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Jobwechsel...was meint Ihr?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Beneide die meisten hier. Was ich hier so lese kenne ich nicht, also auch nicht aus meinem Umfeld. Normal ist es wenig Geld und wenig Zeit zu haben.

Wer hat schon Zeit mit seinen Kindern? Man kann ja froh sein das es mit der Kita und den Arbeitszeiten halbwegs passt. Im Schnitt braucht man ja doch ne Stunde zur Arbeit und Abends bleibt dann ne Stunde bis es ins Bett geht. Was bleibt ist das Wochenende. Und da muss man sich dann um Haushalt kümmern weil unter der Woche alles liegen bleibt, Einkauf etc.

Eigtl hat man gar nichts vom Leben...
Nimble, KT entspricht nicht dem Gesellschaftsdurchschnitt :D

andererseits ist jeder seines eigen Glückes schmied. Wenn man sich entscheidet, Kinder zu bekommen, obwohl die eigene wirtschaftliche Situation nicht die komfortabelste ist, dann weiß man in der Regel auch vorher, was auf einen zukommt.
 
Beneide die meisten hier. Was ich hier so lese kenne ich nicht, also auch nicht aus meinem Umfeld. Normal ist es wenig Geld und wenig Zeit zu haben.

Wer hat schon Zeit mit seinen Kindern? Man kann ja froh sein das es mit der Kita und den Arbeitszeiten halbwegs passt. Im Schnitt braucht man ja doch ne Stunde zur Arbeit und Abends bleibt dann ne Stunde bis es ins Bett geht. Was bleibt ist das Wochenende. Und da muss man sich dann um Haushalt kümmern weil unter der Woche alles liegen bleibt, Einkauf etc.

Eigtl hat man gar nichts vom Leben...

Ich lese auch laufend von WL Balance etc.

Schau ich mich aber bei "mir" in der Industrie um, reicht den Leuten die 40h Woche nicht und sie wollen noch jedes 2. WE 16h gehen........ Ich werd immer schief angeschaut, wenn ich sage das ich gerne meine Freizeit genieße....

Hab zwar leider Früh/Mittagschicht aber dafür Gott sei Dank 52 Tage frei im Jahr und nur 10min Arbeitsweg Auto/ 30min Fahrrad.

Ok, ab und zu geh ich auch mal ein WE im Winter aber dann nur, um mir die Tage im Sommer frei zu nehmen:gerri:
 
wie groß ist denn die monetäre Differenz zum Job davor?

Netto hab ich jetzt monatlich 400€ mehr. Plus ich spare mir den Sprit, weil ich an der Firmentankstelle tanken kann. Macht auch nochmal ca. 120€ im Monat. Und zum normalen 13. Gehalt gabs noch 1.000€ so in die Hand.
Aber die letzten beiden Punkte sind so suboptimal, weil man durch so was in eine Art Gefälligkeitsspirale reinkommt, dadurch entstehen ja auch die Mehr-Stunden, die so im Grunde nicht vereinbart waren.
 
Eine große Online Druckerei hier vor Ort schließt mit vielen Mitarbeitern der mittleren Management-Ebene eine sog. Überstundenpauschale für ein On Top Gehalt von 250 Euro brutto ab. Ist ja natürlich auch wieder so ein fauler Deal, weil lehnt man ab und bleibt auf, ich glaube sogar 37,5 Stunden, wird das als wenig ehrgeizig aufgenommen und ein Weg nach oben kann dadurch verwehrt bleiben.

Wobei 37,5 Stunden echt traumhaft wären.
 
Ist jetzt nur meine Meinung, aber ein Manager der angeblich in 37,5h seine Arbeit schafft? Allein dieser kümmerlichen Zeit wegen hätte ich diese Position nie so genannt/bezahlt. Für mich muss ein Manager schon weitaus mehr leisten können.

Für gewöhnlich bekommt ein Manager ja auch ein entsprechendes Gehalt, damit Überstunden und co geduldet werden (auch vor Gericht).

Wobei bei 250 Euro brutto zusätzlich und dem tatsächlich vorhandenen Mangel an Ehrgeiz (würd ich ebenfalls so sehen) frag ich mich eh wie weit die Positionen in Richtung Management gehen und nicht mehr in Richtung Vorarbeiter oder Teamleiter.
 
Naja was ein "Manager" in seiner Arbeit schafft und für das Unternehmen bewirkt kann ja nicht an der Wochenarbeitszeit gemessen werden. Lediglich das Volumen. Somit darf es keine Manager in Teilzeit geben? Naja

Was auch immer ein Manager ist. Da gibt es ja von Unternehmen zu Unternehmen ganz unterschiedliche Auslegungen.
 
