach mal ein bisschen Googeln, ob an deinem neuen Wohnort gehäuft Probleme mit KD gemeldet werden, und falls das nicht der Fall ist, solltest du selbst unter ungünstigen Bedingungen auf mehr als 16 MBit/s im Downstream kommen. Hast du denn schon mal überprüft, welche Datenrate dir die Telekom am neuen Wohnort liefern kann?
Telekom bleibt gleich, ziehe gerade eine Strasse weiter :D
KD hat öfters mal mit ausfällen zu kämpfen, und wenn die dann mal einen ausfall haben, würde bei mir ja weder Internet/TV/Telefon gehen; denke ich bleibe bei der Telekom, kaufe ja eigentlich fast alles Retail, und wenn doch mal Digital, ladet meine Leitung an der One 5,2 GB in der Stunde, ist zwar nicht die Welt, aber ich kann damit Leben. Bin jetzt übrigens seit PS3-Launch bei der Telekom, und hatte noch nie einen Ausfall von Internet/Telefon, meine Nachbarn die bei 1&1 oder KD sind, mussten schon häufig leiden :grins:
edit
Danke für deine immer sehr genau erklärung und Hilfe :dhoch:
 
Als VDSL-Router habe ich persönlich einen Speedport W 920V, den ich mit einem Firmware-Hack zu einer Fritzbox 7570 umgeflasht habe, da die Hardware 1:1 identisch ist. Das war IMHO der letzte brauchbare Speedport, danach hat sich die Telekom endgültig mit AVM verkracht.

Wenn man eine Xbox One hat, ist das allerdings auch nicht wirklich empfehlenswert, ironischerweise ist die 7570 eine der wenigen Fritzboxen, die zwar schon den Teredo-Filter implementiert hat, für die es aber keine neue Firmware mehr gibt, in der man ihn deaktivieren kann. Deshalb musste ich gestern erst mal selbst in die Tiefen der Konfiguration steigen, um ihn manuell zu deaktivieren.

Ansonsten habe ich privat zur Zeit noch einen ASUS RT-N66U als WLAN-Accesspoint im Einsatz (den ich aber wohl bald gegen einen ac-Router austausche).

In meiner Firma verwende ich hauptsächlich LANCOMs, die sind zwar so ziemlich das Non-Plus-Ultra im mittelständischen gewerblichen Bereich, allerdings sind mir die kleineren LANCOMs zu langsam und die Größeren privat deutlich zu teuer ;)
 
Ich poste es mal hierein - vielleicht hilft es ja jemand.
Ich habe 100Mbit Kabel Deutschland. Box per Lankabel direkt an die Fritzbox. Ich hatte öfters sehr langsame Downloads so ca. 7,5Mbit - was ,reproduzierbar ,hilft ist den jeweiligen Download komplett abzubrechen und über den Store eine komplett neue Installation anzuschubsen. WNO DL lief bei mir aktuell die ganze Nacht mit ca. 7 Mbit und war heute morgen bei 40 Prozent. Download gecancelt und im Store neu ausgelöst lief er sofort mit 75 Mbit los und war nach 30 Minuten (!) schon bei 30%. Das gleiche Spiel auch mit Project Cars.
 
@John Doe
Bräuchte leider nochmal deinen rat :oops:
In 1 Woche ziehen wir endlich um und ich bleibe bei der Telekom mit einer 16.000er Leitung. Allerdings bekomme ich jetzt von der Telekom Ipv6 und das soll ja in Verbindung mit einem Speedport W723v gewaltige Probleme mit einer One verursachen, zumindest laut Google. Ist es wirklich so schlimm oder sind diese Probleme veraltert oder soll ich mir lieber gleich eine Fritzbox kaufen :?
 
Ich habe auf die Schnelle eigentlich nur Posts gefunden, die sich darüber beschweren, dass der W723V nicht so viele Portforwardings zulässt wie andere Router. Das ist aber Schnuppe, solange man nicht gerade akut selbstmordgefährdet ist, wenn die Xbox One im Netzwerktest ein "Moderates NAT" anzeigt.

Dass der W723V nicht das Gelbe vom Ei ist, hatte ich ja schon mehrfach geschrieben, allerdings werden die Probleme nicht durch IPv6 verursacht, da die Telekom echtes Dual Stack schaltet. Da man dabei neben der IPv6-Adresse auch eine öffentliche IPv4-Adresse hat (im Gegensatz zu den DS-Lite-Anschlüssen der Kabel-Internet-Peasants, wo man nur noch eine private IPv4-Adresse vom Provider-NAT zugewiesen bekommt), verhält sich der Anschluss aus Sicht der Xbox One exakt so, wie ein reiner IPv4-Anschluss.

