Stolz brauch man auf die Einberufung definitiv nicht sein. Wenn du sagst du willst hin, du keine zu großen körperlichen "Mängel" hast und kein Psychopath bist, biste zu 99,9% dabei

Stolz kannste aber sein, wenn du die Scheiße durchhälst.
Meine Story; ich kam zu den Panzerfahrern und die Typen dort wussten da schon, dass ihr Stützpunkt bald geschlossen wird. Also haben sie das volle Programm nochmal durchgezogen. Meistens wird´s ja nach dem Gelöbnis eher ruhiger, bei mir ging´s genauso weiter wie in den ersten 2, 3 Monaten. Nur das häufige Anbrüllen wurde etwas weniger. Und das waren Soldaten da, unglaublich. Mindestens die Hälfte waren Alkis und/oder Choleriker.
Und wer doch hin muss, sollte unbedingt die Wintermonate am Anfang vermeiden. Das war so unglaublich kalt. Kennt ihr die Winter-Folgen von Band of Brothers? Natürlich nicht so krass, aber das kommt schon gut hin, wenn man nen harten Winter erwischt.
Es stimmt schon, dass viele die da hingehen eher "Looser" oder Problemfälle sind (war zumindest bei mir so), aber diese Erfahrungen schweißen doch ganz gut zusammen - was ja auch der Sinn ist.
PS: Bei meiner Musterung musste ich damals noch so´n Funker-Test machen, bin aber gandenlos durchgefallen ^^ Als ich sagte "ich will zu euch", waren die auch gleich spürbar freundlicher