Manager in Teilzeit ist in der für mich wirklich grenzwertig. Gehen, wenn man es denn nur will bzw. akzeptiert, geht alles. bei entsprechender Unternehmensgröße oder Auslagerung der Arbeit.
 
Manchmal ist mir nicht bewusst, wie gut wir es haben. Vorhin Sprachnachricht von meiner Tochter „Papa komm heim zum Essen. Wir freuen uns auf Dich“.
Dann gechillt heim, essen und ab auf die Couch. Kopfhörer auf und zehn Minuten chillen. Irgendwann kommt mein Junior und kuschelt sich dazu und das Leben ist perfekt.
Heute Abend betrachte ich dann die Kinderzimmer und denke so, fuck man, 11 bzw. 12 m2. Ich hätte gerne mehr für meine Kids. Ich brauch kein tolles Auto, kein Luxusbad aber so 15-18 m2 Kinderzimmer liegen mir schon am Herzen und dann frag ich mich, ob das richtig ist, was ich mache.
Ich trau mir durchaus zu, in einem größeren Unternehmen noch mal durchzustarten. Wir werden sehen, was die Zeit bringt und wie sich meine Chiefs entscheiden.
Aber eins ist ganz sicher, egal wohin die Reise geht: Uns geht es gu :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Deine Kinder werden kein schlechteres Leben haben, weil sie auf 12m² leben..... (ok, ich hab gut Reden, ich hab immer nur in einem Haus gewohnt mit entsprechendem Zimmer).
Ich würde nur wegen ein paar m² nicht so viel Zeit verschenken. Und vllt könnt ihr euch ja ein Haus leisten sobald der Markt sich wieder normalisiert hat.

edit: Wobei ein Garten natürlich was Tolles ist, gerade für Kinder (oder Gerris).
 
Manager in Teilzeit ist in der für mich wirklich grenzwertig. Gehen, wenn man es denn nur will bzw. akzeptiert, geht alles.
Erinnert mich an ein Zitat aus einem feministischen (sry) Podcast, in dem es darum ging, dass Arbeitszeit gerechter zwischen den Geschlechtern verteilt sein müsste (man denke an das klassische Modell, Frau arbeitet 20h, Mann arbeitet die "vollen" 40h).
Sinngemäß: es wird einfacher sein, die Frauen davon zu überzeugen dass sie 10 Stunden mehr arbeiten sollen als die Männer davon zu überzeugen, dass sie 10 Stunden weniger arbeiten sollen.
 
Sorry dafür :grins:

Aber ich kann halt nur von meiner Situation ausgehen und ich könnte auch locker 60h machen, wenn ich nicht irgendwann denken würde "man kann nicht alles perfekt machen" bzw. Familie und Freunde sehen will. Man hat ja doch einiges mehr an Verantwortung in einer solchen Position und ist auch entsprechend anders am Gewinn beteiligt, wird aber auch VIEL stenger beurteilt nach KPIs. Der Anspruch an sich selbst ist doch dann ein völlig anderer als 37,5h irgendwie rumzubekommen.

Das letzte mal, dass ich so gedacht hab, war während meiner Ausbildung und das war dann auch der Auslöser um nach 4 Monaten nach Beendung dieser und der Übernahme zu kündigen und studieren zu gehen.

Irgendwie zeichnet sich für mich direkt eine Unzufriedenheit im Job ab, wenn man derart auf die Arbeitszeit guckt und nicht erwarten nach Hause zu gehen.

Vielleicht hab ich auch ein falsches Bild was in manchen Firmen als Manager durchgeht und was er so macht.
 
Erinnert mich an ein Zitat aus einem feministischen (sry) Podcast, in dem es darum ging, dass Arbeitszeit gerechter zwischen den Geschlechtern verteilt sein müsste (man denke an das klassische Modell, Frau arbeitet 20h, Mann arbeitet die "vollen" 40h).
Sinngemäß: es wird einfacher sein, die Frauen davon zu überzeugen dass sie 10 Stunden mehr arbeiten sollen als die Männer davon zu überzeugen, dass sie 10 Stunden weniger arbeiten sollen.

Ich mag deren Sicht nicht verstehen, aber ich frag mich dann immer ob es bei den Leuten privat so arm/langweilig aussieht (ohne jmd. beleidigen zu wollen) das sie lieber auf der Arbeit sind, als die Freizeit zu genießen mit Familie, Hobbys etc.
 