Das einzige kleinere Problemchen gibt es mit den aktuellen Fritzboxen, weil die bei einem IPv6-Anschluss in der Standardkonfiguration die Teredo-Verbindung der Xbox One herausfiltern (wie dies in der Teredo-RFC vorgeschrieben wird), so dass keine Verbindung zu Xbox Live möglich ist. Das ist allerdings auch kein wirkliches Problem, da es mit einer einzigen Konfigurationsänderung behoben werden kann.

Langer Rede, kurzer Sinn: Wenn du das Gerede der "Port Öffne"-Fraktion nicht unbedingt für bare Münze nimmst, kannst du einfach testen, ob dir der W723V genügt, andernfalls kannst du immer noch auf eine Fritzbox umsteigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe auf die Schnelle eigentlich nur Posts gefunden, die sich darüber beschweren, dass der W723V nicht so viele Portforwardings zulässt wie andere Router. Das ist aber Schnuppe, solange man nicht gerade akut selbstmordgefährdet ist, wenn die Xbox One im Netzwerktest ein "Moderates NAT" anzeigt.

Dass der W723V nicht das Gelbe vom Ei ist, hatte ich ja schon mehrfach geschrieben, allerdings werden die Probleme nicht durch IPv6 verursacht, da die Telekom echtes Dual Stack schaltet. Da man dabei neben der IPv6-Adresse auch eine öffentliche IPv4-Adresse hat (im Gegensatz zu den DS-Lite-Anschlüssen der Kabel-Internet-Peasants, wo man nur noch eine private IPv4-Adresse vom Provider-NAT zugewiesen bekommt), verhält sich der Anschluss aus Sicht der Xbox One exakt so, wie ein reiner IPv4-Anschluss.

Das einzige kleinere Problemchen gibt es mit den aktuellen Fritzboxen, weil die bei einem IPv6-Anschluss in der Standardkonfiguration die Teredo-Verbindung der Xbox One herausfiltern (wie dies in der Teredo-RFC vorgeschrieben wird), so dass keine Verbindung zu Xbox Live möglich ist. Das ist allerdings auch kein wirkliches Problem, da es mit einer einzigen Konfigurationsänderung behoben werden kann.

Langer Rede, kurzer Sinn: Wenn du das Gerede der "Port Öffne"-Fraktion nicht unbedingt für bare Münze nimmst, kannst du einfach testen, ob dir der W723V genügt, andernfalls kannst du immer noch auf eine Fritzbox umsteigen.
Also sollte ich grundsätzlich ohne Probleme die One für Multiplayer/Chat/Party mit meinen neuen voraussetzungen nutzen können, lediglich den NAT werde ich nur auf MITTEL und nicht OFFEN bekommen, habe ich das richtig verstanden ?
 
Wie gesagt sind die Aradyan-Speedports ziemlicher Schrott (also auch der W723V Typ B), da ist es nicht auszuschließen, dass es zu Problemen aller Art kommt. Allerdings konnte ich zumindest nichts über "gewaltige Probleme mit der One" in Verbindung mit dem W723V finden, wie du geschrieben hast. Wenn du mir dazu einen Link gibst, kann ich das möglicherweise besser beurteilen.

Das Partychat-Problem der Xbox One ist meines Wissens immer noch nicht behoben, das ist aber kein Routerproblem, sondern wohl ein konzeptioneller Fehler von Microsoft selbst und kann deshalb auch nur von Microsoft behoben werden.

Ansonsten kann man pauschal sagen, dass das Ergebnis "gemäßigte NAT" auf der Xbox 360/One bzw. "mittlere NAT" auf der PS3/PS4 zumindest bei mitteleuropäischen DSL- und Kabel-Internetanschlüssen keinerlei negative Auswirkungen auf die Xbox Live- oder PSN-Verbindung hat.
 
Wie gesagt sind die Aradyan-Speedports ziemlicher Schrott (also auch der W723V Typ B), da ist es nicht auszuschließen, dass es zu Problemen aller Art kommt. Allerdings konnte ich zumindest nichts über "gewaltige Probleme mit der One" in Verbindung mit dem W723V finden, wie du geschrieben hast. Wenn du mir dazu einen Link gibst, kann ich das möglicherweise besser beurteilen.

Das Partychat-Problem der Xbox One ist meines Wissens immer noch nicht behoben, das ist aber kein Routerproblem, sondern wohl ein konzeptioneller Fehler von Microsoft selbst und kann deshalb auch nur von Microsoft behoben werden.

