Urgs schrieb:
All das hätte man garantiert länger als zwei Wochen gefeiert.
So schnell wie heute Dinge wieder im Sumpf des Vergessens verschwinden, habe ich da so meine Zweifel. Da hätte sich genauso der Abnutzungseffekt gezeigt. Bei den ersten 5 wäre das noch witzig gewesen. Ab dann wäre das mit einem "Och, noch so eine" quittiert worden.
Für sowas gibt es eine ganze Industrie, um das möglichst gewinnträchtig auseinanderzunehmen.
Jetzt haben es aber nicht nur diese Industrie sondern ALLE Medien genüsslich über Monate hinweg zerpflückt. Ganz schön viel mehr würde ich sagen. Was andernfalls in seriösen Blättern maximal eine kleine Randnotiz gewesen wäre, füllte jetzt landesweit die Titelseiten.
Allein damit wäre sein aufgebautes Schwiegermutterimage verloren gewesen und damit Millionen von Werbeeinnahmen. Das hätte völlig gereicht und der Schuss hätte sehr leicht zielgenau getroffen.
Bis dann nach 3 Jahren Gras über die Sache gewachsen wäre und er wieder Werbeverträge bekommen hätte. Durch den Vergewaltigungsvorwurf ist das aber ein dauerhafter Zustand. Kein Werbeträger kann es sich im Grunde leisten, mit einem möglichen Vergewaltiger Geschäfte zu machen.
Zudem bekannt ist, dass Vergewaltiger selten bestraft werden, eben genau aus Gründen der Beweisbarkeit.
Das ist bekannt? Das wäre mir jetzt aber neu. Und Aussage gegen Aussage ist eine Sache. Was du aber auch wieder ausblendest, sind die Spuren. Das Ganze ist doch nach Aussage der Klägerin so abgelaufen:
- Kachelmann kommt zu ihr
- Sie konfrontiert ihn mit den Tickets
- Er gibt es zu
- Streit
- Er gibt noch mehr Beziehungen zu
- Noch mehr Streit
- Sie will ihn rausschmeißen
- Er nimmt sich ein Messer, verletzt sie damit am Hals und vergewaltigt sie
Das ist keine geplante Vergewaltigung. Der ist da einfach ausgetickt und hat sie rangenommen. Und was sagen die Spuren?
1) Am Messer waren weder von ihm noch von ihr aussagekräftige Spuren und der Gutachter (Experte) sagt, dass da bei obiger Schilderung welche hätten sein MÜSSEN, die auch mit Wegwischen nicht zu beseitigen gewesen wären.
2) Sie hatte keinerlei Kampfspuren. Dafür waren z.B. Schnitte am Hals parallel was mehr auf Selbstzufügung schließen lässt, als das diese Schnitte während eines hektischen Gerangels entstanden.
3) Sie hat Hämatomstudien auf ihrem eigenen Rechner durchgeführt und konnte diese nie erklären.
4) Der Gutachter bzgl. der blauen Flecken sagte, er konnte die Hämatome nicht mit den Knien (wie von der Frau beschrieben) herbeiführen. Stattdessen ging er von Fausteinwirkung aus.
Und so geht das immer weiter. Es gibt nicht EINE EINZIGE deutliche Spur. Alles ist im besten Fall wischiwaschi. Und das bei einer Vergewaltigung im Affekt? Wer glaubt bitte an sowas?
Dazu kommen noch die Aussagen der psychologischen Gutachter, die für die Frau auch allesamt vernichtend sind. Kein einziger hat gesagt, dass sie wirklich glaubwürdig wäre - abgesehen von ihrem Therapeuten oder wer das war.
Und dann eben noch der simple Fakt, dass sie zwei Monate lang in gewissen Punkte gelogen hat und diese Lüge sogar vor ihrer Famile aufrechterhielt.
Aber all diese Punkte haben weder das Gericht noch die Staatsanwaltschaft sonderlich beeindruckt. Die Faktenlage war so unglaublich erbärmlich, dass sich sogar der Ankläger in seinem Plädoyer auf nix anderes stützen konnte, als dass er der Frau glaubt. Alle Fakten haben der Verteidigung in die Hände gespielt, die das auch weiträumig genutzt hat. Und da kann doch irgendwas wirklich nicht hinhauen. Im gesamten Verfahren gab es nix GEGEN Kachelmann. Es gab nur was gegen die Frau. Und damit steht für mich eigentlich fest, wer hier die Lügensau ist.