Also Leute, die "nur" 37,5h arbeiten wollen diese einfach nur "rumbekommen" und erst ab einer Wochenarbeitszeit von 60+ Stunden wird man den erhöhten Anforderungen als "Manager" gerecht?

Dann bin ich ja froh, dass ich hier in meinem Unternehmen gerade noch so als Manager "durchgehe".

Jeder hat halt seine eigene Sicht auf die Dinge. Leute aus großen PR-Agenturen schmunzeln über Marketeers im Mittelstand wie mich. Ich würde keine Woche in so einer Agentur überleben, wenn ich die Geschichten eines Studienkollegen höre. Er arbeitet Samstag und Sonntag durch und kriegt dann zu hören: "Kannst mal ne halbe Stunde früher gehen".

Andersrum würde dieser auch kaum in den Mittelstand passen, er ist mittlerweile einfach zu spezialisiert. Es geht ja auch um den Rahmen der gelegt wird. Wenn es für den Großteil der Mitarbeiter Tarifvereinbarungen und einen starken Betriebsrat gibt, dann kommt man ja um ein halbwegs ausgeglichenes Zeitkonto gar nicht rum.

Wie dem auch sei, ich habe heute dem Bewerbungsgespräch zugesagt und werde mir nächsten Freitag um elf Uhr mal alles anhören.
 
Also Leute, die "nur" 37,5h arbeiten wollen diese einfach nur "rumbekommen" und erst ab einer Wochenarbeitszeit von 60+ Stunden wird man den erhöhten Anforderungen als "Manager" gerecht?

Dann bin ich ja froh, dass ich hier in meinem Unternehmen gerade noch so als Manager "durchgehe".

Hab ich nie behauptet... Damit auch du es verstehst ein paar Szenarien:

1. Man arbeitet 37,5h und schaut jede Minute auf die Uhr, weil man nach Hause will.
2. Man arbeitet 37,5h und wundert sich dass bereits Feierabend ist.
3. Wie 2. man würde gerne noch was fertig bekommen DARF aber KEINE Überstunden machen.
4. Man muss länger arbeiten.
5. Man arbeitet gerne länger, weil man es darf und in seinem Job noch mehr erreichen will als man muss.

Ich hab lediglich gesagt, dass es Leute wie in (1) gibt, aber Führungskräfte meist in (4) oder (5) zu finden sind. Nicht dass alles andere unmöglich ist oder gar ungerechtfertigt (bzw. dass du dich nicht Manager schimpfen darfst, obgleich ich noch nie einen mit so wenig drive getroffen hab, dass es ihm wichtig wäre unter 40h Arbeitszeit zu landen).
 
Ich mag deren Sicht nicht verstehen, aber ich frag mich dann immer ob es bei den Leuten privat so arm/langweilig aussieht (ohne jmd. beleidigen zu wollen) das sie lieber auf der Arbeit sind, als die Freizeit zu genießen mit Familie, Hobbys etc.

Also ich frag mich ja immer, wieso man in solchen Situationen stets von negativen Szenarien in der Freizeit ausgeht? Ich behaupte mal ganz frech, dass viele Leute die GERNE 50+ h Arbeiten ziemliche Talente im Zeitmanagement sind und Gleichzeit darin das Beste aus jeder Sekunde herauszuholen. Auch in der Freizeit. Und sich nicht weniger erholt oder entfaltet fühlen als "Kurzarbeiter" mit der angeblich erfüllteren Freizeit.

Ich mein ja nur... könnte sein...
 
Also ich frag mich ja immer, wieso man in solchen Situationen stets von negativen Szenarien in der Freizeit ausgeht? Ich behaupte mal ganz frech, dass viele Leute die GERNE 50+ h Arbeiten ziemliche Talente im Zeitmanagement sind und Gleichzeit darin das Beste aus jeder Sekunde herauszuholen. Auch in der Freizeit. Und sich nicht weniger erholt oder entfaltet fühlen als "Kurzarbeiter" mit der angeblich erfüllteren Freizeit.

Ich mein ja nur... könnte sein...

Ich sag ja, ICH kanns mir nicht vorstellen. Ich hab effektiv ne 40h/5Tage Woche und ich bekomm so schon nicht genug Zeit für Freundin/Freunde/Familie/Sport und Hobbies wie ich gerne hätte.....keine Ahnung wie man sowas dann bei 50h+ unter einen Hut bringen will.

Ich bin aber auch jmd. dem auch nach 4-5 Wochen Urlaub nicht langweilig wird, seh ich halt bei vielen Freunden, bei denen es so ist.
 
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