Ansonsten kann man pauschal sagen, dass das Ergebnis "gemäßigte NAT" auf der Xbox 360/One bzw. "mittlere NAT" auf der PS3/PS4 zumindest bei mitteleuropäischen DSL- und Kabel-Internetanschlüssen keinerlei negative Auswirkungen auf die Xbox Live- oder PSN-Verbindung hat.
Habe hauptsächlich gelesen das man den DNS zwar manuell eingeben kann, aber der Speedport würde diesen dann wieder in fe80..... umändern und generellen Problemen das man aus Partys und Spielen fliegt, bzw. erst garnicht reinkommt.
 
Ich bin mir 198% sicher das DNS das kleinste der auftretenden Probleme ist - unter egal welchen Umständen, egal bei wem.

DNS hat 3 zustände
geht gar nicht
geht einwandfrei
ging nicht - geht aber plötzlich

letzteres liegt daran, das dort gewisse timer und timeouts ne rolle spielen, wann sich da was updated und wie lang was gecached wird. Irgendwann refreshed sich der eintrag oder man forciert die Neuauflösung und alles ist gut.

DNS-Probleme kann man getrost überlesen
 
Habe hauptsächlich gelesen das man den DNS zwar manuell eingeben kann, aber der Speedport würde diesen dann wieder in fe80..... umändern und generellen Problemen das man aus Partys und Spielen fliegt, bzw. erst garnicht reinkommt.


Wenn du diesen Thread meinst, kannst du das in der Tat ignorieren.

Der Threadersteller beklagt sich darüber, dass er einen illegalen DNS-Proxy auf der Xbox One nicht nutzen kann, mit dem er die Regionalschranken der US-Streamingdienste umgehen will.
Das liegt aber natürlich nicht daran, dass der Speedport in den Xbox-Einstellungen die manuell vergebene IPv4-Adresse des DNS-Servers ändern würde (wie sollte das auch funktionieren), sondern er hat schlicht nicht geschnallt, dass die Xbox One in der Eingabemaske für die DNS-Serveradressen den zuletzt verwendeten DNS-Server vorschlägt. Verwendet werden bei Dual Stack aber natürlich beide, für IPv4 die manuell eingetragene IPv4-DNS-Serveradresse und für IPv6 eben der entsprechende IPv6-DNS-Server (der vom Router automatisch zugewiesen wird, daher auch die mit fe80:: beginnende Link-Local-Adresse).

Dass diese halbseidenen Proxy-Lösungen auf der Xbox mit dem Speedport nicht funktionieren, ist kein Wunder, mich wundert viel mehr, dass sie mit einer Fritzbox angeblich funktionieren sollen.
 
Wenn du diesen Thread meinst, kannst du das in der Tat ignorieren.

Der Threadersteller beklagt sich darüber, dass er einen illegalen DNS-Proxy auf der Xbox One nicht nutzen kann, mit dem er die Regionalschranken der US-Streamingdienste umgehen will.
Das liegt aber natürlich nicht daran, dass der Speedport in den Xbox-Einstellungen die manuell vergebene IPv4-Adresse des DNS-Servers ändern würde (wie sollte das auch funktionieren), sondern er hat schlicht nicht geschnallt, dass die Xbox One in der Eingabemaske für die DNS-Serveradressen den zuletzt verwendeten DNS-Server vorschlägt. Verwendet werden bei Dual Stack aber natürlich beide, für IPv4 die manuell eingetragene IPv4-DNS-Serveradresse und für IPv6 eben der entsprechende IPv6-DNS-Server (der vom Router automatisch zugewiesen wird, daher auch die mit fe80:: beginnende Link-Local-Adresse).

Dass diese halbseidenen Proxy-Lösungen auf der Xbox mit dem Speedport nicht funktionieren, ist kein Wunder, mich wundert viel mehr, dass sie mit einer Fritzbox angeblich funktionieren sollen.
Jepp, genau das war es, hatte es aber nur überflogen :oops:
Habe inzwischen aber auch einträge gefunden, wo User berichten das sie mit dem Speedport w723v genauso wie mit dem Speedport w724v gleich und ohne zutuen den NAT-Typ bei der One auf Offen hatten.
 
Ich bin auch bei der Telekom, habe den W503 (eher älteres Modell) und ich habe NAT offen hinbekommen. Zwischen dem 503 und der One hängt aber noch ein AirPort Extreme. Ich kann gerne zum Wochenende mal posten, was ich für Einstellungen genommen habe, bin aber aktuell in den USA.

Ich habe aber nur die Einstellungen am 503 geändert, der ja auch als Modem fungiert.
 
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